Eine Region zerfällt
Nach der Eroberung irakischer Städte steht auch die syrische Provinzhauptstadt Deir al Zour vor der Einnahme durch Dschihadisten. Territorialordnungen kippen, die seit hundert Jahren wie in Stein gemeißelt schienen.
Nach der Eroberung irakischer Städte steht auch die syrische Provinzhauptstadt Deir al Zour vor der Einnahme durch Dschihadisten. Territorialordnungen kippen, die seit hundert Jahren wie in Stein gemeißelt schienen.
Die Terrorgruppe Isis hat angekündigt, auch Bagdad anzugreifen. Die irakische Armee und kurdische Kämpfer eroberten derweil die Städte Tikrit und Kirkuk zurück. Ministerpräsident Maliki bittet Amerika um Luftangriffe.
Im Irak nimmt die Terrorgruppe Isis weitere Städte ein, Hunderttausende sind auf der Flucht. Nun rächt sich, dass Ministerpräsident Maliki nicht auf die Forderungen der sunnitischen Protestbewegung eingegangen ist. Eine Analyse.
Die türkische Regierung steht nach den Erfolgen von Isis vor einer grundlegenden Neuausrichtung ihrer Politik gegenüber den Kurden: Sie wird ihnen entgegenkommen müssen. Noch scheint ihr dieser Preis zu hoch.
Die Dschihadisten erobern Iraks zweitgrößte Stadt: In Mossul stürmen sie die türkische Auslandsvertretung und nehmen mindestens 49 Menschen als Geiseln.
Im Irak stehen mehr Dschihadisten unter Waffen, als je in Afghanistan gekämpft haben. Unter ihnen sind mehrere tausend Terroristen aus Europa - die eines Tages dorthin zurückkehren. Eine Analyse.
Dschihadisten haben die zweitgrößte Stadt des Iraks und eine ganze Provinz unter ihre Kontrolle gebracht. Die Regierung in Bagdad schaut machtlos zu - und bittet um Militärhilfe.
Der Irak kommt nicht zur Ruhe. Bewaffnete Islamisten stürmten am Samstag eine Universität in der Provinz Al-Anbar und nahmen Studenten als Geiseln. Inzwischen wurden sie offenbar befreit. Bei Gefechten im Nordirak wurden zudem 59 Menschen getötet, in Bagdad starben mindestens 60 Menschen.
Die syrische Journalistin Razan Zeitouneh wurde von Islamisten entführt. Jetzt haben ihre Unterstützer eine Facebook-Kampagne gestartet, um sie zu befreien. Dem Westen machen sie schwere Vorwürfe.
Nach der Bluttat im Jüdischen Museum in Brüssel ist in Frankreich ein Tatverdächtiger verhaftet worden. Der junge Mann soll für islamistische Dschihadisten in Syrien gekämpft haben.
Im Irak hat das Bündnis von Regierungschef Nuri al-Maliki die Parlamentswahl gewonnen, eine Mehrheit im Parlament aber verfehlt. In Bagdad wird mit einer langen Regierungsbildung gerechnet.
Auf Journalisten wird in Syrien Jagd gemacht. Von den Islamisten und vom Assad-Regime. Wer unabhängig berichtet, steht zwischen allen Fronten. Ein Besuch bei dem Oppositionssender Hawa Smart.
Der Irak wählt erstmals seit dem Ende der amerikanischen Besatzung an diesem Mittwoch ein neues Parlament. Mit Hilfe Irans wollen die schiitischen Milizen ihre Macht ausbauen.
Der stellvertretende irakische Ministerpräsident Salih al Mutlaq über die bevorstehende Parlamentswahl, Anschläge auf Politiker wie ihn, die autoritäre Herrschaft von Ministerpräsident Maliki und das Scheitern der Demokratie.
Al Qaida habe sich vom radikalen „Heiligen Krieg“ entfernt: In einer Audiobotschaft sagt sich die Dschihadisten-Gruppe „Islamischer Staat im Irak und in Syrien“ vom Terrornetz unter der Führung des Ägypters Aiman al Zawahiri los.
Die Analyse der Gesamtwirtschaft ist äußerst wichtig. Ökonomen und Öffentlichkeit finden jedoch kaum eine gemeinsame Sprache. Ein Buch will beide Seiten zusammen führen - ein lobenswertes Unterfangen, das nicht perfekt, aber doch recht gut gelungen ist. Nicht nur Wirtschaftsjournalisten können einiges lernen.
Der Islamist Fatih K. gab sich reumütig - und wurde von einem deutschen Gericht 2011 zu einer nur geringen Haftstrafe verurteilt. Anschließend soll er auf Seiten islamistischer Terroristen in den syrischen Bürgerkrieg gezogen sein.
Mit einer Razzia und der Festnahme von zwei Männern und einer Frau ist den Sicherheitsbehörden ein Schlag gegen Dschihadisten in Deutschland gelungen. Zwei Beschuldigte hatten im syrischen Bürgerkrieg gekämpft.
Geheimdienstangaben zufolge versuchen ranghohe Al-Qaida-Mitglieder in Syrien Fuß zu fassen. Die dort kämpfenden Europäer und Amerikaner sollen für Anschläge gewonnen werden.
Im Minikalifat eines Kaukasiers in Syrien waren Enthauptungen an der Tagesordnung. Jetzt sitzt der Mann in einem türkischen Gefängnis. Zuvor war er von anderen Dschihadisten in das Nachbarland abgedrängt worden.
Gegen einen 19 Jahre alten Terrorverdächtigen ist nun Haftbefehl ergangen. In Syrien schloss der junge Mann sich wohl der Terrorgruppe ISIS an und hat dort eine Schusswaffenausbildung und Kampfeinsätze hinter sich.
Eine Gymnasiastin aus Konstanz reist mit 15 Jahren nach Syrien. In einem Lager lernt sie schießen, bekennt sich zu Al Quaida und der Terrormiliz ISIS. Kurz vor ihrem 16. Geburtstag heiratet sie - einen Extremisten aus Köln.
Die Sicherheitsbehörden geben die Zahl der aus Deutschland nach Syrien gereisten Islamisten inzwischen mit 300 an. NRW-Innenminister Jäger kündigte Konsequenzen für deutsche Dschihadisten an, die aus Syrien zurückkehren.
Der Salafistenprediger Sven Lau ist festgenommen worden. Er soll junge Menschen zum Dschihad in Syrien angestiftet haben. Lange zählte er nicht zum militanten Teil der Szene.
Das umstrittene Drohnenprojekt „Euro Hawk“ steht vor einer Wiederbelebung. Die Alternativen seien zum Teil teurer und schlechter, heißt es in der SPD. Allerdings hat „Euro Hawk“ bislang keine Zulassung für den deutschen Luftraum.
Syriens Islamisten laufen auseinander. Al-Qaida-Chef Zawahiri distanzierte sich von der Terrormiliz Isis. Alleiniger „Ableger“ von Al Qaida sei die Nusra-Front.
Vor acht Monaten scheiterte das Drohnen-Projekt „Euro Hawk“. Bei der Suche nach Ersatz für das Aufklärungsgerät gibt es nun Fortschritte.
Die Situation in der Provinz Anbar entspannt sich. Trotzdem sind Tausende Familien auf der Flucht vor neuen Kämpfen zwischen Regierung und Terroristen.
Während die Terroristen im Irak gegen die Armee kämpfen, werden sie in Syrien von Rebellen angegriffen – und geraten in die Defensive. Die irakischen Sicherheitskräfte erlitten derweil die schwerste Niederlage seit dem Abzug der Amerikaner.
Mitglieder einer Al-Qaida-Miliz sollen die irakische Stadt Falludscha in ihre Gewalt gebracht haben. Rund 9000 Familien sollen vor den Kämpfen aus der Stadt geflohen sein.
rakische Soldaten und Milizen haben nach eigenen Angaben Kämpfer der Dschihadistengruppe Isis aus Teilen der westlichen Provinz Anbar zurückgedrängt. Ein ranghohes Al-Qaida-Mitglied soll getötet worden sein.
Rund einen Monat vor Beginn der Syrien-Konferenz nahe Genf geht Machthaber Baschar al Assad in die Offensive. Es sieht sogar so aus, als könnte er sich als Bollwerk im Kampf gegen Al Qaida inszenieren.
In Syrien ist die Menschenrechtsaktivistin Razan Zeitouneh von Islamisten entführt worden. Sie ist eine wichtige Stimme der demokratischen Opposition. Ihre Mitstreiter bangen um ihr Leben.
Al Qaida nutzt das Machtvakuum, das der syrische Bürgerkrieg schafft, um dort einen islamischen Staat aufzubauen. Der Terrorkampf zieht dorthin mehr Dschihadisten als an den Hindukusch.
Eine sensationelle Produktion in Potsdam, Sanssouci: Händels „Jephtha“, in der Regie von Lydia Steier, dirigiert von Konrad Junghänel, zeigt einen großen Komponisten am Ende seiner Kräfte.
KAIRO, 25. November. Der amerikanische Einfluss auf die militärische Opposition in Syrien schwindet weiter. Mit dem Zusammenschluss sieben mächtiger Milizen ...