Kein Churchill nirgends
Deutschland kauft immer noch Öl von Russland. Das finanziert zwar Putins Krieg in der Ukraine, aber die Politiker der Ampel wollen ihren Wählern keine Härten zumuten. Sie trauen den Deutschen nicht.
Deutschland kauft immer noch Öl von Russland. Das finanziert zwar Putins Krieg in der Ukraine, aber die Politiker der Ampel wollen ihren Wählern keine Härten zumuten. Sie trauen den Deutschen nicht.
In einem Vorort von Kiew greifen vier Deutsche einen Konvoi an und töten russische Soldaten. Danach fragen sie sich, was sie sind: Retter oder Mörder?
Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Russland mit „ernsthaften Verlusten“ gedroht und Moskau nachdrücklich zu ehrlichen Gesprächen über eine Friedenslösung aufgerufen. Die Kämpfe dauerten vielerorts an. Die EU warnt vor einer Hungersnot in der Ukraine.
In Kiew werden immer wieder Pressekonferenzen organisiert, in denen gefangene Russen Reue bekunden. Von ukrainischer Seite heißt es, niemand zwinge sie dazu.
Bilder der Zerstörung aus Kiew vom Freitag, aufgenommen von einer Drohne. Nach Angaben von Rettungskräften waren am Morgen Teile einer Rakete auf ein Wohngebäude gefallen, im nördlichen Teil der ukrainischen Hauptstadt.
In Lemberg gab es heftige Explosionen, in Kiew führte in der Nacht ein Angriff auf eine Lagerhalle zu einem Großbrand. Die letzten 24 Stunden des Konflikts in Bildern.
Seit 1965 lebte der bekannteste Komponist der Ukraine, Valentin Silvestrov, in derselben Wohnung in Kiew. Nun musste er sie verlassen. Im Gespräch erzählt er von einer lebensgefährlichen Flucht, großer Hilfsbereitschaft und von einer russischen Kultur, die keinen Verbrechern gehört.
Auch in der Hauptstadt Kiew waren am Freitag Explosionen zu hören.
Dass die Ukraine bereit ist, den NATO-Beitritt aufzugeben, verwundert angesichts der Haltung der Allianz nicht. Weiter westlich darf Putin aber keinen geopolitischen Gewinn erzielen.
Beim Angriff auf die 35. Armee seien womöglich einige Generäle getötet worden, heißt es aus Kiew. Falls die Hauptstadt falle, werde der Widerstand noch größer.
Putin nennt Kritiker „Nationalverräter“ und spricht von einer „Endlösung“ im Krieg. Loyalitätsbezeugungen an ihn – wie jene des Großkonzerns Gazprom – werden immer dringlicher.
Die Ukraine ist ein beliebter Studienort für junge Menschen aus Afrika. Nun stecken Tausende in der Ukraine fest. Die Flucht gelingt vielen oft nur mit Kontakten und dank sozialer Medien.
„Nicht über, sondern durch Mode sprechen“: Der ukrainische Designer Jean Gritsfeldt, der selbst nicht anreisen konnte, will auf der Berliner Modewoche auf den Krieg in seiner Heimat aufmerksam machen. Seine Show beginnt mit Sirenengeheul.
Tausende Menschen fliehen in Autos aus der belagerten Stadt Mariupol. Der ukrainische Präsident Selenskyj wendet sich heute an den Bundestag. Und Polens Regierungschef ruft Olaf Scholz auf, nach Kiew zu fahren.
Selenskyj-Rede im Bundestag, Beschuss ukrainischer Städte, Ministerpräsidentenkonferenz, Impfpflichtdebatte und 100 Tage Ampelkoalition. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Ukrainische Künstler waren stets Teil eines engen europäischen Netzes. Ihre Werke wie auch das Weltkulturerbe in den Museen der Ukraine sind nun im Krieg akut bedroht. Ein Gastbeitrag.
Aus Raunheim sind Hilfsgüter nach Lubny, 200 Kilometer südlich von Kiew, gebracht worden.
Der deutsche Tischtennisspieler Dimitrij Ovtcharov verlässt seinen russischen Verein, die DFB-Stiftung Egidius Braun spendet mehr als 330.000 Euro für soziale Projekte in der Ukraine und Dynamo Kiew gewinnt sein erstes Benefizspiel in Warschau.
NATO lehnt „Friedensmission“ ab / Russland aus Europarat ausgeschlossen
Protokollarisch stand er bei der Visite dreier Regierungschefs im umkämpften Kiew in der zweiten Reihe. Aber mit seinen Vorschlägen für eine "Friedensmission" erhielt er mehr Aufmerksamkeit als die Regierungschefs.
Geplant war der Anschluss erst später. Doch der russische Überfall führt nun zu einer schnelleren Absicherung des ukrainischen Stromnetzes durch den Westen. Ganz ungefährlich ist das für Europa nicht.
Mit ihrer Zugfahrt ins ukrainische Kriegsgebiet zeigen die Ministerpräsidenten aus Ljubljana, Warschau und Prag neue osteuropäische Einheit. Auffällig ist, wer fehlt: Ungarns Regierungschef Viktor Orbán bleibt außen vor.
Wie könnte eine mögliche Neutralität der Ukraine aussehen? Ein Modell wie Schweden oder Österreich schlägt der Kreml vor. Kiew will aber Sicherheitsgarantien von westlichen Staaten.
In einer emotionalen Rede an den Kongress in Washington fordert der ukrainische Präsident eine Flugverbotszone - oder Kampfflugzeuge.
So hat es das noch nie gegeben: Tausende Deutsche bieten den Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine Platz in ihren Wohnungen an. Bestenfalls tut die Hilfe beiden Seiten gut. Ein Beispiel aus Berlin.
Irina Galay ist die erste Ukrainerin, die den Mount Everest bestiegen hat. Nun ist sie in der Ukraine und hilft im Kampf gegen die russischen Invasoren. Ein Interview.
Russlands Krieg gegen die Ukraine dürfte für das Land auch wirtschaftlich gravierende Folgen haben. Dem Internationalen Währungsfonds zufolge kann er die globale Wirtschaftsordnung grundlegend verändern.
Noch immer wird die ukrainische Hauptstadt von russischen Truppen belagert. Als Zeichen der Unterstützung reisten die Regierungschefs von Polen, Tschechien und Slowenien am Dienstag zu Präsident Selenskyj nach Kiew. Dieser betonte abermals den Willen seines Landes, Teil der EU zu werden.
Der polnische Vize-Regierungschef Kaczynski fordert eine NATO-Mission in der Ukraine. Die solle „humanitäre und friedliche Hilfe“ leisten. Bundeskanzler Scholz lehnt einen Einsatz der Allianz ab.
Die NATO-Verteidigungsminister beraten zur Lage in der Ukraine, die US-Notenbank Fed steht vor der geldpolitischen Wende – und Künstler Ai Weiwei zeigt der Welt den Mittelfinger. Der F.A.Z. Newsletter für Deutschland.
Die Regierungschefs von Polen, Tschechien und Slowenien sind „unter strengster Geheimhaltung“ mit einem Sonderzug nach Kiew gefahren. Sie nutzen ihre Reise auch für einen Seitenhieb gegen Brüssel.
Die Ministerpräsidenten Polens, Sloweniens und der Tschechischen Republik sind mit dem Zug nach Kiew gefahren. Die EU-Spitze reagierte auf diesen Vorstoß wenig enthusiastisch.
Am Mittwoch versammeln sich die NATO-Verteidigungsminister in Brüssel. NATO-Generalsekretär Stoltenberg ist besorgt, dass Russland einen Einsatz unter falscher Flagge inszenieren könne.
Die Menschenrechtsbeauftragte des ukrainischen Parlaments meldet mehrere getötete und zahlreiche verletzte Journalisten seit Beginn von Putins Angriffskrieg. Ums Leben kam nicht nur der Amerikaner Brent Renaud.
Die Angriffe in der Ukraine gehen weiter, die Zivilbevölkerung wird immer stärker in Mitleidenschaft gezogen. In Kiew verlassen Anwohner ihre zerstörten Wohnungen, in Odessa bereitet man sich auf einen nahenden Angriff vor. Die Bilder des Tages.
Putins Handeln vermittelt den Eindruck von Getriebenheit. Unter welchem Druck steht er, und was lässt sich aus seinen Kriegszielen herauslesen? Ein Gastbeitrag.