Abtreibung, das unlösbare Dilemma
Der Kampf für und gegen Abtreibung verläuft häufig zwischen Progressiven und Konservativen. Beide Lager übersehen dabei oft die andere Seite.
Der Kampf für und gegen Abtreibung verläuft häufig zwischen Progressiven und Konservativen. Beide Lager übersehen dabei oft die andere Seite.
Ermittler haben zwei Deutschrussen wegen Spionageverdacht festgenommen. Außenministerin Baerbock lässt den russischen Botschafter einbestellen.
Ein Deutschrusse soll sich zu Anschlägen in Deutschland bereiterklärt haben. Es ist von einer neuen Dimension die Rede – und einer Dynamik, die vor zwei Jahren entstand.
Am Donnerstag haben sich die Karlsruher Richter mit der Klimaneutralität von Weingummi der Marke Katjes befasst. Schon zum Auftakt zeigt sich eine Tendenz für das künftige Urteil.
Vielerorts in Deutschland werden diese Woche Radarfallen aufgebaut. Blitzer-Apps erscheinen auf den ersten Blick als einfache Abhilfe. Aber sind sie erlaubt? Wir klären die wichtigsten Fragen.
Fehleinschätzungen in Genf: Der Ökumenische Rat der Kirchen versteht die (Russische) Welt nicht mehr. Seine Leitung wurde vom Moskauer Patriarchen Kyrill rhetorisch übertölpelt. Ein Gastbeitrag.
Mehr als zehn Jahre begleiten zwei ehemalige Filmstudenten einen Bodybuilder im Ruhestand. Das Ergebnis ist ein tieftrauriger Film über Einsamkeit, Vergangenheitsbewältigung und den Versuch, dem eigenen Rollenverständnis zu entfliehen.
Das Bundesverfassungsgericht hat im Streit zwischen dem früheren „Bild“-Chef Julian Reichelt und dem Entwicklungshilfeministerium den Stöpsel gezogen. Nachdem Karlsruhe zugunsten Reichelts urteilte, zieht die Regierung zurück.
Der frühere „Bild“-Chef Julian Reichelt hatte die Entwicklungshilfe der Bundesregierung für Afghanistan hart kritisiert. Das Kammergericht Berlin verbot ihm dies. Das Verfassungsgericht sagt: Das Urteil verletzt die Meinungsfreiheit.
Amerika hatte vor einer Woche nur ein Thema: die Sonnenfinsternis. In 15 Bundesstaaten war sie sogar total, dann wurde für einige Minuten der Tag zur Nacht. Kein Naturschauspiel ist faszinierender, es beendete schon Kriege.
Erstmals hat das europäische Menschenrechtsgericht einen Vertragsstaat verurteilt, weil seine Klimaschutzmaßnahmen unzureichend waren. Was bedeutet das Urteil konkret? Welche Folgen hat es für das deutsche Recht?
Sind die Regeln in Deutschland zu Abtreibung und Fortpflanzungsmedizin noch zeitgemäß? Das festzustellen sollte Aufgabe des Bundestags sein, weniger der Bundesregierung.
Die ökologische Transformation der europäischen Finanzarchitektur gründet auf einer Mischung aus Anreizen, CO₂-Preis, Transparenzvorschriften für Unternehmen und Selbstverpflichtungen. Das könnte besser funktionieren als erwartet.
Die Art Düsseldorf zeigt, wie weit man es in der Regionalliga des Markts bringen kann. Manch einer findet: Attraktiver ist nur noch die große Konkurrentin an der Seine.
Kleinere Autos wären eine Lösung für mehr Sicherheit im Straßenverkehr. Etwas anderes würde die verletzlichsten Verkehrsteilnehmer aber noch besser schützen.
Eine Begrenzung von Mieterhöhungen entspannt nach Einschätzung von Hauseigentümern den Wohnungsmarkt nicht. Die Vereinigung Haus & Grund hält die Mietpreisbremse für verfassungswidrig.
Wissings neue Drohung im Ampelstreit ums Klimagesetz: Der vergebliche Versuch, das Straßburger Menschenrechtsurteil klimapolitisch ins Abseits zu stellen.
Die Ampel-Regierung laufe sehenden Auges in den Verfassungsbruch, warnt der Eigentümerverband Haus und Grund mit Blick auf die Mietpreisbremse. Die Regelung verschärfe die Wohnungsnot zusätzlich.
Klimaschutz ist ein Menschenrecht, urteilte der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte. Klimaschützer sprechen von einer bahnbrechenden Entscheidung.
Karlsruhe ändert seine Rechtsprechung zur Vaterschaftsanerkennung. Das Gericht verlangt eine Neuregelung der Anfechtungsregeln. Möglich wäre auch eine weitgehendere Reform des Familienrechts.
Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zeigt: Löste der Gesetzgeber das Recht der Familie gänzlich von seinem biologischen Kern, ginge er einen falschen Weg.
Der Straßburger Gerichtshof hat über die Klimaschutzpolitik der Schweiz geurteilt. Klimaschützer sprechen von einer bahnbrechenden Entscheidung.
Das Verfassungsgericht stärkt mit seinem Urteil die Rechte leiblicher Väter. Doch das höchste deutsche Gericht rüttelt auch am Verständnis von Elternschaft. Nach dem Urteil muss der Kläger aber weiterkämpfen.
Die Ampel hat versprochen, sich mit dem rechtlichen Status von Schwangerschaftsabbrüchen zu befassen. Dafür setzte sie eine Kommission ein. Die legt nun Empfehlungen vor.
Ein 36 Jahre alter Mann aus Halle brüllt ausländerfeindliche Sprüche aus seinem Fenster. In seiner Wohnung findet die Polizei einen Sprengsatz – und extremistische Schriftstücke.
Ampel und Union beraten über einen besseren Schutz des Bundesverfassungsgerichts. Das ist zu begrüßen. Um eine Lex AfD kann es allerdings nicht gehen.
Vor einem Jahr hat Deutschland seine letzten Reaktoren abgeschaltet. Aber international geht das Atomzeitalter weiter. Hier sind fünf wichtige Trends in der Nukleartechnik.
Die Tage werden wieder länger und wärmer. Höchste Zeit für schöne neue Möbel für Garten, Terrasse und Balkon.
Die Schachkolumne von Stefan Löffler erscheint jede Woche am Freitag.
Mit szenischer Härte und großer Glaubensbereitschaft zeigt Vera Nemirova Mut in ihrer Inszenierung von Richard Wagners „Tannhäuser“ am Badischen Staatstheater Karlsruhe. Aufhorchen lässt Paula Linnosaari als Elisabeth.
Ein gutes Parteiprogramm ist nicht alles. Die Bundes-CDU braucht mehr Unterstützung durch eine glaubhafte Politik in den von ihr regierten Ländern. Ein Gastbeitrag.
Das Batteriemetall galt als das weiße Gold der Elektromobilität. Jetzt sind E-Autos nicht so beliebt wie gedacht, und der Lithiumpreis ist abgestürzt. Das bringt die ganze Energiewende durcheinander.
Cloud-Lösungen stammen häufig von US-Anbietern wie AWS, Microsoft und Google. Für die Verwaltung besonders sensibler Daten hat nun der Bund einem Anbieter aus Deutschland einen Großauftrag erteilt.
Die Trennung von Natur und Kultur ist immer schon eine Illusion gewesen: Der 2022 verstorbene Bruno Latour war in der Philosophie ebenso bewandert wie in der Soziologie und Ethnologie. Eine Erinnerung.
Wenn alte Mordfälle ungelegen kommen: Susanne Tägders Debüt „Das Schweigen des Wassers“ führt nach Mecklenburg, kurz nach der Wiedervereinigung. Eine Ansage.
15 katholische Bistümer stellen ihre eigenen Blätter ein und bringen ein gemeinsames Magazin heraus. Warum? Stefan Eß, Chef des Medienhauses Sankt Michaelsbund, erklärt es.