Ein Ja zum Rechtsstaat
Der Bundesgerichtshof verwirft alle Revisionen zum Mord an Walter Lübcke und versuchten Mord an Ahmed I. Die Familie spricht von einem schmerzlichen Urteil.
Der Bundesgerichtshof verwirft alle Revisionen zum Mord an Walter Lübcke und versuchten Mord an Ahmed I. Die Familie spricht von einem schmerzlichen Urteil.
50 Jahre nach dem Tod von Paul Bloomquist bei einem RAF-Terroranschlag besuchen Familienangehörige den Tatort am IG-Farben-Haus in Frankfurt. Ein bewegender Besuch.
Ein damals vierzehnjähriges Mädchen soll hundertfach von dem Sänger missbraucht worden sein. Ihre Mutter sagte aus, bei Ermittlungen gegen R. Kelly vor etwa 20 Jahren aus Angst gelogen zu haben.
Nichts Neues unter der Sonne? Der niederländische Autor Marcel Möring verbindet in seinem Roman „Amen“ einen Kriminalfall mit einer gescheiterten Ehe.
Vor 50 Jahren wurde die RAF-Terroristin Gudrun Ensslin in einer Hamburger Boutique festgenommen. Dem Streifenpolizist Ulf-Jörg Millhahn gelang damit, was zahlreiche Sonderermittler vor ihm nicht geschafft hatten.
Am 1. Juni 1972 wurden die Terroristen Andreas Baader, Holger Meins und Jan-Carl Raspe verhaftet. Die spektakuläre Aktion in einem Wohnviertel am Dornbusch in Frankfurt beendete die „Mai-Offensive“ der Roten Armee Fraktion.
Vor 50 Jahren endete die sogenannte „Mai-Offensive“ der terroristischen RAF durch die Festnahme führender Mitglieder im Frankfurter Dornbusch. In Hessen wurde nun zum ersten mal eine Frau Vorsitzende des Landtags. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Am 11. Mai 1972 töten Bomben der RAF vor dem Offizierskasino des US-Hauptquartiers in Frankfurt den Soldaten Paul Bloomquist. Mit dem Anschlag beginnt die sogenannte Mai-Offensive der Terroristen gegen die Amerikaner wegen des Vietnamkriegs.
Klaus Bittermann legt eine Biographie des vor vier Jahren verstorbenen Publizisten Wolfgang Pohrt vor.
Zum Prozess gegen die erste RAF-Generation ist schon viel geschrieben worden. Umso beeindruckender ist, was diese Neuerscheinung leistet. Sie macht erstmals die Protokolle des Verfahrens zugänglich und gibt wüste Einblicke.
Detlev Karsten Rohwedder gilt als letztes Opfer eines RAF-Mordanschlags. Mehr als 30 Jahre nach der Tat erinnert eine Gedenktafel an den Treuhand-Chef.
Grenzüberschreitende Ermittlungsarbeit: Jérôme Leroy und Max Annas schreiben vierhändig einen Roman, der in der rechtsextremen Szene spielt.
Der Ton unter den Klimaaktivisten wird radikaler. Eine Gruppe erwägt nun, Häfen und Flughäfen zu blockieren – auch Sabotageakte oder Zerstörungen von Industrieanlagen könnten ein Mittel sein. Sie sagen: Es geht um Leben und Tod.
Im März 1996 wurde Jan Philipp Reemtsma brutal entführt. Der Täter Thomas Drach steht nun wegen einer Serie von Überfällen abermals vor Gericht. Ein Gespräch mit Reemtsma über Gewalt, Angst und Trauma – und warum Drachs „Lebensplan“ „nicht klug“ war.
In den Achtzigerjahren überfallen Terroristen ein Waffengeschäft. Eine der geraubten Pistolen taucht gut zehn Jahre später wieder auf – bei einem spanischen Kokainhändler mit Verbindungen zur 'ndrangheta.
Die Redaktion „Technik und Motor“ blickt seit mehr als 20 Jahren im Januar auf die Autos vor 50 Jahren zurück. Was kam damals auf den Markt und was hat die Welt bewegt? Die wichtigsten europäischen Neuheiten des Jahres 1972.
Die demokratischen Kräfte müssen angesichts der Klimakrise die Kraft zur tiefgreifenden Systemveränderung entwickeln. Andernfalls ist der Weg in gewalttätige Auseinandersetzungen vorgezeichnet. Ein Gastbeitrag.
Auch die Bundesanwaltschaft hat ihre Nachkriegsgeschichte aufarbeiten lassen. Die Forscher sprechen von einer „schweren Hypothek" und meinen nicht nur personelle Kontinuitäten.
Schriftstellerinnen zu Belarus +++ Serie "Mensch Merkel" +++ Alte Synagoge in München +++ Energieverbrauch
Der Journalist Georg Bönisch befasst sich sein Leben lang mit der Geschichte der Terrorgruppe RAF, mit der Entführung und Ermordung von Hanns Martin Schleyer und Verbindungen der RAF zur Stasi. Gab es ein Komplott?
Seine Filme über Wagner, Hitler und Ludwig II. haben ihn berühmt gemacht. Heute lebt er in seinem Geburtshaus in Nossendorf, Vorpommern. Hans-Jürgen Syberberg gehört zu den deutschen Epochenkünstlern der Nachkriegszeit. Hier spricht er über ein Land, das sich vor seinem Erbe wegduckt.
Die Terroristen der RAF wollten einst Frankfurt zu ihrem Hauptquartier machen. Der Fotograf Olaf Jahnke ist für ein Buchprojekt ihren Spuren in der Region gefolgt.
Die Sprache von innen angreifen: Der Band mit den politischen Essays Jean Genets in der deutschen Werkausgabe offenbart wildes Denken.
1977, sagt der Historiker Philipp Sarasin, begann die Reise zu sich selbst. Ein Gespräch über Menschenrechte, den PC und die Geburt der Identitätspolitik.
Stefan Aust, Autor des „Baader-Meinhof-Komplex“, früher Chefredakteur des Spiegel, heute Herausgeber der Zeitung Die Welt, hat seine Memoiren geschrieben. Ein Gespräch über Recherche, Relotius, Aktivismus und ihn selbst.
Von Rebellionen auf und neben dem Platz: In „71/72. Die Saison der Träumer“ zeichnet Bernd-M. Beyer ein großartiges Porträt einer aufmüpfigen Gesellschaft. Und um Fußball geht es auch.
Von dieser Sprache hätte man gern mehr: Ulrike Edschmid erzählt in ihrem Roman „Levys Testament“ auf kleinstem Raum von einem aufwühlenden jüdischen Schicksal.
Detlev Karsten Rohwedder übernahm nach der Wiedervereinigung die schwierigste Aufgabe: den Umbau der maroden DDR-Wirtschaft. Seine wohl von der RAF begangene Ermordung ist bis heute nicht aufgeklärt. Auch Theorien, dass Stasi-Mitarbeiter beteiligt gewesen sein könnten, gab es.
In seinem Buch widmet sich Hansgeorg Bräutigam drei großen Berliner Strafprozessen. Nicht nur die RAF verstand es, das Kammergericht zur Bühne zu machen.
Der Zufallsfund der Terrordokumente im Wald von Seevetal erinnert daran, wie viele Verbrechen der RAF und der Revolutionären Zellen nicht aufgeklärt sind. Wir sollten uns damit nicht abfinden.
Nicht die RAF, sondern eine andere linksterroristische Gruppe könnte das Erddepot in Seevetal angelegt haben, in dem unter anderem Chemikalien gefunden wurden. Wie sich die „Revolutionären Zellen“ von der RAF unterscheiden.
In Niedersachsens Wäldern wurde ein verbuddeltes Fass mit Schriftstücken aus den achtziger Jahren entdeckt. Handelt es sich um eine Zeitkapsel von RAF-Terroristen?
Waldarbeiter haben in Niedersachsen einen ungewöhnlichen Fund gemacht: In einem vergrabenen Fass haben sie mutmaßliche RAF-Schriftstücke und andere verdächtige Gefäße entdeckt. Das Landeskriminalamt untersucht den Fund nun.
Johann Scheerer erzählt in seinem Buch „Unheimlich nah“, wie für ihn nach der Entführung seines Vaters Jan Philipp Reemtsma eine Jugend mit Personenschutz begann.
Der „Spiegel“ geht mit seiner Titelgeschichte über den Antiterroreinsatz gegen die RAF in Bad Kleinen im Juni 1993 ins Gericht. Das Urteil über die Arbeit eines berühmten Rechercheurs fällt eindeutig aus.
Vor 27 Jahren veröffentlichte der „Spiegel“ eine Titelgeschichte zu einem Polizeieinsatz gegen die RAF. Später entschuldigte sich der Autor Hans Leyendecker dafür, dass er einer anonymen Quelle vertraut hatte. Die Story stürzte die Regierung in die Krise. Nun klärt der „Spiegel“ auf.