Großzügig
Etwas mehr als Middelhoff: Das Frankfurter Urteil gegen einen einstigen Kämpfer des „Islamischen Staats“ ist ein großzügiges Angebot des Rechtsstaats an seine Gefährder.
Etwas mehr als Middelhoff: Das Frankfurter Urteil gegen einen einstigen Kämpfer des „Islamischen Staats“ ist ein großzügiges Angebot des Rechtsstaats an seine Gefährder.
Die Diskussion, wie deutsche Behörden mit Unterstützern der Terrormiliz „Islamischer Staat“ umgehen sollten, mündet erstmals in ein Verbot: Bremen schließt einen Moscheeverein – und kündigt weitere Maßnahmen an.
Der Drusenführer Walid Dschumblat im Libanon hält den Einsatz des Westens gegen den „Islamischen Staat“ für verfehlt. Wenn sich Iran, Saudi-Arabien, die Türkei, Amerika und Russland nicht einigten, werde der Syrien-Krieg noch sehr lange dauern.
Zum ersten Mal ist ein Anhänger der Terrormiliz „Islamischer Staat“ in Deutschland verurteilt worden. Wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung muss Kreshnik B. für drei Jahre und neun Monate ins Gefängnis.
Trotz der jüngsten Dementis: Stillschweigend findet hinter den Kulissen im Irak eine Zusammenarbeit zwischen Iran und Amerika statt. Und diese „Sicherheitspartnerschaft“ im Kampf gegen die IS-Terrormiliz erstreckt sich offenbar bis nach Syrien.
Die Dschihadistengruppe nutzt offenbar Libyens Instabilität, um dort Fuß zu fassen: Dem amerikanischem Militär zufolge verfügt IS in dem Land mittlerweile über Trainingslager, in denen mehrere Hundert Kämpfer ausgebildet werden.
Gegen den sogenannten „Islamischen Staat“ haben sich so viele Staaten verbündet wie lange nicht. Über die Erfolgsaussichten sagt das wenig.
Teheran dementiert zwar, dass seine Luftwaffe Angriffe auf Stellungen des „Islamischen Staats“ im Irak geflogen hat. Aber seit Monaten sind von Iran ausgebildete und finanzierte irakische Schiitenmilizen an den Kämpfen gegen die Dschihadisten beteiligt.
Der Vormarsch des „Islamischen Staats“ im Irak und in Syrien ist nach Angaben seiner Gegner „dabei zu stoppen“. Nichtsdestotrotz stimmte die internationale Anti-IS-Koalition bei einem Treffen von Vertretern aus rund 60 Staaten auf einen jahrelangen Kampf ein.
Teheran bestreitet, an Luftschlägen gegen Stellungen der IS-Terrormiliz im Irak beteiligt zu sein. Ein Regierungsvertreter wies entsprechende Angaben des amerikanischen Pentagons zurück.
Eine Ende November im Libanon festgenommene Frau ist entgegen früheren Meldungen offenbar doch nicht mit dem IS-Anführer Abu Bakr al Bagdadi verheiratet. Das verlautete jetzt aus dem irakischen Innenministerium.
Die libanesische Armee hat laut Sicherheitskreisen nahe der syrischen Grenze mutmaßlich die Ehefrau und einen Sohn des Führers der Terrormiliz „Islamischer Staat“, Abu Bakr al Bagdadi, festgenommen.
Jordaniens Königin Rania hat die arabische Welt in einer vielbeachteten Rede zu einer vollständigen Demokratisierung und einer Bildungsoffensive aufgerufen. Ohne Entwicklung würde die arabische Welt von Extremisten zerstört.
Denis und Inan waren beste Freunde. Zwei Bad Boys in Berlin. Bis Denis nicht mehr Rapper sein wollte, sondern Krieger. Heute gehört er zur Führung des „Islamischen Staats“. Warum?
Die Kurden in Kobane haben dem „Islamischen Staat“ Gelände abgerungen, doch der schickt immer neue Kämpfer und Waffen. Asya Abdullah, die Ko-Vorsitzende der kurdischen PYD, über die dramatische Lage in der Stadt.
Gegen rund 300 mutmaßliche Sympathisanten der Terrorgruppe IS laufen Justizminister Heiko Maas zufolge derzeit Verfahren. Eine von Unions-Politikern geforderte Verschärfung des Strafrechts lehnt er ab.
Nach Selbstmordanschlägen der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) nahe der syrischen Grenzstadt Kobane erhebt die kurdische Arbeiterpartei PKK Vorwürfe gegen Ankara. Die türkische Regierung unterstütze die Dschihadisten.
Kleidungsstile sind global. Syrische Islamisten unterscheiden sich da kaum von Gymnasiasten in Berlin-Zehlendorf. Oft zum Ärger von Ersteren. Über die Mode der Finsternis.
Schiitische Milizen gewinnen wieder großen Einfluss im Irak. Mit Unterstützung von iranischen Revolutionsgarden bekämpfen sie den „Islamischen Staat“ – doch auch ihnen werden schwere Verbrechen vorgeworfen.
Bei seinem Besuch in der Türkei hat Papst Franziskus zur Achtung der Religions- und Meinungsfreiheit aufgerufen. Gastgeber Recep Tayyip Erdogan beklagte abermals eine wachsende Islam-Feindlichkeit im Westen.
Mal Teenager mit wirren Gedanken, mal Terrorist, der als Märtyrer sterben will: Im Prozess gegen den ersten Heimkehrer des „Islamischen Staat“ aus Syrien haben Bundesanwaltschaft und Verteidigung nun ihre Plädoyers gehalten - und teilweise harte Strafen gefordert.
Im ersten deutschen Prozess gegen ein Mitglied der Terrorgruppe „IS“ hat die Bundesanwaltschaft sich zum Strafmaß geäußert. Sie plädiert für die höchste mögliche Strafe für den 20-Jährigen, dessen Reue sie anzweifelt.
Papst Franziskus beginnt seinen Besuch in der Türkei - auch um den Dialog der katholischen Kirche mit dem Islam weiterzuführen. Dieser hatte einst unter dem zentralen Begriff „Respekt“ begonnen. Und sich immer wieder verändert.
Der „Islamische Staat“ und andere Terrororganisationen haben hunderte, vielleicht sogar tausende britische Extremisten angezogen. London schätzt die Anschlagsgefahr aktuell als extrem hoch ein. Jetzt sollen die Gesetze verschärft werden.
Die Vereinigten Staaten haben mit mehr als dem Feuer von Ferguson und einer gescheiterten Einwanderungspolitik zu kämpfen. Doch von Washington geht kein Signal aus, dass sich Kongress und Regierung ihrer gemeinsamen Verantwortung bewusst wären. Eine Analyse.
Bei den Angriffen der Luftwaffe des syrischen Machthabers Baschar al Assads auf die von der Terrormiliz „Islamischer Staat“ kontrollierte Stadt Raqqa sollen fast hundert Menschen getötet worden sein. Die Hälfte der Opfer seien Zivilisten, hieß es.
Die Kanzlerin kritisiert Russlands Vorgehen in der Ukraine mit harschen Worten: Der Kreml breche internationales Recht und gefährde die internationale Ordnung, sagt Merkel im Bundestag.
Der „Islamische Staat“ kommt keineswegs aus dem Nichts. Schon vor acht Jahren legte er in einem Manifest seine Ziele und Methoden offen. Mit großer Präzision wird hier versucht, die Terrorherrschaft aus der islamischen Tradition abzuleiten.
Vergangene Woche verbreitete der Anführer der IS mal wieder eine Terrorbotschaft in den sozialen Netzwerken. Dann ersetzte die „Ägyptische Cyber-Armee“ das Video durch einen Song. Wer steckt hinter der Hackergruppe?
Der Orientalist Behnam Timo Said schildert die jüngste dschihadistische Entwicklung in Syrien und im Irak und warnt eindringlich vor den Folgen für die Türkei und damit für die Nato.
In der Sendung „Hart aber Fair“ wird mal wieder alles in einen Topf geworfen: Muslime, Christen und eine Atheistin diskutieren, ob die Islamverbände sich vom IS-Terror distanzieren müssen - und warum die Deutschen so viel Angst vor dem Islam haben.
Der amerikanische Verteidigungsminister Chuck Hagel hat seinen Rücktritt angekündigt - wohl auf Druck des Präsidenten. Barack Obama hält den einzigen Republikaner im Kabinett offensichtlich für ungeeignet, den Kampf gegen die Terrormiliz IS zu führen.
Gemeinsam mit der kurdischen Peschmerga gelingt es irakischen Streitkräften die Terrormiliz Islamischer Staat zurückzudrängen. Doch es gibt Tote und Verletzte.
Die Grünen zeigen sich auf ihrem Parteitag in Hamburg pragmatisch. Es gibt breiten Applaus für den umstrittenen Asylkompromiss und selbst für einen Bundeswehr-Einsatz im Irak zeigt sich die Partei offen.
Auf beiden Seiten des Atlantiks gibt es Versuche, deutsche und amerikanische Ökonomen gegeneinander in Stellung zu bringen. Rüdiger Bachmann, Professor in den Vereinigten Staaten, wendet sich dagegen. Ein Gespräch über die Rolle expansiver Fiskalpolitik in einer Wirtschaftskrise sowie einäugige Keynesianer und Ordoliberale.