Schwenck war nicht akkreditiert
Zwölf Stunden lang saß der ARD-Korrespondent Volker Schwenck am Flughafen Istanbul fest, dann musste er zurück nach Kairo. Er hatte keine Presse-Akkreditierung, bestätigt der SWR.
Zwölf Stunden lang saß der ARD-Korrespondent Volker Schwenck am Flughafen Istanbul fest, dann musste er zurück nach Kairo. Er hatte keine Presse-Akkreditierung, bestätigt der SWR.
In Istanbul war für den Korrespondenten Volker Schwenck Endstation. Die Behörden hielten ihn zwölf Stunden lang fest. Jetzt ist er zurück im ARD-Studio Kairo.
Der ARD-Fernsehkorrespondent Volker Schwenck ist von den türkischen Behörden am Flughafen Istanbul festgesetzt worden. Schwenck kam aus Kairo und wollte in das syrisch-türkische Grenzgebiet weiterreisen.
Das neuerliche Unglück im Mittelmeer zeigt, wie schnell sich die Fluchtrouten verschieben. Die Zahl derjenigen, die die gefährliche Überfahrt wagen, könnte zunehmen.
Vizekanzler Sigmar Gabriel hat den ägyptischen Machthaber Abd al Fattah al Sisi für dessen Amtsführung gelobt. Zudem sagt er dem ägyptischen Regime in Kairo Hilfe bei der Bewältigung der massiven Finanzprobleme zu.
Wer in London studiert, kommt ohne die Unterstützung anderer kaum aus. Horrende Studiengebühren, hohe Mieten und verstopfte Straßen kosten Nerven - aber für alles gibt es Auswege.
Nach der grausamen Ermordung des italienischen Studenten Giulio Regeni in Kairo kriselt es zwischen Italien und Ägypten. Niemand will den Konflikt – aber Rom verlangt Aufklärung.
Die Al-Azhar-Universität ist eine der wichtigsten Institutionen der islamischen Welt. Ihr Großscheich soll nun den Papst treffen. Und auch Deutschland wird der muslimische Geistliche besuchen
Ägypten hat nun doch keine Verdächtigen mehr im Mordfall Regeni, behindert aber die italienischen Ermittler. In Rom sorgt ein neuer Autopsiebericht für Aufregung: Er belegt grausame Details einer Folter.
Der in Ägypten ermordete Student, Giulio Regeni, hat für eine italienische Tageszeitung gearbeitet. Weil er sich bedroht fühlte, erschienen seine Artikel unter einem Pseudonym. In Kairo sind italienische Sonderermittler eingetroffen.
Ein italienischer Student, der vorige Woche in Kairo verschwunden war, ist nun tot aufgefunden worden. Wunden an seiner Leiche zeigen: Er wurde gefoltert. Italien hat den Botschafter einbestellt.
149 Anhänger der Muslimbrüder, die in einem Massenprozess in Kairo zum Tode verurteilt worden waren, haben nun die Chance auf einen neuen Prozess. Ein Gericht in Kairo hat das Urteil aufgehoben.
Ein berühmter Cartoonist wird in Kairo verhaftet, erst nach einer Nacht kommt er frei. Auch ein Wissenschaftler aus Deutschland hat unlängst seine Erfahrungen mit den kafkaesken Behörden des Landes machen müssen.
Die Ägypter sollten am Jahrestag der Revolution den „Tag der Polizei“ feiern. So wollte es ihre Regierung. Ein Satiriker und ein Schauspieler haben das getan und stecken nun in großen Schwierigkeiten.
Der ägyptische Verlobte einer deutschen Studentin sitzt in Haft, weil er an die Revolution vor fünf Jahren erinnert hat. Sie kämpft für seine Freilassung.
Am Jahrestag der Revolution zeigen ägyptische Zeitungen Bilder jubelnder Massen. In Wirklichkeit aber ist der Tahrir-Platz in Kairos Zentrum verwaist. Denn feiern möchte das Regime die Revolution lieber nicht.
Die arabische Gesellschaft ist von der Gleichberechtigung der Geschlechter weiter entfernt als die Sonne vom Mond. Wie konnte es so weit kommen? Ein Blick zurück nach vorn.
Sind die sexuellen Übergriffe der Silvesternacht von Männern begangen worden, in deren Heimat solche Handlungen zur Tagesordnung gehören? Wahrscheinlicher ist etwas anderes.
Auf Kairos Straßen kommt es permanent zu Übergriffen auf Frauen. Sexuelle Belästigung ist hier unerträgliche Normalität. Das Vorgehen der Täter in der Kölner Silvesternacht ähnelte Attacken auf dem Tahrir-Platz 2011. Doch bei den Ursachen gibt es Unterschiede.
Vor gut 100 Jahren war das Leben in großen arabischen Städten viel liberaler und progressiver als heute. Bis nach dem Zweiten Weltkrieg eine massive Landflucht einsetzte. Seitdem bestimmen ländliche Werte und ehrfurchtsvolle Gläubigkeit den Alltag.
Naguib Sawiris ist einer der reichsten Männer Ägyptens. „Politiker haben keine Phantasie“, findet er – und will jetzt griechische Inseln kaufen, um dort Flüchtlinge aus Syrien anzusiedeln.
Fünf Jahre nach dem Ausbruch der Arabellion ist Ägypten ernüchtert und auf der Suche nach seiner Identität. Viele haben alle Hoffnung verloren – Andere glauben an eine neue Revolution.
Viele Jahre hat Ahmed Said in Frankfurt gelebt. Jetzt sitzt er aus politischen Gründen in einem ägyptischen Gefängnis. In Frankfurt versucht eine Unterstützergruppe auf Saids Schicksal aufmerksam zu machen.
Bei einer Attacke auf einen Nachtclub in Kairo sind mindestens 16 Menschen ums Leben gekommen. Vermummte sollen das Lokal mit Molotow-Cocktails überfallen und einen schweren Brand ausgelöst haben.
Eine zweite Büste der ägyptischen Königin sei gefunden worden, meldete Ägyptens größte Zeitung. Der Fund war jedoch Teil einer Kunstaktion, die Museen und Kunstmarkt für deren Umgang mit Antiken kritisiert.
Ein IS-Ableger beansprucht beharrlich, das russische Passagierflugzeug auf dem Sinai zum Absturz gebracht zu haben. Bisher allerdings ohne Beweise vorzulegen. Doch wer sind die Dschihadisten eigentlich?
Am Abend vor dem Besuch des ägyptischen Präsidenten entscheidet die britische Regierung, die Flüge auf den Sinai einzustellen. Der Verdacht: Eine Bombe ließ den russischen Airbus abstürzen. Woher hat London seine Informationen?
Die Lufthansa hat nach dem Absturz eines russischen Passagierflugzeugs über dem Sinai die Flüge in die Region gestoppt. Am Flughafen des ägyptischen Urlaubsorts Scharm al Scheich drohen chaotische Verhältnisse.
Fachleute hielten es bislang für unwahrscheinlich, dass IS-Kämpfer ein russisches Flugzeug über dem Sinai abgeschossen haben. Nun spekulieren amerikanische Medien über Lichtblitze, und russische Agenturen wollen von ungewöhnlichen Geräuschen an Bord wissen.
Fachleute hielten es bislang für unwahrscheinlich, dass IS-Kämpfer ein russisches Flugzeug über dem Sinai abgeschossen haben. Nun spekulieren amerikanische Medien über Lichtblitze, und russische Agenturen wollen von ungewöhnlichen Geräuschen an Bord wissen.
Die Spekulationen über die Absturzursache eines russischen Flugzeugs in Ägypten gehen weiter. In einer russischen Zeitung wird gar über eine Bombe an Bord des Fluges 9268 spekuliert.
Ein russisches Passagierflugzeug ist in einer Bergregion des Sinai zerschellt. Der Airbus A321 mit 224 Menschen an Bord war unterwegs vom Badeort Scharm el Scheich nach St. Petersburg. Unbestätigten Angaben zufolge gab es ein technisches Problem.
In Ägypten findet heute die erste Parlamentswahl seit dem Putsch Sisis statt. Den meisten einfachen Ägyptern geht es nicht besser als während der Herrschaft der Muslimbrüder.
Kein Sprit, kein Landeplatz: Den Piloten eines vollbeladenen Frachtflugzeugs blieb nichts anderes übrig, als den Airbus auf einer Straße nahe Mogadischu zu landen.
Ägyptische Sicherheitskräfte glaubten sich auf der Fährte einer islamistischen Terrorgruppe. Doch es ist ein tödlicher Irrtum: Statt auf mutmaßliche Dschihadisten eröffnen die Soldaten das Feuer auf ahnungslose Touristen.
„Es wird etwas passieren“, soll er gesagt haben. Wegen eines Passagiers, der bereits unter Beobachtung stand, musste der Flug nach Ägypten am Boden bleiben.