Mit Iran gegen Trump
Amerika verdammt das Atomabkommen und schweigt über ein weiteres Vorgehen. Hassan Rohani gibt sich als Freund der Europäer. Die fürchten böse Folgen für Nordkorea.
Amerika verdammt das Atomabkommen und schweigt über ein weiteres Vorgehen. Hassan Rohani gibt sich als Freund der Europäer. Die fürchten böse Folgen für Nordkorea.
Das Atomabkommen mit Iran hat ein durchwachsenes Ergebnis gebracht. Die amerikanische Kritik daran hat aber wohl vor allem innenpolitische Gründe.
Weil die Amerikaner als einzige nicht zufrieden sind, könnte das Iran-Abkommen „zerstört“ werden, warnt Außenminister Sigmar Gabriel. Angesichts der Atomkrise mit Nordkorea brauche man keine weitere, hieß es nach einer Sechserrunde in New York.
Der iranische Präsident bestreitet eine Verletzung des Atomabkommens durch sein Land – und warnt vor Verletzungen des Vertrags. Die Kanzlerin spricht von einem „klaren Dissens“ mit Donald Trump.
Donald Trump mag sich gefallen als einer, der üble Regime üble Regime nennt. Doch wenn er das Atomabkommen mit Iran tatsächlich aufgeben sollte, stünde Amerika isoliert da.
Mit seiner Rede vor der UN hat Donald Trump für Entsetzen gesorgt – und viel Applaus seiner Basis eingeheimst.
Der amerikanische Außenminister hält die Iran-Vereinbarung für nicht streng genug. In einem TV-Interview droht er: Sollte es keine Änderungen geben, würden sich die Vereinigten Staaten aus dem Pakt zurückziehen.
Bei seiner mit Spannung erwarteten Rede bedankt sich Donald Trump zunächst für die Hilfe der internationalen Gemeinschaft nach den schweren Hurrikanen. Dann teilt er aus – nicht nur gegen Pjöngjang.
Vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen will Amerikas Präsident eine Vision seiner Außenpolitik entwerfen. Trumps Rede wird jedenfalls mit Spannung erwartet: Ist sie Grund zur Freude oder doch wieder zur Sorge?
Antonio Guterres hat sich gegen das geplante Unabhängigkeitsvotum der Kurden im Irak ausgesprochen. Auch der Iran schließt eine Zusammenarbeit mit einem unabhängigen Kurdenstaat aus.
Israel soll eine syrische Fabrik zur Produktion von Chemiewaffen und Fassbomben angegriffen haben. Auf Seiten Syriens ist von zwei Toten die Rede.
Der Traum von der WM lebt: Das kriegsgeplagte Syrien hat Grund zur Freude durch den Fußball. Die Nationalmannschaft darf weiter auf die WM-Teilnahme hoffen.
Südkorea und Saudi-Arabien freuen sich über ein Ticket für die Fußball-WM 2018 in Russland. Syrien verpasste den direkten Einzug – rettete sich aber noch in die Playoffs.
Mit einem Sieg über Australien qualifiziert sich Japan nach Gastgeber Russland, Rekordsieger Brasilien und Iran als vierte Nation für die Fußball-WM 2018.
Wieder pilgern Millionen von Muslimen nach Mekka. Überschattet wird der Hadsch von politischen Spannungen in der Region und den Unglücken der vergangenen Jahre. Dafür öffnet Saudi-Arabien seine Grenzen für umstrittene Gäste.
Qatar ist von seinen Nachbarstaaten isoliert. Doch das Emirat zeigt sich unbeeindruckt und kündigt die Rückkehr seines Botschafters nach Teheran an. Saudi-Arabien dürfte diese Entscheidung nicht gefallen.
West-östliche Diven: Das Museum Marta in Herford zeigt Werke von Künstlerinnen aus dem arabisch-persischen Raum, die mit einigen Erwartungen brechen.
Der iranische Präsident hat den Vereinigten Staaten vorgeworfen, gegen das Atomabkommen verstoßen zu haben. Trump sei „kein guter Partner“, erklärte Rohani und schickte eine Warnung Richtung Washington.
Im Fall der beiden iranischen Nationalspieler zeigt der internationale Druck auf den iranischen Fußballverband offenbar seine Wirkung. Nicht nur der Sportminister Soltanifar äußert sich.
Eine iranische Journalistin flieht ausgerechnet nach Israel. Dort hat man Dissidenten aus dem Mullah-Regime gerne zu Gast – bestätigen sie doch die Selbstdarstellung als einzige Demokratie im Nahen Osten.
Donald Trump hat seine Drohungen gegenüber Nordkorea weiter verschärft. Verteidigungsminister Mattis ist dagegen um Entspannung bemüht. Und in Südkorea werden Rufe nach Aufrüstung laut.
Kurz vor dem offiziellen Beginn der zweiten Amtszeit von Präsident Rohani rückt die Menschenrechtslage in Iran wieder einmal in den Fokus: Jetzt wurde ein junger Mann Opfer des repressiven Justizsystems.
Das iranische Sportministerium hat zwei Spieler ausgeschlossen. Sie waren mit ihrem Klub gegen eine Mannschaft aus Israel angetreten. Die Fifa müsste mit dem Ausschluss von der WM drohen - stattdessen gibt es keine Reaktion.
Die junge Teheraner Künstler- und Literatenszene hat vor allem eines verdient: Aufmerksamkeit. Denn was dort an ästhetisch Neuem heranreift, ist erstaunlich vielfältig und erfinderisch.
Der iranische Präsident Rohani spricht sich für mehr Pressefreiheit in seinem Land aus. Man solle Journalisten nicht auf Basis absurder Vorwürfe den Mund verbieten, schrieb er auf Instagram.
Parlamentarier und Fans haben die EU-Außenbeauftragte bei ihrem Besuch in Iran umlagert. Eine Blamage, finden nationale Medien. Nun reagieren die ersten Abgeordneten auf den Tadel.
Der iranische Präsident Rohani will sein Land näher an den Westen heranführen. Doch jetzt steht das Atomabkommen auf der Kippe.
Donald Trump hat nie einen Hehl daraus gemacht, dass er gern aus dem Atomabkommen mit Iran aussteigen würde. Damit würde er einen der größten Erfolge seines Vorgängers zerstören – mit gefährlichen Folgen.
Am Samstag wird Irans Präsident Rohani vor dem Parlament für eine zweite Amtszeit vereidigt. In den vergangenen vier Jahren hat sich die Menschenrechtslage unter ihm stark verschlechtert.
Entgegen seiner Wahlkampfversprechen hat Donald Trump das iranische Atomabkommen bislang nicht aufgekündigt – aber neue Sanktionen gegen das Land verhängt. Teheran sieht darin eine Verletzung des Abkommens.
Der amerikanische Präsident billigt die Kongress-Entscheidung, Russland mit härteren Strafen zu belegen. Zuvor hatte er sich skeptisch gegenüber härteren Sanktionen geäußert. Auch die deutsche Wirtschaft befürchtet nun Nachteile.
Das amerikanische Repräsentantenhaus hat verschärfte Sanktionen gegen Russland beschlossen. Russische Politiker verurteilen die Strafmaßnahmen – und warnen vor deutlich verschlechterten Beziehungen.
Die iranische Besatzung erklärt, das amerikanische Schiff habe sich ihr genähert, nicht umgekehrt. Unterdessen beschließen die Vereinigten Staaten weitere Sanktionen gegen den Iran.
Vor allem wegen mutmaßlichen Einflusses auf die Präsidentschaftswahl 2016 waren gegen Russland Sanktionen verhängt worden – die jetzt zugespitzt werden sollen. Dabei wird auch Trump in seine Schranken verwiesen.
Was bewegte einen Iraner, 5000 Kilometer von Aachen nach Teheran zu reisen, zu Fuß, ein Rhönrad vor sich herrollend?
Gerade erst hat Amerika neue Sanktionen gegen Iran verhängt, auch wegen des umstrittenen Raketenprogramms. Teheran reagiert prompt – und baut neue Raketen.