Wie eine Flasche leer
Viele Israelis werfen ihre Pfandflaschen weg, Sara Netanjahu tut dies nicht. Doch die Gattin des Ministerpräsidenten denkt dabei nicht an den Umweltschutz, sie kassiert seit Jahren das Pfandgeld. Die Getränke bezahlt der Staat.
Viele Israelis werfen ihre Pfandflaschen weg, Sara Netanjahu tut dies nicht. Doch die Gattin des Ministerpräsidenten denkt dabei nicht an den Umweltschutz, sie kassiert seit Jahren das Pfandgeld. Die Getränke bezahlt der Staat.
Laut Medienberichten soll der frühere Hizbullah-Militärkommandeur Imad Mugnijeh vor sechs Jahren in einer gemeinsamen Operation der CIA und des Mossad ermordet worden sein. Warum wird dies ausgerechnet jetzt publik?
Für viele Argentinier war der Sonderermittler Alberto Nisman ein Held. Sie wollen die These, er habe Selbstmord begangen, nicht glauben – und halten es für möglich, dass die Staatspräsidentin den Hintermännern des Amia-Anschlags Straffreiheit zusicherte.
Nach dem tödlichen Angriff auf eine israelische Grenzpatrouille nahe der libanesischen Grenze signalisiert die Hizbullah, kein Interesse an einer weiteren Eskalation des Konflikts zu haben.
Bei einem gezieltem Raketenangriff der Hizbullah-Miliz sind zwei israelische Soldaten getötet worden. Bei anschließenden Vergeltungsschlägen kam auch ein UN-Blauhelmsoldat ums Leben.
Die jüdischen Verbände in Argentinien fordern, dass der Tag der Beerdigung Alberto Nismans zum nationalen Trauertag erklärt wird. Wurde der Staatsanwalt Opfer eines Stellvertreterkrieges in Lateinamerika, in dem Iran keine unbedeutende Rolle spielt?
Den radikalislamischen Gruppierungen im Irak und Syrien laufen Kämpfer aus der ganzen Welt zu. Häufig sind es Europäer. Der Chef der Münchner Sicherheitskonferenz rechnet darum mit Terroranschlägen auch in Deutschland.
Schützte die argentinische Präsidentin die Drahtzieher eines blutigen Bombenanschlags, um mit Iran ins Geschäft zu kommen? So liest sich die Anklage von Staatsanwalt Alberto Nisman, dessen Tod viele Fragen aufwirft.
Nach der Tötung von zwei Hizbullah-Kommandeuren rechnet Israel mit heftigen Vergeltungsaktionen. Die Terrorgruppe schwor Rache, ihren Drohungen ließ sie in der Vergangenheit meistens Taten folgen.
Nicht nur für die schiitische Hizbullah-Miliz aus dem Libanon war der israelische Hubschrauberangriff auf einen Fahrzeugkonvoi ein schwerer Schlag. Auch ein ranghoher Offizier der verbündeten iranischen Revolutionsgarden ist neben drei Hizbullah-Kommandeuren unter den Opfern.
Mit dem Angriff auf eine Hizbullah-Einheit auf den Golanhöhen hat Israel der Nusra-Front den Rücken gestärkt. Vom syrischen Ableger Al Qaidas brauchen seine Streitkräfte keine Angriffe zu fürchten.
Bei einem israelischen Luftangriff auf den Golanhöhen sind sechs Hizbullah-Kämpfer, darunter drei Kommandeure der libanesischen Schiitenmiliz, getötet worden.
Angst, Hass, Misstrauen: Frankreich erlebt derzeit seine schlimmste existenzielle Krise der letzten Jahrzehnte. Je mehr sich das Land verkrampft, umso mehr spielt es dem Islamismus zu. Ein Teufelskreis.
Der Feind meines Feindes ist mein Freund: Um ein Vordringen der Hizbullah auf die Golanhöhen zu verhindern, arrangiert sich Israel mit der Präsenz des syrischen Al-Qaida-Ablegers, der Nusra-Front.
Israelische Kampfflugzeuge sollen zwei Ziele in Syrien angegriffen haben. Getroffen wurden demnach Anlagen unter Kontrolle der Regierung nahe Damaskus und Dimas.
Neben Tripolis im Norden des Landes ist Arsal die zweite Lunte am Pulverfass Libanon. Nun droht das konfessionell gespaltete Land vollends ins Feuer des syrischen Konflikts zu geraten.
Die Lage im Libanon verschärft sich durch Gefechte, die sich im Grenzgebiet zu Syrien Palästinensermilizen und Kämpfer der Nusra-Front liefern. Sympathisanten des „Islamischen Staats“ attackieren Armee und Polizei.
Die iranische Führung bereitet sich auf Angriffe des „Islamischen Staats“ vor. Ihr libanesischer Verbündeter Hizbullah wappnet sich mit indirekter amerikanischer Hilfe gegen einen Vormarsch der Dschihadisten.
Im Libanon setzt die „Partei Gottes“ im Kampf gegen den IS auf christliche Selbstschutzeinheiten. Die Bedrohung durch die sunnitischen Extremisten wächst.
In Deutschland gilt die PKK als Terrorgruppe. In der Türkei sucht Präsident Erdogan nach einem Krieg mit 30 000 Toten die Aussöhnung mit den kurdischen Kämpfern.
Bei Amerli nördlich von Bagdad stehen Tausende schiitische Milizionäre bereit, um den Belagerungsring des „Islamischen Staats“ zu brechen. Auch die libanesische Hizbullah will den Kampf gegen die sunnitischen Dschihadisten in die eigenen Hände nehmen.
Der Beschuss Israels aus Syrien und dem Libanon zeigt eine Gefahr, die dem Land in Zukunft drohen könnte: Die Hamas im Gazastreifen könnte sich mit der Hizbullah im Libanon und Islamisten in Syrien verbünden.
Tausende Franzosen demonstrieren teilweise gewalttätig gegen Israels Militäroperation in Gaza – und versetzen jüdische Gemeinden in Angst und Schrecken.
Die israelischen Angriffe auf den Gazastreifen dauern an - es gibt Dutzende Tote. Genau beobachtet das Militär aber auch das Geschehen im Norden - denn die Hizbullah im Libanon ist mit ihrem Raketenarsenal eine noch viel größere Gefahr als Hamas und Islamischer Dschihad.
Drei Selbstmordanschläge in sechs Tagen: Der von Isis im Irak ausgelöste Terror hat den Libanon erreicht. Mit Razzien in den Hotels reicher Saudis versuchen die Behörden, des sunnitischen Terrors Herr zu werden.
Der Libanon gerät immer tiefer in den Sog des Krieges in Syrien und der Irak-Krise. All das hängt eng zusammen. Die Angst vor Anschlägen wird in Beirut immer größer.
Im innerschiitischen Machtkampf bringen sich mögliche Nachfolger des Ministerpräsidenten in Stellung. Moqtada al Sadr demonstriert Stärke mit den Kämpfern seiner Mahdi-Armee. Militärisch verlieren die Truppen der Zentralregierung aber weiter an Boden.
Hisbollah-Führer Hassan Nasrallah sieht Syriens Machthaber Assad nach dessen Wahl gestärkt. Der Bürgerkrieg könne nur enden, wenn die Rebellen sich für Versöhnung und Dialog mit Assad entscheiden würden.
Über Patenschaften für Kinder von Selbstmordattentätern soll das „Waisenkinderprojekt Libanon e.V.“ in Essen die Hizbullah unterstützt haben. Nun wurde der Verein verboten, Büros in mehreren Städten wurden durchsucht.
Anfang April gastiert wieder die Formel 1 in Bahrein. Seit drei Jahren schwelt im Inselstaat der Konflikt zwischen den regierenden Sunniten und der Opposition. Die Schiiten setzen auf die Macht der Straße und Iran.
Gemeinsam mit der Hizbullah haben Assads Truppen die Stadt Jabrud eingenommen. Der Grenzort zum Libanon war eine Hochburg der Opposition.
Ohne Ergebnis endeten nun bereits zum zweiten Mal die syrischen Friedensverhandlungen in Genf. Die Zahl der Todesopfer im Bürgerkrieg stieg auf über 140.000, mehr als die Hälfte von ihnen sind Zivilisten.
Ein Selbstmordanschlag hat die schiitische Vorstadt Harat Hreik im Süden von Beirut erschüttert. Sie gilt als Hochburg der Hizbullah. Es gab Tote.
Vor dem Libanon-Sondertribunal bei Den Haag läuft seit dem Vormittag der Mordprozess gegen die mutmaßlichen Mörder Rafiq al Hariris. Hizbullah-Angehörige sollen den sunnitischen Multimilliardär 2005 umgebracht haben – im Auftrag des Assad-Regimes.
Zerlegt in Einzelteile schafft die Hizbullah laut Medienberichten ihre Raketen über die Grenze in den Libanon, um sie vor israelischem Zugriff in den Wirren des syrischen Bürgerkriegs zu schützen. Amerikas Außenminister Kerry vermittelt wieder in Nahost.
Bei einem Autobombenanschlag in der libanesischen Hauptstadt Beirut sind vier Menschen getötet worden. Die Explosion ereignete sich in der Nähe des Hizbullah-Hauptquartiers.