Nur mit Bodentruppen
Der Westen könnte den „Islamischen Staat“ militärisch besiegen. Doch strategisch wäre damit wenig gewonnen. Um nachhaltige Erfolge zu erzielen, müssten Europa und Amerika eine schwierige Entscheidung treffen.
Der Westen könnte den „Islamischen Staat“ militärisch besiegen. Doch strategisch wäre damit wenig gewonnen. Um nachhaltige Erfolge zu erzielen, müssten Europa und Amerika eine schwierige Entscheidung treffen.
Geiseltausch auf der Glienicker Brücke: Steven Spielberg erinnert im Film „Bridge of Spies“ mit Tom Hanks an die stillste Seite des Ost-West-Welt-Dramas.
Das Hackernetzwerk Anonymous ist unberechenbar: Mal richten sich die Angriffe der digitalen Bürgerwehr gegen kleinere, mal gegen größere Gegner. Nun sagt sie dem IS den Kampf an. Was bedeutet das?
Der Kampf gegen den islamistischen Terrorismus ist eine Generationenaufgabe und nicht in wenigen Jahren zu erledigen. Alle staatlichen Instrumente müssen dabei eingesetzt werden.
Nach den Anschlägen in Paris sieht sich Frankreich im Krieg gegen die Terrormiliz IS. Kann das Land als Mitglied der Nato in diesem Verteidigungsfall den militärischen Beistand der Verbündeten fordern?
Frankreichs Politik reagiert mit Drohungen und Symbolik auf den Terror. Präsident Hollande spricht vom Krieg, was er nach dem Anschlag auf „Charlie Hebdo“ im Januar noch vermieden hatte. Aber kann er diesen asymmetrischen Krieg auch führen?
Das Regime von Baschar al Assad fliegt seit Beginn des Krieges in Syrien auch Luftangriffe auf Zivilisten. Oppositionelle in Damaskus wollen das nun unterbinden, indem sie Menschen in Käfige einsperren.
Die Schauspielerin und Produzentin Danièle Delorme war mitverantwortlich für den Erfolgsfilm „Krieg der Knöpfe“. Sie starb am Samstag in Paris.
Navid Kermani erhält den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels und kritisiert in seiner Dankesrede das unzureichende Eingreifen des Westens in Syrien. Auch militärische Reaktionen müssten erwogen werden.
Zum 70. Geburtstag der Kommunistischen Partei in Nordkorea feiert sie sich mit einer großen Militärparade. Der Führer Kim Jong-un droht in seiner Rede unverhohlen den Vereinigten Staaten.
Russland kämpft an Assads Seite – damit ist auch die Hoffnung dahin, das Atomabkommen mit Iran könne die Region entspannen. Putin schafft militärisch Fakten. Aber das kann sich auch für ihn rächen. Ein Kommentar.
Gemeinsam aus der Krise? Kanzlerin Merkel hat zusammen mit Frankreichs Präsident vor dem Europaparlament gesprochen. Hollande warnt in seiner Rede vor einem „totalen Krieg“ im Nahen Osten, Merkel sorgt sich um die die europäischen Werte.
Russland unterstützt die Truppen des syrischen Machthabers Assad nun auch mit Raketenangriffen. Wladimir Putin zeigt sich zufrieden mit der Arbeit seiner Luftwaffe.
So kämpft man heute: Der Politikwissenschaftler Felix Wassermann beschreibt Strategien aktueller und künftiger Methoden, Krieg zu führen.
Der Flüchtlingsstrom zwingt den Westen, die harte Haltung gegenüber Syriens Machthaber aufzugeben. Ein Dilemma, das durch Russland noch verschärft wird. Von Putins Rede vor der UN erhoffen sich die Europäer und Amerikaner jetzt mehr Klarheit.
Russland verstärkt seine Militärhilfe für Syriens Diktator. Nach F.A.Z.-Informationen sind weitere russische Panzer und Artillerie im Land stationiert worden. Und ausgerechnet im russischen Fernsehen gibt Assad dem Westen die Schuld an der Flüchtlingswelle.
Nach Ausschreitungen um die Al-Aqsa-Moschee in Jerusalem will der israelische Regierungschef Netanjahu die Strafen für Steinewerfer verschärfen. Steine könnten zukünftig als Waffe gelten. Auch der Schießbefehl soll geändert werden.
Im Osten der Ukraine haben sich Freiwillige in den Kampf geworfen, weil die Armee dazu nicht in der Lage war. Von Russland werden sie als Nazis dargestellt. Aber das sind sie nicht. Ein Besuch im „Donbass“-Bataillon.
Wird der türkische Staatspräsident die Parlamentswahl verschieben, weil sich das Land im Kriegszustand befindet? So ließen sich auch Freiheitsrechte leichter einschränken. Keine Frage, Erdogan spielt mit dem Feuer.
Iran und Saudi-Arabien liefern sich auf syrischem Boden einen Stellvertreterkrieg. Die Europäer müssen nun ihre diplomatische und militärisch Strategie überdenken, um vereint Druck auf diese Regierungen auszuüben.
Der ukrainische Regisseur Senzow wurde in Russland wegen „Terrorismus“ zu zwanzig Jahren Haft verurteilt, der mitangeklagte Aktivist Koltschenko zu zehn. Was steckt hinter solchen Strafen?
Der französische Präsident François Hollande bezeichnete den Krieg gegen den Terror als das wichtigste Thema der französischen Außenpolitik. Von einem Erfolg hänge auch die Eindämmung der Flüchtlingsströme ab.
In Albanien gibt es keinen Krieg, keinen Hunger. Mercedes-Modelle fahren durch die großen Städte und der Süden sieht so aus wie die Côte d’Azur. Warum wollen Albaner eigentlich weg? Ein Reisebericht.
Die OSZE fühlt sich im Konfliktgebiet in der Ostukraine immer stärker unter Druck. Es gebe „Vorfall nach Vorfall“ gegen die Beobachter. Ihnen sei Schutz zugesagt worden, doch nichts geschehen. Die Schuldigen stehen für sie fest.
Die dreiteilige Dresdner Ausstellung „Krieg und Frieden“ zeigt überwältigende Kriegsfotografien. Doch ihre Konzeption macht fassungslos.
An diesem Montag beginnt in Celle der Prozess gegen zwei Deutschtunesier, die sich dem „Islamischen Staat“ angeschlossen hatten. Der Prozess dürfte Einblicke in die Wolfsburger Islamistenszene geben.
Virtuelle Angriffe gewinnen laut Bundesnachrichtendienst an Bedeutung. Darauf stellt sich auch die Bundeswehr ein.
In wenigen Jahren könnten Kampfroboter im Krieg eingesetzt werden, die kein Mensch mehr steuert. Tausende Forscher warnen vor den Folgen dieser Entwicklung, unter ihnen Stephen Hawking, Steve Wozniak und Noam Chomsky.
Die Türkei und Washington sind offenkundig bereit, den Friedensprozess mit den Kurden für den Kampf gegen den Islamischen Staat zu opfern. Europa sieht das anders.
Für die Publizistin Khola Maryam Hübsch ist klar: Nicht der Islam ist das Problem, sondern reformunwillige Muslime. Gleichzeitig klagt die muslimische Journalistin, in der Diskussion um den Kampf gegen den Islamischen Staat gehe es zu sehr um Religion.
Ein von Bundeskanzlerin Merkel mitausgehandeltes Abkommen sieht den Rückzug schwerer Waffen in der Ostukraine vor. Aber die OSZE macht entlang der Front andere Beobachtungen. Es gibt wieder Tote.
Von einem „Krieg der Zivilisation“ zu sprechen, macht aus hemmungslosen Schlächtern mehr, als sie sind. Bei der Suche nach Antworten auf den Terror müssen sich die freiheitlichen Staaten von einigen Illusionen verabschieden. Sonst siegt die Barbarei.
Sie verstehen die Welt nicht mehr und schon gar nicht das Vorgehen ihrer eigenen Regierung: Eine Begegnung mit griechischen Journalisten, die von ihrer Arbeit, ihrem Alltag, ihren Sorgen berichten.
Deutsche und Engländer haben lange darüber gestritten, wem der Erfolg in der entscheidenden Schlacht gegen Napoleon am 18. Juni 1815 zu verdanken sei – den preußischen oder den britischen Truppen? Die Streitkräfte waren so bunt zusammengewürfelt, dass sie eine kleine europäische Koalition bildeten.
Anerkannte Flüchtlinge haben das Recht, ihre Familien nach Deutschland zu holen. Für viele Syrer und Iraker aber bedeutet das banges Warten, denn die zuständigen Visastellen sind völlig überlastet.
Sinkende Mordraten und geringere Ausgaben für Militäreinsätze haben einigen Ländern ein Leben auf einer Insel des Friedens beschert. Am unteren Ende der Skala sieht es ganz anders aus – und das immer deutlicher.