Gehet hin und lehret alle Völker
Wer sich als Flüchtling christlich taufen lässt, hat bessere Aussichten auf Asyl. Oft aber ist das nicht der Grund, warum viele Muslime konvertieren.
Wer sich als Flüchtling christlich taufen lässt, hat bessere Aussichten auf Asyl. Oft aber ist das nicht der Grund, warum viele Muslime konvertieren.
In Iran findet zum zweiten Mal ein Karikaturenwettbewerb zum Holocaust statt. Ausgerechnet jetzt, da Präsident Rohani sein Land öffnen will – Zufall ist das nicht.
Gleichheitsversprechen des schiitischen Islam contra real existierende Ungleichheit: Die Teheraner Buchmesse bietet Anlass zu weitreichenden Fragen nach Zensur und Lebensstil in Iran.
Der Iran hat einen ersten Schritt hin zur diplomatischen Versöhnung mit Saudi-Arabien gemacht. Ein Ende der Eiszeit wäre für den Frieden in der Region von großer Bedeutung.
Iran glaubt, bei europäischen Banken keinen Fuß in die Tür zu bekommen - obwohl die westlichen Sanktionen gegen das Land schon seit vier Monaten aufgehoben sind. Wirtschaftsreformen könne man so nicht umsetzen.
Amerika hat in Rumänien ein Raketenabwehrsystem installiert. In Polen ist eine weitere Anlage geplant. Russlands Präsident Putin sieht darin eine Gefährdung der weltweiten Sicherheit – und will reagieren.
Die Kirche schult Mentoren, die Flüchtlingen im Alltag helfen. Dabei werden sie zu Freunden – die sich auch einmal streiten.
Seit der Aufhebung der Sanktionen nähern sich Iran und Deutschland an. Momentan ist eine große Delegation in dem Land unterwegs. Mit der Begleichung der Altschulden werden neue Exportgarantien möglich.
Wirtschaftsminister Gabriel reist bereits zum zweiten Mal nach Iran. Das Interesse der deutschen Wirtschaft an Geschäften mit dem Land ist riesig. Doch es bleiben einige Hürden.
Mit dem Sieg der Türkei in Kut-el-Amara scheinen nicht aus Sicht der Frankfurter Zeitung nur die strategischen Pläne Englands zerstört. Über das Geschehen in der irakischen Stadt berichtet sie am 1. Mai 1916.
Wie ein Iraner in der Grundschule die Pressefreiheit und ihre Einschränkung entdeckte – und wie ihn diese Entdeckung auch heute noch in Deutschland verfolgt. Ein Gastbeitrag.
Obamas Besuch im Golfkooperationsrat zeigt vor allem eins: Amerika spielt bei den Übergangsprozessen in Arabien kaum noch ein Rolle. Das Ende der Zusammenarbeit ist das aber noch lange nicht. Ein Kommentar.
Saudi-Arabien und die Vereinigten Staaten waren einst enge Partner. Dann kam es zur Entfremdung. Jetzt besucht Präsident Obama das Land. Die Zeichen stehen auf Spannung.
In den siebziger Jahren schafften es die Ölförderländer, den Preis hoch zu treiben. Gelingt das wieder?
Die Ölförderländer haben sich auf ihrem Treffen in Doha nicht auf eine Deckelung der Förderung einigen können. Damit werden die Ölpreise wohl wieder sinken. Gescheitert sind die Verhandlungen auch am Machtkampf zweier Länder.
Iran hat kein Interesse daran, einen Plan für das Einfrieren der Ölfördermengen zu unterzeichnen. Deshalb schickt das Land nun gar keinen Vertreter zum Treffen der Ölförderländer.
Kurz vor der Ölkonferenz in Doha fällt der Ölpreis am Freitag wieder. Auch das Bankhaus Metzler warnt vor Enttäuschungen, denn gerade wegen dem Iran ist nicht mit einer Einigung zu rechnen. Was haben die Anleger zu erwarten?
Am Sonntag treffen sich wichtige Ölförderländer aus aller Welt in Doha zu einer Konferenz über das Einfrieren der Ölfördermengen. Sollte man Heizöl jetzt lieber vorher kaufen?
Auch britische Banken würden gerne Geschäft im Iran machen. Sie halten sich aber zurück trotz aufgehobener Sanktionen - wegen Washington.
Teheran, Frankfurt, Köln: Die Komikerin Enissa Amani hat vielfältige Wurzeln. Mit ihrer Fernsehshow will sie Stefan Raab beerben. Ihre Biographie liefert ihr viel Stoff für ihre Auftritte.
Mindestens 1600 Menschen sind 2015 hingerichtet worden – ein Anstieg um mehr als 50 Prozent. Geheim bleiben die Zahlen aus China. Aktivisten fürchten dort Tausende vollstreckte Todesurteile.
Im April nimmt Air France nach acht Jahren wieder Flugverbindungen nach Teheran auf. Doch viele Flugbegleiterinnen wollen sich dem islamischen Dresscode nicht unterwerfen.
Im Nahen und Mittleren Osten breitet sich eine Ideologie des Terrors aus. Die Region steht vor dem totalen Kollaps. Nur Kooperation kann sie bewahren. Ein Gastbeitrag.
Frauen leiten Museen, der Markt boomt, Jean Nouvel baut einen arabischen Louvre – und was wird aus unseren Vorurteilen über die Emirate?
Iran ist zurück auf dem Weltmarkt und fördert fleißig mehr Öl. Damit das besser verschifft werden kann, steckt das Land jetzt Geld in seine veralteten Tanker.
Es gibt Flüchtlinge, die Christen werden wollen. Kirchen bieten ihnen Taufkurse an. Spielt die Konversion im Asylverfahren eine Rolle, prüfen Gerichte, wie glaubhaft sie ist.
Die aktive Außenwirtschaftspolitik des Landes zeigt Wirkung bei der Ansiedlung ausländischer Unternehmen. Wirtschaftsminister Al-Wazir wirbt kräftig für den Standort Hessen, unter anderem in Iran.
Amerika, Großbritannien, Frankreich und Deutschland haben die jüngsten iranischen Raketentests als „provozierend und destabilisierend“ verurteilt. Hat Iran gegen das Atomabkommen verstoßen?
Auf einmal ist es die Schuld „mancher Medien“: Wenn iranische Politiker mit ihren Äußerungen auf Protest stoßen, liegt es oft und gern an der Presse. Sowohl Konservative wie Reformorientierte nutzen diese Zuweisung.
Im Zeichen der Schrift: Die Galerie Setareh bringt zeitgenössische Kunst aus Iran nach Düsseldorf. Die aktuelle Ausstellung setzt sich mit der kulturellen Vergangenheit des Landes auseinander.
In die Jemen-Gespräche ist Bewegung gekommen. Berlin, das den UN-Sondergesandten in seinen Verhandlungsbemühungen unterstützt, sieht „deutliche Fortschritte“.
Inmitten einer zentralen Einkaufsstraße sprengt sich ein Selbstmordattentäter in die Luft. Mindestens zwei Israelis befinden sich unter den Toten. Wer hinter dem Anschlag steckt bleibt weiter unklar.
Viel Feind’, wenig Ehr’: Wenn der amerikanische Präsident jetzt Kuba besucht, kommt die Korrektur alter Irrtümer zum Abschluss.
Der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil wird demnächst nach Iran reisen. Im Gespräch mit der F.A.Z. plädiert der SPD-Politiker nun dafür, auch mit Teheran Gespräche darüber zu führen, wie der Zuzug von Flüchtlingen nach Europa vermindert werden kann.
Nach fünf Jahren Krieg gleicht Syrien politisch wie militärisch einem Flickenteppich. Alle Seiten sind ausgezehrt - doch zu schwach, die Kämpfe zu beenden.
Mit Waffen, Söldnern und viel Geld ringen Iran und die Golf-Staaten seit fünf Jahren in Syrien um die künftige Machtordnung des Nahen Ostens. Der Stellvertreterkrieg geht auf eine Jahrhunderte alte Niederlage zurück.