Spieler fordern mehr Sicherheit
Nach den Krawallen von Port Said ist ganz Afrika geschockt. Spieler beim Afrika-Cup fordern bessere Sicherheitsvorkehrungen in den Stadien.
Nach den Krawallen von Port Said ist ganz Afrika geschockt. Spieler beim Afrika-Cup fordern bessere Sicherheitsvorkehrungen in den Stadien.
Gabun macht beim Afrika-Cup auf sich aufmerksam. Der Co-Gastgeber steht im Viertelfinale. Der starke Partner China hat indes handfeste Wirtschaftsinteressen.
Das erste Sonnenkraftwerk in Tunesien wird unter britischer Führung gebaut. Das deutsche Konsortium ist daran nicht beteiligt. Der Bau des Solarkraftwerks soll 2014 beginnen.
In Libyen ist die Fußballbegeisterung gewaltig. Dass sich die Nationalmannschaft - während in der Heimat der Krieg tobte - für die Afrikameisterschaft qualifizieren konnte, ist eine der Heldengeschichten der Revolution.
Mit zwei sportlichen Überraschungen und Fan-Tumulten beginnt in Äquatorialguinea das Turnier um den Afrika-Cup. Die Bundesliga-Profis können keine Akzente setzen - ganz im Gegensatz zu Didier Drogba.
Angesichts der neuen arabischen Realitäten besteht in Europa und Amerika zwar kein Anlass für übermäßige Begeisterung – aber auch kein Grund zur Panik. Die neuen Regierungen in Tunesien und Ägypten sind angewiesen auf den Westen.
China verfügt über einen riesigen Devisenschatz: Über die Jahre haben sich fast 3,2 Billionen Dollar angehäuft, die das Land zum Großteil in amerikanischen Staatsanleihen angelegt hat. Nun ist der Bestand zum ersten Mal seit 13 Jahren leicht gesunken.
Fast drei Viertel ihres Werts hat die Aktie des ägyptischen Projektentwicklers, die an der Börse Zürich notiert, verloren. Jetzt könnte der Sturz zu Ende sein.
Ägyptens Regierung handelt autoritär und lässt internationale Einrichtungen schließen. Ist die „Arabellion“ schon am Ende? Zumindest das Internet hat weniger bewirkt, als man denkt.
Mit der Arabellion wurde auch der Arabischen Liga ein zweiter Frühling beschert. Wie viel ihre Renaissance wirklich wert ist, wird sich in den kommenden Wochen in Syrien zeigen.
Bei Kämpfen zwischen Anhängern der Terrorgruppe Boko Haram und Sicherheitskräften sind nach Behördenangaben im Nordosten Nigerias mehr als 50 Menschen getötet worden.
In der Türkei läuft die Empörungsmaschinerie heiß: Frankreich solle sich lieber mit den Massakern im Algerien-Krieg befassen als mit den „Ereignissen von 1915“, sagt Ministerpräsident Erdogan.
Syrien gleitet in einen Bürgerkrieg ab. Mit dem Anschlag von Damaskus scheint eine weitere Stufe der Eskalation erreicht zu sein.
Sie war 22 Jahre alt, als sie 1984 erste Olympiasiegerin aus einem muslimischen Land wurde. Heute gilt die Marokkanerin Nawal el Moutawakel als mächtigste Frau des olympischen Sports.
Auslandskorrespondenten nehmen kein Blatt vor den Mund: Für sie ist Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy ein Harlekin.
In Tunesien nahm der arabische Frühling seinen Anfang. Säkular ausgerichtete Intellektuelle waren nicht überrascht über den Wahlsieg der islamischen En-Nahda-Partei und sind dennoch besorgt.
Vom Staat ist in Tripolis noch nichts zu sehen - für Ordnung sorgen angesehene Bürger. Neue, von Enthusiasten gegründete Zeitungen sollen die Jugend erziehen.
Die Umbrüche in Nordafrika und im Nahen Osten sind in vollem Gange. Nazem Fawwaz Al Kudsi, Chef eines Staatsfonds in Abu Dhabi, spricht über den arabischen Frühling, einen neuen Finanzplatz in Casablanca und den Goldrausch in Kalifornien.
Wenige Wochen vor der Parlamentswahl im Iran könnten die Kriegspläne der Vereinigten Staaten und Israels die Reformer und die grüne Bewegung des Landes fatal schwächen.
Bei der EM 2010 reichte es zu Platz 13. Indiskutabel - eigentlich. Nach der WM-Vorrunde steht nun fest: So gut werden die deutschen Frauen in Brasilien nicht abschneiden. Die Mannschaft kann international nicht mithalten.
In Tunesien stürzt mit Ben Ali der erste Machthaber der arabischen Welt. Der Anschlag auf die Abgeordnete Gabrielle Giffords schockt Amerika. In Deutschland geht die Dioxin-Angst um. Die F.A.Z. blickt in zwölf Teilen zurück auf das Jahr 2011: der Januar.
Viele Frankfurter verbringen die Festtage gerne fernab der Heimat in der Sonne oder im Schnee. Wer jetzt noch etwas finden will, muss flexibel sein.
Nach Tunesien steht auch Marokko vor einer Regierung unter Führung gemäßigter Islamisten: Bei der Parlamentswahl setzte sich die Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung (PJD) als voraussichtlich stärkste Kraft durch.
Wenige Stunden vor Ablauf des Ultimatums an das Assad-Regime sind in Syrien mehr als 30 Menschen getötet worden. Sollte Assad nicht der Entsendung einer Beobachtermission zustimmen, will die Arabische Liga Sanktionen beschließen.
Die Verfassunggebende Versammlung Tunesiens hat sich auf Moncef Marzouki als neuen Staatspräsidenten geeinigt. Ministerpräsident wird Hamadi Jbali.
Das Straßennetz Kongos beschränkt sich meist auf üble Pisten. Aber an einigen Orten hält der Fortschritt Einzug: Wie eine befestigte Straße das Leben verändert.
In Marokko dreht der WDR einen Film über Bundeswehrsoldaten in Afghanistan: „Auslandseinsatz" handelt vom Krieg, schonunglos. Alle Beteiligten gehen bis an ihre Grenzen.
Sollten sich immer mehr Deserteure in Syrien der „Gegenarmee“ anschließen, könnte die Auseinandersetzung um die Macht eine neue Stufe der Eskalation erreichen. Schon jetzt geraten Präsident Assad und seine Entourage in die Enge.
Einmal nur zu zweit: Aus der gemeinsamen Schaffenszeit des heimlichen Paars Kandinsky und Münter werden in Berlin zwei Werke versteigert.
Louis Begley begleitet seinen Anwalt Schmidt in neuenglische Schlafzimmer, Jan Böttcher übt die Tonleitern der Melancholie, und Karl Dedecius kondensiert fünfzig Bände über Polen zu einem: Die F.A.Z.-Romane der Woche.
Im vergangenen Jahr begeisterte er mit der Ausreißergeschichte „Tschick“. Jetzt legt Wolfgang Herrndorf einen literarischen Thriller vor: den grandiosen Wüstenroman „Sand“.
Präsidentschaftskandidat Abdelmunim Abulfutuh erwartet bei den Wahlen einen noch größeren Erfolg der Islamisten als in Tunesien. Einen islamischen Staat wollten diese aber auch nicht, sagt er im Gespräch mit der F.A.Z.
Desertec ist eine Initiative zur Gewinnung von Solarstrom in Nordafrikas Wüsten. Mit einem ersten Referenzprojekt in Marokko nimmt der Plan konkrete Gestalt an. Die Beteiligten verbreiten Zuversicht.
Frankreich hat eine neue Karikaturen-Affäre: Die Redaktion des Satireblatts „Charlie-Hebdo“ wurde wegen einer islamkritischen Ausgabe angegriffen.
Das Sultanat Oman sieht sich als Reformmodell für andere arabische Länder. Gewalt, Extremismus, Hass und Fanatismus sollen dort keinen Platz haben, dafür aber sehr wohl Meinungsvielfalt.
Ein Brandanschlag auf das Pariser Redaktionsbüro des französischen Satire-Magazins „Charlie Hebdo“ hat schwere Schäden angerichtet. Das Blatt hatte eine Sonderausgabe mit einer Karikatur des Propheten Mohammed veröffentlicht.