Le Pen will Grenzkontrollen wieder einführen
Marine Le Pen hat die Wiedereinführung nationaler Grenzkontrollen gefordert. Französischen Dschihadisten solle die Staatsbürgerschaft entzogen werden, schreibt die Vorsitzende des Front National.
Marine Le Pen hat die Wiedereinführung nationaler Grenzkontrollen gefordert. Französischen Dschihadisten solle die Staatsbürgerschaft entzogen werden, schreibt die Vorsitzende des Front National.
Die Sicherheitsbehörden gehen mit Hochdruck der konkreten Terrordrohung von Islamisten gegen die Pegida-Bewegung in Dresden nach.
Die in Griechenland festgenommenen mutmaßlichen Islamisten belgischer Herkunft stehen entgegen ersten Vermutungen doch mit den vereitelten Anschlägen in Verbindung. Belgien will nun einen der Verdächtigen ausliefern lassen.
Dies ist keine Solidarisierung mit Pegida. Aber die Aufgabe des Staates ist es, alles dafür zu tun, dass die Pegida-Anhänger bald wieder demonstrieren können. Der Angriff auf ihr Recht auf freie Meinungsäußerung ist ein Angriff auf uns alle.
Deutschland befindet sich nicht im Kriegszustand - auch wenn das die Terroristen gern hätten.
Die Lage im syrischen Bürgerkrieg wird immer unübersichtlicher. Im Nordosten des Landes sind Kämpfe zwischen Regierungstruppen und kurdischen Einheiten ausgebrochen. Nützt das der Terrormiliz „Islamischer Staat“?
Mit Verweis auf ein Drohvideo der IS-Terroristen sprechen deutsche Sicherheitskreise gegenüber der F.A.S. von einer „hohen Anschlagsgefahr“. Wie die Sonntagszeitung außerdem erfuhr, wollten die in Belgien getöteten Islamisten eine jüdische Schule angreifen.
Brauchen die Sicherheitsbehörden neue Befugnisse, um gegen Islamisten zu ermitteln? Mehr Telekommunikations-Überwachung und Videokameras sind wieder ein Thema. Währenddessen steigt die Zahl der Verfahren gegen Syrien-Rückkehrer.
Berlin, Wolfsburg, Pforzheim - nach den Anschlägen in Paris häufen sich in Deutschland die Zugriffe gegen Islamisten.
Ein Gespräch mit Bundeskanzlerin Merkel über die Konsequenzen aus dem Terroranschlag in Frankreich, die Trennlinie zwischen Islam und Islamismus, das Selbstbewusstsein der Christen, Pegida und AfD, den Konflikt mit Russland - und über die zunehmende Abwendung von Europa.
Die Strategie von Boko Haram ist an menschenverachtender Schlichtheit kaum zu übertreffen: Wenn ein einzelner Dorfbewohner mit der nigerianischen Armee kooperiert, muss das ganze Dorf sterben. Im Nordosten des Landes traf die Rache der Islamisten nun eine Garnisonstadt.
Er ist liberal, er ist Islamwissenschaftler und er steht unter Polizeischutz. Mouhanad Khorchide kritisiert die Haltung vieler Muslime nach den Anschlägen von Paris. Wer sage, Salafismus habe nichts mit dem Islam zu tun, der verdränge das Problem. Ein Gespräch.
Rund 50 IS-Unterstützer soll es in Wolfsburg geben. Gegen einen von ihnen soll die Bundesanwaltschaft nun Ermittlungen aufgenommen haben. Auch in Pforzheim kommt es zu Durchsuchungen bei Islamisten.
Das Heft von „Charlie Hebdo“, das nach dem Massaker an der Redaktion erscheint, gibt ein Rätsel auf. Und provoziert noch in der Trauer. Eine Botschaft ist klar: Satire überlebt.
Die Ausreise von Islamisten soll künftig noch stärker unterbunden werden. Mit dem Entzug des Personalausweises soll deutschen Staatsbürgern die Möglichkeit genommen werden, nach Syrien oder Irak zu gelangen.
Sandra Maischberger widmet sich den Gefahren islamistischer Gewaltakte in Europa. Migranten in Deutschland müssten sich anpassen, doch dürfe nicht jeder Kleindiebstahl als Signal eines Kulturkrieges gelten.
Nach den Anschlägen in Paris macht sich eine erhöhte Anspannung bei Polizei und Justiz bemerkbar. Derzeit laufen rund 70 Ermittlungsverfahren wegen Verdachts auf Beteiligung an Terrorgruppen im Ausland.
Für die Gläubigen in einer Hamburger Moschee ist Islamismus kein Thema - dabei werden ihre gemäßigten Imame von Radikalen bedroht. Die Terroranschläge von Paris verurteilen fast alle.
Die Terroristen Chérif Kouachi und Amedy Coulibaly gerieten im Gefängnis in den Bann von Islamisten. Das ist ein bekanntes Phänomen in Frankreich. Auch die Isolation der Fanatiker ist umstritten.
Die Bundesregierung will das Personalausweisgesetz ändern und so die Ausreise gewaltbereiter Salafisten verhindern. Denn auch ohne Reisepass passieren Islamisten ungehindert Grenzen.
Boko Haram ist nicht zu stoppen. Die Bedrohung durch die islamistische Terrorgruppe hat inzwischen eine völlig neue Dimension angenommen. Sie kontrolliert inzwischen die Grenzen nach Niger, Kamerun und Tschad.
Angst, Hass, Misstrauen: Frankreich erlebt derzeit seine schlimmste existenzielle Krise der letzten Jahrzehnte. Je mehr sich das Land verkrampft, umso mehr spielt es dem Islamismus zu. Ein Teufelskreis.
Die Satiriker vom Frankfurter Magazin „Titanic“ wollen sich von niemanden beeindrucken lassen. Auch nicht von humorlosen Gotteskriegern. Ideen für das nächste Heft mit Schwerpunkt „Charlie Hebdo“ gibt es schon.
Während die meisten Muslime in Deutschland gut integriert sind, nimmt die Ablehnung des Islam in der Mehrheitsgesellschaft zu. Das zeigt eine aktuelle Bertelsmann-Studie. Wie aber gehen sie mit radikalen Islamisten um?
Nachdem die nigerianische Terrorgruppe Boko Haram mehrere Ortschaften eingenommen hat, wollen die Streitkräfte des Landes diese zurückerobern. Die Islamisten hatten bei ihren Angriffen hunderte Menschen getötet.
Die Journalisten von „Charlie Hebdo“ sind Märtyrer der Pressefreiheit. An ihnen muss sich Frankreich aufrichten und zeigen, was „nationale Einheit“ ist. Und der Islam muss vom Islamismus befreit werden. Ein Gastbeitrag.
Manche in der AfD werten den Anschlag von Paris als Rechtfertigung für Islamkritik. Doch im Westen will die Partei bei Europa-Themen bleiben - allen voran ihr Vorsitzender Bernd Lucke, der einer Pauschalkritik an Muslimen nicht zustimmen will.
Bei allem Erschrecken darüber, dass islamistisch inspirierte Mörder in westlichen Großstädten zuschlagen - es ist vor allem die muslimisch geprägte Welt selbst, die auf einem globalen Schlachtfeld militanten Extremisten zum Opfer fällt.
Nicht der Islamismus, sondern die Angst, bloß nicht mit AfD und Pegida in einen Topf geworfen zu werden, scheint für deutsche Politiker das wichtigste Thema nach dem Anschlag in Paris zu sein.
Nach dem Anschlag von Paris meldet sich auch Hessens Regierung zu Wort. Volker Bouffier fühle sich an 9/11 erinnert. Er will deutschen Islamisten, die im Nahen Osten kämpfen, die Einreise verweigern.
Frankreich, Großbritannien und Spanien sind schon Ziel schwerer Anschläge geworden. Deutschland blieb von größeren Attentaten bisher verschont. Die Sicherheitsbehörden bewerten die Gefahr jedoch als groß.
Der dänische Zeichner Kurt Westergaard wird selbst von Islamisten verfolgt, er lebt seit Jahren unter Polizeischutz. Angesichts des Terroranschlags auf „Charlie Hebdo“ appelliert er, man dürfe nicht den Mut verlieren, für die Meinungsfreiheit zu kämpfen.
Die Anti-Islam-Bewegung Pegida sieht sich durch den Terroranschlag in Paris in ihren Warnungen vor einer angeblichen Islamisierung bestätigt. Die AfD in Sachsen geht auf Tuchfühlung.
Es ist nicht der Islam, Stupid! Es ist der Hass und die Angst in den Herzen der Menschen und genau die marschiert bei Ihnen, liebe Pegida, ständig mit.
2006 veröffentlichten mehrere prominente Intellektuelle, Schriftsteller und Journalisten ein Manifest gegen den Islamismus - bereits damals war die Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“ ins Visier der Radikalen geraten. FAZ.NET dokumentiert den Text.
„Wo bleibt die Empörung über Islamismus?“ fragt Alice Schwarzer und wird dafür auf „twitter“ beschimpft. Der bekanntesten deutschen Feministin wird vorgeworfen, Verständnis für Pegida zu zeigen.