Der Wald der Verbrecher
Die Anrainer des Amazonas besprechen, wie sie den Regenwald besser schützen können. Einig sind sie sich beim Ziel, den Kahlschlag aufzuhalten. Doch die Bedrohung geht weit über die Abholzung hinaus.
Die Anrainer des Amazonas besprechen, wie sie den Regenwald besser schützen können. Einig sind sie sich beim Ziel, den Kahlschlag aufzuhalten. Doch die Bedrohung geht weit über die Abholzung hinaus.
Alle Anrainer können weiter nach ihren eigenen Maßstäben gegen die Zerstörung des Regenwalds vorgehen. Ein Ergebnis des Amazonas-Gipfeltreffens ist ein neues Gremium nach Vorbild des Weltklimarats.
Extremwetter hält Europa in Atem. Die Amazonas-Staaten beraten über den Schutz des Regenwalds. Und die deutschen Familienunternehmer machen ihrem Ärger Luft. Der F.A.Z.-Newsletter.
Die Klimaerwärmung und das Wetterphänomen „El Niño“ sorgen in Südamerika für Hitzerekorde. Das kann gerade für die Wasserversorgung zum Problem werden.
Der verdächtige Unternehmer soll bereits über 6500 Hektar des Regewaldes illegal abgeholzt haben. Seine Vermögenswerte von 21 Millionen Euro werden nun eingefroren.
Der Regenwald hat bereits knapp 20 Prozent seiner Fläche verloren. Forscher haben nun das extremste Szenario untersucht, welches sich bei weiterer Abholzung einstellen kann.
Nach den Misstönen auf einem Gipfeltreffen Anfang der Woche gibt sich Brasilien optimistisch. Mit einem neuen Vorschlag will man noch zum Abschluss kommen.
Carlo Ancelotti soll Brasilien aus der Fußball-Depression führen. Dafür hagelt es aber Kritik von Präsident Lula höchstpersönlich. Dieser erklärt die Wahl des neuen Nationaltrainers zur Staatsaffäre.
Um die unwiderrufliche Zerstörung des Amazonas-Ökosystems zu stoppen, bleibt nicht mehr viel Zeit. Doch ein Umdenken verlangt allen Seiten mehr ab, als der Rettung des Weltklimas lieb sein kann.
Die Präsidenten der beiden Länder wollen die Zerstörung des Regenwaldes bis 2030 beenden. Sie fordern, dass auch reiche Länder den Schutz des Amazonas finanziell unterstützen.
Der frühere Präsident Brasiliens legt gegen das Urteil Berufung ein. Das ist aber wohl aussichtslos. Wer erbt dann seine Stimmen?
Brasiliens ehemaliger Präsident darf bei den nächsten Präsidentenwahlen nicht antreten. So hat es das Oberste Wahlgericht beschlossen. Trotzdem wird Jair Bolsonaro die Politik des Landes weiter prägen.
Wegen Machtmissbrauch hat das Oberste Wahlgericht einen acht Jahre dauernden Amtsausschluss gegen Jair Bolsonaro verhängt. Der frühere Präsident bezeichnet das Urteil als „Dolchstoß in den Rücken“ und will Berufung einlegen.
Eine Mehrheit der Richter am Obersten Wahlgericht des Landes sprach sich am Freitag für einen acht Jahre dauernden Amtsausschluss Bolsonaros aus. Das Gericht wirft ihm vor, Gerüchte über Wahlbetrug geschürt zu haben.
Das Ansehen des Vatikans hat in der Ukraine wegen Franziskus’ Äußerungen zum Krieg gelitten. Auf dessen Friedensmission blickt man mit Skepsis. Für eine Russlandreise seines Gesandten kommen aus Moskau positive Signale.
Cristiano Zanin hat den brasilianischen Präsidenten in mehreren Korruptionsverfahren verteidigt. Jetzt wird er ans Oberste Gericht des Landes berufen - auf Vorschlag seines früheren Mandanten.
Der Sturm hinterlässt ein Bild der Verwüstung im brasilianischen Bundesstaat Rio Grande do Sul. Insgesamt 40 Gemeinden sind betroffen, 15 Menschen werden noch vermisst – die Suche nach ihnen geht weiter.
Die EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen wirbt in Lateinamerika für ein Freihandelsabkommen. Aber sie will auch Zusagen zum Schutz des Regenwaldes. Das geht Brasiliens Präsident zu weit.
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen will das Mercosur-Freihandelsabkommen bis spätestens Ende des Jahres abschließen. Der Vertrag würde die größte Freihandelszone der Welt mit 780 Millionen Menschen schaffen.
Brasiliens Präsident Lula da Silva will den Amazonas retten. Diese Pläne will Außenministerin Baerbock „mit allem, was wir haben“ unterstützen. Doch ein Wahlversprechen allein ist noch kein Schutz.
Deutschlands Außenministerin erklärt Brasilien den deutschen Ukraine-Blick. Präsident Lula und ihr brasilianischer Amtskollege haben keine Zeit für Baerbock.
Illegale Aktivitäten wie Abholzung, Bergbau und Viehzucht sollen gestoppt, ökologische Landwirtschaft und grüner Tourismus gefördert werden, so Staatspräsident Lula da Silva. Bis 2030 soll damit die Ausbeutung des Regenwalds gestoppt werden.
Die Ampel streitet über Asylverfahren an den EU-Außengrenzen, Außenministerin Baerbock und Arbeitsminister Heil reisen nach Brasilien und die Lokführer verkünden ihre Forderungen für die nächste Tarifrunde. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Brasiliens indigene Völker sehen ihren Anspruch auf angestammtes Land im Amazonasregenwald in Gefahr. Nun ziehen sie nach Brasilia vor den Kongress. Aber dort hat der Agrarsektor eine mächtige Lobby.
Vor dem Südamerikagipfel in Brasilien hat Präsident Lula da Silva den autokratischen venezolanischen Präsidenten als „demokratisch legitim“ verteidigt. Die Opposition verweist auf den Haftbefehl der USA.
Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell und US-Präsident Biden kritisieren Russlands Verlegung von taktischen Atomwaffen. Kanzler Scholz sichert unterdessen den baltischen Ländern weitere Unterstützung zu. Der Überblick.
Die rassistischen Vorfälle gegen Vinicius Junior haben Konsequenzen für den FC Valencia. Der Brasilianer wirft der spanischen Profi-Liga vor, Rassismus als „normal“ zu betrachten.
Kein Fußballspieler mit dunkler Hautfarbe wird in Spanien so angefeindet wie Vinicius Junior. Der Profi von Real Madrid macht La Liga schwere Vorwürfe.
In Hiroshima will der ukrainische Präsident neue Verbündete finden, Zusagen erhält er aber nur von alten. Aus deutscher Sicht lief das Treffen trotzdem gut – auch aus innenpolitischer.
Bei seinem Rom-Besuch dankt Selenskyj Italien für die Hilfe für sein Land. Die vielen ukrainischen Flaggen, die er auf den Straßen der italienischen Hauptstadt gesehen habe, hätten ihn bewegt, sagt er.
In Brasilien zeichnet sich einer der größten Wettskandale im Fußball ab. Die Justiz ermittelt gegen Spieler und Wettmafia, die ersten Profis sind schon gesperrt. Es geht um gekaufte Rote Karten und Elfmeter.
Zum ersten Mal seit Langem hat in Paraguay am Sonntag die Opposition die Chance, die Präsidentenwahl zu gewinnen. Das hätte auch geopolitische Folgen – möglicherweise bis nach Taiwan.
Brasiliens Präsident hat sechs indigene Territorien genehmigt – die ersten seit vier Jahren. Zuvor hatten Indigene im Rahmen eines Protestcamps gegen die Bedrohung ihrer Völker demonstriert.
Der Dienst habe der brasilianischen Bundespolizei nicht alle Daten von Mitgliedern von Neonazi-Gruppen ausgehändigt, begründet ein Bundesgericht den Schritt.