Wie Judenhass vordringt
Eine israelfeindliche Allianz aus politisierten jungen Leuten, Akademikern und Islamisten gefährdet die Demokratie. Vom Himmel gefallen sind ihre Proteste nicht. Ein Gastbeitrag.
Eine israelfeindliche Allianz aus politisierten jungen Leuten, Akademikern und Islamisten gefährdet die Demokratie. Vom Himmel gefallen sind ihre Proteste nicht. Ein Gastbeitrag.
Im Ringen um eine Waffenruhe hat der amerikanische Präsident Joe Biden einen Vorschlag Israels vorgestellt. Er will damit Bewegung in die festgefahrenen Verhandlungen bringen.
Laut einem Militärsprecher der Huthi haben die Rebellen die USS Eisenhower mit Raketen beschossen. Zuvor hatten die britische und die amerikanische Luftwaffe insgesamt 13 Huthi-Militäreinrichtungen bombardiert.
Israels Nationaler Sicherheitsberater stimmt die Bevölkerung darauf ein, dass der Krieg noch lange dauern wird. Das verstärkt auch die Sorgen um die Geiseln.
Die Dokumentation „War and Justice“ von Marcus Vetter und Michele Gentile beschäftigt sich mit der Arbeit des Internationalen Strafgerichtshofs, der kürzlich gegen Netanjahu und die Hamas Haftbefehle erlassen hat.
Israels Offensive in Rafah im Süden Gazas ist höchst umstritten. Nun hat die Armee nach eigenen Angaben ein wichtiges Ziel dort erreicht. Der Vorstoß könnte neue Spannungen zwischen Israel und Ägypten auslösen. Der Überblick.
In Folge 301 sprechen wir über die Erfolgsaussichten der Haftbefehlsanträge gegen drei Hamas-Führer und zwei israelische Politiker am Haager Strafgerichtshof. Wir blicken zudem auf das IGH-Urteil zur Offensive in Rafah.
Die Immunität des israelischen Regierungschefs und die fehlende Staatlichkeit Palästinas. Ein Gastbeitrag.
Es darf nicht der Eindruck entstehen, dass das Recht aktuell dem Terror dient. Denn der negiert jede Bindung an zivilisatorische Grundsätze. Und die Belohnung von Unrecht führt in eine andere Welt.
Israels Armee stößt im Süden des Gazastreifens weiter vor und beteuert, dabei nur Hamas-Ziele anzugreifen. Der Druck auf die Regierung des Landes steigt trotzdem weiter. Schreitet nun der Weltsicherheitsrat ein? Der Überblick.
Die Bundesregierung bringt das Rentenpaket II auf den Weg. In Südafrika wird ein neues Parlament gewählt. Und beim FC Bayern könnte die Trainerdebatte endgültig enden. Der F.A.Z. Frühdenker.
Brandanschläge auf Synagogen, Verabredung zum Mord an Juden: Antisemitismus erstarkt. Darauf hat auch das Internet Einfluss.
Offene Konfrontation: Nach der Anerkennung Palästinas bemüht sich Spanien vergeblich, die schwere Beziehungskrise mit Israel zu entschärfen und intensiviert die Vermittlungsbemühungen.
Netanjahu: Luftschlag war „tragischer Fehler“ / Palästina als Staat anerkannt
Nach dem Luftschlag auf Rafah mit 45 Toten befürchtet Israel, dass seine Verbündeten eine härtere Haltung einnehmen. Auch die Geiselverhandlungen sind betroffen.
An diesem Dienstag haben Irland, Norwegen und Spanien Palästina als Staat anerkannt. Was bedeutet dieser Schritt – und welche Folgen hat er? Die wichtigsten Fragen und Antworten.
In den Verhandlungen über die Hamas-Geiseln in Gaza soll es einen neuen Anlauf geben. Die Konfliktparteien und ihre ausländischen Vermittler verfolgen jedoch unterschiedliche Interessen. Ein Überblick.
Israels verheerender Luftangriff in Rafah ruft den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen auf den Plan. Hat das Land die „rote Linie“ der USA überschritten? Der Überblick.
Dutzende Tote nach Angriff auf Rafah / Schusswechsel an der Grenze zu Ägypten
Laut Israels Militär wurde ein Grundstück angegriffen, in dem „Hamas-Terroristen operiert haben“. Ein Sprecher der radikalislamischen Hamas sagt, bei dem Angriff wurden 35 Menschen getötet, die meisten von ihnen Frauen und Kinder.
In einem Zeltlager palästinensischer Flüchtlinge in der Stadt Rafah ist nach einem israelischen Angriff Feuer ausgebrochen. Ärzten zufolge sterben mindestens 35 Menschen. Israel spricht von einem Einsatz gegen ranghohe Hamas-Mitglieder.
Die EU-Außenminister beraten über den Gazakrieg, Özdemir will mehr Herkunftsangaben bei Lebensmitteln und die DFB-Auswahl startet ihr Trainingslager. Der F.A.Z. Frühdenker.
Israel sieht keinen Widerspruch zwischen der jüngsten Entscheidung des IGH und weiteren Angriffen in Rafah. Tatsächlich wird die Anordnung des Gerichts unterschiedlich ausgelegt.
Erstmals seit vier Monaten haben die Hamas mehrere Raketen aus Rafah auf den Großraum Tel Aviv abgefeuert. CSU-Generalsekretär Huber kritisiert derweil Vizekanzler Habeck.
Die Frankfurter Römerberggespräche widmen sich dem „Nahostkonflikt auf deutschem Boden“. Über den Gazakrieg und seine Folgen wird nicht schablonenhaft, sondern differenziert diskutiert.
Auch daheim steht die israelische Regierung unter steigendem Druck. Sie scheint nun mit aufgeweichten Positionen in neue Waffenstillstandsverhandlungen gehen zu wollen. Israels Armee dementiert die Gefangennahme eigener Soldaten in Gaza. Der Überblick.
Haftbefehle gegen Netanjahu und Gallant werden beantragt. Irland, Norwegen und Spanien wollen Palästina als Staat anerkennen und der IGH ordnet an, die Rafah-Offensive zu beenden. Israel gerät immer stärker in die Defensive.
In Israel sind Vergleiche mit dem Dritten Reich überraschend weit verbreitet. Sie richten sich auch gegen politische Gegner im eigenen Land. Gegenwärtig haben sie Hochkonjunktur.
Dass der AStA der Frankfurter Goethe-Universität sich deutlich gegen ein Palästina-Camp positioniert, ist ein gutes Zeichen. Einen Abbruch des Protests wünschen sich die Studentenvertreter trotzdem nicht.
Südafrika hat in einem Antrag vor dem IGH den sofortigen Rückzug Israels aus Rafah gefordert. Die Richter in Den Haag entschieden nun im Sinne Pretorias. Israel reagiert empört.
Die Präsidentin der Berliner Humboldt-Universität bedauert die Räumung eines besetzten Gebäudes. Für die macht sie den Regierenden Bürgermeister verantwortlich.
Südlich der Stadt Rafah soll es nach palästinensischen Angaben zu Gefechten zwischen israelischen Soldaten und Hamas-Kämpfern gekommen sein. Auch in Dschabalia im Norden des Gazastreifens verstärkte die israelische Armee ihre Angriffe.
Die Anklage gegen Israels Ministerpräsident Netanjahu zeigt: An das humanitäre Völkerrecht werden hohe moralische Erwartungen gerichtet, die es oft selbst nicht erfüllen kann. Das gilt besonders im Nahostkonflikt.