Iranische Schachspielerin kehrt nicht nach Iran zurück
Sara Khadem kehrt nicht nach Iran zurück: Sie und ihre Familie sollen Drohungen erhalten haben, nachdem sie bei einem Schachturnier in Kasachstan ohne Kopfbedeckung aufgetreten ist.
Sara Khadem kehrt nicht nach Iran zurück: Sie und ihre Familie sollen Drohungen erhalten haben, nachdem sie bei einem Schachturnier in Kasachstan ohne Kopfbedeckung aufgetreten ist.
Der französische Präsident Macron bezeichnet den Irak als „Hauptopfer der regionalen Destabilisierung“. Das hat viel mit Irans Einfluss zu tun. Aber auch die Türkei mischt kräftig mit.
Weil er ein „Feind Gottes“ sei, wurde gegen einen Beteiligten der Proteste in Iran die Todesstrafe verhängt. Mindestens elf solcher Urteile gab es bereits gegen Demonstranten – Aktivisten gehen von mehr aus.
Irans beste Schachspielerin Sara Khademalsharieh protestiert gegen das Regime und kehrt nicht zurück. Der Weltverband verschweigt die ganze Sache. Und dann ist da noch der Fall von Shohreh Bayat.
Zuletzt sind in Iran die Proteste abgeflaut. Sie werden aber 2023 weitergehen. Denn das Regime ist zu Reformen nicht mehr bereit und auch nicht mehr in der Lage.
Trotz geltender Sanktionen hat Iran seine alternde Flotte mit vier gebrauchten Flugzeugen erneuert. Es handelt sich wohl um ausgemusterte Maschinen von Turkish Airlines.
In Iran ist der Kampf um die Nachfolge des 83 Jahre alten Ajatollahs Ali Khamenei entbrannt. Möglich, dass ihn einer seiner Söhne beerbt – wie zu Zeiten des Schahs.
Pandemie, Krieg, Energiekrise und Klimakatastrophe – es war ein Jahr der schlechten Nachrichten: Und doch haben uns 2022 auch andere Ereignisse bewegt – wir stellen sie hier chronologisch zusammen.
Unsere Freundin Parastou Forouhar reist jedes Jahr in den Iran, um ihrer getöteten Eltern zu gedenken. Die Schikanen und Verhöre sind immer dieselben. In diesem Jahr war die Aufregung besonders groß.
Wir seien in einer anderen Welt ausgewacht, hatte Annalena Baerbock am Tag nach dem russischen Angriff auf die Ukraine gesagt. In welcher Welt finden wir uns Ende des Jahres wieder?
Seine Unterstützung für die Proteste in Iran haben ernste Folgen für den früheren Fußballstar Ali Daei. Um seine Frau an der Ausreise zu hindern, ist offenbar ein Flug umgeleitet worden.
Elon Musk schaltet für Iran hundert Zugänge zu seinem Satelliten-Internet Starlink frei. Damit schlägt sich der Egozentriker dann doch mal wieder auf die richtige Seite.
Seine Unterstützung für die Proteste in Iran haben ernste Folgen für den früheren Fußballstar Ali Daei. Um seine Frau an der Ausreise zu hindern, ist offenbar ein Flug umgeleitet worden.
Elon Musk solidarisiert sich mit der iranischen Protestbewegung. Sein Unternehmen Space X hat sein Satellitengeflecht im All ausgebaut – zur Förderung der Internetfreiheit.
Vor dem iranischen Fußball-WM-Spiel in Doha gegen die USA fährt die Angst in ihren Körper. Im und vor dem Stadion sieht sie Leute des Regimes. Sie traut sich nicht einmal Schokolade zu verteilen.
Ekkehard Streletzki gehört Deutschlands größtes Hotel. Ein Gespräch über die Weihnachtsgeschichte, den Ansturm der Gäste und Geldbündel aus Teheran.
Jahr um Jahr reist die Künstlerin Parastou Forouhar in ihre Geburtsstadt Teheran, um an die Ermordung ihrer Eltern, die Oppositionelle waren, zu erinnern. Diesmal ist alles anders gewesen.
Eingesperrt in einem Hotelzimmer, mit Angst im Stadion und den Kopf voll mit schweren Gedanken: 2022 war ein emotionales Sportjahr. Blicken wir noch einmal zurück – ganz persönlich.
Wegen der „sehr ernsten Lage“ in Iran stellt die Bundesregierung sämtliche Förderungen des Handels mit dem Staat ein. Schon zuvor hatte es aber lange keine Anträge mehr gegeben.
Vor dem Landtag in Mainz haben Exiliraner gegen das Mullah-Regime in Iran protestiert. Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Dreyer unterstützte sie.
Zwei der am stärksten sanktionierten Länder wollen ihren Handel stärker verquicken. Fraglich ist, ob auf der neuen Route nur Energie und landwirtschaftliche Produkte gehandelt werden – oder auch Waffen.
Einwanderung stellt Kommunen vor gewaltige Aufgaben. In Cottbus sind die Herausforderungen besonders groß. Wie ist das zu schaffen? Eine Reportage.
Das WM-Finale war ein Spiel mit vielen denkwürdigen Szenen. Eine davon fiel im Trubel wohl den meisten Zuschauern gar nicht auf. Verlierer Frankreich tauschte sieben Spieler aus. Wie war das möglich?
Die Endrunde der Fußball-WM 2022 findet vom 20. November bis 18. Dezember in Qatar statt. Wann und wo spielt Deutschland? Alles zu Spielplan, Terminen, Ergebnissen, Stadien und TV-Übertragungen der Weltmeisterschaft im Überblick.
Bislang suchte China stets eine Äquidistanz zu Saudi-Arabien und Iran. Doch Xi Jinpings Reise nach Riad zeigt, dass Peking hier die interessanteren Partner sieht.
Drei Monate nach Beginn der Proteste gewinnt das Regime in Iran die Oberhand zurück. Wegen des Absturzes der Wirtschaft drohen allerdings bald neue Unruhen.
Deutschland hat viel versäumt in der Annahme, einen Wandel in Iran durch wirtschaftliche Öffnung erreichen zu können. Jetzt geht es auch um eigene Sicherheitsinteressen.
Reise durch Raum und Zeit: Anlass für den Aufstand in Iran ist die Situation der Frauen. Sahar Rezaei geht dem Thema in ihrem Stück „Happy Birthday“ nach.
Die aus dem Oscar-Preisträgerfilm „The Salesman“ bekannte Schauspielerin hatte sich mit den Demonstrierenden solidarisiert. Jetzt ist Taraneh Alidoosti in Haft.
Die iranischen Behörden hatten den amerikanischen Konzern nach eigenen Angaben aufgefordert, seine Richtlinien zu ändern. Weil eine Antwort offenbar ausblieb, droht Teheran mit Konsequenzen.
Die Bestechung von europäischen Politikern ist ein Angriff auf die Demokratie. Ein Blick in die Geschichte zeigt: Er kann verheerende Folgen haben.
Mehr als drei Wochen hat Ehsan Abbasy mit anderen vor dem iranischen Generalkonsulat protestiert. Am Freitag beenden die Iraner nach einem Treffen mit Frankfurts Interims-OB Nargess Eskandari-Grünberg ihre Aktion.
Ein Abkommen zwischen Belgien und Iran zum Gefangenenaustausch war vergangene Woche ausgesetzt worden. Das könnte bedeuten, dass Olivier Vandecasteele noch sehr lange in Iran inhaftiert bleibt.
Der Druck auf Journalisten, die über Iran schreiben, steigt – auch in Deutschland. Die Farsi-Redaktion der Deutschen Welle erlebt das gerade. Die Journalisten, ihre Familien und Freunde werden bedroht.
Die Jahresbilanz von „Reporter ohne Grenzen“ fällt desaströs aus. Noch nie waren so viele Journalisten in Haft wie 2022. Die hohe Zahl der Getöteten geht auch auf den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine zurück.
Weil Amir Nasr Azadani die Freiheitsbewegung in Iran unterstützt hat, droht ihm in seiner Heimat nun die Todesstrafe. Menschenrechtsaktivisten sprechen von einer „Lynchjustiz gegen die eigene Bevölkerung“.