Fußballtrainer gesteht sexuellen Missbrauch an Minderjährigen
Mit einem Geständnis beginnt der Prozess gegen den Trainer eines Jugendteams in Kelkheim. Die Opfer, alle zwischen 13 und 16 Jahren alt, haben lange geschwiegen.
Mit einem Geständnis beginnt der Prozess gegen den Trainer eines Jugendteams in Kelkheim. Die Opfer, alle zwischen 13 und 16 Jahren alt, haben lange geschwiegen.
Der einstige Starkoch Alfons Schuhbeck muss sich abermals vor Gericht verantworten – diesmal wegen Subventionsbetrugs. Für einen Deal legt der schwer kranke, von Erfolgssucht getriebene Gastronom ein Geständnis ab.
Das Landgericht Gera hat den Stiefvater und die Mutter einer Dreijährigen zu langen Haftstrafen verurteilt. Das Kind war nach Misshandlungen und Krankheit gestorben – der Mann vergrub die Leiche unter einer Terrasse.
Nach 20 Jahren voller Gewalt trennt sich eine Frankfurterin von ihrem Ehemann. Er akzeptiert das Ende nicht – und ersticht sie. Ein Fall, der auch in der hessischen Justiz und Polizeiarbeit etwas verändert hat.
Ein peruanischer Kleinbauer wollte den Energiekonzern RWE für Schäden an seinem Haus, die durch Gletscherschmelze verursacht wurden, zur Kasse bitten. Die Richter in Hamm wiesen die Klage nun endgültig ab.
Ein peruanische Bergführer hat Deutschlands größten Energiekonzern verklagt. Sein Vorwurf: RWE heizt den globalen Klimawandel an. Jetzt kommt es zum Showdown vor Gericht.
Die Frankfurter sind in ihr neues Schwimmbad abgetaucht, in vielen evangelischen Kirchen sind spontan heiratswillige Paare auftaucht und der Streit um ein neues Suchthilfezentrum weckt Erinnerungen. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Ein Paar soll eine Frau monatelang immer wieder gequält und schließlich getötet haben – durch Unterlassen, wie der Staatsanwalt bei Verlesung der Anklage zum Prozessauftakt sagt.
Im vergangenen Oktober hob die Polizei in Nordrhein-Westfalen zwei illegale Fabriken aus, in denen massenweise gefälschte Markenzigaretten hergestellt wurden. Nun müssen sich 19 Verdächtige vor Gericht verantworten.
Torgau gedenkt des Weltkriegsendes, Gläubige und Staatschefs nehmen Abschied von Papst Franziskus, und die Berliner Eisbären stehen vor dem elften Titelgewinn. Der F.A.Z.-Newsletter.
Braucht es für die „sozialen Medien“ neue Rechtsvorschriften und Aufsichtsbehörden? Gastautor Maxim Kleine hält ein Plädoyer für die Anwendung des etablierten Presserechts auf Internetplattformen.
Der Raub einer großen Menge Cannabis löste offenbar die brutale Fehde aus, die deutschlandweit für Schlagzeilen sorgte. Nun müssen sich die ersten Angeklagten vor dem Kölner Landgericht verantworten.
Donald Trump lässt die EU mit ihrem Angebot abblitzen. In Ungarn treibt Ministerpräsident Orbán seinen „Frühjahrsputz“ voran. Und der FC Bayern spielt im Champions-League-Viertelfinale. Der F.A.Z. Frühdenker
Der Klimawandel lässt die Gletscher weltweit rasant schrumpfen. Das beinflusst nicht nur die Ökosysteme, sondern auch die Wirtschaft. Um auf die Auswirkungen aufmerksam zu machen, erklärten die Vereinten Nationen den 21. März zum Tag des Gletschers.
Eine frühere Sachbearbeiterin der Universität Duisburg-Essen muss sich vor Gericht verantworten. Gegen Geld soll sie Noten von Studenten nach oben korrigiert haben. Pro Fall kassierte sie mindestens 400 Euro.
Saúl Luciano Lliuya lebt unter schmelzenden Gletschern in Peru. In Deutschland will er Großemittenten zur Verantwortung ziehen. Am Montag wird verhandelt. Wer ist der Mann?
In dieser Woche redeten alle vom Tchibo-Wochenendhaus. Von Girokonten über Zahnzusatzversicherungen bis zu Oldtimern hat der Kaffeekonzern schon häufig von sich reden gemacht. Aber steckt mehr dahinter als Aufmerksamkeit?
Auf einem Portal der Funke Mediengruppe verbreitet ein „Bürgerreporter“ einen falschen Verdacht über einen Lokalpolitiker. Der geht dagegen erfolgreich vor Gericht vor. Funke behauptet, man sei redaktionell nicht verantwortlich.
Befragungen sollen herausfinden, was das Volk denkt. Doch es gibt viele Probleme: Statistiker nennen schon das Wort „repräsentativ“ irreführend.
Assistierter Suizid ist in Deutschland erlaubt. Doch der Markt ist kaum reguliert. Es herrscht keine Transparenz und es gibt Interessenvorwürfe.
Ein kleiner Junge wird tot im Bett einer Gelsenkirchener Mini-Kita gefunden. Jetzt sind zwei Tagesmütter in zweiter Instanz wegen fahrlässiger Tötung verurteilt worden.
Autorfiktion statt Autofiktion: Ursula Krechels Roman „Sehr geehrte Frau Ministerin“ bringt politisches Erzählen auf ein neues Niveau. Ein erster Höhepunkt der deutschsprachigen Literatur dieses Jahres.
Ein Ehepaar aus Wiesloch soll eine junge ukrainische Mutter sowie deren Mutter ermordet haben. Das mutmaßliche Motiv: Die beiden wollten das Neugeborene der Ukrainerin als ihr eigenes ausgeben.
Ein Paar aus Baden-Württemberg wünscht sich vergeblich ein Kind. Sie freunden sich mit einer schwangeren Ukrainerin an – und töten die Frau sowie deren Mutter wenige Wochen nach der Geburt, um das Baby als ihr eigenes auszugeben.
2018 wurde Peter S. zu zwölf Jahren Haft verurteilt: Er hatte fast 15.000 Krebsmedikamente aus Profitgier unterdosiert. Am Montag kam der Bottroper Apotheker vorzeitig auf Bewährung frei.
Vier Jugendliche müssen bis zu zehn Jahre in Haft: Ein Gericht sieht es als erwiesen an, dass sie zwei ukrainische Nachwuchs-Basketballspieler im Frühjahr in Oberhausen „völlig anlasslos“ ermordet haben.
In Neubrandenburg ist eine 39-Jährige wegen Misshandlung und Freiheitsberaubung angeklagt worden. Sie soll ihre Stieftochter wochenlang in eine Dusche gesperrt, geschlagen und erniedrigt haben.
Der Kölner Reporter Axel Spilcker recherchiert zu Clan-Kriminalität. Die, über deren Verbrechen er berichtet, nehmen ihn ins Visier und tun alles, um ihn einzuschüchtern – dafür spannen sie sogar die Justiz ein.
Der Angeklagte soll vier Menschen getötet haben, die er für das Scheitern seiner Ehe verantwortlich machte. Vor Gericht zitiert ihn ein Psychiater: „Seitdem kann ich besser essen und schlafen.“
Kriminologen haben alte Gewalttaten in Nordrhein-Westfalen noch einmal untersucht. Vier weitere Fälle von Mord oder Totschlag bewerteten sie nachträglich als rechtsextrem. Anlass war ein grausamer Dreifachmord.
Was kann man tun, wenn Abgeordnete Extremisten als Mitarbeiter einstellen? Dieser Frage will sich jetzt der Düsseldorfer Landtag stellen. Die rechtlichen Hürden sind hoch.
In Bamberg geht der bislang größte Geldautomatensprenger-Prozess der deutschen Geschichte mit Urteilen für 15 Angeklagte zu Ende. Einige von ihnen könnten jedoch bald wieder auf freiem Fuß sein.
Der IGH veröffentlicht sein Votum zur vielleicht wichtigsten Frage des Nahostkonflikts. Im Prozess gegen Jérôme Boateng wird das Urteil erwartet. Und: Am Wochenende jährt sich das Stauffenberg-Attentat auf Adolf Hitler. Der F.A.Z.-Newsletter.
Magen-Darm-Beschwerden im Urlaub. Ist das Hotelessen schuld?
André Stahl ist 36 Jahre alt, blind und Richter am Amtsgericht in Olpe. Hier erzählt er, wie er es geschafft hat, Karriere zu machen – und warum man das Glücklichsein nicht aufschieben sollte.