Der „kleine Weltkrieg“
Der Syrien-Krieg ist ein Wendepunkt in der modernen Geschichte des Nahen Ostens – und ein Ende des Konflikts ist nicht in Sicht.
Der Syrien-Krieg ist ein Wendepunkt in der modernen Geschichte des Nahen Ostens – und ein Ende des Konflikts ist nicht in Sicht.
Sie sind Waisen und leben in einem Heim in Libyen. Dort müssen sie für etwas büßen, was sie nicht verstehen können: Ihre Eltern waren beim „Islamischen Staat“.
Tschetschenische Banden machen sich brutal im kriminellen Gewerbe breit. Befehle kommen auch aus der Heimat. Die Polizei will Zustände wie in Österreich verhindern.
Entgegen voriger Aussagen genehmigte die Übergangsregierung Rüstungsexporte im Wert von knapp zwei Milliarden Euro – auch an Krisenregionen. Das Wirtschaftsministerium relativiert die Vorwürfe.
Um Fluchtursachen zu bekämpfen, beteiligt sich Deutschland am UN-Einsatz in Mali. Doch die Mission steht vor großen Problemen.
Nun muss nur noch der Bundestag zustimmen: Das Bundeskabinett will mehr Soldaten nach Afghanistan und Mali schicken, auch die Mission im Irak wird erweitert.
In Südafrika wird ein britisches Botaniker-Ehepaar nach einer dreitägigen Wanderung vermisst. Sie wurden vermutlich von Islamisten entführt. Jetzt wächst auch die Angst vor Anschlägen in dem Land.
Am Freitag erst wurde der Frankfurter Islamist Gümüs am Flughafen festgenommen, nun sieht er sich einem Prozess entgegen. Die Anklageschrift liegt vor.
Der Bundeswehreinsatz im Irak wird sich grundlegend ändern: weniger Aufklärungsflüge sowie das Ende der Ausbildung kurdischer Peschmerga-Kämpfer. Stattdessen wird künftig die irakische Armee geschult.
Wegen eines möglichen Terrorverdachts handelt der Gouverneur von Ankara. Amerikanische Bürger wurden außerdem aufgerufen, Menschenansammlungen zu meiden.
Bundeswehr-Fernspäher in Mali arbeiten meist lautlos und verdeckt. Sie legen weite Wege zurück – und könnten jederzeit auf feindliche Milizen treffen. Wir begleiten sie auf ihrer gefährlichen Mission.
Wann begreifen die Leute endlich, dass das grammatische Geschlecht mit dem biologischen Geschlecht nichts zu tun hat? Eine Verständnishilfe.
Ende Januar hat die türkische Armee die „Operation Olivenzweig“ begonnen. Seitdem sendet der türkische Generalstab regelmäßig Jubel-Mitteilungen über den Verlauf der Offensive – und die Zahl der „neutralisierten“ Kämpfer.
Nach tagelangen Verhandlungen beschließt der UN-Sicherheitsrat eine Resolution zur Feuerpause in Syrien. Bis kurz vor der Abstimmung verhandelten die Diplomaten, um eine drohende Blockaden der Veto-Macht Russland zu verhindern.
Bewaffnete Überfälle, Selbstmordattentäter, Autobomben: Wieder erschüttert eine Anschlagsserie Afghanistan.
Salafistisch-dschihadistische Gefährder werden immer jünger – eine Entwicklung, die die Sicherheitsbehörden beunruhigt. Jetzt stehen zwei von ihnen in Düsseldorf vor Gericht, unter Ausschluss der Öffentlichkeit.
Syrien versinkt seit Jahren in Krieg und Gewalt – und ein Ende ist nicht in Sicht. Das liegt auch an den vielen verschiedenen Beteiligten und Interessen. Ein Überblick.
Der Dauerbeschuss nimmt kein Ende, trifft Kliniken und Wohnhäuser. Rund 400.000 Menschen sind in dem Inferno gefangen. Rufe nach einer Feuerpause verhallen bisher.
Der Krieg in Syrien tobt weiter, die Lage ist unübersichtlich. Innerhalb von 48 Stunden starben über 250 Menschen bei Angriffen auf die Rebellen-Hochburg Ost-Ghuta. Das Chaos spielt dem Assad-Regime in die Hände.
Lange wurden sie nur als die verschleierte Frau hinter radikalisierten Männern wahrgenommen. Doch der Einfluss von Frauen in der islamistischen Szene wächst.
Syrien ist schon länger kein Staat mehr. Dort kann sich inzwischen jeder mit militärischer Macht genau den Teil einverleiben, den er will.
Die Kurden in Afrin haben Damaskus um Hilfe gegen die türkischen Streitkräfte gebeten. Damaskus reagiert und schickt Kämpfer in die Region. Doch Assads Unterstützung hat ihren Preis.
Aus dem sächsischen Pulsnitz nach Mossul: Die 17 Jahre alte Linda W. schloss sich dem IS an und wurde nach dem Sieg über die Terrormiliz in Mossul festgenommen – und nun offenbar verurteilt.
Vor zwei Jahren veröffentlichte die Terrororganisation „Islamischer Staat“ ein Video, das die Enthauptung koptischer Christen zeigt. Es gehört jetzt zum kollektiven Bilderschatz. Eine Rekonstruktion.
In Hattersheim hat ein Syrer einen Afghanen getötet, auch in Bad Homburg ist ein Flüchtling erschlagen worden. Wie kommt es zur Kriminalität unter Flüchtlingen? Frust und Unsicherheit spielen dabei auch eine Rolle.
Ein Iraker, der 2015 nach Deutschland kam, ist „wegen des Verdachts der Vorbereitung einer staatsgefährdenden Gewalttat“ festgenommen worden. Wurde in Eschwege ein Terroranschlag geplant?
Die afghanische Bevölkerung erfährt entsetzliches Leid durch Selbstmordattentate. Die Aufständischen greifen gezielt Zivilisten an. Das lässt die Kritik an Abschiebungen nach Afghanistan wieder wachsen.
Bei den vier Männern handelt es sich um einen Deutsch-Marokkaner, zwei Türken und einen Deutschen im Alter zwischen 22 und 46 Jahren. Sie sollen sich in der mittlerweile verbotenen Berliner Fussilet-Moschee kennengelernt und radikalisiert haben.
In russischen Internetforen mehren sich die Berichte über getötete Russen in Syrien. Doch das Außenministerium gibt sich ahnungslos. Wie viele Russen starben bei dem amerikanischen Luftschlag – und warum?
Bei einem amerikanischen Luftangriff auf Regierungskräfte in Syrien in der vergangenen Woche sind offenbar auch mehrere russische Söldner getötet worden. Russische Medien ermittelten die Namen von mindestens fünf Toten.
Ein mutmaßlicher Dschihadist hatte im April 2017 in Stockholm fünf Menschen getötet. Zu Beginn des Terrorprozesses hat der Usbeke jetzt ein Geständnis abgelegt.
Der Irak leidet immer noch unter den Kriegsschäden. Die Regierung in Bagdad sucht nun nach internationalen Investoren für den Wiederaufbau.
Deutsche Soldaten sollen nach dem Sieg über die Extremistenmiliz IS künftig im gesamten Irak bei der Ausbildung und Beratung der einheimischen Truppen helfen.
Eine große Antiterroroperation der ägyptischen Armee ist nach eigenen Angaben erfolgreich verlaufen. Die Angriffe konzentrierten sich auf den nördlichen Sinai.
Die IS-Terrormiliz ist im Irak zwar in der Fläche geschlagen, verübt aber mit einer Guerilla-Taktik weiter Anschläge. Die Bundeswehr will sich deshalb nicht zurückziehen – sondern ihr Engagement ausweiten.
Als „Jihadi John“ sorgte IS-Kämpfer Mohammed Emwazi mit Enthauptungsvideos für Entsetzen. Die letzten beiden Mitglieder seiner Gruppe wurden nun gefasst.