Guten Morgen!
Bei der ersten Debatte der EU-Spitzenkandidaten deutet von der Leyen eine Rechtsverschiebung an. Die Grünen und Sozialdemokraten zeigen sich empört. Strack-Zimmermann verhaspelt sich.
Die Liberalen reden sich am Wochenende in Kampflaune. Sie wollen weiterregieren - und vor allem die Wirtschaft ankurbeln. Allerdings nach ihren Vorstellungen.
Ein Mitarbeiter des AfD-Politikers Maximilian Krah soll chinesische Dissidenten und das EU-Parlament ausspioniert haben. Die AfD zeigt sich überrascht. Krah will von den Vorwürfen aus den Medien erfahren haben.
Im Juni wählen die Bürger ein neues Europaparlament. Die liberale Parteienfamilie Alde geht mit einer deutschen Spitzenkandidatin ins Rennen.
Die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses könne sehr wohl die Teilnehmerzahl begrenzen, wenn es um geheime Informationen geht – sagt die Bundestagsverwaltung. Strack-Zimmermann hatte das zuvor verneint.
Der Bundeskanzler äußert scharfe Kritik an der seit Wochen laufenden Debatte über die deutsche Unterstützung für die Ukraine. Rolf Mützenich hält derweil weiter an seiner Aussage zum „Einfrieren“ des Krieges fest.
Bundestagspräsidentin Bas will nach dem Leak zum Taurus offenbar eine Ermächtigung zur Strafverfolgung erteilen. Ein Teil der fraglichen Ausschussitzung war als „Verschlusssache Geheim“ eingestuft.
Die Signa-Gläubiger bestimmen über die Zukunft von René Benkos Imperium, die CDU will das Bürgergeld reformieren und der Organspendeausweis wird digital. Der F.A.Z.-Newsletter.
Ein Bericht über eine angebliche Gefahr für Deutschlands Sicherheit, wenn Taurus an die Ukraine geliefert würden, beruft sich auf ein Geheimbriefing im Verteidigungsausschuss. Dessen Vorsitzende erstattet Anzeige.
Der Streit in der Koalition über die Unterstützung der Ukraine wird heftiger. Und auch die Differenzen zwischen Berlin und Paris verschwinden nicht – trotz aller zur Schau gestellten Harmonie.
Zwar stimmen die Abgeordneten von SPD, Grüne und FDP mehrheitlich gegen den Antrag der Opposition. Doch die Debatte offenbart die Uneinigkeit innerhalb der Koalition.
Olaf Scholz will Kiew keine weit reichenden Marschflugkörper liefern, weil dann deutsche Soldaten vor Ort helfen müssten. Fachleute widersprechen. Das abgehörte Luftwaffen-Gespräch spricht auch dagegen.
Der SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich stellt sich hinter die Entscheidung des Bundeskanzlers, der Ukraine keine Taurus zu liefern. Und verbindet das mit einer Mahnung an die Koalitionspartner.
Seit zwei Jahren unterstützt Berlin die Ukraine in ihrer Abwehrschlacht gegen Russland. Weder Kanzler noch Opposition stellen die Hilfe infrage. Doch intern wird längst diskutiert, wie es weitergeht.
Der Kanzler zögert mit der Lieferung von Taurus an Kiew. Die Koalitionsfraktionen erhöhen nun den Druck, auch wenn das T-Wort gar nicht fällt. Strack-Zimmermann will deswegen auch für einen Unionsantrag stimmen.
Schlagabtausch von Passau bis Vilshofen beim politischen Aschermittwoch: Als Erstes fährt CSU-Chef Söder den Grünen an den Karren – und damit auch dem CDU-Vorsitzenden Merz.
Der ehemalige VW-Chef Martin Winterkorn ist im Abgas-Prozess als Zeuge geladen, Berlin debattiert über die nukleare Bewaffnung der EU, Indonesien wählt einen neuen Präsidenten und der FC Bayern trifft in der Champions League auf Lazio Rom. Der F.A.Z. Newsletter.
Katarina Barley führt die SPD in die Europawahl. Für die Liberalen tritt Marie-Agnes Strack-Zimmermann als Spitzenkandidatin an. FDP-Chef Lindner würdigt sie als „Eurofighter“.
EU-Ratspräsident Charles Michel verzichtet nach massiver Kritik auf eine Kandidatur bei der Europawahl im Juni. Er habe sich wegen „persönlicher Angriffe" entschieden, doch nicht anzutreten.
Auf diese Weise könnte Deutschland die Ukraine über Umwege unterstützen. Einig ist sich die Ampelkoalition bisher nicht.
Politiker aus Union und FDP haben sich offen für Pläne gezeigt, wegen der Personalknappheit bei der Bundeswehr auch Soldaten ohne deutschen Pass aufzunehmen.
Die Debatte, Soldaten ohne deutschen Pass in die Truppe aufzunehmen, nimmt Fahrt auf. Auch Strack-Zimmermann spricht sich dafür aus. Sie ist überzeugt, dass viele Ausländer Interesse an der Bundeswehr hätten.
In Berlin beginnt die Grüne Woche und die Zeichen stehen auf Konfrontation. Boris Pistorius ist seit einem Jahr im Amt. Und: Die Ampel verabschiedet eines ihrer zentralen Projekte. Der F.A.Z.-Newsletter.
Im Bundestag stimmte die Ampel gegen einen Antrag der Union, der die Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern an die Ukraine forderte. Ein eigener Antrag soll folgen.
Der Union ging es in Sachen Taurus nur um machtpolitische Spielchen? Die Vorwürfe der Ampel fallen auf sie selbst zurück.
Der Kanzler will Kiew keine Taurus-Marschflugkörper liefern, in der Koalition ist das umstritten. Den Antrag der Union kritisiert FDP-Wehrexpertin Strack-Zimmermann als „geradezu unanständig“.
Der ukrainische Präsident warnte beim Weltwirtschaftsforum in Davos einmal mehr vor einem Ausbleiben westlicher Hilfen für sein Land. Russland meldet indes weitere ukrainische Angriffe. Der Überblick.
Der ukrainische Präsident dankt seinen Soldaten und sagt ihnen gute Ausrüstung zu. Auch Deutschland gegenüber zeigt Selenskyj sich dankbar und vergibt drei Orden. Der Überblick.
Auch um der Ukraine zu helfen, will ein auf Zündmittel spezialisiertes Unternehmen seine Produktion in Troisdorf ausbauen. Doch der Bürgermeister und eine Ratsmehrheit haben andere Pläne – nicht nur zum Entsetzen von Verteidigungsminister Pistorius.
Der Gaza-Krieg beeinträchtigt auch den Welthandel. Nach dem Beschuss von Schiffen durch jemenitische Huthi-Rebellen werden Forderungen nach Marineschutz laut.
Durch den Suezkanal und das Rote Meer läuft einer der wichtigsten Schiffswege. Nach dem Beschuss von Schiffen durch jemenitische Huthi-Rebellen werden Forderungen nach Marineschutz laut. Eine ähnliche Mission gab es schon einmal.
Um im Rüstungswettlauf mit Griechenland zu bestehen, braucht Ankara modernere Kampfflugzeuge. Eurofighter sollen die Lücke schließen.
Die Ampelparteien gehen sich auf den Senkel. Doch an Strack-Zimmermann könnten weinerliche Grüne sich ein Beispiel nehmen.
Auch Ampelpolitiker fordern die Bundesregierung auf, der Ukraine Marschflugkörper zu liefern. Bundeskanzler Scholz sagt, Deutschland dürfe das nicht tun.
Nach dem Tod von Wagner-Chef Prigoschin bleibt Außenministerin Annalena Baerbock zunächst zurückhaltend. Andere deutsche Politiker werden deutlicher.