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Teheran wirft Amerika vor, die iranische Bevölkerung mit „grotesken“ Äußerungen aufzuhetzen. Unterdessen ändern Sicherheitskräfte und Demonstranten ihre Taktik.
Teheran wirft Amerika vor, die iranische Bevölkerung mit „grotesken“ Äußerungen aufzuhetzen. Unterdessen ändern Sicherheitskräfte und Demonstranten ihre Taktik.
Der Fall Zarrab war in der Türkei Chefsache. Der Prozess um den türkisch-iranischen Goldhändler ging nun mit einem Schuldspruch zu Ende – allerdings nicht gegen Zarrab.
Frankreichs Präsident fordert von Donald Trump, sich bezüglich der Iran-Proteste im Ton zurückzunehmen. Auch Israel und Saudi-Arabien kritisiert er.
In Iran verlieren die regierungskritischen Proteste an Kraft, auch weil sie keine Führungsfigur haben. Dafür trumpft nun die Gegenseite auf.
2009 hatte er noch gegen das Mullah-Regime demonstriert. Jetzt ist er hoffnungslos und träumt nur noch davon, das Land zu verlassen. Ein FAZ.NET-Gespräch mit einem 26 Jahre alten Musikstudenten aus Iran.
Die Lage in Iran ist weiter angespannt. Die Proteste der Regimekritiker nehmen nicht ab. Dagegen hat die iranische Regierung nun reagiert und Regierungsanhänger mobilisiert.
In Iran ist die Lage weiter angespannt. In der Nacht zu Mittwoch kam es offenbar wieder zu landesweiten Protesten gegen das Regime. Teheran reagiert – und zeigt im Staatsfernsehen Bilder demonstrierender Regierungsanhänger.
Seit Tagen protestieren Tausende Iraner gegen die Machthaber ihres Landes. Während sich Amerika mit ihnen solidarisiert, macht Irans oberster Führer das Ausland für die Eskalation verantwortlich. Mahnende Worte findet derweil Frankreichs Präsident.
Der Protest in Iran ist anders als die Aufstände vor neun Jahren: Über das ganze Land verteilt gehen kleinere Gruppen auf die Straße, das erschwert die Abwehrstrategien der Machthaber. Sie steht nun vor einer weitreichenden Entscheidung.
Nach dem Ende der meisten Sanktionen gegen Iran war die Hoffnung in der deutschen Wirtschaft auf neue Geschäfte immens. Das hat sich längst geändert – die angespannte politische Lage belastet außerdem.
Die iranische Führung droht den Protestierenden harsche Konsequenzen an. Erstmals äußert sich auch der geistliche Führer des Landes, Ayatollah Ali Chamenei.
In Iran spitzt sich die Lage zu: Bei den Protesten sind in der Nacht wieder mehrere Menschen getötet worden, unter ihnen ein Revolutionswächter. In Teheran wurden schon Hunderte Demonstranten festgenommen.
Die bedrohliche Feindschaft könnte eskalieren: Mit der Präsenz iranischer Militärberater in Syrien kann Iran dem Erzfeind Israel an dessen Grenzen gefährlich werden. Ein Gastbeitrag.
Während sich hierzulande über die üblichen Nervthemen wie verspätete Züge und langsames Internet gestritten wird, überrollt Iran eine Welle des Protests.
Im Iran finden die größten Proteste gegen die Regierung seit einigen Jahren statt. Amerika und Israel unterstützen die Demonstranten und auch Bundesaußenminister Sigmar Gabriel hat sich bereits zu Wort gemeldet.
In Iran gehen Tausende auf die Straße. Sie protestieren gegen die Führung und die miserable wirtschaftliche Situation der Bevölkerung. Am Montag wurde angeblich ein Polizist erschossen.
Noch ist offen, wie weit die Demonstrationen gegen das Mullah-Regime tragen werden. Sicher ist, sie schwächen Irans Präsidenten. Für die Spannungen im Nahen Osten verheißt das nichts Gutes.
Die regimekritischen Proteste in Iran eskalieren. Der Präsident warnt die Demonstranten vor Ausschreitungen. Seine Appelle verpuffen.
Die Demonstrationen in Iran weiten sich aus, es gibt erste Todesopfer. Jetzt äußert sich der iranische Präsident zu den Ausschreitungen. Auch die Bundesregierung bricht ihr Schweigen.
Das Internet blockiert, erste Tote - und kein Ende in Sicht. Die Demonstrationen in Iran breiten sich aus. Im FAZ.NET-Gespräch fordert der Grünen-Außenpolitiker von Europa, dem Mullah-Regime mit einer neuen Eiszeit zu drohen.
Die Proteste in Iran spitzen sich weiter zu. Mittlerweile sollen mehrere Demonstranten zu Tode gekommen sein.
Seit Tagen protestieren die Menschen in iranischen Städten; zunächst nur gegen die Wirtschafts- und Außenpolitik, inzwischen zunehmend gegen die gesamte Regierung. Teheran droht ihnen, Washington ermutigt sie.
Nach den jüngsten Protesten im Iran gegen gestiegene Preise sind zahlreiche regierungstreue Iraner auf die Straße gegangen, um dem Ende der Unruhen im Jahr 2009 zu gedenken. Hunderte Menschen hatten zuvor gegen hohe Preise demonstriert und dabei auch politische Slogans verwendet.
Iran gibt Millionen aus, um das Internet zu filtern, auch Saudi-Arabien beschränkt den Zugang. Wie lebt es sich als Internetnutzer in diesen Ländern?
Bis heute ist der Tod des argentinischen Staatsanwalts Alberto Nisman ungeklärt. Er zeigt, wie politisiert die Justiz in dem Land ist. In Brasilien sieht die Lage etwas besser aus.
Erstmals hat ein Richter den Todesfall Alberto Nisman als Mord bezeichnet. Der argentinische Staatsanwalt war vor drei Jahren unter mysteriösen Umständen ums Leben gekommen.
Einem jungen Mädchen aus Iran droht ein Disziplinarverfahren, weil sie angeblich ohne Kopftuch an einem internationalen Wettbewerb teilgenommen hat. Das ist laut dem Verband inakzeptabel. Der Vater des Mädchens bezeichnet die Aufregung als absurd.
Am Dienstag haben Houthi-Rebellen vom Jemen aus eine Rakete auf Saudi-Arabien abgefeuert. Riad reagierte mit zwei Luftangriffen – und mit Drohungen gegen Iran.
Am Dienstag haben Houthi-Rebellen aus dem Jemen eine Rakete auf Riad abgefeuert. Der Außenminister Saudi-Arabiens macht Iran deshalb schwere Vorwürfe. Auch eine Entscheidung Donald Trumps bezeichnet Adel al Jubeir im F.A.Z.-Interview als unklug.
Russland, Türkei und Iran berufen Syriengespräche in Astana ein. Katalonien wählt neues Regionalparlament. Die Bieterfrist für Fluggesellschaft Niki endet heute.
Russland, Türkei und Iran berufen Syriengespräche in Astana ein. Katalonien wählt neues Regionalparlament. Die Bieterfrist für Fluggesellschaft Niki endet heute.
Verletzte gab es zwar nicht, dennoch hat ein Erdbeben der Stärke 5,2 für große Angst in Teheran gesorgt. Unter der Bevölkerung herrscht derweil Angst vor einem weiteren Beben.
Amerika sieht sich von China und Russland bedrängt. Trumps Strategie setzt auf massive Stärkung des Militärs. Dennoch soll eine direkte Konfrontation mit Xi und Putin vermieden werden.
Widersprüchlicher könnte der Umgang mit Sport in Iran nicht sein: Susan Raschidi kämpft mit ihrer Kickbox-Schule für die Freiheit der Frau. Gleichzeitg bekommt der iranische Ringer Alireza Karimi Anweisungen zum Verlieren.
Kurz nachdem die fünf ständigen Mitglieder des Sicherheitsrats und Deutschland den Atomdeal mit Iran geschlossen hatten, reiste eine Delegation unter Minister Gabriel nach Teheran. Die Hoffnungen auf beiden Seiten waren groß - heute sind sie verflogen.
Ankara hat sich beim Gipfel islamischer Staaten mit seiner Forderung durchgesetzt, Trumps Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels hart zu beantworten. Die Teilnehmer erkennen Ost-Jerusalem als Hauptstadt eines Palästinenserstaates an.