Wohl nur ein Polizeiauto sicherte die Promenade ab
Laut Staatsanwaltschaft hatte der Lkw-Attentäter von Nizza fünf Komplizen und plante die Tat lange im Voraus. Derweil werden die Vorwürfe gegen die französischen Sicherheitsbehörden immer lauter.
Laut Staatsanwaltschaft hatte der Lkw-Attentäter von Nizza fünf Komplizen und plante die Tat lange im Voraus. Derweil werden die Vorwürfe gegen die französischen Sicherheitsbehörden immer lauter.
Die brasilianische Polizei hat zehn Terrorverdächtige festgenommen. Sie sollen einen Anschlag auf die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro geplant haben.
Die Außen- und Verteidigungsminister aus 24 Staaten haben weitere Schritte gegen den „Islamischen Staat“ beschlossen. Eine Offensive im Irak steht offenbar kurz bevor.
Psychisch krank oder ein überzeugter Islamist – warum griff der Attentäter von Würzburg die Fahrgäste im Zug an? Noch weiß man nicht einmal, woher er kam.
Der Attentäter von Würzburg war offenbar ein Einzeltäter: Innenminister de Maizière ist überzeugt, die Propaganda der Terrormiliz habe den Mann „angestachelt“.
Die Politik sollte sich von der Vorstellung lösen, dass feste Organisationen hinter Anschlägen stecken. Die Täter von Nizza, Würzburg und Orlando waren Einzelkämpfer. Das bringt neue Herausforderungen mit sich. Ein Gastbeitrag.
Die Hinweise darauf, dass der mutmaßliche Täter von Würzburg nicht aus Afghanistan stammt, verdichten sich. Auch könnte er älter gewesen sein als angenommen. Verfassungsschutzpräsident Maaßen warnt unterdessen vor einem Generalverdacht gegen Flüchtlinge.
Nach und nach werden Details aus dem Lebens des Axt-Attentäters bekannt. Seit die Ermittler sein Bekennervideo auswerten, grübeln sie über einen wichtigen Punkt seiner Biografie.
Die Ermittler sind sich sicher, dass das Video des Attentäters echt ist. Das hat er vor der Kamera gesagt.
Das Video des „Islamischen Staats“ zeigt tatsächlich den Angreifer aus dem Regionalzug bei Würzburg. Auch weitere neue Details deuten auf ein islamistisches Motiv hin.
Bislang gibt es offenbar keine Indizien, dass der Angreifer in einem bayerischen Regionalzug tatsächlich Verbindung zum Terrornetzwerk „Islamischer Staat“ hatte. Dieses hatte die Verantwortung für die Tat zuvor für sich beansprucht.
In Unterfranken hat ein Jugendlicher mit Axt und Messer in einem Zug mehrere Passagiere schwer verletzt. Die Polizei erschoss den Täter. Er war wohl ein afghanischer Flüchtling. In seinem Zimmer wurde eine handgemalte IS-Flagge gefunden.
Die Sicherheitskräfte in Frankreich suchen nach möglichen Hintermännern des Anschlags von Nizza. Beweise für Kontakte des Täters zu Terrornetzwerken gibt es laut Innenminister Bernard Cazeneuve bislang noch nicht.
Grünen-Chef Özdemir hält Ankara für einen immer zweifelhafteren Partner. Nach dem gescheiterten Putsch will er Klarheit im Streit um die Bundeswehr in Incirlik.
Nach dem Putschversuch in der Türkei fürchtet Washington Rückschläge im Kampf gegen den IS. Denn die Amerikaner sind auf die Unterstützung Erdogans angewiesen. Der aber will Fetullah Gülen ausgeliefert haben.
Über den Terroristen von Nizza wird immer mehr bekannt. Etwa, dass er zum Bodybuilding ging und Salsa mochte. Vor allem aber war er gewaltbereit – und hatte jede Menge Probleme.
Der Attentäter von Nizza hatte wohl doch ein islamistisches Motiv. Darauf deuten mehrere Aussagen aus seinem Umfeld hin.
Die Parteichefin des rechten Front National verweist auf die „grauenvolle Bilanz“ des französischen Innenministers und kritisiert auch Staatspräsident Hollande. Er solle die Anschläge nicht immer nur „kommentieren“.
Nachdem sich der IS zum Attentäter von Nizza bekannt hat, spekuliert die französische Regierung darüber, dass sich der Mann schnell radikalisiert haben könnte. Der Polizei war er nicht als Extremist bekannt.
Das Grauen kommt nicht völlig unerwartet nach Nizza, denn seit langem gilt die Stadt als Hochburg von Dschihadisten. Getan wurde bisher wenig. Und die Rituale der Regierung für die Zeit danach sind auch schon einstudiert.
Der Albtraum des islamistischen Terrorismus vervielfältigt sich. Die Staaten Europas müssen die Rekrutierung junger Männer für den Dschihad unterbinden. Und genau darauf achten, wem sie ihre Türen öffnen. Ein Kommentar.
Der Terror in Frankreich reißt nicht ab. Seit dem Attentat auf das Satiremagazin „Charlie Hebdo“ im Januar 2015 kam es immer wieder zu Anschlägen. Eine Übersicht.
Zu Attacken mit Autos auf Zivilisten und Soldaten aus westlichen Ländern hat die Terrormiliz IS auch schon vor dem Lastwagenanschlag von Nizza aufgerufen. Bei zwei Anschlägen von IS-Anhängern wurden Fahrzeuge als Waffen benutzt.
Der IS gibt zu, dass einer ihrer wichtigsten Männer schon vor Monaten getötet worden ist. Für die Terrormiliz im Irak ist das ein weiterer Rückschlag.
Was geschieht, wenn wenig gebildete Menschen mit verquasten Überlegenheitsphantasien und hoher Gewaltbereitschaft über andere herrschen wollen: Jürgen Todenhöfers Dokumentarfilm „Inside IS - 10 Tage im Islamischen Staat“.
Mit dem jüngsten Abschuss eines Militärhubschraubers durch den IS steigen die russischen Verluste in Syrien. Nur zögerlich veröffentlicht Moskau Details zu dem Vorfall. Abermals offenbart sich der Widerwillen gegenüber schlechten Neuigkeiten von der Front.
Bei Anschlägen im Irak, in Afghanistan oder in Bangladesch bleibt der öffentliche Aufschrei in Deutschland meist weitgehend aus. Die Betroffenen fragen sich: Sind dem Westen die Terroropfer in Nahost und Asien egal?
Präsident Obama plant in Polen ein Brigade-Hauptquartier zu errichten. Zudem will die Nato mehr Soldaten in den östlichen Mitgliedstaaten stationieren. Den Taten lassen die Politiker aber sanfte Töne folgen.
Die Nato verstärkt ihre Präsenz im Osten. Manchen Mitgliedern geht das nicht weit genug. Doch will die Allianz seinen beiden Standbeinen auch künftig gerecht werden. Dazu zählt neben Abschreckung auch die Dialogbereitschaft.
Für den Vertrauensverlust in den internationalen Beziehungen hat die Kanzlerin eindeutig Russland verantwortlich gemacht. Das Vorgehen in der Ukraine habe das Grundprinzip der unverletzlichen Grenzen in Frage gestellt.
Millionen sowjetischer Kinder haben aus diesem Buch gelernt. Auf dem Titel: der Bogen von Palmyra, den der IS zerstörte. Vielleicht erklärt das Bild, warum sich Russland in Syrien austobt.
Unzureichend geplant, die Folgen komplett unterschätzt: So bewertet eine britische Untersuchungskommission den Irak-Einsatz Großbritanniens. Tony Blair hatte dem damaligen amerikanischen Präsidenten Bush trotzdem die Gefolgschaft versprochen.
Tony Blair führte die Briten 2003 in den Irakkrieg - mit Lügen über angebliche Chemiewaffen in Bagdad? Seit sieben Jahren tagt eine von der Regierung eingesetzte Untersuchungskommission zu dieser Frage. Heute stellt sie ihren Bericht vor.
Die meisten Attentäter von Bangladesch waren wohlhabend und hochgebildet. Wie und wo konnten sie sich dennoch radikalisieren? Ein Fallbericht.
Der „Islamische Staat“ erklärt nun auch Saudi-Arabien den Krieg. Mit dem Anschlag auf die Prophetenmoschee kehrt er zu den Wurzeln des wahhabitischen Islams zurück.
In der irakischen Hauptstadt Bagdad gehören Anschläge zum Alltag. Doch die jüngste IS-Terrorattacke war eine der schwersten seit Jahren. Noch immer finden Helfer in den Trümmern Leichen.