Kinder im Zielgebiet
Im August sind bei einem amerikanischen Drohnenangriff in Kabul zehn Zivilisten getötet worden, darunter sieben Kinder. Doch eine Untersuchung kommt zu dem Schluss, er habe nicht gegen internationales Kriegsrecht verstoßen.
Im August sind bei einem amerikanischen Drohnenangriff in Kabul zehn Zivilisten getötet worden, darunter sieben Kinder. Doch eine Untersuchung kommt zu dem Schluss, er habe nicht gegen internationales Kriegsrecht verstoßen.
Für die angebliche Unterstützung von Drohnenangriffen werden zwei Unternehmen und vier Personen bestraft. Sie alle sollen Verbindungen zu den Revolutionsgarden aufweisen. Iran verurteilte das amerikanische Vorgehen.
Zwei Tage nach Attacke auf einen Luftwaffenstützpunkt der Anti-IS-Koalition meldet das US-Militär die Tötung eines Terror-Anführers. Zivilisten seien nach derzeitigen Erkenntnissen nicht zu Schaden gekommen.
Bei einem amerikanischen Luftschlag Ende August in Kabul sollen bis zu zehn Zivilisten gestorben sein – darunter Kinder. Das gab das US-Militär jetzt bekannt. Ursprünglich hatte man den Angriff als Schlag gegen Terroristen gelobt.
Ein amerikanischer Drohnenangriff in Kabul soll einen mit Wasserkanistern beladenen Wagen getroffen haben – und nicht ein mit Sprengstoff beladenes Fahrzeug. Das berichtet die New York Times.
Augenzeugen berichten vom Tod mehrerer Kinder nach dem dem jüngsten Luftschlägen in Kabul. Das amerikanische Militär teilt mit: „Wir wären sehr traurig über den möglichen Tod Unschuldiger.“
Während die USA einen Drohnenangriff auf ein mit Sprengstoff beladenes Fahrzeug in Kabul ausführen, ereignet sich nahe des Flughafens eine Explosion. Die Gefahr weiterer Anschläge des IS bleibt hoch.
Als Vergeltung für den Selbstmordanschlag am Flughafen von Kabul hat die US-Armee in Afghanistan einen Drohnenangriff auf einen „Planer“ des regionalen Ablegers der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat geflogen.
Kurz nach dem Terroranschlag am Flughafen von Kabul kündigte Präsident Biden Rache an. Keine 48 Stunden später schlug das amerikanische Militär zu. Die Lage am Flughafen ist unterdessen weiter extrem gefährlich.
Israels Armee greift nach eigenen Angaben unter anderem eine Waffenfabrik der Hamas in Chan Junis an.
Im vergangenen Jahr sind die letzten Bundeswehrsoldaten aus Kundus abgezogen. Jetzt haben die Taliban die Stadt im Norden Afghanistans erobert. Seit Freitag sind schon vier Provinzhauptstädte gefallen.
Israels Militär hat eigenen Angaben zufolge Angriffe auf Raketenabschussrampen im Südlibanon geflogen. Verwiesen wurde dabei auf einen Raketenbeschuss in Richtung Israel von libanesischem Territorium aus am Tag zuvor.
Nach dem Drohnenangriff auf einen Öltanker steuert Iran auf eine verschärfte Eskalation mit dem Westen zu. Mitten in diesem Konflikt ist Hardliner Ebrahim Raisi in das Präsidentenamt eingeführt worden.
Israels Außenminister Lapid wirft Iran vor, einen Öltanker eines israelischen Unternehmens im Indischen Ozean angegriffen zu haben. Aus Iran kommen widersprüchliche Äußerungen.
Als Reaktion auf Brandballons aus dem Gazastreifen hat die israelische Armee eigenen Angaben zufolge Stützpunkte der Hamas angegriffen. Die Islamisten haben dort Waffen entwickelt, heißt es.
Joe Biden pocht darauf, er habe als US-Präsident das Recht gehabt, Ziele in Syrien und dem Irak ins Visier zu nehmen. Mit Israels scheidendem Staatschef sprach er auch über Iran und Atomwaffen.
Zum zweiten Mal in seiner Amtszeit ordnet US-Präsident Joe Biden einen Militärschlag gegen mit Iran verbündete Kräfte an. Es sei um Selbstverteidigung und Abschreckung gegangen. Hoffnung auf eine Rückkehr zum Atomabkommen gibt es dennoch.
Eine Militärbasis und eine Raketenstellung der Hamas sollen laut israelischer Armee Ziel der Attacke gewesen sein. Die soll mit Maschinengewehren auf die Flugzeuge geschossen haben.
Neue Gewalt im Nordirak: Die Türkei hat bei einem Drohnenangriff nahe einem Flüchtlingslager drei Menschen getötet. Hintergrund ist die türkische Offensive gegen die kurdische Arbeiterpartei PKK.
Im Krieg in Jemen sind 14 Zivilisten bei einem Luftangriff auf die Stadt Marib getötet worden. Huthi-Rebellen hatten eine Tankstelle attackiert, vor der sich viele Menschen versammelt hatten.
Nach elf Tagen Krieg mit Israel schweigen die Waffen wieder. Im Gazastreifen wurden mehr als 250 Menschen getötet. Der Konflikt trifft alle Palästinenser, auch wenn sich nicht alle auf die Seite der Hamas stellen.
Abwehrkampf gegen den Eichenprozessionsspinner: Frankfurt sprüht großflächig gegen die Raupen. Für die Bekämpfung des Insekts gibt die Stadt in diesem Jahr rund 160.000 Euro aus.
Im Nahen Osten gehen die Kämpfe zwischen Israel und militanten Palästinensern unvermindert weiter. Das israelische Militär hat in der Nacht abermals das Tunnelsystem der Hamas angegriffen.
In mehreren israelischen Städten ist es abermals zu Ausschreitungen gekommen. Polizisten wurden mit Molotowcocktails und Steinen beworfen. Die Armee hat unterdessen das Tunnelsystem der Hamas angegriffen.
Die Luftangriffe zwischen Israel und der radikalislamischen Hamas im Gazastreifen gehen unvermindert weiter – international wächst die Sorge, dass sich die Kämpfe zu einem neuen Krieg im Nahen Osten ausweiten könnten.
Bei den israelischen Luftangriffen auf den Gaza-Streifen sind mehrere Anführer der radikalislamischen Hamas getötet worden. In Israel starben mehrere Menschen durch den anhaltenden Beschuss mit Raketen aus dem Gebiet.
In der Nacht spitzt sich der Konflikt zu. Aus dem Gazastreifen feuern militante Palästinenser noch mehr Raketen Richtung Tel Aviv und töten weitere Menschen. Bei Israels Gegenangriffen werden Extremisten und Zivilisten getötet.
Bei Raketen- und Luftangriffen zwischen Palästinensern und Israel sollen mindestens 20 Palästinenser ums Leben gekommen sein. Wie das palästinensische Gesundheitsministerium am Montagabend mitteilte, befinden sich darunter auch Kinder. Berichte über Verletzte in Israel durch die Geschosse lagen nicht vor.
Die syrische Küstenregion Latakia ist Opfer von Raketenangriffen geworden. Dabei ist ein Zivilist getötet und mehrere Menschen verletzt worden. Der Angriff auf die Region kommt überraschend.
Ziel sei ein Stützpunkt von „Terroristen“ nordöstlich der Stadt Palmyra gewesen, teilte das russische Verteidigungsministerium mit. In dem zehn Jahre währenden Krieg in Syrien sind nach letzter Zählung 387.000 Menschen gestorben.
Die Verteidigungsministerin gesteht beim Schutz gegen Drohnen „eine akute Fähigkeitslücke“ der Bundeswehr ein. Denn: Diese hatte ihre Flugabwehr abgeschafft. Jetzt braucht sie wegen der Gefahr von Drohnenangriffen dringend Ersatz.
Im Jemen kämpfen Huthi-Rebellen und Regierungstruppen weiter erbittert um die Stadt Marib, die letzte Hochburg der Anhänger von Präsident Abd Rabbo Mansur Hadi. Eine Eroberung der Stadt durch die Rebellen könnte die humanitäre Krise zuspitzen.
Joe Bidens erste Militäraktion als Präsident war ein Vergeltungsschlag – der ein Signal senden sollte: Er handelt, um amerikanische Truppen zu schützen. Bei der Planung mussten vor allem die Befindlichkeiten Teherans bedacht werden.
Als Vergeltung für einen Angriff im Nordirak attackiert die amerikanische Luftwaffe Anlagen pro-iranischer Milizen. Zahlreiche Menschen sollen dabei getötet worden sein.
Eine Bundeswehr, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt, braucht den Willen, die Soldaten und die Waffen, um ihren Auftrag effektiv ausführen zu können.
Die Ermittlungen der deutschen Justiz zu einem Luftangriff im afghanischen Kundus mit vielen Toten im September 2009 sind nach Ansicht des Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte ausreichend gewesen.