Israel greift Hizbullah weiter an
Die israelische Luftwaffe flog am Sonntag Dutzende neuer Angriffe in Libanon. Die dortige Regierung spricht von bis zu einer Million Vertriebenen.
Die israelische Luftwaffe flog am Sonntag Dutzende neuer Angriffe in Libanon. Die dortige Regierung spricht von bis zu einer Million Vertriebenen.
Hunderttausende fliehen aus den Vorstädten der libanesischen Hauptstadt. Sie übernachten auf den Straßen im Zentrum oder am Strand. Der Unmut über die Hizbullah ist groß.
Im Nahen Osten herrscht nach dem Tod von Hizbullah-Chef Nasrallah Sorge vor Vergeltungsschlägen. Iran fordert eine Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrats. Benjamin Netanjahu gibt sich siegessicher. Der Überblick.
Irans Oberster Führer hält sich nach dem Tod von Hizbullah-Anführer Nasrallah bisher alle Optionen offen. Setzt er auf Eskalation, droht dem Land ein Krieg gegen einen übermächtigen Gegner.
Unter Nasrallahs Führung wurde die Hizbullah zur Gefahr für die ganze Region. Man sollte ihm keine Träne nachweinen – und muss doch bangen. Lässt Iran sich das alles bieten?
Hassan Nasrallah führte seit gut drei Jahrzehnten eine Terrormiliz, das aber mit oft ruhiger Hand. Nach seiner Tötung steht die Hizbullah vor einem Führungsproblem. Sie könnte sich weiter radikalisieren – oder spalten.
Es habe eine „operative Gelegenheit“ für den Angriff auf den Hizbullah-Anführer gegeben, sagt die israelische Armee. Schuld an zivilen Opfern trage allein die Schiiten-Miliz.
Am Freitag fliegt Israel heftige Angriffe auf Beirut. Laut israelischer Armee wird der Hizbullah-Anführer Hassan Nasrallah dabei getötet. Die Schiitenmiliz äußert sich noch nicht.
Israels Armee geht weiter massiv gegen die Hizbullah-Miliz in Libanon vor. In der Hauptstadt Beirut fliehen Hunderte vor nächtlichen Angriffen in den Vororten. UN-Chef Guterres warnt vor einem Flächenbrand. Der Überblick.
Israel wollte die Gefahr aus Libanon schon mehrmals mit Gewalt beseitigen. Mit diesen Versuchen hat es sich immer weiter in den Konflikt verstrickt.
Trotz des internationalen Aufrufs für eine Waffenruhe beschießen sich Israel und die Hizbullah weiter. Die Sorge vor einer Eskalation wächst. Israels Premier Netanjahu wird vor den UN sprechen. Gibt er ein Zeichen der Entspannung? Der Überblick.
Es ist richtig, auf eine Waffenruhe mit der Hizbullah hinzuarbeiten – auch wenn Israel darauf vorerst kaum eingehen wird.
Israel lehnt den Vorstoß von USA und Frankreich für eine Waffenruhe mit der Hizbullah ab. Außenminister Katz erklärt, Israel wolle „Kämpfen bis zum Sieg“.
Amerika und Frankreich dringen auf eine dreiwöchige Kampfpause in Libanon. In Israel stößt der Vorschlag auf Ablehnung. Auch ein Einlenken der Hizbullah erscheint zweifelhaft.
„Es wird keine Waffenruhe im Norden geben“, betont Israels Außenminister Katz auf der Plattform X. Zuletzt hatte Ministerpräsident Benjamin Netanjahu dem Militär befohlen, die Einsätze in Libanon fortzusetzen.
Anthony Samrani ist Chefredakteur der libanesischen Zeitung „L’Orient – Le Jour“. Im Interview spricht er über die Gefahren für sein Land und seine Arbeit in Zeiten des Krieges.
Seit Tagen bemühen sich westliche und arabische Staaten in New York um eine Deeskalation im Nahen Osten. Nun setzen sie Israel und die Hizbullah unter Druck.
Die Hizbullah beschießt erstmals die Gegend südlich von Haifa. Israel setzt seine Luftangriffe in Libanon fort.
Israels Luftwaffe bombardiert unablässig Ziele der Hizbullah in Libanon – und schlägt damit auch zehntausende Zivilisten in die Flucht. Regierungschef Netanjahu hält trotz Kritik an seinem Kurs fest. Der Überblick.
Iran hat die Hizbullah einst mit aufgebaut, nun stellt die Eskalation in Libanon das Regime vor ein Dilemma. Teheran will sich nicht in einen Krieg mit Israel hineinziehen lassen, aber auch nicht schwach erscheinen.
Israel hat jedes Recht, sich gegen die Hizbullah zur Wehr zu setzen. Doch wie im Gazastreifen gilt: Ohne Plan für ein Danach wird jeder militärische Sieg verpuffen.
Die israelische Armee legt nach den Angriffen vom Montag nach und setzt die Hizbullah weiter unter Druck. In Israel warnen manche vor voreiligem Siegestaumel.
Am Dienstag hat die israelische Armee abermals Ziele in Libanon angegriffen. Der Konflikt überschattet den Beginn der UN-Generalversammlung.
In den vergangenen Tagen nahmen die Spannungen zwischen Israel und der Hizbullah zu. Aber welche Rolle spielt die Hizbullah im Libanon und wie ist der Konflikt mit Israel entstanden?
Nach der tödlichsten israelischen Angriffswelle in Libanon seit Oktober ist offen, wie sich die Eskalation weiterentwickelt. Dass die Hizbullah kapitulieren könnte, scheint unwahrscheinlich.
Die israelische Luftwaffe hat am Montag in Libanon die schwersten Luftangriffe seit dem Beginn des Abnutzungskrieges mit der Hizbullah geflogen.
Der Westen wurde von Israels Vorgehen gegen die Hizbullah kalt erwischt. Es war aber absehbar: Die Hamas ist stark dezimiert, die größere Gefahr geht vom Norden aus.
Angeblich erwägt Israel, den Norden des Gazastreifens komplett abzuriegeln – auch von Hilfslieferungen. Alle Bewohner müssten vorher das Feld räumen. Iran hat derweil zwölf angebliche israelische Agenten festgenommen.
Netanjahu sagt, Israel werde der Hizbullah weiter zusetzen, „bis sie die Botschaft verstanden hat“. Die Schiitenmiliz feuert so weit nach Israel wie noch nie.
Der israelische Luftangriff auf Beirut hat nicht nur Teile der militärischen Führung der Hizbullah eliminiert – sondern auch Wut und Verzweiflung hinterlassen. Und den Wunsch, zurückzuschlagen.
Die israelische Armee und die libanesische Hizbullah-Miliz haben sich mit heftigen Angriffen überzogen. Die israelische Armee berichtet von mehr als 100 Geschossen, die in Richtung Israel abgefeuert wurden.
Der gegenseitige Beschuss zwischen Israel und der Hizbullah geht mit voller Wucht weiter. Raketen der libanesischen Miliz treffen Häuser im Norden Israels. Das israelische Militär beschießt Hunderte Stellungen.
Bei den israelischen Luftangriffen seien unter anderem zwei hochrangige Hizbullah-Kommandeure getötet worden, wie die libanesische Miliz bestätigt. Die UN ruft alle Beteiligten zur Deeskalation auf.
Der in Beirut getötete Hizbullah-Militärkommandeur Aqil wollte angeblich mit seiner Miliz in Nordisrael eindringen. Libanons Außenminister warnt unterdessen vor einer „großen Explosion“. Der Überblick.
Seitdem am Dienstag Tausende Funkempfänger von Hizbullah-Kadern detonierten, streiten Juristen über die Frage: Ist ein solcher Angriff rechtlich zulässig?
Im Guerillakampf gegen Israel war die Hizbullah immer erfolgreich. Doch gerade wird sie in einem Abnutzungskrieg aufgerieben. Bei einem Angriff in Beirut wurde nach israelischen Angaben ein hoher Militärkader getötet.