Vom Eigentor zum Adler auf der Brust
Shenia Minevskaja spielt Handball in der Nationalmannschaft. Ein Gespräch über Integration und Pläne nach dem Profisport mit der 22 Jahre alten Sportlerin.
Shenia Minevskaja spielt Handball in der Nationalmannschaft. Ein Gespräch über Integration und Pläne nach dem Profisport mit der 22 Jahre alten Sportlerin.
Das russische Projekt, die Ukraine und die Europäische Union im Namen einer anderen Weltordnung zu zerstören, sollte weder schockieren noch verwirren. Immerhin beruht es auf einem zutreffenden Geschichtsverständnis. Ein Gastbeitrag.
The Russian project to destroy Ukraine and the European Union in the name of an alternative global order should not shock or confuse.
Der Kopftuchbeschluss des Bundesverfassungsgerichtes bedroht unser emanzipiertes Selbstverständnis. Vor allem für muslimische Schülerinnen ist er das falsche Signal.
Um mehr Fachkräfte nach Deutschland zu holen, plädiert SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann für ein Punktesystem wie in Kanada. Seine Parteifreundin Öney sieht diesen Plan kritisch. Die baden-württembergische Integrationsministerin warnt vor zuviel Einwanderung.
Die Führung der Unionsfraktion will von einem Einwanderungsgesetz nichts mehr wissen, doch nun befeuert eine Gruppe junger Unions-Politiker die Debatte. Sie verlangen eine bessere Integration und stärkere Kontrollen.
Was Österreich anstrebt, wollen alle in Europa: Die Muslime sollen einen heimischen Islam hervorbringen. In Deutschland muss noch einiges in Bewegung kommen.
Die Reaktionen auf Österreichs neues Islamgesetz gehen auseinander. Befürworter sehen die Muslime im Land angekommen. Kritiker wittern hinter den Regelungen ein generelles Misstrauen gegenüber dem Islam.
Kontraste haben das Leben von Enissa Amani geprägt: Deutsche mit persischen Wurzeln, Tussi mit Intellekt. Begegnung mit einer Komikerin, die von Rouge ebenso viel versteht wie vom „Faust“.
Safiye Can wuchs als Tochter türkischer Fabrikarbeiter in Offenbach auf. Heute kann sie sich ein Leben ohne Lyrik nicht mehr vorstellen. Ihr erster Gedichtband läuft gut.
In ländlichen Regionen sterben die Alten und die Jungen ziehen weg. Mancher Bürgermeister will das Problem mit der Ansiedlung von Flüchtlingen lösen. Eine elegante Idee – aber funktioniert sie auch?
Es könnte so einfach sein. Das Integrationskonzept der Stadt Frankfurt findet klare Worte zu gesellschaftlichen Parallelwelten. Doch in der Debatte um ein Burka-Verbot ignorieren die örtlichen Politiker das Papier. Haben sie es etwa vergessen?
Die AfD und die Pegida-Proteste lassen die Urangst der CSU wieder aufleben, rechts von ihr könnte sich eine Partei dauerhaft etablieren. In der Flüchtlingspolitik macht sie sich nun zunutze, zu jeder These auch die Antithese im Angebot zu haben.
Neue Kritik an Pegida: Deutschlands Beauftragte für Migration, Flüchtlinge und Integration sagt, die Bewegung mache sämtliche Muslime zu Sündenböcken. CSU-Chef Seehofer weist parteiinterne Kritik am Umgang von Kanzlerin Merkel mit Pegida zurück.
Eine Kommission der Sachsen-CDU soll eine kritische Bestandsaufnahme der Integrationspolitik machen. Das Grundrecht auf Asyl stehe zwar nicht in Frage, es sei aber klar, dass abgewiesene Bewerber das Land verlassen müssten.
In Dresden demonstrieren Pegida-Anhänger gegen eine angebliche Islamisierung des Abendlandes. Unionsfraktionschef Volker Kauder fürchtet nun, dass sich Muslime in der deutschen Parteienlandschaft nicht mehr wiederfinden.
Angela Merkel verhandelt mit den Ministerpräsidenten darüber, wie das Geld der deutschen Steuerzahler künftig auf Bund, Länder und Gemeinden verteilt werden soll. Die Interessen, die dabei eine Rolle spielen, sind ein Knäuel, das nur schwer aufzudröseln ist. Ein Versuch.
Die Frankfurter CDU kämpft gegen eine Vollverhüllung von Frauen. Sie müsse per Gesetz verboten werden, fordert der Kreisvorsitzende. Doch die Bundespartei will sich in Köln nicht festlegen.
Ob Sprache oder Ganzkörperverhüllung: Wer sich abschottet, verabschiedet sich von der „öffentlichen Sache“. Aber Integration kann man nicht befehlen.
Die CSU will ihre Forderung, Einwanderer sollten in der Familie Deutsch sprechen, nun doch umformulieren. Der Grundgedanke aber sei richtig, sagt Landesgruppenchefin Hasselfeldt. Die Debatte über den umstrittenen Leitantrag hält an.
Ausländern vorzuschreiben, wie sie zu Hause zu sprechen haben, kann kein ernsthafter Vorschlag sein. Denn gutes Deutsch lernen sie nur in der Schule.
Der Architekt der Einheit und sein riesiges „Architekturbüro“ an der Bonner Adenauerallee fühlten sich schon 1989/90 wohl etwas im Schatten des oft gerühmten „Baumeisters der Einheit“ im Kanzleramt. Daher soll die „liberale Außenpolitik“ jetzt stärker beleuchtet werden.
In seiner „Strategie-Idee“ empfiehlt Werner Weidenfeld eine deutliche verbesserte Erklärung der Besonderheiten der Europäischen Union. Es geht ihm um das Abstecken des Weges und des Ziels des europäische Integrationsprozesses.
Bewerber mit türkischem oder arabischem Namen haben es noch immer schwerer als Bewerber mit deutschem Namen, einen Ausbildungsplatz zu bekommen. Das kritisierte die Integrationsbeauftragte Özoguz kurz vor dem Integrationsgipfel.
Die Verhandlungen über den Länderfinanzausgleich kommen nicht vom Fleck. Bund und Ländern ist das offenbar egal. Den Kommunen nicht.
Der österreichische Außenminister Sebastian Kurz will mit einer „Stolz-Kampagne“ für Integration werben. Mit Hilfe sozialer Medien wie Twitter oder Facebook soll eine Diskussion über Heimat und Heimatgefühl in Österreich ausgelöst werden.
Der Sport gibt sich weltoffen. Doch Flüchtlinge stehen bei Vereinen oft vor verschlossenen Türen. Vor allem der deutsche Fußball ist noch kein Integrations-Weltmeister.
Die Flüchtlinge und Einwanderer, die jetzt nach Deutschland kommen, müssen nicht nur untergebracht werden. Sie müssen auch integriert werden. Wird das so leicht sein, wie Angela Merkel glaubt?
Auf der CDU-Konferenz zur Einwanderung vergleicht Angela Merkel die Integration von Millionen von Einwanderern mit der Herausforderung der deutschen Einheit. Und verweist auf ihren eigenen ostdeutschen Lebenslauf und böse Worte von „Wessis“.
Dortmund tut viel, um die Kinder von Armutseinwanderern aus Südosteuropa zu integrieren. Aber manche verschwinden einfach irgendwann oder landen auf der Straße. Es ist ein täglicher Kampf für die Integration.
Der Frankfurter Verein „Integreater“ will Kindern von Migranten zeigen, wie wichtig Bildung für sie sein kann. Er bekommt ebenso den hessischen Integrationspreis wie drei ähnliche Projekte.
In Niederwörresbach warten Flüchtlingskinder seit Wochen auf einen Spielerpass für ihren Fußballverein. Der DFB spricht nun von einer einmaligen Fehleinschätzung des Regionalverbands. Die Kinder dürfen wohl bald spielen.
Die Beziehungen zum Nachbarn Russland waren für Finnland stets eine heikle Angelegenheit. Im F.A.Z.-Interview spricht Ministerpräsident Alexander Stubb über eine Nato-Mitgliedschaft seines Landes, die Ukraine-Krise und den Streit über den Freihandel.
Die Freien Wähler sind im Rathaus nicht gerade die beliebteste Fraktion. Das liegt auch daran, dass sie zuweilen Themen ansprechen, die andere lieber ignorieren würden.
++ Klose bekommt Integrationspreis ++ Falko Götz nicht mehr Trainer in Aue ++ Rodriguez Schweizer Fußballer des Jahres ++ Ronaldo kritisiert Transferpolitik Reals ++ Fußball kompakt am Dienstag.
Die Zahl der Asylbewerber steigt. Für die Integration der Flüchtlinge will die FDP einen „Flüchtlingsgipfel“ anberaumen. FDP-Fraktionschef Florian Rentsch sieht die Landesregierung in der Pflicht zu handeln.