Vater fleht um Gnade
Der Vater des vom IS gefangen genommen jordanischen Piloten geht davon aus, dass er „Gast in den Händen von Brüdern“ sei. Die jordanische Regierung will ihn derweil aus den Händen der Terrorgruppe befreien.
Der Vater des vom IS gefangen genommen jordanischen Piloten geht davon aus, dass er „Gast in den Händen von Brüdern“ sei. Die jordanische Regierung will ihn derweil aus den Händen der Terrorgruppe befreien.
Die amerikanische Armee dementiert Berichte über den Abschuss eines jordanischen Kampfflugzeugs über Syrien. Unbestritten bleibt, dass der Pilot als Geisel in die Hände der Extremisten gefallen ist.
In Syrien haben Anhänger der IS-Miliz ein jordanisches Kampfflugzeug bei Rakka abgeschossen. Den Piloten nehmen sie gefangen. Im Irak kommen derweil bei Anschlägen der Dschihadisten mindestens 30 Menschen ums Leben.
Folter, Vergewaltigung, Zwangsheirat: Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International berichtet, dass der Islamische Staat hunderte, womöglich tausende Yezidinnen missbraucht hat.
Das islamkritische Pegida-Bündnis versammelt abermals mehr Menschen in Dresden zu einer Veranstaltung, die an Skurrilität kaum zu überbieten war.
Nach zwei womöglich islamistischen Attacken in Frankreich warnen Präsident Hollande und Innenminister Cazeneuve vor „voreiligen Schlüssen“. Alle Sicherheitskräfte seien aber im Zustand „äußerster Wachsamkeit“.
Der Islamische Staat auf dem Rückzug: Im Nordirak steht die strategisch wichtige Stadt Sindschar offenbar vor der Rückeroberung durch kurdische Kämpfer. Die Waffenlieferungen und auch die amerikanischen Luftangriffe scheinen zu wirken.
Unklarheit nach Tunesiens erster freier Präsidentschaftswahl: Ein 88 Jahre alter früherer Regierungschef hat sich zum Sieger erklärt, sein Kontrahent widerspricht.
Die dschihadistische Terrormiliz IS geht nach ihrer Niederlage im Sindschar-Gebirge offenbar hart gegen eigene Kämpfer vor. Für ihre Niederlage gegen kurdische Peschmerga-Einheiten sollen mehr als 40 IS-Kämpfer mit dem Tod bestraft worden sein.
Die Offensive kurdischer Peschmerga-Kämpfer zwingt die Terrormiliz IS zum Rückzug. Nach der Befreiung mehrerer Dörfer haben die kurdischen Einheiten viele Opfer der Dschihadisten entdeckt.
Der Krieg gegen den „Islamischen Staat“ wird nicht in Kurdistan gewonnen, sondern in den sunnitischen Provinzen Iraks. Berichte über einen Einmarsch im Sindschar-Gebirge dienen deshalb vor allem der kurdischen Propaganda.
Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann will traumatisierte Frauen aus dem Irak und Syrien aufnehmen - das ist viel komplizierter als gedacht.
Im Osten Syriens wurde ein Massengrab mit Zivilisten des Scheitat-Stammes entdeckt. Sie gehen auf das Konto des IS. Im Nordwesten gewinnt indes die Nusra-Front an Macht und setzt Assad weiter unter Druck.
Den kurdischen Milizen ist nach eigenen Angaben ein wichtiger militärischer Erfolg im Kampf gegen den IS gelungen: Mit internationaler Hilfe haben Kämpfer das strategisch bedeutende Sindschar-Gebirge erreicht.
Berlin betritt mit dem Beschluss, militärische Ausbilder in den Nordirak zu schicken, unsicheres Terrain. Doch man muss den Kurden im Kampf gegen den „Islamischen Staat“ helfen, so gut es nur geht.
Bis zu 100 deutsche Soldaten sollen die Kurden im Irak für den Kampf gegen den „Islamischen Staat“ ausbilden. Das hat das Kabinett beschlossen. Der Bundestag muss noch zustimmen Die Opposition nennt den Einsatz verfassungswidrig.
Der Zusammenschluss der ägyptischen Terrorgruppe Ansar Beit al Maqdis mit dem „Islamischen Staat“ hat die Anschlagsgefahr in Kairo weiter erhöht. Militärmachthaber Abd al Fattah al Sisi muss sich auf einen langen Kampf einstellen.
Deutsche Soldaten im Irak? 2003 hat sich die rot-grüne Regierung geweigert sich am Einmarsch zu beteiligen. Jetzt versucht Außenminister Steinmeier, Bedenken und Unbehagen in der SPD-Fraktion zu zerstreuen - und wirbt für die Entsendung von 100 Soldaten nach Arbil.
Nach dem blutigen Ende der Geiselnahme trauert ganz Sydney. Der Tatort wurde zur Gedenkstätte - zahlreiche Menschen legten dort Blumen nieder. Das genaue Motiv des Täters bleibt unklar. Australiens Premier Abbott beschrieb Man Haron Monis als „besessen von Extremismus“.
Der Präsident des Verfassungsschutzes Maaßen sieht ein wachsendes Konfliktpotential zwischen Rechtsextremen und Islamisten. Seine größte Sorge gilt aber einem anderen Phänomen.
Die Geiselnahme von Sydney könnte nach ersten Hinweisen das Werk eines islamistischen Einzeltäters sein. Der 50-jährige Man Haron Monis verschickte Hassbriefe und wurde wegen Beihilfe zum Mord angeklagt. Genau vor solchen Menschen hatte der australische Geheimdienst gewarnt.
Die Geiselnahme in Sydney schockt Australien. Das Land lebt von seiner Offenheit, Lockerheit und Herzlichkeit, beteiligt sich aber auch am internationalen Kampf gegen den IS-Terror. Längst kann es sich nicht mehr in Sicherheit wiegen.
Außenminister Steinmeier warnt in einem Brief an die SPD-Bundestagsfraktion vor einem unkontrollierbaren Einsatz der Bundeswehr im Irak. Es dürfe den Partnern nur das angeboten werden, was möglich sei.
In Sydney hat ein Unbekannter mehrere Geiseln genommen. Er stürmte ein Café im Zentrum. Fernsehbilder zeigen einen Mann mit schwarzem Stirnband. Er fordert ein Gespräch mit Premierminister Abbott und eine IS-Flagge. Ganz Sydney ist in Alarm versetzt, die Straßen um das Café sind abgesperrt.
Der Kampf gegen den „Islamischen Staat“ ist noch lange nicht vorbei. Ohne weitere Bodentruppen kann er nicht gewonnen werden. Aber woher sollen diese Truppen kommen? Eine Analyse.
Nach Wochen des Ringens nimmt der Bundeswehreinsatz im Irak Gestalt an. Pläne des Verteidigungsministeriums, das Grundgesetz neu auszulegen, verwarf man. Auf welchen Artikel man sich berufen soll, bleibt aber umstritten.
Amerikas Verteidigungshaushalt für 2015 steht. Für den Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) sind Milliarden-Ausgaben vorgesehen. Ein großes Projekt wird allerdings bewusst ausgeklammert.
Bisher hat sich Deutschland vor allem mit Waffenlieferungen an die Kurden am Kampf gegen die Terrormiliz IS beteiligt. Jetzt will die Regierung etwa hundert Soldaten für einen Ausbildungseinsatz in den Nordirak senden. Der Bundestag soll schon bald über ein Mandat entscheiden.
Nach dem Tod des früheren palästinensischen Regierungsmitglieds Ziad abu Ain gibt es Spannungen zwischen Israel und der Palästinenserführung. Der Vorwurf lautet auf Mord. Beweise gibt es aber nicht.
Das Violence Prevention Network kümmert sich um die Islamisten-Szene in den Gefängnissen. Dort ist Prävention besonders wichtig - doch jetzt fehlt Geld.
Die Tschetschenen gelten in Syrien als knallharte Kämpfer. Tausend sind schon da. Auch aus Deutschland zieht es immer mehr zu ihnen. Ein blonder Hüne ist der Star. Er hat die „Soldaten Syriens“ gegründet.
Die Gemeinsame Konferenz Kirche und Entwicklung übt in ihrem jüngsten Jahresbericht harsche Kritik an deutschen Waffenlieferungen in den Nordirak – und lobt die rüstungspolitische Haltung gegenüber Russland.
Für den Kampf gegen die Terrormiliz „Islamischer Staat“ erwägt die Bundesregierung, weitere deutsche Soldaten in den Irak zu entsenden, um kurdische Peschmerga auszubilden. Eine Entscheidung darüber darüber könnte laut Verteidigungsministerin von der Leyen „noch vor Weihnachten“ fallen.
Erst hatte Iran dementiert, nun bestätigt es Luftangriffe auf Stellungen des „Islamischen Staats“ - und kündigt eine Antiterrorkonferenz an. Kämpfer des IS greifen derweil nach einem strategisch wichtigen Militärflughafen in Ostsyrien.
Eine zweite Militäraktion zur Befreiung des amerikanischen Journalisten Luke Somers ist fehlgeschlagen. Die Entführer haben den Fotografen und eine weitere Geisel erschossen. Präsident Obama spricht von „barbarischem Mord“.