Merkel und die Staatsräson
Warum hat die frühere Bundeskanzlerin den Begriff Staatsräson verwendet? Und welche konkreten politischen Folgen hatte das in den Beziehungen Deutschlands zu Israel?
Warum hat die frühere Bundeskanzlerin den Begriff Staatsräson verwendet? Und welche konkreten politischen Folgen hatte das in den Beziehungen Deutschlands zu Israel?
Die israelische Armee zieht immer mehr Ultraorthodoxe zum Militärdienst ein. Wer dem Aufruf Folge leistet, muss mit erbittertem Widerstand aus der eigenen Gemeinschaft rechnen.
Die Menschen in Jerusalem demonstrieren für einen vollständigen Waffenstillstand, auch im Süden des Gazastreifens. Wie viele der etwa einhundert verschleppten israelischen Geiseln noch leben, ist unklar.
Seit der Internationale Strafgerichtshof Haftbefehl gegen Israels Ministerpräsident Netanjahu erlassen hat, sucht die Bundesregierung nach dem richtigen Weg. Sie gerät dabei auch kommunikativ an ihre Grenzen.
Hat Amos Oz geahnt, was Israel heute erlebt? Gedanken bei der Lektüre von Robert Alters Biographie des Schriftstellers.
Tausende Libanesen fahren am ersten Tag des Waffenstillstands zurück in zerstörte Dörfer. Monate heftiger israelischer Luftangriffe haben das Land schwer gezeichnet. Die Hizbullah inszeniert sich trotzdem als Gewinner.
Die Präsidenten der USA und Frankreichs konnten mit der Bekanntgabe des Waffenstillstands in Libanon einen Erfolg feiern. Doch dem einen reicht das nicht – und der andere spricht Warnungen aus.
Frankreich und die USA wollen gemeinsam dafür sorgen, dass die von ihnen vermittelte Waffenruhe zwischen Israel und der Hizbullah-Miliz eingehalten wird. Macron sieht in dem Abkommen vor allem eine Chance für Libanon.
Am frühen Morgen ist zwischen Israel und der libanesischen Hizbullah-Miliz eine von den USA vermittelte Waffenruhe in Kraft getreten. Unterdessen äußerte sich auch die Hamas zu einer Waffenruhe im Gazastreifen.
Das Europaparlament stimmt über die neue EU-Kommission ab. Die Waffenruhe zwischen Israel und der Hizbullah tritt in Kraft. Und für Stuttgart und den BVB geht es in der Champions League auf den Balkan. Der F.A.Z. Newsletter
Nach mehr als einem Jahr schweigen entlang der israelisch-libanesischen Grenze die Waffen. Bis kurz vor der Waffenruhe lieferten sich die Hizbullah und Israel noch heftige Gefechte. Im Gazastreifen geht der Krieg derweil ungebremst weiter. Der Überblick.
Israels Sicherheitskabinett stimmt einem Waffenstillstand mit der Hizbullah zu. Man habe die Miliz „um Jahrzehnte zurückgeworfen“, sagt Regierungschef Netanjahu. Außenministerin Baerbock spricht von einem „Lichtblick“.
Die von Iran gesteuerte Schiitenmiliz hat sich schon früher wenig um Vereinbarungen geschert. Trotzdem gibt es für Israel keine vernünftige Alternative zu einer Übereinkunft.
Italiens Außenminister Tajani nennt den Haftbefehl gegen Netanjahu „nutzlos“ und fordert dessen Aussetzung. Beim G-7-Treffen zeigen sich die Teilnehmer gespalten.
Israel und Libanon beschießen einander heftiger denn je. Manche bewerten das als Zeichen einer baldigen Einigung. Demnach habe Washington Jerusalem Waffenlieferungen gegen eine Zustimmung angeboten.
Nach dem Eklat bei der Eröffnung der Nan-Goldin-Ausstellung fand am Sonntag ein Symposium statt. Die Künstlerin selbst hatte sich davon distanziert.
Antisemitismus tritt seit dem 7. Oktober immer mehr in Gestalt von Hass auf Israel auf. Aber gibt es diese Haltung auch ohne Judenhass? Eine Abgrenzung ist schwierig.
Der israelisch-moldauische Rabbiner galt seit Donnerstag als vermisst. Nun bestätigt das emiratische Innenministerium den Tod des 28-Jährigen. Drei Verdächtige wurden festgenommen.
Im November 1941 wurden Tausende Menschen aus Deutschland ins litauische Kaunas deportiert und ermordet. Die Massaker markieren den Übergang zum systematischen Genozid auch der deutschen Juden.
Nach dem Mord an einem Rabbiner in den Vereinigten Arabischen Emiraten sagt Netanjahu, die Mörder würden nicht davonkommen. Auch in Jordanien gibt es einen antiisraelischen Angriff.
In Libanon sind am Wochenende nach Behördenangaben zahlreiche Menschen bei israelischen Angriffen getötet worden. Israel meldete am Sonntag Schäden und Verletzte an mehreren Orten nach Raketenbeschuss aus Libanon. Auch im Gazastreifen dauerte der Beschuss an.
Wenn der Museumsleiter bei seiner Eröffnung niedergebrüllt wird: Fotografin Nan Goldin sorgt in der Berliner Nationalgalerie mit einer antiisraelischen Rede für einen Eklat.
Über ein Jahr nach Beginn des Krieges werden noch 100 Verschleppte im Gazastreifen vermutet. Kritiker werfen der Regierung vor, den Konflikt in die Länge zu ziehen. Der Überblick.
Frankreich und die USA wollen einen Waffenstillstand vermitteln – doch noch geht der Krieg zwischen Israel und der Hizbullah ungebremst weiter. Im Ostlibanon wurden ein Krankenhausdirektor und sechs seiner Mitarbeiter getötet. Der Überblick.
Bei der Eröffnung ihrer Ausstellung hält die Künstlerin Nan Goldin eine Rede, in der sie Israels Vorgehen in Gaza kritisiert. Im Anschluss wird der Direktor der Nationalgalerie von pro-palästinensischen Demonstranten niedergebrüllt.
Das Völkerrecht ist klar: Die Bundesregierung muss Haftbefehle des Internationalen Gerichtshofs vollstrecken. Berlin will aber an Israels Seite stehen. Und jetzt?
Israels Ministerpräsident empört sich über die Haftbefehle aus Den Haag und unterstellt dem Gericht Antisemitismus. Im Ausland springen ihm manche bei – andere nicht.
Israel attackiert seit einigen Wochen das Finanznetzwerk der Hizbullah in Libanon. Doch das ist weit verzweigt: Die Geldwege reichen von Drogenschmuggel über Kryptowährungen bis hin zu Geldkoffern aus Iran.
Der Internationale Strafgerichtshof erlässt Haftbefehle gegen Israels Ministerpräsidenten Netanjahu, den früheren Verteidigungsminister Gallant und Anführer der Hamas. Die wichtigsten Fragen und Antworten.
Der Internationale Strafgerichtshof erlässt Haftbefehle gegen Israels Ministerpräsidenten Netanjahu, den früheren Verteidigungsminister Gallant und Anführer der Hamas Deif wegen mutmaßlicher Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit.
Israels Marine stärkt ihre Flotte mit neuen U-Booten aus deutscher Produktion. Sie können länger unerkannt unter Wasser unterwegs sein. Doch die U-Boot-Geschäfte sind wegen einer Korruptionsaffäre umstritten.
Mindestens 22 Menschen sind nach Angaben des Zivilschutzes im Gazastreifen bei einer Bombardierung von Wohnhäusern getötet worden. Einsatzkräfte suchen weiterhin nach Verletzten und Toten. Bei weiteren Angriffen sollen dutzende Menschen ums Leben gekommen sein.
Seit dem Massaker vom 7. Oktober kämpfen viele Überlebende mit den traumatischen Erfahrungen. Nach dem Suizid der Festivalteilnehmerin Shirel Golan wird die Kritik an der israelischen Regierung lauter.
Die UNESCO hat 34 Kulturerbestätten in Libanon einen „vorläufigen erweiterten Schutz“ gewährt. Vor allem die Welterbestätten in Baalbek und Tyros hofft man so besser vor dem Krieg zwischen Israel und der Hizbullah zu schützen.