Goldgräberstimmung
Vor dem Beginn der neuen Atomgespräche mit Iran bemühen sich alle Seiten, die Erwartungen herunterzuschrauben. Die Skepsis der Verhandlungspartner ist angebracht – könnte aber auch Anlass zu einem vorsichtigen Optimismus sein.
Vor dem Beginn der neuen Atomgespräche mit Iran bemühen sich alle Seiten, die Erwartungen herunterzuschrauben. Die Skepsis der Verhandlungspartner ist angebracht – könnte aber auch Anlass zu einem vorsichtigen Optimismus sein.
Eigentlich erfordert die Festival-Diplomatie, dass Dieter Kosslick nicht nur mit Bill Murray über den roten Teppich spaziert, sondern auch mit Ramasan Minkailov: Bei der Gala des Wettbewerbsbeitrags „Macondo“ jedoch glänzte der Berlinale-Chef durch Abwesenheit.
Vor fünfundzwanzig Jahren erließ Ajatollah Chomeini die Fatwa gegen Salman Rushdie und verdammte dessen Roman „Die satanischen Verse“. Das Todesurteil traf den Autor eines Meisterwerks.
Die Rede des deutschen EU-Parlamentspräsidenten Martin Schulz in der Knesset ist mit teils harschen Reaktionen bedacht worden. FAZ.NET dokumentiert sie in vollem Umfang.
In Syrien entscheidet sich der Religionskrieg zwischen Sunniten und Schiiten. Das Land ist zu einem Schlachtfeld geworden, wie Deutschland es im 17. Jahrhundert war.
Kurz vor den Verhandlungen über das umstrittene Atomprogramm hat Iran neue Raketen getestet. Präsident Hassan Rohani sprach von einem erfolgreichen Test.
In Teheran einigen sich die Internationale Atomenergiebehörde und Iran auf neue Inspektionen. Parallel dazu entsendet das Land zwei Kriegsschiffe in den Atlantik. Zu Übungszwecken, beteuert ein Admiral.
Washington verschärft die Sanktionskontrollen gegenüber Teheran. Geschäftsleute in Deutschland und anderen europäischen Ländern sollen gezielt verfolgt werden, wenn sie unerlaubte Geschäfte mit Iran abschließen.
Irans Außenminister ermuntert deutsche Unternehmen, in seinem Land zu investieren. „Testen Sie uns“, sagt er. Zugleich reist eine französische Delegation aus hundert Firmen nach Teheran.
Der iranische Außenminister Zarif warnt in der F.A.Z. vor wachsendem Extremismus in Syrien. Dieser bringe nicht nur die Region in Gefahr: „Er wird sich auch in den Straßen Europas entladen.“
Kaum hat der Westen einige Sanktionen gegenüber Iran gelockert, wittern Unternehmen neue Chancen. Frankreich schickt eine ganze Delegation nach Teheran - mit dabei sind Renault und Alstom.
„Das Blutvergießen in Syrien muss ein Ende haben.“ Der iranische Außenminister Zarif dringt auf einen schnellen Waffenstillstand in Syrien. Eine Lösung ohne Assad bezeichnete er im Gespräch mit der F.A.Z. als „Illusion“.
Auf der Münchner Sicherheitskonferenz hat der iranische Außenminister Zarif abermals die Nutzung der Atomenergie für sein Land gerechtfertigt. Die internationale Gemeinschaft bleibt skeptisch.
Der Fotograf Muhammed Muheisen hat afghanische Kinder in Flüchtlingscamps fotografiert. Seine Fotos berichten von großem Leid - und einer Hoffnung, die trotzdem nicht stirbt.
Amerikas Präsident Barack Obama hat in der Rede zur Lage der Nation eine Vielzahl von kleineren Maßnahmen vorgestellt, um am Kongress vorbei Aktivität zeigen zu können. Chancen für alle verspricht Obama – aber der große Entwurf bleibt aus.
Integration mit der Abrissbirne: „RebellComedy“ sagt dem deutschen Comedy-Establishment dem Kampf an. Die fünf Künstler lachen über Vorurteile, Ausgrenzung und Thilo Sarrazin.
Erstmals sind in einer internationalen Studie Schulbücher und Lehrpläne daraufhin untersucht worden, wie in ihnen der Holocaust dargestellt wird. Die Vielfalt sei „ungemein“, sagte Studien-Koordinator Fuchs.
Am Morgen hatten sich die Kriegsparteien noch eisig angeschwiegen. Nun mehren sich die Zeichen, dass sich beide Seiten auf eine Waffenruhe für die umkämpfte Stadt Homs verständigen könnten.
Die IAEA wird die Inspektionen des iranischen Atomprogramms erweitern und erhält dafür zusätzlich 5,5 Millionen Euro. Alle 35 im Gouverneursrat der Organisation vertretenen Nationen stimmten dazu.
Iran ist in Montreux unerwünscht. Doch sein Genfer UN-Botschafter wird sich wohl bemerkbar machen. Präsident Rohani empfiehlt derweil für Syrien aus der Ferne „freie Wahlen“.
Riad setzt auf den Sturz Assads und unterstützt salafistische Rebellengruppen – zugleich sorgt es sich um das Wohl der saudischen Kämpfer.
Irans Präsident Rohani nutzt das Weltwirtschaftsforum in Davos, um den Westen zu umwerben. Selbst eine Wiedereröffnung der amerikanischen Botschaft in Teheran schließt er nicht aus. Aber Israel hält dagegen: Iran bleibe ein „Zentrum des Terrors“.
Dem Aufeinandertreffen von Israel und Iran in Davos fehlte es an Kontakt. Es gab nur Monologe mit bekanntem Inhalt. Iran muss den Worten noch Taten folgen lassen, und Israel scheint noch in der Vergangenheit festzustecken.
Von der Syrien-Konferenz in Montreux wurde die iranische Delegation in letzter Minute wieder ausgeladen. Inoffiziell jedoch nehmen die Iraner durchaus an den Verhandlungen teil – auf den Fluren vor den Sitzungszimmern.
Für Folter und die Zerstörung ganzer Dörfer sei der syrische Präsident Assad verantwortlich, sagt der libanesische Drusenführer Walid Dschumblatt im F.A.Z.-Interview. Der Machthaber müsse schnell abgelöst werden.
Die Sprayer schlagen zurück: Marco Wilms Dokumentarfilm „Art War“ zeigt den dramatischen Protest von Künstlern in Kairo im arabischen Frühling.
Die WM-Veranstalter reagieren auf die Fifa-Warnung: In Curitiba werden nun Maßnahmen ergriffen, um das WM-Stadion doch noch rechtzeitig vor Turnierbeginn fertigzustellen.
S. Frederick Starr behauptet: Vor tausend Jahren lag das Zentrum der Aufklärung in Zentralasien. Doch warum konnte sich der rationale Islam dann nicht durchsetzen?
Die westlichen Sponsoren der Syrien-Konferenz stehen vor einer schlechten Alternative: ein iranisches Regime, das die Verhandlungen von außen boykottiert, oder eines, das als Teilnehmer Lösungen sabotiert.
Russland hat den Ausschluss Irans von der Syrien-Konferenz in der Schweiz kritisiert. Die Entscheidung sei ein Fehler und schade dem Ansehen der UN, sagte Außenminister Lawrow.
Im jahrelangen Atomstreit mit Iran gibt es konkrete Schritte zur Entspannung. Die EU und Amerika setzen einen Teil ihrer Strafmaßnahmen gegen Teheran aus.
Iran soll nun doch nicht an der anstehenden Syrien-Friedenskonferenz teilnehmen. Nach heftigen Protesten Washingtons zog UN-Generalsekretär Ban seine Einladung an Teheran zurück.
Das Zustandekommen der Syrien-Konferenz ist in Gefahr. Vertreter der syrischen Opposition drohten mit Boykott, sollten die UN ihre Einladung an Iran nicht zurücknehmen. Auch Amerika verlangt die Annullierung der Einladung.
Das Weltwirtschaftsforum in Davos steht in diesem Jahr unter besonderen politischen Vorzeichen: Neben Irans Präsident Rohani werden auch Israels Präsident Peres und Premierminister Netanjahu teilnehmen. Ein Überblick über das Programm.
Die Einladung Irans zur internationalen Friedenskonferenz in der Schweiz erzürnt die syrische Opposition. Nun verlangt sie ultimativ, Iran wieder auszuschließen.
Iran hat damit begonnen, die Anreicherung von Uran auf 20 Prozent zu stoppen, bestätigte die Internationale Atomenergiebehörde. Im Gegenzug werden Sanktionen gegen die islamische Republik ausgesetzt.