Mexiko, Griechenland und Alpengipfel
Ferienzeit in Wiesbaden: Die Landespolitik ruht, und Hessens Politiker fahren in den Urlaub. Manche suchen Erholung in der Ferne, die meisten aber in Deutschland.
Ferienzeit in Wiesbaden: Die Landespolitik ruht, und Hessens Politiker fahren in den Urlaub. Manche suchen Erholung in der Ferne, die meisten aber in Deutschland.
Im Gespräch mit der F.A.Z. (Dienstagsausgabe) kündigt Mexikos künftiger Präsident Peña Nieto an, die Bundespolizei zu vergrößern und das Militär im Kampf gegen die Drogenkartelle einzusetzen. Er verwahrt sich gegen Vorwürfe, seine Partei habe Wählerstimmen gekauft.
Der Siemens-Vorstandschef fordert im F.A.Z.-Gespräch Strukturreformen auf EU-Ebene, um die Euro-Krise zu bewältigen. Außerdem fordert er mehr Beachtung für die aufstrebenden Märkte - und für die Länder Afrikas.
Der 45-jährige Politiker Enrique Peña Nieto hat sich laut Angaben der mexikanische Wahlbehörden bei den Präsidentschaftswahlen durchgesetzt. Seine Gegner sprechen von Unregelmäßigkeiten im Wahlkampf und Stimmenkauf.
Das deutsche Pfandsystem schützt die Umwelt und ist weltweit Vorbild. Aber das Einwegpfand von 25 Cent schreckt Käufer ab, gerade wenn es um das Bier für unterwegs geht. Nun steht Deutschlands größter Bierkonzern unter dem Verdacht, beim Pfand Gesetze auszutricksen.
Die Deutsche Umwelthilfe wirft der Radeberger-Gruppe einen Etikettenschwindel mit Bierflaschen der Marke Corona Extra vor
Eine glänzende Erscheinung, eine glänzende Karriere - doch dem designierten mexikanischen Präsidenten Enrique Peña Nieto schlägt Misstrauen entgegen. Ist er nur eine Marionette des alten, autokratischen Regimes?
Einst stand die „PRI“ nach langer Alleinherrschaft in den Augen den meisten Mexikaner für Klientelismus, Korruption und Wahlbetrug. Nun war sie bei der Präsidentenwahl mit ihrem Kandidaten Peña Nieto schlicht das kleinere Übel.
„Keine Kompromisse im Kampf gegen Drogenkartelle“: Der zukünftige mexikanische Präsident Peña Nieto will mehr Polizisten einsetzen, um die Kriminalität im Land zu bekämpfen. Nieto hatte die Wahl am Montag klar für sich entschieden.
Machtwechsel in Mexiko: Mit einem klaren Sieg hat sich die Partei der Institutionalisierten Revolution, PRI, nach zwölf Jahren zurückgemeldet.
An diesem Sonntag wählt Mexiko einen neuen Präsidenten. Das Land leidet seit Jahren unter dem Krieg gegen die Drogenkartelle, den der Amtsinhaber begann. Ein Besuch in Ciudad Juárez.
Der amerikanische Spekulant George Soros prophezeit den Deutschen, sie würden ob ihrer Sparpolitik in ganz Europa verhasst sein. Ist das so? Oder spricht da amerikanisches Finanzinteresse? Und welche Stimmung machen die Medien vor dem Euro-Gipfel? Unsere Korrespondenten berichten.
Ein Gangster-Western, der im eiskalten Osten spielt: „Snowman’s Land“ von Tomasz Thomson erinnert mal an „Pulp Fiction“ und mal an Stanley Kubrick.
Wegen des starken Anstiegs der Weltbevölkerung müsse die Produktion von Nahrungsmitteln um bis zu 70 Prozent anwachsen. Dies stellten die größten Industrie- und Schwellenländer im Abschlusskommuniqué fest.
Die Vereinigten Staaten drängen - und Deutschland gibt zunehmend nach. Im Abschlusskommuniqué des G-20-Gipfels haben sich die wichtigsten Staaten der Eurozone nun auf den Weg in eine Art Bankenunion festgelegt.
Nach der Wahl in Griechenland fordert der Sieger einen Reformaufschub. Nea-Dimokratia-Chef Samaras bittet offenbar darum, zwei Jahre länger Zeit zu bekommen.
Um im Falle drohender Staatspleiten einspringen zu können, will IWF-Chefin Lagarde die Kriegskasse des Fonds aufstocken. Zusagen gibt es schon länger. Jetzt aber haben einige Schwellenländer konkrete Summen genannt. China will 43 Milliarden Dollar beitragen.
Auch nach dem Wahlsieg der Konservativen in Griechenland lehnt Bundeskanzlerin Merkel Nachverhandlungen an den Hilfspaketen ab. In Athen zeichnet sich unterdessen die Bildung einer Regierungskoalition unter ND-Chef Samaras ab.
Nach der Wahl in Griechenland steigt der Druck auf Europa, einen raschen Ausweg aus der Schuldenkrise zu finden. Auf dem G-20-Gipfeltreffen in Mexiko wies EU-Kommissionspräsident Barroso Kritik anderer Länder am europäischen Krisenmanagement scharf zurück.
Frankreichs Präsident kann in der Nationalversammlung auf mehr Abgeordnete zählen als einst François Mitterrand. Verloren hat die UMP - und auch Ségolène Royal.
An diesem Sonntag wählen die Griechen. Gewinnt die radikale Linke, könnte das Land den Euro verlieren. Darauf sind alle vorbereitet. Unsere Korrespondenten berichten aus Berlin, Frankfurt, Paris, Brüssel, Washington und Athen.
Die Bundestagsdebatte zur Regierungserklärung der Kanzlerin hat gezeigt, dass sich Regierung und Opposition darüber einig sind, dass es zur Lösung der Schuldenkrise in Europa Wachstum und Konsolidierung der Haushalte braucht. Doch so einfach wollten es sich die Beteiligten nicht machen.
Wenige Tage vor dem G20-Gipfel der wichtigsten Wirtschaftsmächte hat Kanzlerin Merkel internationale Anstrengungen im Kampf gegen die Finanzkrise gefordert. Sie warnte vor „einfachen Lösungen“ in der Schuldenkrise.
In seinem Genie sind sich alle einig: Der Tod von Science-Fiction-Autor Ray Bradbury führt die tief gespaltene Gesellschaft der Vereinigten Staaten für einen Augenblick zusammen.
Was ist der Unterschied zwischen Filesharing und Streaming? Was sind freie Lizenzen und wieso sind Shitstorms so gefürchtet? Die Debatte ums Urheberrecht hat ihr eigenes Vokabular. Eine Handreichung.
Come in and burn out: Christoph Bartmann zeigt mit „Leben im Büro“, wie sich unsere Angestelltenwelt dem Regime der Office-Instrumente unterworfen hat.
Der Venustransit am 6. Juni 2012 ist eines der seltensten Himmelsereignisse überhaupt - wer ihn verpasst, bekommt keine zweite Chance. Heute vor allem ein Highlight für Hobbyastronomen, spornten Venustransits in früheren Jahrhunderten ganze Forschernationen zu Höchstleistungen an.
Die spanischsprachige Welt trauert um den größten Vertreter der zeitgenössischen mexikanischen Literatur: Carlos Fuentes ist im Alter von 83 Jahren in Mexiko-Stadt gestorben.
Am Mittwoch wurde das Filmfestival in Cannes eröffnet. Im Wettbewerb um die Goldene Palme bleiben die Männer unter sich. Und ernten Protest von den Frauen.
Am Rande einer Schnellstraße im Norden Mexikos hat die Polizei 49 enthauptete und verstümmelte Leichen gefunden. Das Drogenkartell „Los Zetas“ bezichtigte sich des Massakers. Der Kampf der Regierung gegen die Banden kann die Gewalt nicht eindämmen.
Das Europa-League-Endspiel zwischen Madrid und Bilbao an diesem Mittwoch (20.45 Uhr) ist auch das Duell der argentinischen Fußballschulen. Das Duell verspricht eine elektrisierende Schicksalsbegegnung.
Der norwegische Ölfonds reduziert sein Engagement auf dem Kontinent und weicht nach Mexiko, Brasilien und Indien aus. Der Marktwert des Staatsfonds steigt auf rund 460 Milliarden Euro.
Die Polizei im mexikanischen Bundesstaat Veracruz hat die Leichen dreier Fotografen und einer Frau gefunden. Sie steckten in Plastiksäcken und wiesen Folterspuren auf. Hinter den brutalen Taten steckt wahrscheinlich die Drogenmafia.
Zehntausende Tote hat der Krieg gegen die Kartelle gekostet. Und trotzdem ist er gescheitert. Was, wenn man den Stoff einfach kaufen könnte?
Adva steigert Umsatz und Gewinn, die Gewinne von Novartis, Texas Instruments und Facebook sinken hingegen. Michelin steigert den Umsatz. Wal-Marts Korruptionsprobleme in Mexiko weiten sich aus, britische Investoren wollen den Aufsichtsrat der Deutschen Bank nicht entlasten und Watson steht angeblich kurz vor der Übernahme von Actavis. Moody’s will das Rating der Niederlande nicht senken, S&P dagegen senkt den Ausblick für Argentinien. Die Bundesregierung soll angeblich die Konjunkturprognose für 2013 erhöhen.
Wenn eine kreditfinanzierte Blase platzt, müssen Unternehmen und Privatpersonen oft sparen. Richard Koo nennt das Bilanzrezession. In ihr gelten traditionellen Weisheiten nicht mehr.