Die Kanzlerin erklärt ihren Afghanistan-Plan
Angela Merkel hält eine Regierungserklärung zu Afghanistan, der Druck auf Impfverweigerer steigt und die Gamescom in Köln beginnt. Der F.A.Z.-Newsletter.
Angela Merkel hält eine Regierungserklärung zu Afghanistan, der Druck auf Impfverweigerer steigt und die Gamescom in Köln beginnt. Der F.A.Z.-Newsletter.
Allen eindringlichen Bitten der Bündnispartner zum Trotz: Die USA halten an ihrem Zeitplan fest. Allerdings sollen Notfallpläne ausgearbeitet werden, um diesen – falls notwendig – anpassen zu können.
Dem militärischen Scheitern folgt die diplomatische Demütigung: Der Westen ist in seinen humanitären Bemühungen abhängig von den neuen Machthabern in Kabul.
Die Evakuierungsmission werde intensiviert, sagt die Verteidigungsministerin. Es gebe immer mehr Terrorwarnungen im Umfeld des Kabuler Flughafens. Linken-Chefin Wissler empfiehlt bei der Abstimmung über das Afghanistan-Mandat die Enthaltung.
Die Lage am Flughafen der afghanischen Hauptstadt Kabul war auch am Dienstag unübersichtlich und chaotisch. Viele Menschen versuchten über die Mauern des Flughafens zu kommen, um per Flugzeug das Land zu verlassen.
Während CIA-Direktor Burns sich offenbar in der afghanischen Hauptstadt mit dem Taliban-Anführer Baradar getroffen hat, will Washington afghanische Ortskräfte auch nach Ende der Mission außer Landes bringen. Nur wie?
Unter den rund 1200 nach Paris ausgeflogenen Afghanen sind laut Frankreichs Innenminister fünf mutmaßliche Islamisten. Sie seien unter Beobachtung, es habe „keine Versäumnisse“ gegeben. Doch rechte Politiker äußern heftige Kritik.
Der Druck der Europäer auf den amerikanischen Präsidenten Joe Biden ist groß, doch die britische Regierung dämpft schon die Erwartungen. Derweil vervierfacht die EU ihre Nothilfe für Afghanen.
Amerikas Presse übt an Joe Bidens Krisenmanagement harte Kritik. Angesichts des chaotischen Abzugs aus Kabul herrschen Ratlosigkeit und Entsetzen. Und was ist mit Trump?
Nach Angaben des Verteidigungsministeriums sind mittlerweile nahezu alle deutschen Staatsbürger aus Kabul ausgeflogen worden. Man konzentriere sich jetzt auf die afghanischen Helfer.
Ein ehemaliger afghanischer Offizier und Botschaftsmitarbeiter hat die Ausreise aus Kabul knapp geschafft. Geblieben ist ihm fast nichts. Hilfe findet er bei einem deutschen Freund.
Die Staats- und Regierungschefs der G7 erörtern die Verlängerung der Evakuierungsflüge aus Afghanistan. Die EU streitet über Aufnahme von Afghanen. Die 50er-Inzidenz hat ausgedient. Und in Tokio beginnen die Paralympics.
Die Bilder vom Chaos in Kabul schaden dem Präsidenten daheim, ändern aber nichts an Joe Bidens Doktrin. Nation-building in Afghanistan war gestern.
Das amerikanische Militär arbeitet offenbar an kreativen Lösungen, um seine Staatsbürger und afghanische Helfer auf das Flughafengelände in Kabul zu bringen. Als Bedrohung für die Mission gilt mittlerweile auch der IS.
Frankreich hat 260 Mitarbeiter der EU-Vertretung zum Flughafen in Kabul gebracht. Macron will damit auch die Schutzmachtrolle seines Landes unterstreichen. Und er will die EU vor „unkontrollierten Migrationsströmen“ schützen. Das ruft die Linken auf den Plan.
Spezialkräfte der Bundeswehr haben offenbar mehrere schutzbedürftige Personen aus der Innenstadt von Kabul abgeholt und an den Flughafen gebracht. Die Berichte wurden bisher noch nicht bestätigt.
Bewaffnete Angreifer haben in der Nacht die Sicherheitskräfte am Flughafen von Kabul attackiert. Ein Mensch starb. Die Bundeswehr sicherte das Gelände auch mit Fallschirmjägern der 1. Luftlandebrigade.
Am Flughafen von Kabul hat es laut Angaben der Bundeswehr am Montagmorgen ein Feuergefecht zwischen afghanischen Sicherheitskräften und unbekannten Angreifern gegeben.
Zugausfälle strapazieren die Nerven von Pendlern und Reisenden. In vielen Bundesländern gilt ab heute die „3G“-Regel. In Afghanistan geht die Angst vor dem IS um. Was sonst noch wichtig wird, steht im F.A.Z.-Newsletter.
Die Lage am Flughafen in Kabul spitzt sich weiter zu. Die Zugänge werden von den Taliban mit Stöcken und Peitschen kontrolliert, ein Durchkommen wird immer schwieriger.
20 Jahre nach dem 11. September und dem darauffolgenden Einmarsch der Amerikaner in Afghanistan sind die Taliban zurück: Sie haben Kabul überrannt und wollen die Führung des Landes an sich reißen. Doch was bleibt von diesem Krieg?
Deutsche Soldaten retten am Hindukusch Leben und Deutschlands Ansehen. In der Bundesregierung wäre dagegen mancher Rücktritt fällig.
Noch immer versuchen am Flughafen Kabul zahlreiche Menschen, mit einem Evakuierungsflug das Land zu verlassen. Mehrere hundert wurden am Wochenende von der Bundeswehr ausgeflogen. Das Einsatzführungskommando bezeichnet die Lage als „sehr schwierig“.
Die Chance für die noch in Kabul ausharrenden Ortskräfte auf ein Leben in Sicherheit sinkt immer weiter. Dies ist die Geschichte von zwei Männern: Einer hat es ins Flugzeug geschafft, der andere nicht.
Einst wollte Sajjad Husaini der erste afghanische Skifahrer bei Olympia sein. Nun ist er auf der Flucht vor den Taliban. Für den Athleten ist die Heimat zum Land ohne Hoffnung geworden.
Möglicherweise wird die Evakuierungsmission am Kabuler Flughafen durch verdeckte Taliban-Kräfte hintertrieben. Selbst mit deutschen Papieren ist es offenbar extrem schwierig geworden, Einlass zu bekommen.
Künftig müssten europäische Sicherheitskräfte allein in der Lage sein, eine Situation wie in Kabul zu meistern, sagt der Kanzlerkandidat der Union – und stellt SPD und Grüne als außenpolitisch unzuverlässige Parteien dar.
Am Samstagmorgen sind zwei Hubschrauber der Bundeswehr in Kabul angekommen. Die Maschinen vom Typ Airbus H145M sollen Deutsche und Ortskräfte sicher zum Flughafen der afghanischen Hauptstadt bringen.
Während die Situation am Flughafen von Kabul weiter chaotisch und gefährlich ist, versichert Präsident Joe Biden, dass die Evakuierung mit größter Präzision ausgeführt werde. An seiner Darstellung erhebt eine Korrespondentin in Kabul jedoch Zweifel.
Seit Tagen steht Heiko Maas wegen der Fehleinschätzungen zur Lage in Kabul in der Kritik. Er gesteht ein Versagen ein – aber der gesamten Bundesregierung.
Die neuen Machthaber in Kabul beteuern, niemand habe irgendetwas von ihnen zu befürchten. Zugleich aber häufen sich Berichte, die entlarven, was die Versprechungen vermutlich von Beginn an waren: Lug und Trug.
Hubschrauber verstärken das deutsche Kontingent in Kabul. Die sollen Personen retten, die sonst nicht zum Flughafen gelangen. Unterdessen wurde ein Deutscher angeschossen.
Von Kabul zur Flachmannwerbung mit nur einem Klick: Wie Influencer auf Instagram und anderen Netzwerken mit der Machtübernahme der Taliban in Afghanistan umgehen.
Wenige Tage nach der Machtübernahme durch die Taliban in Afghanistan hat es in Kabul kleinere Proteste gegen die Islamisten gegeben. Auch in der ostafghanischen Stadt Dschalalabad gingen Menschen auf die Straße.
Wenige Tage nach der Einnahme Kabuls sind Frauen aus dem Stadtbild verschwunden. Der Ankündigung, es werde keinen Burka-Zwang geben, traut niemand.