Die rastlosen Reisen des Carles Puigdemont
Unablässig warb Carles Puigdemont von Brüssel aus für die Autonomie Kataloniens. Zuletzt schien der Stern des Regionalpolitikers zu sinken. Durch seine Festnahme in Norddeutschland hat sich das geändert.
Unablässig warb Carles Puigdemont von Brüssel aus für die Autonomie Kataloniens. Zuletzt schien der Stern des Regionalpolitikers zu sinken. Durch seine Festnahme in Norddeutschland hat sich das geändert.
Nach der Festnahme von Carles Puigdemont erklärt die Bundesregierung, der Konflikt um Katalonien könne nur von Spanien gelöst werden. Ob der Separatistenführer ausgeliefert werde, könne aber wohl erst nach Ostern entschieden werden.
Die Farce des spanischen Gemeinwesens kommt mit der Festnahme von Carles Puigdemont noch lange nicht an ihr Ende. Doch was muss sich tun, damit sich etwas ändert? Und wie ist nun die Lage in Katalonien?
Nach der Festnahme des ehemaligen katalanischen Präsidenten Carles Puigdemont in Schleswig-Holstein, gingen rund 50.000 Menschen in Barcelona und anderen Städten auf die Straße. Dabei kam es zu gewaltsamen Zusammenstößen mit der Polizei.
Nach der Festnahme von Puigdemont in Deutschland kam es zu Protesten in Katalonien. Doch so kraftvoll wie im vergangenen Herbst waren sie bei weitem nicht: In Barcelona herrscht politische Orientierungslosigkeit.
Die Inhaftierung von Carles Puigdemont mag rechtlich geboten sein – ein Ersatz für ein ernstgemeintes Autonomieangebot ist sie nicht.
Im Schnellverfahren wollen die katalanischen Separatisten ihren Kandidaten zum Regionalchef wählen. Doch der Plan scheitert. Beim nächsten Wahlgang könnte Turull im Gefängnis sitzen.
Der im Exil lebende ehemalige Ministerpräsident Kataloniens steht nicht mehr für das Amt des Präsidenten zur Verfügung – endgültig ist seine Absage jedoch nicht. Die Wahl eines Alternativkandidaten könnte problematisch werden.
In der ersten regulären Debatte nach den Neuwahlen verabschiedeten die Abgeordneten von Kataloniens Regionalparlament eine Resolution für Carles Puigdemont. Der Parlamentspräsident versucht dagegen weiterhin, nicht in den Konflikt mit der Justiz zu geraten.
Bevor die die Formel 1 am 25. März in die Grand-Prix-Saison startet, testen die Piloten in Katalonien ihre neuen Boliden. Dort haben sie nicht nur mit der Feinabstimmung ihrer Wagen zu kämpfen.
Hunderte Befürworter der Unabhängigkeit Kataloniens von Spanien waren am Sonntag in Barcelona auf die Straße gegangen, um gegen die Anwesenheit von Spaniens König Felipe zu demonstrieren.
Im Lager der Unabhängigkeitsbefürworter findet derzeit eine Grundsatzdebatte statt. Über den weiteren Kurs der Bewegung scheint Uneinigkeit zu bestehen: Soll man sich auf die Forderungen Madrids einlassen – oder nicht?
Carles Puigdemont hat Zweifel am Erfolg der katalanischen Unabhängigkeitsbewegung. Madrid habe „triumphiert“, schrieb er in einer Nachricht. Doch die Separatisten wollen nicht aufgeben.
Es war ein privates Eingeständnis des ehemaligen katalanischen Regionalpräsidenten. Doch ein Journalist machte Puigdemonts Zweifel am Erfolg der Unabhängigkeitsbewegung öffentlich. War es das?
Am Dienstag wird der spanische König Felipe VI. fünfzig Jahre alt. Über einen Monarchen, der langsam aus dem Schatten seines Vaters tritt.
Die spanische Regierung will unbedingt verhindern, dass Carles Puigdemont wieder zum katalanischen Regionalpräsidenten gewählt wird. Dafür schöpft sie jetzt auch ihre rechtlichen Mittel aus – entgegen einer Empfehlung des Staatsrates.
Kehrt Carles Puigdemont nach Barcelona zurück und lässt sich wieder zum Regionalpräsidenten Kataloniens wählen? Die spanische Regierung will das mit aller Macht verhindern – und ergreift dafür harte Maßnahmen.
Der Besuch des abgesetzten katalanischen Regionalpräsidenten löst in Kopenhagen Wirbel aus. Doch Carles Puigdemont entgeht einer Verhaftung – mit Hilfe des obersten spanischen Gerichts.
Mit seiner Reise aus dem Brüsseler Exil nach Dänemark riskiert der abgesetzte katalanische Regionalpräsident seine Verhaftung – und das vor einer entscheidenden Wahl: Denn Carles Puigdemont soll wieder Regierungschef werden.
Seit Oktober letzten Jahres hat der ehemalige, katalanische Regionalchef Carles Puigdemont sein belgisches Exil nicht verlassen. Eine Reise nach Kopenhagen könnte ihn jetzt hinter Gittern bringen.
Die Separatisten dominieren auch das neue katalanische Regionalparlament – bei der Auftaktsitzung bieten sie aber kein Bild der Stärke. Und was ist mit Carles Puigdemont?
Tausende Demonstranten gingen in der Hauptstadt Kataloniens in der Nacht vor der ersten Sitzung des neuen Parlaments auf die Straßen. Seit dem Konflikt um die Unabhängigkeit wurden zahlreiche katalanische Politiker fest genommen.
Zu den erstaunlichsten Phänomenen der jüngeren Geschichte Spaniens zählt die Entstehung des katalanischen Nationalismus. Vor gut hundert Jahren war er eine Reaktion auf die Identitätskrise Spaniens. Heute hat er das Potential, die Einheit des Landes zu zerstören.
Das neue Jahr steht in Spanien unter düsteren Vorzeichen. In Madrid und Barcelona fehlen Politiker, die bereit sind, neue Wege zu gehen – und den katalanischen Konflikt vernünftig zu lösen.
Mit der Wahl sollte in Katalonien zu Weihnachten Ruhe einkehren. Doch diese Rechnung Rajoys ging nicht auf. Das zeigt sich im Alltag selbst an kleinen Dingen.
In Spanien hat die Weihnachtsansprache angesichts der Katalonien-Krise eine höhere Bedeutung als in Deutschland. Das hat der König zu dem Konflikt gesagt.
Der entmachtete Regierungschef Kataloniens hat nach dem Wahlsieg der Unabhängigkeits-Befürworter die spanische Regierung darum gebeten, bald heimkehren zu dürfen. Puigdemont nannte dafür politische wie auch persönliche Gründe.
In einem Interview bittet der entmachtete Regionalpräsident die spanische Regierung um seine Rückkehr nach Katalonien. Auch für den Ministerpräsidenten Rajoy hat Puigdemont eine Botschaft.
Die Separatisten können sich als Sieger fühlen: Sie haben die absolute Mehrheit im Regionalparlament verteidigt. Doch gleichzeitig sind sie auch Verlierer – genau wie ganz Katalonien. Ein Kommentar.
Die katalanischen Separatisten haben sich behauptet. Doch wie geht es mit der Region jetzt weiter? Die wichtigsten Antworten im Überblick.
Der abgesetzte Ex-Regierungschef Kataloniens verlangt im belgischen Exil Garantien für seine Straffreiheit, sollte er nach Spanien zurückkehren.
Mariano Rajoy bietet der künftigen Regionalregierung in Katalonien die Zusammenarbeit an. Das Angebot Puigdemonts zu einem Treffen lehnt er jedoch ab.
Im Parlament haben die Separatisten zwar weiterhin eine Mehrheit. Aber sie haben bei der Regierungsbildung mit einem anderen Handicap zu kämpfen.
Bericht über Rebellion in Katalonien +++ Terim zum vierten Mal Trainer bei Galatasaray +++ Unklarheit über Zukunft von Mutko +++ Acht Kandidaten in Amerika +++ Fußball kompakt am Freitag.
Bei der Parlamentswahl in Katalonien sind die Separatisten wieder stärkste Kraft geworden. Europaabgeordnete stellen klare Forderungen an Madrid. Die Bundesregierung hält etwas anderes für entscheidend.
Die Gegner der Unabhängigkeit sind zum ersten Mal die stärkste Kraft im katalanischen Parlament. Aber die Separatisten behaupten ihre absolute Mehrheit. Nicht nur deshalb steht der Region eine komplizierte Zeit bevor.