Joe Bidens Feuerwehrmann in Nahost
Der amerikanische Sonderbeauftragte für Libanon muss einen neuen großen Krieg zwischen Israel und der Hizbullah abwenden. Er gilt als einer, der Dinge erledigt bekommt.
Der amerikanische Sonderbeauftragte für Libanon muss einen neuen großen Krieg zwischen Israel und der Hizbullah abwenden. Er gilt als einer, der Dinge erledigt bekommt.
Bei Demonstrationen in Jerusalem gegen die israelische Regierung und den Krieg gab es Verletzte. Wenige Stunden zuvor hatte Netanjahu das Kriegskabinett aufgelöst. Die USA wollen derweil den Konflikt Israel-Hizbulllah entschärfen. Der Überblick.
Seit Monaten beschießen sich Israel und die Hizbullah an der libanesischen Grenze. Die „Spielregeln“ dieses Konflikts machen eine Lösung fast unmöglich.
Nach dem Rückzug von Benny Gantz wollen die Extremisten aus Netanjahus Regierung ins Kriegskabinett. Haben sie bald mehr Einfluss auf die israelische Kriegsführung?
Die jüngste Eskalation im Nahen Osten zeigt die Herausforderungen an einen westöstlichen Dialog. Über die Jahre hat sich daran kaum etwas geändert. Noch immer verkennt der Westen die Situation.
Der Friedensplan des US-Präsidenten enthalte „zweideutige Passagen, die offen für Interpretationen sind“, sagen Hamas-Vertreter. Sie versuchen auszunutzen, dass der Plan in Israel hochumstritten ist.
Im Norden Israels kämpfen Einsatzkräfte und Militär gegen die Flammen. Ausgelöst wurden die Brände durch Angriffe der Hizbullah. Weite Teile des Gebietes wurden zuvor bereits evakuiert.
Die Hizbullah war im Schlagabtausch mit Israel lange in der Defensive. Jetzt setzt sie verstärkt auf Drohnen. Israels Flugabwehr bereitet das große Probleme.
Israels Militär kämpft an mehreren Fronten. Im Westjordanland habe die Luftwaffe einen Terroristen getötet. Ein weiterer Mann stirbt im Südlibanon. Der Überblick.
Israel sieht sich mit neuen Forderungen konfrontiert, den Militäreinsatz in Rafah zu beenden. Die Vereinten Nationen stärken die Rechte der Palästinenser. Der Überblick.
In Libanon leben anderthalb Millionen syrische Flüchtlinge. Dort werden sie täglich schikaniert und wollen nur noch weg. Aber der Weg in ihre Heimat ist versperrt.
Das blinde Ressentiment gegen Israel und Juden an amerikanischen Universitäten ist ein Abbild der dort gelehrten Theorien. Eindrücke von der Columbia-Universität.
Israels verlangt von der EU einen „Kurswechsel“ und nennt die Einstufung von Irans Elitestreitmacht als Beispiel. Beim EU-Gipfel sagt Kanzler Scholz, da ließe sich wohl etwas machen. Trotz deutlicher Appelle an Zurückhaltung hält Israel sich mögliche Vergeltungsschläge weiter offen.
Irans Angriff auf Israel hat die alten Spielregeln der Konfrontation hinweggefegt. Israel muss sich jetzt entscheiden, wie es die neuen gestaltet. Schlägt es direkt zurück?
Nach dem Angriff Irans auf Israel mit 300 Drohnen und Raketen diskutiert die Netanjahu-Regierung über die Reaktion. Der Politikwissenschaftler Guido Steinberg vom SWP kann sich einen israelischen Angriff auf die Hizbullah im benachbarten Libanon vorstellen.
Mehr als 300 Drohnen und Raketen feuert Iran in der Nacht auf Israel ab. Die meisten werden abgefangen. Iran gibt an, die Vergeltung sei damit erreicht – Israel lässt offen, wie es reagieren wird.
Nach dem iranischen Angriff auf Israel greifen die amerikanischen Streitkräfte zur Verteidigung des Verbündeten ein. Nun geht es darum, Einfluss auf Netanjahus Antwort zu nehmen. Präsident Biden kündigt Beratungen der G-7-Gruppe an.
Ein Berufungsgericht in Argentinien hat den Bombenanschlag auf ein jüdisches Gemeindezentrum im Jahr 1994 in Buenos Aires als „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ bezeichnet. Dahinter stecke die iranische Regierung.
Bei einem Luftschlag auf das iranische Konsulat in Damaskus wurde ein General der Revolutionsgarde getötet. Es droht eine Eskalation zwischen Iran und Israel.
In der Türkei hat Präsident Erdoğan eine herbe Niederlage erlitten. In Deutschland geht es wieder um die Inflationsrate. Und ganz Saarbrücken hofft auf ein weiteres Pokalwunder. Der F.A.Z.-Newsletter.
Streng religiöse jüdische Männer könnten ab Montag wehrpflichtig sein. Auch der Gazakrieg sorgt in Israel für innenpolitische Konflikte, Tausende demonstrieren gegen die Regierung. Schiffe mit Hilfsgütern sind von Zypern unterwegs zum Gazastreifen.
Die mutmaßlich israelischen Attacken sollen einem Depot der Hizbullah gegolten haben. Die Toten seien syrische Soldaten sowie Mitglieder der Schiitenmiliz, heißt es.
An Israels Grenze zum Libanon kommt es ständig zu Konfrontationen. Nun scheint die Lage zu eskalieren, seit Mittwoch starben mindestens 17 Menschen. Unterdessen bemühen sich die USA um den Fortgang der Verhandlungen. Der Überblick.
Der Einsatz für die Friedenstruppe UNIFIL fristete lange ein Schattendasein. Jetzt entscheidet sich im libanesisch-israelischen Grenzgebiet, ob sich in der Region ein Flächenbrand ausbreitet. Ein Besuch an Bord und Land.
Zum Beginn des Fastenmonats Ramadan fliegt Israels Militär einen Luftangriff fernab der eigenen Grenze. Auch die Frau des israelischen Ministerpräsidenten Netanjahu beteiligt sich nun an der Geiseldiplomatie.
Nach dem Beginn des Ramadans ringen Vermittler weiter um eine Waffenruhe im Gazastreifen – und sind zunehmend frustriert. Denn der Verlauf des Krieges beeinflusst auch andere Konfliktherde in der Region.
„Seit der Krieg begonnen hat, habe ich nicht geweint. Es gelang mir nicht“: Der 1971 geborene israelische Schriftsteller Eshkol Nevo hat nach dem 7. Oktober Tagebuch geschrieben.
Die amerikanische Regierung prangert seit Wochen die schwierige humanitäre Lage in Gaza an. Eine Einigung in den Verhandlungen über eine Waffenruhe ist weiterhin ungewiss. Der Überblick.
Im Irak verschärft sich der Konflikt zwischen den USA und den irantreuen Kräften der „Achse des Widerstands“. Unterwegs im Reich von Teherans Schattenkriegern.
Regierungschef Benjamin Netanjahu spricht von einem „totalen Sieg“ gegen die Hamas. Israel bereite die Evakuierung der Zivilisten aus Rafah vor. Auch gegen die Hizbullah im Libanon will die Armee den Druck erhöhen.
In München beginnt die jährliche Sicherheitskonferenz. Selenskyj unterzeichnet Sicherheitsabkommen. Und: Die FDP lehnt eine weitere EU-Richtlinie ab. Der F.A.Z. Frühdenker.
Bei einem israelischen Angriff auf ein Krankenhaus in Khan Yunis stirbt laut lokalen Angaben eine Person. Auf dem Gelände hatten Flüchtlinge Schutz gesucht.
Eine Million Palästinenser drängen sich im Süden Gazas. Ministerpräsident Netanjahu lässt offenbar dennoch eine Offensive auf Rafah vorbereiten. Die US-Ratingagentur Moody’s senkt Israels Kreditwürdigkeit.
Die Amerikaner töten in Bagdad einen wichtigen Milizführer. Nun wächst der Druck auf die irakische Regierung, endlich die amerikanischen Truppen zum Abzug aus dem Land zu bewegen.
Israels Führung will die Armee auch in den äußersten Süden des Küstenstreifens schicken. Der Vorstoß ist aber schwer umstritten: Über eine Million Menschen suchen dort Schutz. Der Überblick.