Nord- und Südkorea einigen sich auf Treffen am 27. April
In der Grenzstadt Panmunjom handeln Vertreter beider Länder den genauen Themenplan des Gipfeltreffens aus. Überschattet werden die Gespräche von Nachrichten über das Atomprogramm des Nordens.
In der Grenzstadt Panmunjom handeln Vertreter beider Länder den genauen Themenplan des Gipfeltreffens aus. Überschattet werden die Gespräche von Nachrichten über das Atomprogramm des Nordens.
Sieben Jahre hat sich Kim Jong-un mit dem Besuch seines wichtigsten Verbündeten Zeit gelassen. Nun hat er sich in Peking Rückendeckung für die Gespräche mit Südkorea und Amerika geholt. Und auch für China kam der Besuch zur richtigen Zeit.
Die Beziehungen zwischen Peking und Pjöngjang hatten sich zuletzt deutlich abgekühlt. Nun könnte China eine wichtige Rolle in den Verhandlungen mit Südkorea und den Vereinigten Staaten übernehmen.
Mit dem Empfang durch Chinas Staatspräsidenten Xi gelingt Nordkoreas Machthaber ein kleiner strategischer Befreiungsschlag. Und auch Peking ist zurück im Spiel. Eine Analyse.
Chinas Staatssender zeigt ausgesuchte Aufnahmen vom Treffen zwischen Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un und dem chinesischen Staatschef Xi Jinping. Was sie bedeuten, erklärt F.A.Z.-Redakteur Martin Benninghoff im Video.
Die Spekulationen über die erste Auslandsreise des nordkoreanischen Machthabers waren begründet: Von Sonntag bis Mittwoch hielt Kim sich auf Einladung Chinas in Peking auf. Dabei deutete er eine mögliche Lösung für den atomaren Konflikt an.
Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un sucht vor dem mit Spannung erwarteten Gipfeltreffen mit den Vereinigten Staaten die Nähe zu Peking. Nach chinesischen Angaben waren Kim und sein Frau von Sonntag bis Mittwoch in China.
War Kim in Peking? Ein Besuch des nordkoreanischen Diktators beim großen Bruder hätte zumindest eine gewisse Logik.
Hochrangige Vertreter Nordkoreas haben die chinesische Staatsspitze besucht. Die hohen Sicherheitsmaßnahmen führten schnell zu Spekulationen, dass Kim Jong-un selbst anwesend war.
In Peking wird alles dafür getan, den Insassen eines Sonderzuges aus Nordkorea vor der Öffentlichkeit abzuschirmen. Gemessen an dem Aufwand könnte es Kim Jong-un sein. Oder auch nicht.
Gerüchten zufolge ist Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un zu einer ersten Auslandsreise seit der Machtübernahme aufgebrochen – nach China. Wenn das stimmt, wäre das ein wichtiges Kapitel in der Wiederannäherungspolitik an den großen Nachbarn.
Ginge es nach John Bolton, sollte Amerika Nordkorea militärisch angreifen. Auch gegen Iran empfiehlt er Luftschläge. Nun wird er Trumps Sicherheitsberater.
Im April trifft Südkoreas Präsident Moon Jae-in den nordkoreanischen Machthaber. Doch bereits jetzt denkt er laut über ein weiteres Treffen nach – unter einer Bedingung.
Drei in Nordkorea inhaftierte Amerikaner sollen offenbar freikommen. Verhandelt wurde über die Vereinten Nationen und einen „New Yorker Kanal“.
Schweden vertritt die Interessen der Vereinigten Staaten in Nordkorea und nun auch in Verhandlungen über ein Treffen der beiden Staatsführer. Der BND ist derweil von den nuklearen Fähigkeiten Pjöngjangs überzeugt.
Nordkoreas Außenminister ist in Schweden auf heikler Mission. Es geht um den Atomkonflikt und ein mögliches Gipfeltreffen von Machthaber Kim und Amerikas Präsident Trump. Schweden spielt eine Schlüsselrolle.
Donald Trump entlässt seinen Außenminister und präsentiert umgehend einen Nachfolger: den bisherigen CIA-Chef Mike Pompeo. Vor allem dessen Haltung zu einem der wichtigsten Themen passt dem Präsidenten besser.
Donald Trump liebt Regelbrüche. Und glaubt offenbar, dass er alle diplomatischen Vorbereitungen eines Treffens mit Kim Jong-un überspringen kann. Doch ein Deal wird nicht reichen, damit der seine Atomwaffen abgibt.
Der amerikanische Präsident geht davon aus, dass sein Treffen mit Kim Jong-un ein „enormer Erfolg“ werde. Möglicherweise könne er mit dem nordkoreanischen Machthaber den „großartigsten Deal der Welt“ abschließen.
Was führt Kim Jong-un im Schilde? Lässt er sich tatsächlich auf eine Denuklearisierung ein oder will er nur Geld herausschlagen? So haben das schon sein Großvater und sein Vater gemacht. Trump ist noch lange nicht am Ziel.
Trump hat seine eigenen Berater verblüfft, als er einem Treffen mit Kim Jong-un zustimmte. Die Hintergründe einer spontanen Entscheidung mit womöglich großer historischer Bedeutung.
Mit seinem Gesprächsangebot an Präsident Trump hat Kim Jong-un ein neues Kapitel aufgeschlagen. Welche Auswirkungen ein Treffen haben könnte, erklärt der Politikwissenschaftler Markus Liegl im Interview.
Die Gesprächsbereitschaft war eine Sensation. Am Tag danach werden kritische Fragen laut: Was will, was kann Trump bei einem Treffen mit Nordkoreas Machthaber eigentlich erreichen? Und dann stellt seine Sprecherin selbst noch eine hohe Hürde auf.
Die Nachricht eines Treffens zwischen Donald Trump und Kim Jong-un ist gut, doch auf die Inhalte kommt es an. Da gibt es noch sehr viel Unwägbarkeiten.
Amerikas Präsident verspricht sich von einem Treffen mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un konkrete Erfolge. Ausgeschlossen hatte er es nie, trotz Drohungen mit „Feuer und Zorn“.
Ein Treffen soll bis zum Mai stattfinden. Nordkoreas Machthaber stelle außerdem eine atomare Abrüstung in Aussicht. Taktieren die Beiden nur oder glätten sich nun die Wogen im Nordkorea-Konflikt?
Vor einigen Monaten beschimpften sie sich noch gegenseitig als „Raketenmann“ und „seniler Greis“ – nun wollen sie miteinander reden. Selbst Nordkoreas Atomtests sollen einem Gipfel zwischen Trump und Kim nicht mehr im Wege stehen.
Alle Parteien im Korea-Konflikt müssten „konzertierte Bemühungen“ unternehmen, um zu positiven Ergebnissen zu kommen, sagt Chinas Außenminister. Angst vor Pekings Ambitionen kann er nicht verstehen.
Nordkorea tickt trotz neuer Groko in Berlin doch noch völlig anders als Deutschland. Und in Amerika sucht ein weiterer hoher Berater Trumps das Weite.
Vor einem Jahr wurde Kim Jong-nam auf einem Flughafen vergiftet – und zwar auf Anordnung Nordkoreas mit einem Nervengift, so Amerikas Außenministerium. Weil das als Chemiewaffe gilt, gibt es neue Sanktionen.
Donald Trump setzt auf Gespräche zwischen Nord- und Südkorea. Doch bei aller Hoffnung auf eine friedliche Lösung, ist im Dialog mit Kim Jong-un Vorsicht geboten.
Schon während der Olympischen Spiele in Südkorea standen die Zeichen auf Annäherung. Jetzt wollen sich Kim Jong-un und Südkoreas Präsident Moon Jae-in sogar persönlich treffen. Was will Nordkoreas Machthaber damit erreichen – und gibt es eine echte Chance auf Frieden?
Nord- und Südkorea haben nach Angaben aus Seoul für Ende April erstmalig seit dem Jahr 2000 ein Gipfeltreffen vereinbart. Nordkorea soll demnach auch bereit sein, während der „Dialogphase“ seine Atom- und Raketentests auszusetzen.
Zum ersten Mal empfing Kim Jong-un ranghohe Gesandte aus dem Süden. Es ging um ein mögliches Treffen der beiden koreanischen Staatsoberhäupter. Ein heikles Thema wurde ausgeklammert.
Ranghohe Gesandte aus Südkorea haben sich in Pjöngjang mit dem Machthaber Kim Jong-un getroffen. Die Gespräche sollen die Beziehungen zwischen den beiden Ländern verbessern. Die Delegation reist danach für Abstimmungen in die Vereinigten Staaten.
Erst hat das nordkoreanische Regime die neuen amerikanischen Sanktionen scharf verurteilt und als „Kriegshandlung“ bezeichnet. Nun berichten südkoreanische Regierungskreise, dass Diktator Kim Jong-un dem Erzfeind entgegenkommen könnte.