Machtkampf bei Boko Haram
Mit einem Video über der entführten Schulmädchen von Chibok will Boko-Haram-Chef Shekau nicht nur die nigerianische Regierung unter Druck setzen, sondern auch ein Zeichen an den IS senden.
Mit einem Video über der entführten Schulmädchen von Chibok will Boko-Haram-Chef Shekau nicht nur die nigerianische Regierung unter Druck setzen, sondern auch ein Zeichen an den IS senden.
Ein Jahr ist es her, seit die Flüchtlinge zum großen Thema wurden und die Kanzlerin versprach: „Wir schaffen das!“ Nun ist es höchste Zeit, eine Bilanz zu ziehen.
Beim Rückzug aus der strategisch wichtigen Stadt Manbidsch sollen die Dschihadisten vom „Islamischen Staat“ mehr als 2000 „menschliche Schutzschilde“ mitgenommen haben. Einige seien nun aber wieder frei, melden syrische Aktivisten.
Nur einen Tag nach der Festnahme eines Islamisten hat ein italienischer Richter dessen Ausweisung angeordnet. Der junge Mann hatte angekündigt, einen Anschlag auf den schiefen Turm von Pisa zu verüben.
Bei ihrem Rückzug aus der nordsyrischen Stadt Manbidsch hat der IS offenbar rund 2000 Zivilisten entführt, um sie als menschliche Schutzschilde zu benutzen. Das berichten syrische Rebellen.
Sicherheitskräfte haben bei einem Antiterror-Einsatz zwei brasilianische Staatsbürger festgenommen. Die Festnahmen sollen im Zusammenhang mit einer Operation im Juni stehen, bei der IS-Sympathisanten festgenommen wurden.
Leisten soziale Netzwerke „materielle Unterstützung“ für terroristische Taten, wenn der IS sie zur Verbreitung seiner Botschaften nutzt? Ein Richter in San Francisco hat eine entsprechende Klage gegen Twitter abgewiesen.
Die Terrormiliz „Islamischer Staat“ „ehre“ Präsident Obama, er habe sie gemeinsam mit der Demokratin Hillary Clinton gegründet. Das behauptet Donald Trump. Doch die Provokationen des Republikaners scheinen sich zu rächen.
Nirgends sonst in Deutschland sind extremistische Salafisten so aktiv wie in Nordrhein-Westfalen. Die Hälfte aller gewaltbereiten Salafisten lebt dort – sie nehmen besonders Minderjährige in den Blick.
Die Behörden machen Druck auf die islamistische Szene. In Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen nehmen sie einen Verdächtigen fest. Ihre Razzia könnte auch Verbindungen zu einem früheren Anschlag haben.
Nordrhein-Westfalen gilt als Islamisten-Hochburg: Am frühen Morgen hat die Polizei die Wohnungen von Predigern durchsucht, die offenbar Jugendliche für den Islamischen Staat rekrutieren. Ein Mann ist festgenommen worden – er soll als IS-Kämpfer in Syrien gewesen sein.
Ein Spezialkommando hat in Rheinland-Pfalz einen 24 Jahre alten Asylbewerber aus Syrien verhaftet. Offenbar gab es Hinweise auf Attentatspläne.
Erdogan und Putin zelebrieren einen Neustart ihrer Beziehungen. Doch in Wirklichkeit verbindet die beiden Länder wenig – außer ihr schlechtes Verhältnis zur EU.
Ein Student wollte nach Syrien ausreisen, um in den Dschihad zu ziehen. Er kam nur bis in die Türkei. Nun wurde er wegen der Vorbereitung einer staatsgefährdenden Gewalttat verurteilt.
Am Dienstag treffen sich Putin und Erdogan in St. Petersburg. Von einer neuen „strategischen Partnerschaft“ ist die Rede. Ein Etikettenschwindel?
Deutsche Ermittler arbeiten wegen der Anschläge in Ansbach und Würzburg eng mit Saudi-Arabien zusammen. Gegenüber der F.A.Z. bestätigt der Botschafter des Landes, dass einer der Attentäter über eine saudische Nummer Kontakt zum IS hatte.
Extremisten töten mehr als 60 Menschen in einem Krankenhaus im pakistanischen Quetta. In der Region operieren mehrere dschihadistische Gruppen. Die Regierung beharrt aber darauf, dass der IS nicht im Land aktiv sei.
Ein Bombenanschlag hat in Pakistan mehr als 60 Menschen in den Tod gerissen. Die Opfer waren vor allem Anwälte und Polizisten, die sich vor einer Klinik versammelt hatten. Der IS bezichtigt sich.
Die Sicherheitsbehörden in Belgien haben nach dem Angriff auf zwei Polizistinnen Ermittlungen „wegen versuchten terroristischen Mordes“ eingeleitet. Der IS behauptet, der Mann sie einer seiner Soldaten gewesen.
Indonesien hat mehrere mutmaßliche Terroristen des „Islamischen Staats“ festgenommen. Sie sollen geplant haben, Wahrzeichen der Finanz- und Tourismusmetropole Singapur mit Raketen anzugreifen.
Seit drei Wochen ist Aleppo von syrischen Regierungstruppen eingekesselt. Nun haben die Rebellen den Belagerungsring nach eigenen Angaben durchbrochen. Beobachter warnen jedoch vor Rückschlägen von Assads Truppen.
Die Medienmaschine des IS läuft effizient und professionell. Die Hoheit im Netz ist ihm nur schwer streitig zu machen. Doch es gibt Hoffnung, den Terroristen den ideologischen Nährboden zu nehmen.
Die Attentäter von Würzburg und Ansbach hatten Kontakt zu Nummern aus Saudi-Arabien. Die Regierung dort will nun helfen, die Anstifter der Anschläge zu finden.
Die Attentäter von Würzburg und Ansbach hatten offenbar Kontakt mit IS-Mitgliedern in Saudi-Arabien. Chatprotokolle legen zudem nahe, dass sich der Angreifer in Ansbach versehentlich selbst tötete.
Der „Islamische Staat“ hat im Norden des Irak offenbar 3000 Menschen in seine Gewalt gebracht. Mindestens zwölf haben die Dschihadisten einem Bericht des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen zufolge getötet.
Der amerikanische Präsident macht Russland für die dramatische Situation in Syrien verantwortlich. Putin müsse aufhören, das mörderische Assad-Regime zu unterstützen, sagte der Präsident. Gleichzeitig will Obama aber mit dem Kreml kooperieren.
Die Terrormiliz Boko Haram soll einen neuen Führer haben. Das behauptet zumindest der mit den afrikanischen Terroristen verbündete IS. Doch eine Audiobotschaft wirft Fragen auf.
Er gab sich erst dem Rap, dann dem Islamismus hin. Der deutsche IS-Terrorist Denis Cuspert wurde schon mehrfach für tot erklärt, zuletzt vom Pentagon – das nun wieder zurückrudert.
Im Oktober erklärte das amerikanische Militär, der deutsche IS-Kämpfer Denis Cuspert sei bei einem gezielten Angriff getötet worden. Nun rudert es aber offenbar zurück.
In Misrata hoffen viele Migranten darauf, von Libyen nach Europa übersetzen zu können. Die örtliche Miliz hält einige in Lagern fest. Aber eigentlich hat sie ganz andere Sorgen.
Die deutschen Soldaten, die in der Türkei stationiert sind, sollen mehr Sicherheit erhalten. Das Verteidigungsministerium setzt auf spezielle Flugzeuge.
Die Einschnitte der vergangenen Wochen verbindet ein Phänomen: die Angst, auf ein Konzert zu gehen oder Bahn zu fahren, die Angst um die eigenen Kinder. Haben wir es noch mit einem Schwelbrand zu tun – oder schon mit einem Inferno? Ein Gastbeitrag.
Nun schaltet sich die amerikanische Luftwaffe in Libyen ein – und greift Stellungen in der IS-Hochburg Sirte an. Weitere Angriffe sollen folgen, die Terrormiliz verliert in der Stadt immer mehr an Boden.
Viele Menschen haben sich um die Täter von Ansbach und Würzburg gekümmert. Geholfen hat es nichts. Nun sind Politiker wieder mit Forderungen und Vorschlägen zur Stelle. Doch auch die bergen Schwierigkeiten.
Vereint gegen den Terror: Katholiken und Muslime beten bei einem Trauergottesdienst im französischen Rouen gemeinsam für den ermordeten Priester Jacques Hamel. Imame wollen den Tätern offenbar ein islamisches Begräbnis verweigern.
Der SPD-Fraktionschef verteidigt die CDU-Kanzlerin in der Flüchtlingskrise gegen die Kritik der CSU. Bayerns Ministerpäsident Seehofer müsse aufpassen, der Terrormiliz IS nicht auf den Leim zu gehen.