Gewaltherrscher in bester Laune
Baschar al Assad zeigt neues Selbstbewusstsein. Der Diktator in Damaskus hat das nicht zuletzt dem Kreml zu verdanken. Gleichzeitig wächst die Unterstützung für seine Gegner.
Baschar al Assad zeigt neues Selbstbewusstsein. Der Diktator in Damaskus hat das nicht zuletzt dem Kreml zu verdanken. Gleichzeitig wächst die Unterstützung für seine Gegner.
Der Begriff „hybrider Krieg“ entstand 2006 in den Vereinigten Staaten bei der Analyse des Kriegs im Libanon. Das konventionell überlegene Israel sah sich mit einer terroristischen Hizbullah konfrontiert, die neben irregulären Kampftechniken auch moderne Kampfmittel und Führungssysteme nutzte.
Nach Angaben der syrischen Altertümerverwaltung sprengte der IS den berühmten Triumphbogen der Stadt Palmyra. Der antiken Stadt droht die vollständige Vernichtung.
Nicht nur Jerusalem wird wieder von Gewalt erschüttert. Nach einem Raketenbeschuss fliegt Israel in der Nacht Angriffe im Gazastreifen. Ministerpräsident Netanjahu findet markige Worte.
Das Urteil gegen den saudischen Dissidenten Raif Badawi führte weltweit zu Protesten. Auch seine Ehefrau ist empört über die fehlenden Menschenrechte in ihrem Heimatland und kämpft für die Freiheit ihres Mannes.
Seit Russland mit eigenem Militär in Syrien eingreift, gibt sich Assad siegesgewiss. Bei einem Scheitern drohe die Zerstörung der gesamten Region, sagte der Diktator.
Einst war das Kleine Torpedoschnellboot Teil der DDR-Volksmarine, dann rostete es auf dem Hof eines Museums in Rechlin. Für ehemalige Marinesoldaten war das zu viel - sie fingen wieder an, das Deck zu schrubben.
Der Kritik westlicher Staaten zum Trotz: Russlands Militär fliegt weitere Luftangriffe in Syrien. Beobachter zählen mindestens 39 getötete Zivilisten.
Putins Politik in Syrien sei zum Scheitern verurteilt. Der amerikanische Präsident verdammt sie als „ein Rezept für eine Katastrophe“.
Ukraine, Russland, Frankreich und Deutschland: In Paris erzielten die Regierungschefs kleine Fortschritte im Ringen um eine Lösung der Ukraine-Krise. Doch die Sorge über das russische Eingreifen in den Krieg in Syrien überschattete den Gipfel.
Moskau entfacht in Syrien einen globalen Stellvertreterkrieg. Für Assad ist die russische Machtdemonstration ein Glücksfall. Doch Putins Vorgehen ist auch für ihn riskant.
Aus Syrien werden neue Luftangriffe der Russen gemeldet. Über die Ziele der ersten Welle herrscht keine letzte Sicherheit. Attackiert wurden offenbar vor allem Orte, an denen nicht IS-Terroristen Stellungen halten – sondern gemäßigte Assad-Gegner.
Donald Trump schmiedet weiter Pläne für den Fall seiner Wahl zum Präsidenten der Vereinigten Staaten. Er will die – vorerst nur angekündigten – Flüchtlinge aus Syrien wieder aus dem Land werfen.
Wie sehen Ingenieure aus? Männlich und weiß, sagt das Vorurteil. Auf Twitter beweisen Tausende Frauen das Gegenteil. Aber warum machen kaum deutsche Ingenieurinnen mit? Mit unserer FAZ.NET-Fotoaktion wollen wir das ändern.
Die Vereinigten Staaten werfen Russland vor, in Syrien nicht nur die Terrorgruppe „Islamischer Staat“ anzugreifen, sondern auch von den Amerikanern unterstützte Rebellen. Die russische Regierung weist die Vorwürfe zurück.
Jahrelang war es die Linie des Kremls, die Bedrohung durch den islamistischen Extremismus kleinzureden. Nun müsste Putin eigentlich erklären, warum der IS in Syrien gerade aus Russland so großen Zulauf hat.
César war Fotograf bei der Militärpolizei in Damaskus - und musste das Massenmorden Assads dokumentieren. Jetzt interessiert sich Frankreichs Staatsanwaltschaft für die Bilder.
Sollte Russland in Syrien Gebiete bombardiert haben, die nicht den Dschihadisten zuzuordnen sind, zweifelt Amerika an Putins „ernsthaften Absichten“ beim Kampf gegen den Terror. Russland behauptet, nur IS-Stellung angegriffen zu haben.
Nur Luftangriffe gegen den Islamischen Staat findet er „zu milde“: In Frankreich hat ein ehemaliger Berufssoldat eine private Kampfgruppe gegen den IS gegründet. Im Dezember wollen sie in den Irak aufbrechen.
Wladimir Putin lässt sich zum Einsatz seiner Luftwaffe gegen den IS ermächtigen. Der Kreml folgt damit einem bewährten Muster. Erste Luftangriffe soll es bereits gegeben haben.
Der russische Förderationsrat hat einem Militäreinsatz in Syrien zugestimmt und folgt damit einer Bitte von Präsident Wladimir Putin. Insbesondere geht es offenbar um Luftangriffe gegen den IS.
Das Treffen Obamas und Putins wird von beiden Seiten als konstruktiv bezeichnet – konkrete Schritte zur Lösung des Syriens-Konflikts wurden aber nicht vereinbart
Die Interessen der Vereinigten Staaten und Russland kreuzen sich in Syrien. Der Nahost-Experte Günter Meyer erklärt im FAZ.NET-Interview den geschickten Strategiewechsel Putins, der den Kreml in eine Schlüsselrolle zur Lösung des Syrien-Konflikts bringt.
Am Montagabend hatten sich Wladimir Putin und Barack Obama auf Gespräche zwischen ihren Streitkräften geeinigt. In einem Informationszentrum zur Bekämpfung der Terrormiliz IS will Washington aber wohl doch nicht mitarbeiten.
Es gibt Versuche von Salafisten, Flüchtlinge zu radikalisieren. Ob diese fruchten, bleibt zweifelhaft. Schließlich sind die meisten Menschen vor den Islamisten geflohen.
Mit Spannung war das Treffen von Obama und Putin in New York erwartet worden. Das Gespräch verlief „produktiv“. Doch ob Assad oder Ukraine – die großen Differenzen traten offen zutage.
Mit den Flüchtlingen kommt der Islam nach Deutschland. Doch wer verändert wen: die plurale Gesellschaft die Religion oder umgekehrt? Folgen wir „Hart aber fair“, setzt die Bundeskanzlerin das Land gerade einem Test aus.
Russlands Präsident Wladimir Putin hat es in seiner Rede vor den Vereinten Nationen als Fehler bezeichnet, die syrische Regierung von Baschar al-Assad in Frage zu stellen. Damit stellte er sich gegen Barack Obama, für den der Machthaber ein "Tyrann" ist.
Dank Russlands Initiative für Syrien sieht sich auch Iran international aufgewertet. Doch der Streit über Assad entzweit die Feinde des IS.
Die Schriftstellerin Samar Yazbek ist illegal nach Syrien gereist, um Geschichten von Rebellen und Islamisten zu sammeln. Jetzt legt sie einen Frontbericht vor.
Wenn Wladimir Putin an diesem Montagnachmittag in New York die Bühne der UN-Vollversammlung betritt, ist er wieder zu einem Schlüsselakteur der Weltpolitik aufgestiegen – Russlands militärische Hilfe für Assad macht es möglich.
Wie kann der Krieg in Syrien gestoppt werden? Verteidigungsministerin von der Leyen wirbt um Russland. Auch Syriens Machthaber Assad müsse einbezogen werden. Die Grünen warnen vor einem solchen Schritt.
Der Flüchtlingsstrom zwingt den Westen, die harte Haltung gegenüber Syriens Machthaber aufzugeben. Ein Dilemma, das durch Russland noch verschärft wird. Von Putins Rede vor der UN erhoffen sich die Europäer und Amerikaner jetzt mehr Klarheit.
Es diene der „nationalen Sicherheit“: Präsident Hollande lässt die französische Luftwaffe Stellungen des IS in Syrien bombardieren. Zugleich setzt der Westen vor der UN-Generaldebatte auf Diplomatie - und Putin.
Die amerikanische Regierung unternimmt einen neuen Anlauf, den Krieg in Syrien zu beenden. Rund um die Vollversammlung in New York werde Außenminister John Kerry auch mit Vertretern Russlands und des Iran Lösungen suchen.
In New York hat sich die Weltgemeinschaft versammelt, es ist ein neues Superlativ in der Stadt der Superlative. Die Botschaft: Wir meinen es ernst.