Bestrafung und Abschreckung
Mit ihrem Bombardement wollen Trump, Macron und May Diktator Assad von weiteren barbarischen Einsätzen abhalten. Eine Strategie für Syrien ist aber weiter nicht in Sicht.
Mit ihrem Bombardement wollen Trump, Macron und May Diktator Assad von weiteren barbarischen Einsätzen abhalten. Eine Strategie für Syrien ist aber weiter nicht in Sicht.
Bei der Gestaltung des Verhältnisses des Westens zu Russland kommt Deutschland eine Schlüsselrolle zu. Schon deshalb sollte Berlin mit Realismus auf Moskau blicken. Ein Kommentar.
Nach dem Militärschlag gegen Syrien glauben weder regimetreue Syrer noch westliche Diplomaten an eine abschreckende Wirkung der Angriffe.
Trotz der Luftanschläge ist der syrische Machthaber Assad nach russischen Angaben nicht zum Einlenken bereit. Moskau hingegen rechnet nun mit einem „strategischen Dialog“ mit Washington.
Den Militärs dürfte es zu verdanken sein, dass der Vergeltungsschlag kühl kalkuliert ausgeführt wurde. Das Pentagon ist in der Trump-Administration zur letzten Bastion der Vernunft geworden.
Der Luftschlag habe das Herz der syrischen Chemiewaffenproduktion getroffen. Das teilt der Vorsitzende des amerikanischen Generalstabs mit. Menschenrechtler bezweifeln, dass alle Raketen ihre Ziele erreicht haben.
Amerika und seine europäischen Verbündeten bestrafen die syrische Regierung für den mutmaßlichen Chemiewaffenangriff in Douma. Das Ausmaß der Operation hat eine klare Grenze: Russland und Iran sollten nicht herausgefordert werden.
Deutschland wird sich nach den Worten von Bundeskanzlerin Merkel nicht an einem Militärschlag des Westens in Syrien beteiligen. Das hat vor allem mit einer Sache zu tun.
Nach einer Sitzung des Nationalen Sicherheitsrats sei noch keine Entscheidung bezügliche eines Syrien-Einsatzes gefallen, heißt es aus dem Weißen Haus. Es werde noch auf die Auswertung von Geheimdiensterkenntnissen gewartet.
Für Frankreich gibt es klare Beweise, dass Assad hinter dem Giftgasangriff in Douma steckt. Nun erwägt der Westen einen Vergeltungsschlag. Daran ändern wohl auch Trumps neueste Äußerungen auf Twitter nichts.
Ein Angriff auf Syrien steht bevor, schrieb der amerikanische Präsident auf Twitter. Er habe aber nie gesagt, wann der erfolgen solle. Vorher hatte schon seine Sprecherin versucht, seine Äußerungen einzufangen.
Trump droht mit Raketenbeschuss in Syrien – will aber den direkten Konflikt mit Russland vermeiden. Dennoch rückt ein Militärschlag nach dem Chemiewaffenangriff näher. Moskau mahnt und warnt.
Mit der Sprache eines Rockerbanden-Bosses hat Donald Trump den Abschuss von Raketen auf Syrien angekündigt. Kennt seine frivole Unbeherrschtheit überhaupt keine Grenzen? Ein Kommentar.
Die verbale Auseinandersetzung zwischen Russland und Amerika um Syrien eskaliert immer weiter. Der amerikanische Präsident kündigt auf Twitter Raketenangriffe auf das Land an. Russland reagiert mit Verschwörungstheorien.
Die Europäische Organisation zur Sicherung der Luftfahrt (Eurocontrol) mahnt Fluggesellschaften wegen möglicher Luftangriffe in Syrien zu besonderer Vorsicht. Es können Luft-Boden-Raketen und Marschflugkörper eingesetzt werden.
Amerikas Präsident sagt seine Reise nach Lateinamerika ab, syrische Regierungstruppen graben sich ein. Vieles deutet auf einen bevorstehenden Militärschlag der Vereinigten Staaten hin.
Amerika und Frankreich drohen mit Vergeltung für den Giftgasangriff in Syrien – und wollen in den nächsten „24 bis 48 Stunden“ über einen Militärschlag entscheiden. Auch Moskau schlägt in dem Konflikt schrille Töne an.
Sieben Jahre hat sich Kim Jong-un mit dem Besuch seines wichtigsten Verbündeten Zeit gelassen. Nun hat er sich in Peking Rückendeckung für die Gespräche mit Südkorea und Amerika geholt. Und auch für China kam der Besuch zur richtigen Zeit.
Aus einer politischen Perspektive scheint das Motiv des Anschlags auf Sergej Skripal unverständlich zu bleiben. Was aber, wenn der Fall gar keiner politischen Logik folgt?
Donald Trump liebt Regelbrüche. Und glaubt offenbar, dass er alle diplomatischen Vorbereitungen eines Treffens mit Kim Jong-un überspringen kann. Doch ein Deal wird nicht reichen, damit der seine Atomwaffen abgibt.
Rechtzeitig vor der Präsidentenwahl präsentiert Putin Wundernuklearwaffen, die das Gleichgewicht des Schreckens bewahren sollen. Moskaus digitale Aufrüstung aber stellt eine neue strategische Bedrohung dar, auf die der Westen noch keine wirkungsvolle Antwort gefunden hat.
Wladimir Putin bereitet sich auf die nächste Amtszeit vor. Der russische Präsident beginnt seine Rede an die Nation mit einer langen Aufzählung von Problemen – und begeistert seine Zuhörer dann mit neuen Wunderraketen.
Bei seiner jährlichen Ansprache stellt der russische Präsident neue Raketentypen vor – die angeblich nicht von Amerikas Raketenabwehr abgefangen werden können. Kurz vor der Präsidentschaftswahl macht er dem Volk außerdem viele Versprechen.
Deutschland und die Türkei eint ein Problem: Ihre Leopard-2-Kampfpanzer brauchen Nachfolger. Doch das könnte noch länger dauern.
Das Pentagon will Atomwaffen mit vergleichsweise geringer Sprengkraft bauen, um gegen Russland und andere Staaten mehr Optionen aufzubieten. Doch auch diese Bomben wären verheerend, würden sie je eingesetzt.
Russische U-Boote fahren wieder im Mittelmeer. Die Nato ist besorgt, sie kommt kaum noch hinterher. Wie konnte sich das Flottenverhältnis so entwickeln?
Wladimir Putin beteuert, dass sein Land kein neues Wettrüsten mit dem Westen anstrebe. Doch der Nordatlantikpakt hat ein Raketensystem entdeckt, das Anlass zur Sorge gibt.
Der Kreml forciert die Aufrüstung, um den technologischen Rückstand auf die Nato wettzumachen. Experten warnen, dass Russland schon heute jeden Nachbarstaat außer China besiegen könnte.
Bis 1991 wurden im Rahmen des Vertrags gut 2700 sowjetische und amerikanische Raketen verschrottet. Dieser Abrüstungserfolg ist nun gefährdet. Denn die amerikanische Regierung macht der russischen Vorwürfe – die streitet alles ab.
Der amerikanische Verteidigungsminister warnt vor Russlands Atomraketenprogramm. Und auch die Nato richtet nun zwei neue Kommandozentren im Osten ein.
Trotz scharfer Sanktionen gegen Nordkorea, erwägt die südkoreanische Regierung in Seoul humanitäre Hilfen. Doch ein Nachbarland kritisiert die millionenschwere Unterstützung.
Mit ihren Wortgefechten steuern Kim und Trump ihre Länder in eine diplomatische Sackgasse. Ein militärischer Konflikt ist nicht mehr auszuschließen. Welche Optionen liegen in Washington auf dem Tisch?
Beim Rüstungsdeal zwischen Israel und Thyssen Krupp zogen Vertraute Netanjahus die Fäden. Wird der Fall für den Ministerpräsidenten gefährlich?
Viele Menschen sterben, weil immer mehr Bakterien gegen Antibiotika immun sind. Kanzlerin Merkel setzt das Thema beim G-20-Treffen hoch auf die Agenda.
Der nordkoreanische Staatschef Kim Jong Un provoziert weiterhin mit neuen Waffentests. Die Geschosse flogen von der Hafenstadt Wonsan 200 Kilometer weit in Richtung Osten.
Russland hat den IS abermals mit Raketen attackiert. Ziel waren Stellungen der Dschihadistenmiliz nahe der historischen Stadt Palmyra. Es ist der schwerste Angriff seit langem.