„Neue Sanktionen wären das Scheitern“
Vertrauen schaffen: das sieht Takht-Ravanchi als wichtigen ersten Schritt nach Unterzeichnung des Zwischenabkommens. Dem stellvertretenden iranischen Außenminister ist die konkrete Umsetzung sehr wichtig.
Vertrauen schaffen: das sieht Takht-Ravanchi als wichtigen ersten Schritt nach Unterzeichnung des Zwischenabkommens. Dem stellvertretenden iranischen Außenminister ist die konkrete Umsetzung sehr wichtig.
Die Berlinale hat ihre diesjährigen Juroren benannt. Der amerikanische Produzent und Drehbuchautor James Schamus wird die Wettbewerbsjury leiten.
Irans Autoren und Künstler hatten große Hoffnungen auf den neuen Präsidenten Hassan Rohani gesetzt. Jetzt ist die Erkenntnis bitter: Bislang wurden sie mit schönen Worten abgespeist.
Die Krisendiplomatie mit Iran zeigt weitere Ergebnisse: In einer Woche soll ein Zwischenabkommen in Kraft treten. Kooperiert Teheran, fließen eingefrorene Ölgelder.
Nach der Einigung auf ein Atom-Zwischenabkommen will Amerika Iran offenbar weiterhin nicht direkt an der Syrien-Friedenskonferenz beteiligen.
Zuletzt war der Ton wieder rauher geworden. Doch nun haben Iran und der Westen alle noch offenen Punkte für ein Zwischenabkommen geklärt. Die Ratifizierung könnte am 20. Januar erfolgen.
Irans Ajatollah Chamenei hat das Chatten zwischen nicht verwandten Männern und Frauen verboten. Die Kommunikation sei oft „unsittlich“ und deshalb nicht akzeptabel.
Irans klerikale Führung hält Parteien für eine Idee des Westens und lehnt sie deshalb ab. Präsident Rohani spricht sich nun für ein Mehrparteiensystem aus. Anders ließen sich die politischen Belange seines Landes nicht steuern.
In der besetzen Stadt Falludscha spitzt sich die Lage zu: Ministerpräsident Maliki forderte die Bewohner auf, „die Terroristen aus der Stadt zu werfen, um sich das Risiko bewaffneter Kämpfe zu ersparen“.
Der Schritt richtet sich gegen die Hizbullah. Riad stellt drei Milliarden Dollar für Waffenkäufe in Frankreich bereit. Das ist die größte Militärhilfe seit Gründung des Staates.
Heiner Geißler nennt das IOC einen „korrupten Altherrenklub“. Im Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung geißelt der begeisterte Sportler und frühere Generalsekretär der CDU auch das Verhalten der Fifa.
Der Glaube an Bildung und Wissenschaft versetzt Pyramiden: Philipp Stölzl verfilmt Noah Gordons Erfolgsroman „Der Medicus“ für das Kino.
In Hannover beginnt der Prozess gegen Christian Wulff, in Genf einigen sich die UN-Vetomächte und der Iran auf ein Atomüberwachungsprogramm und thailändische Demonstranten stürmen Regierungsgebäude. Die F.A.Z. blickt zurück auf das Jahr 2013: der November.
Als Reaktion auf Korruptionsermittlungen und Festnahmen hat der türkische Ministerpräsident Erdogan führende Polizisten und Justizbeamte entlassen. Zwischen ihm und der Gülen-Bewegung herrscht Krieg.
Der amerikanische Präsident Obama hält neue Sanktionen gegen Iran für kontraproduktiv. In einem Antrag hatten 26 Senatoren schärfere Sanktionen gefordert, falls sich Teheran nicht an das ausgehandelte Abkommen hält.
Catherine Ashton verschafft sich zunehmend Autorität. Nun verzichtet sie auf den Sonderbeauftragten der EU für den Nahen Osten. Damit macht sie sich auch bei diesem Thema zur ersten Ansprechpartnerin Washingtons.
Der „Guardian“ veröffentlicht die ersten Dokumente von Edward Snowden, Iran wählt einen Nachfolger für Ahmadineschad, die Bayern holen das Triple und Ostdeutschland kämpft gegen die Flut. Die F.A.Z. blickt zurück auf das Jahr 2013: der Juni.
Er war der Meister der Geschichtsatlanten, aber in seinem nachgelassenen Kompendium über die Städte der Antike liefert der Engländer Colin McEvedy eine Wundertüte ab.
Ein amerikanischer Geschäftsmann verschwindet 2007 in Iran. Ob er überhaupt noch lebt, weiß niemand. Amerikanische Medien wollen wissen, dass er im Auftrag der CIA unterwegs war. Das Weiße Haus ist empört.
Außenminister Kerry hat das Abkommen mit Iran im Kongress verteidigt. Doch Parlamentarier beider Parteien wollen die Sanktionen verschärfen.
Saudi-Arabien, Kuwait, Qatar und weitere arabische Staaten wollen sich mit Iran versöhnen. Das beschloss der Golfkooperationsrat. Es ist ein Hoffnungszeichen auch für Syrien.
Baring wollte streiten, Blüm nicht mitmachen, und zur Rentensystematik hatten die geladenen Unterhaltungskünstler nicht viel zu sagen: Sandra Maischberger blickte mit ihren Gästen auf das Jahr 2013 zurück.
Staaten und Konzerne missbrauchen die technologischen Entwicklungen zum Zwecke der Überwachung massiv. Über tausend Schriftsteller aus mehr als achtzig Ländern fordern eine verbindliche Internationale Konvention der digitalen Rechte. FAZ.NET dokumentiert ihren Appell zusammen mit 31 anderen Zeitungen.
Messi bedeutet im Persischen „aus Kupfer“ und gilt in der Umgangssprache als beleidigend. Tausende Iraner beleidigen Argentiniens Fußball-Star nach der WM-Auslosung auf Facebook.
Erstmals nach der Übergangsvereinbarung mit Iran sollen an diesem Sonntag Experten der Atomenergiebehörde die Anlage Arak inspizieren. Der Besuch gilt als erste Belastungsprobe des Kompromisses mit Iran im Atom-Konflikt.
Man nehme ein europäisches Team aus Topf 4 und gebe es in Topf 2. Dann leere man die Töpfe in der Reihenfolge 1 bis 4 und fülle die Gruppen A bis H: Fertig ist die WM-Gruppen-Auslosung.
Von Amerika über Deutschland und Iran bis nach China: Weltweit verneigen sich ranghohe Politiker vor Nelson Mandela. Sein Vermächtnis sei die Gewaltfreiheit und die Absage an jeglichen Rassismus, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel.
Mehr Amerikaner als je zuvor finden, dass die Bedeutung ihres Landes in der Welt sinkt. Eine Mehrheit sieht das außenpolitische Engagement skeptisch. Gute Beziehungen zu Europa sind ihnen aber wieder wichtiger.
Bis zu einer Übereinkunft, die sicherstellt, dass Iran keine Atomwaffen erlangt, sollte die Nato weiter an ihrer Raketenabwehr arbeiten. Auch wenn Russland sie für überflüssig hält.
Ein Beben der Stärke 5,7 hat die südiranische Provinz Buschehr erschüttert. Mindestens sieben Menschen kamen dabei ums Leben. Das Atomkraftwerk in der Region sei nicht beschädigt worden, hieß es.
Kaum ist die Tinte unter dem Abkommen über das iranische Atomprogramm getrocknet, da kündigt Iran den Weiterbau des Schwerwasserreaktors Arak an. Israel ist entsetzt.
Der Durchbruch im Atomstreit lässt manche Hersteller auf ein kräftiges Wachstum hoffen. Deutsche Anbieter werden jedoch kaum zu den größten Profiteuren der Einigung zählen. Wichtig ist sie aber für die Zulieferer.
Wer ist der Sieger der Vereinbarung mit Iran über das Atomprogramm des Landes? Hussein Mousavian verbreitet die iranische Lesart in Berlin.
Es ist nicht nur für die Wissenschaftler ein Friedenssymbol: Am Synchrotron-Beschleuniger SESAME in Jordanien haben die Erzfeinde zusammen gearbeitet. Forschung im Dienste der Politik.
Die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton wurde in den vergangenen Jahren oft als unfähig kritisiert. In Genf hat sie nun erfolgreich vermittelt. Und auch die Vorbereitungen für die nächste Verhandlungsrunde liegen in ihrer Hand.
mho. FRANKFURT, 25. November. Die Übergangsvereinbarung im jahrelangen Atomstreit mit Iran hat den Ölpreis am Montagmorgen deutlich niedriger eröffnen lassen.