„Jetzt müssen andere helfen“
Heute Vormittag begann der erste „Welthumanitätsgipfel“ in Istanbul. Gleichzeitig veröffentlichte der britische „Guardian“ einen Gastbeitrag des türkischen Präsidenten Erdogan zur Flüchtlingskrise und zur Lage in Syrien.
Heute Vormittag begann der erste „Welthumanitätsgipfel“ in Istanbul. Gleichzeitig veröffentlichte der britische „Guardian“ einen Gastbeitrag des türkischen Präsidenten Erdogan zur Flüchtlingskrise und zur Lage in Syrien.
Beim Treffen mit Präsident Erdogan hat die Bundeskanzlerin bezweifelt, dass die Bedingungen für die EU-Visafreiheit für Türken bis Anfang Juli erfüllt sein werden. Auf dem UN-Nothilfegipfel hatte sie zuvor für Solidarität in der Flüchtlingskrise geworben.
Zwölf deutsche Touristen sind im Januar bei einem Anschlag in Istanbul getötet worden. Drahtzieher der Bluttat war offenbar ein ranghoher IS-Kommandeur, behaupten türkische Staatsanwälte.
Mit 6000 geladenen Gästen hat Familie Erdogan die Hochzeit von Tochter Sümeyye in Istanbul gefeiert – der Schwiegersohn ist in der Türkei auch als Rüstungsunternehmer bekannt.
So eine Hochzeit hat Istanbul lange nicht gesehen. Die Beschreibung rauschend ist für die Hochzeit von Präsident Erdogans Tochter Sümeyye untertrieben. Der Bräutigam ist in der Türkei kein Unbekannter. Und auch der Trauzeuge ist prominent.
Zwei Jungs, zwei Milieus: Der eine Sohn einer Trinkerin, der andere ein wohlbehüteter Filius. Beide jagen im Käfig von Neukölln ihrem Traum hinterher. Lesen Sie hier Auszüge aus dem Jugendfußball- Roman „Asphaltfieber“.
Die hohen Haftstrafen gegen die beiden Redakteure der türkischen Zeitung Cumhuriyet sorgen für Kritik und Empörung. Der Deutsche Journalisten-Verband erkennt in ihnen die Willkür eines autokratischen Regimes.
Ein Gericht in Istanbul hat den türkischen Journalisten Can Dündar und dessen Kollegen Erdem Gül wegen des Verrats von Staatsgeheimnissen verurteilt. Zuvor war in einer Prozesspause auf den Chefredakteur der Zeitung „Cumhuriyet“ geschossen worden.
Die Furcht vor einem längeren Machtkampf hat die türkischen Finanzmärkte belastet. Nachdem Davutoglu seinen Rücktritt bekanntgab, dreht die Börse allerdings wieder leicht ins Plus.
In Istanbul hat es schwere Ausschreitungen gegeben. Die Polizei setzte Wasserwerfer ein, Demonstranten waren mit Molotow-Cocktails bewaffnet. Es gibt sogar Berichte über einen Toten.
Wegen Tweets aus dem Jahr 2015 soll Hamza Aktan, Chefredakteur eines pro-kurdischen Fernsehsenders, in Istanbul festgenommen worden sein. Zuvor war der Sender von einem Satellitenbetreiber abgeklemmt worden.
Wieder sind zwei Journalisten der regierungskritischen türkischen Zeitung „Cumhuriyet“ verurteilt worden: Hikmet Cetinkaya und Ceyda Karan sollen für je zwei Jahre ins Gefängnis, weil sie eine „Charlie Hebdo“-Karikatur veröffentlicht haben.
Weil ein Transparent vor dem Sitz der Vereinten Nation in Genf Präsident Erdogan kritisiert, verlangt die Türkei, dass das Motiv entfernt wird. Auch der türkische Parlamentspräsident überrascht mit einer Forderung.
Die Dresdner Sinfoniker widmen ihr Konzertprojekt „Aghet“ dem Genozid an den Armeniern vor hundert Jahren. Nun fordert die Türkei, die Produktion nicht weiter zu fördern – und hat bereits einen Teilsieg errungen.
Zwölf Stunden lang saß der ARD-Korrespondent Volker Schwenck am Flughafen Istanbul fest, dann musste er zurück nach Kairo. Er hatte keine Presse-Akkreditierung, bestätigt der SWR.
Auch davon will Präsident Erdogan nichts wissen: Die Historikerin Talin Suciyan beschreibt in einem Buch neue Details der leidvollen Geschichte der Armenier in der Türkei, die den Völkermord von 1915 bis heute leugnet.
Der Journalist Volker Schwenck will wissen, weshalb er in Istanbul stundenlang festgesetzt wurde. Inzwischen gibt es erste Hinweise auf mögliche Hintergründe des Vorfalls.
In Istanbul war für den Korrespondenten Volker Schwenck Endstation. Die Behörden hielten ihn zwölf Stunden lang fest. Jetzt ist er zurück im ARD-Studio Kairo.
Im neuen Stadion von Besiktas Istanbul erzielt Mario Gomez zwei Tore und erlebt einen großartigen Fußballabend erlebt. Vor dem Stadion ist die Stimmung jedoch hochexplosiv – und die Krawalle könnten sich schon bald wiederholen.
Die Detonation ereignete sich im Stadtteil Mecidiyekoy, der im europäischen Teil Istanbuls liegt. Die Polizei hat die Umgebung abgeriegelt.
Kaum hat in Istanbul der Prozess gegen die Cumhuriyet-Redakteure Dündar und Gül begonnen, wird er auch schon wieder vertagt. Außerdem soll künftig nicht mehr öffentlich verhandelt werden, denn Erdogan gefällt das Publikum nicht.
Schon im Januar 2015 hat die griechische Polizei bei Islamisten Pläne des Brüsseler Flughafens gefunden. Diese Informationen wurden auch nach Belgien weitergereicht. Ein belgischer Beamter hat auch andere Information verschleppt.
In Istanbul beginnt der Prozess gegen die „Cumhuriyet“-Redakteure Can Dündar und Erdem Gül. Sie hatten über mögliche Waffenlieferungen der Türkei an syrische Extremisten berichtet. Präsident Erdogan bezichtigt sie der Spionage.
Von jetzt auf gleich in Deutschland die Zelte abbrechen? Ab nach Istanbul - aus beruflichen Gründen? Das will nicht jeder Arbeitnehmer. Doch kann der Chef so etwas einfach anordnen?
Nach Hinweisen auf eine Sicherheitsbedrohung hat Istanbul das Lokalderby zwischen den Fußballklubs Galatasaray und Fenerbahce abgesagt. Die deutsche Schule in Ankara bleibt eine weitere Woche geschlossen.
Der Attentäter von Istanbul ist identifiziert. Nach Angaben der Regierung handelt es sich um einen IS-Anhänger aus der Türkei. Es ist nicht der erste Anschlag der Terrormiliz im Land.
Inmitten einer zentralen Einkaufsstraße sprengt sich ein Selbstmordattentäter in die Luft. Mindestens zwei Israelis befinden sich unter den Toten. Wer hinter dem Anschlag steckt bleibt weiter unklar.
Eine Explosion hat am Samstag eine beliebte Einkaufsstraße in Istanbul erschüttert. Ein Selbstmordattentäter hat mehrere Menschen mit in den Tod gerissen. Das Auswärtige Amt rät Touristen zu erhöhter Vorsicht in Istanbul, Ankara und anderen Großstädten der Türkei.
Terroristen sollen in der Türkei einen Anschlag auf Deutsche geplant haben – Berlin ergreift Notmaßnahmen in Ankara und Istanbul. Da Deutsche nach Einschätzung der Sicherheitsbehörden nicht im Visier kurdischer Terroristen sind, fällt der Verdacht auf andere Extremisten.
Die deutsche Botschaft, das Generalkonsulat und zwei deutsche Schulen in der Türkei sind vorsorglich geschlossen worden. Als Grund dafür nennt Außenminister Steinmeier „sehr konkrete Hinweise“ auf terroristische Attentate.
In Istanbul demonstrieren Frauen gegen Gewalt und für Gleichberechtigung, doch die Polizei löst die Demonstration gewaltsam auf. Gummigeschosse kommen zum Einsatz.
Seit 1973 verbindet eine Hängebrücke in Istanbul Europa mit Asien. 1988 folgte die zweite. Nun ist auch die dritte Brücke über den Bosporus fertig gebaut. Die ersten Autos sollen im Sommer darüber rollen.
Um den Zustrom syrischer Flüchtlinge in die Türkei zu begrenzen, hat Staatschef Erdogan einen neuen Plan. Das vom Krieg zerstörte Nachbarland spielt dabei eine Schlüsselrolle.
In Istanbul ist die türkische Polizei gewaltsam in das Gebäude der regierungskritischen Zeitung „Zaman“ eingedrungen. Sie soll Wasserwerfer und Tränengas eingesetzt haben.
In Istanbul haben offenbar zwei Frauen eine Polizeiwache angegriffen. Inzwischen seien die „Terroristinnen“ aber „neutralisiert“, teilten die Sicherheitskräfte mit.
Can Dündar und Erdem Gül haben das Gefängnis verlassen. Zuvor hatte das Verfassungsgericht ihre Haft für unrecht erklärt. Das Verfahren gegen die prominenten Journalisten hatte scharfe Kritik ausgelöst.