Weiterleben
Politiker sagen nach Anschlägen gern, die Bürger sollten weiterleben wie bisher. Doch was heißt das?
Politiker sagen nach Anschlägen gern, die Bürger sollten weiterleben wie bisher. Doch was heißt das?
Nach den jüngsten Anschlägen von Anhängern der Terrormiliz IS melden sich Vertreter von Islam und Christentum zu Wort. Die Einschätzung der Gefahren und Ursachen unterscheiden sich dabei deutlich.
Der französische Premierminister Manuel Valls hat Forderungen nach einem Internierungslager für Islamisten wie in Guantanamo zurückgewiesen. Im Fall des Terrorangriffs auf eine Kirche räumt er „ein Scheitern“ der Justiz ein.
Zum Abschluss ihres Nominierungsparteitags inszeniert sich Hillary Clinton als selbstlose „Kümmerin“. Mehr noch aber spricht sie über ihren Rivalen im Rennen ums Weiße Haus.
Zahlreiche Ansprechpartner der amerikanischen Nachrichtendienste in der Türkei sind offenbar entlassen oder verhaftet worden. Das erschwert laut Geheimdienstchef Clapper den Kampf gegen den IS.
Zwei Tage nach der Ermordung eines Priesters ist auch der zweite Attentäter identifiziert. In Frankreich wird nun darüber diskutiert, ob Fotos von ihm und anderen IS-Terroristen gezeigt werden sollen.
Der Attentäter von Ansbach hat kurz vor seinem Anschlag offenbar von Personen im Nahen Osten konkrete Anweisungen erhalten. Auch der Würzburger Axt-Attentäter hatte Kontakt in die Region.
Frankreich befindet sich im Krieg mit seinen Söhnen. Dabei stehen Grundrechte zur Disposition – und das Werben für einen autoritären Staat findet immer mehr Gehör.
Mit der Festnahme eines 19-Jährigen endet ein Großeinsatz in Bremen. Der flüchtige Psychiatriepatient hatte zuvor vom IS geredet. Terrorgefahr sieht die Polizei nicht.
Kurdische Einheiten gelten als die effizientesten Kämpfer gegen die Terrormiliz IS. Das macht sie zum Angriffsziel: Mindestens 67 Menschen sterben bei einem Anschlag im kurdisch kontrollierten Gebiet.
Die Attentäter konnten einfach in die Kirche in der Normandie stürmen: Auch in Deutschland stellt sich die Frage nach der Sicherheit von Gotteshäusern. Die Bistümer und Landeskirchen ringen um eine Antwort – dabei haben sie wenig Möglichkeiten.
Der Flüchtling, der sich in Ansbach selbst in die Luft sprengte, soll sich schon vor Jahren radikalislamischen Gruppen angeschlossen haben. Einem IS-Magazin zufolge hat der Attentäter schon in Syrien und dem Irak Sprengsätze gezündet.
Schon lange hatten die französischen Behörden einen Anschlag auf eine Kirche befürchtet. Dass der als IS-Anhänger polizeibekannte Täter zuschlagen konnte, lag auch an einer Richterin.
Die Ermittler in Bayern haben Hinweise darauf, dass der Attentäter von Ansbach Kontakt zu einer unbekannten Person hatte, die auf das Attentat „maßgeblich Einfluss“ genommen hat. Das sagte der bayerische Innenminister Joachim Herrmann.
Ob nach den Anschlägen in Brüssel, Würzburg, Ansbach oder in der Normandie – stets hat sich der „Islamische Staat“ zuerst in einer Meldung der „Nachrichtenagentur Amaq“ zu den Taten bekannt. Was steckt dahinter? Und wie glaubhaft sind solche Meldungen?
Während der Terror des „Islamischen Staats“ offenbar Deutschland erreicht hat, geht der Kampf gegen die Terrormiliz in Libyen weiter. Ein Frontbesuch in Sirte, wo Milizen aus Misrata gegen Dschihadisten kämpfen.
Tötungen von Familienangehörigen durch militante Islamisten häufen sich in der arabischen Welt. Man beruft sich dabei auf einen mittelalterlichen Gelehrten. Wo soll das alles noch enden?
Einer der Täter in der Kirche ist zweimal daran gescheitert, nach Syrien zu reisen. Nicht nur den französischen Behörden war er schon bekannt, bevor er in der Normandie morden konnte.
Nizza, Würzburg, Ansbach und jetzt Rouen. Wird der islamistisch motivierte Terror zur fast täglichen Normalität in Europa? Doch der Schrecken, den der IS verbreitet, darf nicht unseren Alltag bestimmen.
Zwei Bewaffnete haben in einer Kirche in Nordfrankreich Gläubige als Geiseln genommen und einen Priester getötet. Die Polizei erschoss darauf die Geiselnehmer. Der IS bezeichnet die Angreifer als seine „Soldaten“. Die Polizei nahm einen Mann fest.
Hessens Justizministerin zu dem Anschlag in Würzburg, Schranken für das Internet und dem Einsatz der elektronischen Fußfessel. Ein Interview.
Der Attentäter von Ansbach verstärkt die Terrorangst in Deutschland. Es spricht viel dafür, dass der 27 Jahre alte Flüchtling aus Syrien ein Islamist war. Seine Asylakte zeichnet das Bild eines traumatisierten Mannes.
Die Attentäterpsychologie macht es sich zu leicht, wenn sie auf die psychische Labilität der Täter verweist. Die Dimension der Propaganda kommt dabei zu kurz.
Nach dem Bombenanschlag von Ansbach hat die IS-nahe Agentur Amaq ein Bekennervideo veröffentlicht. Darauf soll der mutmaßliche Täter zu sehen sein, der in Ansbach 15 Menschen verletzt und sich selbst getötet hatte.
Mit dem Selbstmordanschlag eines abgewiesenen Flüchtlings ist der internationale Terrorismus nach Ansbach gekommen. Wie gehen die Bewohner des mittelfränkischen Städtchens damit um?
Gerade erst hatten CSU und CDU ihre Konflikte beendet. Der Anschlag von Ansbach könnte den Streit zwischen Berlin und Bayern allerdings neu beleben. Das liegt vor allem an einer Frage.
Auf dem Handy des Täters von Ansbach hat die Polizei ein Video gefunden, in dem sich der Syrer auf die Dschihadistenmiliz „Islamischer Staat“ bezieht. Die Bundesanwaltschaft hat deswegen nun die Ermittlungen aufgenommen.
Der gesellschaftliche Friede in der Türkei war bereits vor dem Putschversuch und der Säuberungswelle aufgekündigt. Die Entwicklung ist auch eine Gefährdung für Europa.
+++ Polizei findet Video mit Ankündigung +++ Herrmann: islamistische Überzeugung +++ 15 Verletzte +++ Bombenanschlag in Ansbach +++ Die Entwicklungen im News-Blog.
Ein abgelehnter Asylbewerber aus Syrien hat sich in Ansbach am Eingang eines Musikfestivals in die Luft gesprengt. Zwölf Menschen wurden verletzt, drei davon schwer. Der Mann war der Polizei bekannt, die Hintergründe der Tat sind aber noch unklar.
Das wusste niemand, über Stunden noch nicht einmal die Polizei. Erwartet wird Gewissheit, die niemand bieten kann. Das bietet erst den Raum für Gerüchte und haltlose Spekulationen.
Ist es globaler Terrorismus, der uns bedroht, oder doch nur vereinzelter Wahnsinn? Und warum breitet sich diese neue Form des Selbstmords aus wie ein Virus? Womöglich hat das mehr mit der Gesellschaft zu tun als uns lieb ist.
Ein labiler 18-Jähriger dürfe nicht an Schusswaffen gelangen, sagt Vizekanzler Sigmar Gabriel. Bundesinnenminister de Maizière will die Einsatzkonzepte der Polizei überprüfen. Bayerns Innenminister Herrmann fordert Unterstützung durch die Bundeswehr.
Nach der Schießerei in einem Münchner Einkaufszentrum ist sich die Polizei sicher: Der 18 Jahre alte Täter, ein Deutsch-Iraner, hatte keine politischen Motive, sondern verübte einen Amoklauf. Möglicherweise litt er unter Depressionen. Die Ermittler sehen auch einen Zusammenhang zum Breivik-Attentat in Norwegen vor fünf Jahren.
Europas Politiker sind mitverantwortlich dafür, dass sich unter den eingewanderten Muslimen extreme religiöse Ideologien ausbreiten konnten. Eine Replik auf Ruud Koopmans.
Wer im Namen des IS mordet, bekommt, wenn er seine Sache besonders gründlich macht, den Ehrentitel „Inghimasi“. Effizienz ist dabei alles.