Warum Serbien nicht von Russlands Seite weicht
Serbiens Präsident Vučić setzt sich systematisch für eine positive Einstellung gegenüber Putins Russland ein. Der russische Verteidigungsminister Schoigu ist mit dem Land eng verbunden.
Serbiens Präsident Vučić setzt sich systematisch für eine positive Einstellung gegenüber Putins Russland ein. Der russische Verteidigungsminister Schoigu ist mit dem Land eng verbunden.
Russland und der Westen +++ Tibeter und Uiguren +++ Das C der CDU
Im Kosovo fällt immer wieder der Strom aus. Um das zu verhindern, verbietet die Regierung nun die energiefressende Praxis – zumindest vorübergehend.
Weil die dänischen Gefängnisse voll sind, will die Regierung in Kopenhagen hunderte ausländische Inhaftierte ins Kosovo auslagern. Nach der Verbüßung ihrer Haftstrafen in einem Gefängnis in dem Balkanstaat sollen sie dann in ihre Heimat abgeschoben werden.
Nach serbischer Darstellung sind am Mittwoch mehrere Serben im Norden des Kosovos verletzt worden. Die Regierungen in Belgrad und Prishtina bezichtigen sich gegenseitig der Verantwortung für die Gewalt.
Zwischen Serbien und Kosovo genügt schon der geringste Anlass, um in Streit zu geraten: Jüngst ging es um die Anerkennung von Autokennzeichen. Das ist gefährlich für den ganzen Balkan.
Die EU-Staaten bekräftigen die Erweiterungsperspektive für den Westbalkan, wollen aber kein festes Datum nennen. Stattdessen setzen sie jetzt auf „greifbare Vorteile“ – es gibt Geld aus Brüssel.
Serbien und das Kosovo haben nach der Beilegung ihres Streits um Auto-Kennzeichen die blockierten Grenzübergänge wieder freigegeben. Autos und Lastwagen, die seit Tagen die Straßen zur Grenze blockierten, wurden wieder weggefahren.
Auf serbischer Seite werden Lkws und Autos entfernt, mit denen Grenzübergänge gesperrt worden waren. Auch Spezialkräfte der Kosovo-Polizei ziehen sich zurück. Dafür rücken Nato-Truppen ein.
Auf dem Balkan bereitet ein Konflikt zwischen Serbien und dem Kosovo Sorgen. Insbesondere Belgrad schürt Hysterie. Auslöser ist ein Streit über Auto-Kennzeichen.
An serbischen Fahrzeugen muss im Kosovo neuerdings ein provisorisches Kennzeichen angebracht werden. Serbische Minderheiten sind in Aufruhr. Das Kosovo hat deshalb Polizisten an der Grenze postiert – das empfindet Serbien als Provokation.
2005 führte Angela Merkels erste Reise als Kanzlerkandidatin auf den Balkan. Dorthin kehrt sie kurz vor Ende ihrer Kanzlerschaft nun zurück. Sie trifft unter anderem auf Konflikte, die seit damals nicht gelöst sind.
Unter den zehn Opfern des Busunfalls in Kroatien ist auch eine Deutsche. Am Wochenende verunglückte der Bus aus Frankfurt kommend auf dem Weg in den Kosovo. Einer der Fahrer war vermutlich am Steuer eingeschlafen.
Ein Bus, der in Frankfurt startete, ist schwer verunglückt. Wahrscheinliche Ursache laut Ermittlungen: Der Fahrer ist am Steuer eingeschlafen.
Nirgendwo auf dem europäischen Kontinent ist der Schienenverkehr so schlecht ausgebaut wie in Südosteuropa. Das weckt Chinas Interesse.
Seit 1999 ist die Bundeswehr im Kosovo im Einsatz, seit 2006 vor der Levante. Ein Ende ist nicht in Sicht. Der Bundestag stimmt dafür, die Missionen fortzuführen.
Deutschlands Außenminister sorgt sich offenkundig: Debatten über Territorien einzelner Balkanstaaten könnten ihre Beitrittsprozesse zur Europäischen Union gefährden.
Die EU will mit der Lieferung von Impfstoff im westlichen Balkan Sympathien zurückgewinnen sowie russischen und chinesischen Einfluss zurückdrängen. Und auch Österreich koordiniert die Hilfsaktion aus eigenem Interesse.
Kosovos Ministerpräsident Kurti ist bei der Wahl im Nachbarland Albanien mit dabei. Ein Ableger seiner Partei kämpft um Stimmen und träumt von einer Vereinigung beider Staaten.
Die Täter sollen Kunden vorgegaukelt haben, ihr Geld gewinnbringend anzulegen. Allein in Deutschland seien schon mehrere Tausend auf die Masche hereingefallen, heißt es von den Behörden.
In einem erneuten Anlauf ist die äußerst populäre Juristin Vjosa Osmani zur Präsidentin des Kosovo gewählt worden. Am Samstag war die Wahl am Boykott der Opposition und der serbischen Minderheit gescheitert, bei einem erneuten Scheitern hätten erneut vorgezogene Neuwahlen gedroht.
Das Duell zwischen Spanien und Kosovo in der WM-Qualifikation ist mehr als ein Fußballspiel. Zwischen beiden Ländern gibt es massive diplomatische Spannungen.
Die Idee klingt vertraut: Mit einem gemeinsamen Binnenmarkt sollen politische Konflikte überwunden werden. So machte es einst die EU. Jetzt wollen sechs Balkanstaaten es auch versuchen.
Serbien ist mit dem Impfen schon weit vorangeschritten, im Kosovo hat es noch nicht begonnen. Deshalb macht Belgrad den Kosovaren ein Angebot, das deren Regierung unmoralisch findet.
Das Kosovo stand auf der Tagesordnung der EU zuletzt ziemlich weit unten. Wenn der künftige Ministerpräsident seinen Ankündigungen Taten folgen lässt, wird sich das ändern müssen.
Albin Kurtis Partei „Selbstbestimmung“ gewinnt die Parlamentswahl im Kosovo. Auf ihm lasten riesige Erwartungen. Und die Opposition könnte seine Wahl zum Ministerpräsidenten nachträglich anfechten.
In Kosovo haben die Bürger für einen politischen Wandel gestimmt. Die linke Bewegung Vetevendosje unter Albin Kurti gewinnt nach Umfragen deutlich. Versprochen wird die Abkehr von Misswirtschaft und Korruption.
Die Parlamentswahl im Kosovo könnte einen grundlegenden Wandel fortsetzen. Vor allem junge Wähler hoffen auf den entschlossenen Kampf der Regierung gegen Korruption und Vetternwirtschaft.
Von dem Deal, mit dem Donald Trump sich als Friedensstifter zwischen Serbien und Kosovo inszenieren wollte, ist fast nichts mehr übrig. Und der Mann, den Trump im Kosovo stürzen ließ, steht vor einer triumphalen Rückkehr.
Der auf Betreiben der Trump-Regierung aus dem Amt gehobene vormalige Ministerpräsident des Kosovos will bei der Parlamentswahl am Sonntag abermals triumphieren. Für die Zukunft setzt Albin Kurti auf Präsident Joe Biden.
Im Kosovo muss ein neuer Ministerpräsident gewählt werden. Das liegt auch an einer Intervention des scheidenden amerikanischen Präsidenten – und an einem korrupten Abgeordneten.
Holzdiebstahl und Umweltverschmutzung setzen seltenen Arten wie Luchs und Bär im Sharr-Nationalpark im Kosovo zu. Die Imkerin Shqipe Shala will das Umweltbewusstsein stärken - sie und ihr Mann produzieren mit 150 Bienenvölkern Bio-Honig.
Die Anklageschrift gegen den ehemaligen kosovarischen Präsidenten Hashim Thaci ist jetzt öffentlich verfügbar. Die Frage ist: Gab es bei der UCK eine lückenlose Befehlskette?
Dass endlich die Rolle der „Befreiungsarmee Kosovo“ juristisch untersucht wird, ist zu begrüßen. Aus Belgrad war man ein anderes Verhalten von Angeklagten gewohnt.
Zwölf Jahre, nachdem er feierlich die Unabhängigkeit des Kosovos verkündet hat, wird Hashim Thaçi wegen Kriegsverbrechen vor Gericht gestellt. Warum hat das so lange gedauert?
Das Kosovo-Sondertribunal in Den Haag hat die vorläufige Anklage gegen den Präsidenten des Kosovos bestätigt. Der zieht die Konsequenzen – und tritt zurück.