Fußball hilft und mahnt
Großbritannien verhängt Sanktionen gegen Chelsea-Inhaber Abramowitsch. Die Fußballklubs Donezk und Kiew leisten humanitäre Hilfe. Para-Biathletin Laletina zieht sich aus den Winterspielen in Peking zurück.
Großbritannien verhängt Sanktionen gegen Chelsea-Inhaber Abramowitsch. Die Fußballklubs Donezk und Kiew leisten humanitäre Hilfe. Para-Biathletin Laletina zieht sich aus den Winterspielen in Peking zurück.
Vitali Klitschko hat als Boxer zahlreiche Kämpfe bestritten, aber als Bürgermeister der ukrainischen Hauptstadt Kiew kämpft er gerade den Kampf seines Lebens - mit womöglich tödlichem Ausgang. Obwohl die russischen Angriffe auf die Stadt zunehmen, will der 50-Jährige die Ukraine nicht verlassen.
Sergej Bajta sitzt auf seinem Posten, um seine Hauptstadt zu verteidigen. Swetlana Wassuk will einfach nur weg. Andere haben schon alles verloren. Szenen aus einer Metropole im Krieg.
Die amerikanischen Geheimdienste glauben, dass Putin aufgrund der militärischen Schwierigkeiten den Krieg gegen die Ukraine intensivieren wird - und die ukrainische Widerstandsfähigkeit Grenzen hat.
Die russischen Truppen nehmen die Kleinstadt Irpin nahe Kiew seit Tagen unter Beschuss. Die Flucht aus der Stadt ist gefährlich, immer wieder fallen Schüsse.
Kiew gleicht einer Geisterstadt – wer noch da ist, bereitet sich auf den Angriff der Russen vor. Die freie Journalistin Stefanie Glinski zeigt Bilder aus der ukrainischen Hauptstadt und erzählt uns von ihren Erlebnissen.
Westliche Fachleute rechnen in Kürze mit einem russischen Zangenangriff auf die ukrainische Hauptstadt Kiew. Hans-Lothar Domröse erwartet eine lange Schlacht und enorm hohe Verluste.
Paulo Fonseca war Trainer bei Schachtar Donezk, seine Frau kommt aus Kiew. Nun berichtet der Portugiese über seine „schreckliche Reise“ durch das Kriegsgebiet und richtet einen Appell an EU und USA.
Biden will der Ukraine keine polnischen MiG-29 liefern. Er fürchtet einen Krieg Russlands gegen die NATO. Dennoch bewegt sich Amerika auf einem schmalen Grat – auch wegen seiner nachrichtendienstlichen Hilfe für Kiew.
Über den Krieg wird auf der Pariser Fashion Week nicht gerne gesprochen, allenfalls leere Worthülsen ließen die meisten Modehäuser bislang verlauten. Viele ukrainische Models sind indes gar nicht angereist, sondern verteidigen ihr Land.
Warschau will Kiew mit Hilfe Washingtons MiG-29-Kampfflugzeuge überlassen. Das amerikanische Verteidigungsministerium zeigt sich überrascht. Es nennt den Vorstoß „nicht haltbar“.
Der deutsche Biathlet Erik Lesser stellt seinen auch bei vielen Russen beliebten Instagram-Kanal einem weiteren Athleten aus der Ukraine zur Verfügung, der dort Kriegsbilder posten darf. Die Quittung aus Russland folgt prompt.
Der ukrainische Präsident verspricht, sein Land nicht zu verlassen. Russland sagt zu, neue Fluchtkorridore zu öffnen, und die westukrainische Stadt Lwiw bittet um Unterstützung bei der Unterbringung von Kriegsflüchtlingen.
Ukraine und Russland wollen verhandeln, der Streit ums Öl spitzt sich zu und der FC Bayern würde sich mit einer Pleite gegen Salzburg die Saison verderben. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Wegen des Krieges in der Ukraine sind nach Angaben der Vereinten Nationen bereits mehr als 1,7 Millionen Menschen aus dem Land geflohen, sechzig Prozent davon nach Polen.
Moskau und Kiew verhandeln in einer dritten Runde. Im Mittelpunkt steht die Evakuierung der umkämpften Städte. Doch Russlands Angebot ist für die Ukraine unannehmbar.
Die russische Armee schießt auf Wohngebiete und Zivilisten – wahllos oder sogar gezielt. Washington spricht von Kriegsverbrechen. Der britische Militärgeheimdienst verweist auf ein schreckliches Vorbild: Grosnyj.
Die ukrainische Kleinstadt nahe Kiew ist seit Tagen Ziel russischer Angriffe. Immer wieder fallen Schüsse. Mehrere Zivilisten sollen dabei getötet worden sein. Für eine von Russland angekündigte Feuerpause gibt es keine Belege. Die Menschen, darunter auch Kinder, wollen so schnell wie möglich raus.
Noch in den neunziger Jahren begegneten sich Russen und Ukrainer als freundliche Nachbarn. Doch schon damals begann in Moskau eine verhängnisvolle Entwicklung. Ein Gastbeitrag.
In der Nähe eines Kiewer Checkpoints haben eine Soldatin und ein Soldat geheiratet. Beglückwünscht wurden sie von Bürgermeister Vitali Klitschko – der den Besuch mit einem Appell verband.
Die F.A.Z. hat 2017 für das ukrainische Kinderheim „Our Kids“ Spendengelder gesammelt. Es gibt Nachrichten aus Kiew: alle Kinder sind in Sicherheit. Eins ist klar: Die Solidarität mit der Ukraine darf nicht enden.
Trotz der angebotenen Waffenruhe greifen pro-russische Separatisten die Hafenstadt am Asowschen Meer an. Derweil lehnt die Ukraine das russische Angebot ab – und Macron bestreitet, er habe um die Waffenruhe gebeten.
Lesia und Valerii sind seit zwei Jahrzehnten ein Paar. Der Krieg, der auch auf ihre Heimat Kiew zurollt, hat sie über die Ehe nachdenken lassen. Am Wochenende ließen sie sich trauen - in Tarnanzug und Helm.
Die Evakuierung des von Russland belagerten Mariupol ist abermals gescheitert, und der Internationale Gerichtshof verhandelt über den Vorwurf des Völkermords. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Die Malerin Marija Prymatschenko hat die ukrainische Kunstwelt geprägt. Eigentlich gehörten ihre Werke ins New Yorker MoMa. Nun wurde das Museum in Iwankiw, das sie beherbergt, bei einem russischen Angriff zerstört.
Im eingekesselten Mariupol ist eine Evakuierung zwei Mal gescheitert. Der Bürgermeister warnt vor einer Katastrophe. Präsident Wolodymyr Selenskyj bittet den Westen eindringlich um eine Flugverbotszone.
Spendenprojekte haben von einer Weinversteigerung profitiert. Viele Menschen gehen auf die Straße, um sich mit der Ukraine zu solidarisieren. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Wann ist klar geworden, dass Russland diesen Krieg verliert? In ihrem Abwehrkampf sind die Ukrainer keineswegs verzweifelt, sondern grimmig und entschlossen. Bericht aus einer Stadt unter Beschuss.
In ihrer Heimat wollte Elina sich ein eigenes Leben aufbauen. Putins Krieg hat den Traum der Studentin zerstört. Die Geschichte einer Flucht nach Deutschland.
Einst war Russland gefürchtet für seine Falschinformationen im Netz. Aber in diesem Krieg verfangen sie nicht mehr. Eine Spurensuche auf kremltreuen Kanälen.
Papst Franziskus erklärte am Sonntag, er wolle zwei Kardinäle in die Ukraine schicken. Zuvor hatte die Regierung in Kiew vorgeschlagen, der Pontifex solle mit dem russischen Präsidenten Putin über die Einrichtung von Korridoren zur Abreise von Zivilisten aus den ukrainischen Städten sprechen.
Sie sind eigentlich Dekorateure für Festivals und Hochzeiten oder haben für eine Medienfirma gearbeitet – jetzt basteln die jungen Menschen Tarnnetze, bauen Molotowcocktails und sammeln Lebensmittel und Medikamente.
In der eingekesselten Stadt Mariupol sollte es am Sonntag einen weiteren Evakuierungsversuch geben und in Kiew bereiteten Soldaten die Verteidigung der Stadt vor. In der gesamten Ukraine kommt es weiterhin zu schweren Angriffen. Die Vereinten Nationen beziffern die Zahl der geflüchteten Menschen auf rund 1,5 Millionen.
Die Schriftstellerin Katja Petrowskaja wurde in Kiew geboren. Ein Foto des ältesten Klosters der Stadt ist für sie im Krieg zur Ikone geworden. Ihre Mutter versteckt sich jetzt im Keller vor den Bomben – dort hat sie eine Video-Botschaft an die russischen Mütter aufgenommen.