Plötzlich wirkt der Brexit
Vor dem Brexit-Votum warnten nicht wenige Politiker und Ökonomen vor den wirtschaftlichen Schäden eines EU-Austritts. Jetzt häufen sich die schlechten Nachrichten.
Vor dem Brexit-Votum warnten nicht wenige Politiker und Ökonomen vor den wirtschaftlichen Schäden eines EU-Austritts. Jetzt häufen sich die schlechten Nachrichten.
Die Zahl neu besetzter unbefristeter Stellen ist in Großbritannien so stark gefallen wie zuletzt zur Rezession 2009 - glaubt man einer Umfrage des Personalvermittlerverbands REC. Der sagt: Das Brexit-Votum ist schuld.
Die Bank von England muss den Leitzins auf ein neues Rekordtief senken und die Notenpresse anwerfen, um am Finanzmarkt Anleihen zu kaufen. Sonst droht der Gesamtwirtschaft nach dem Brexit ein langfristiger Schaden.
Großbritanniens Geldhüter sollen helfen, den Brexit-Schock zu dämpfen. Heute treffen sie sich wieder. Aber was können sie überhaupt tun, um vor dem EU-Austritt die Wirtschaft zu stützen?
Springer wird vorsichtig und erwartet nur noch eine Stagnation des Umsatzes. Der Blick nach Großbritannien trägt dazu bei.
Die Frage sei nicht ob, sondern wann Großbritannien abermals Ziel eines Terroranschlags sei, heißt es im Königreich. Darauf will sich die Hauptstadt nun vorbereiten und die Bevölkerung beruhigen.
Für die britische Geldbranche steht durch einen EU-Austritt des Vereinigten Königreiches viel auf dem Spiel. Jetzt forciert sie den Druck.
Leroy Sané hat andere Ziele als Schalke 04. Der Rekordtransfer zu Manchester City, der am Dienstag wohl auch formal beschlossen wird, mag manchem Fan in der Seele weh tun. Für den Verein ist es eine gute Entscheidung.
Heute in Europa leben zu dürfen ist ein Glück. Wir müssen entscheiden, ob wir die Kraft und den Willen haben, in dem großen globalen Dorf der Zukunft unsere Kräfte zu bündeln, oder ob wir in kleinem Karo die Zukunft verspielen.
Die Zinsentscheidung der Bank von England wird in der neuen Woche für Diskussionsstoff an den Börsen sorgen. Ebenso Amerikas Arbeitsmarktdaten. Zudem wird knapp die Hälfte aller Dax-Firmen ihre Bücher öffnen. Nehmen Anleger jetzt Gewinne mit?
Urlauber profitieren von der Abwertung der britischen Währung. Das Reiseziel Japan ist dagegen unattraktiver als im Vorjahr. Deutsche meiden große Städte.
Die EU-Kommission hat den ehemaligen französischen Außenminister Michel Barnier zum Verhandlungsführer der Austrittsgespräche mit Großbritannien ernannt.
Der größte Onlinehändler der Welt bereitet die Lieferung mit ferngesteuerten Fluggeräten vor. Zukunftsmusik? In Großbritannien geht es vielleicht schneller als gedacht.
Können Banken in Großbritannien auch nach dem Brexit ihre Dienste in der EU anbieten? Außenminister Johnson hat sich dazu geäußert – und in Europa für Erstaunen gesorgt.
„Das kriegen die hin.“ Das ist nach dem Brexit-Votum der Briten der Tenor beim Treffen der Finanzminister und Notenbankchefs der Top-Wirtschaftsmächte. Auch sonst vermeiden die G-20-Länder jeden Hauch von Aktionismus und Hektik - obwohl die Risiken nicht gerade abnehmen.
Frankfurt braucht Realismus: London ist eine globale Finanzmetropole und wird es bleiben. Das hat nicht nur historische Gründe.
Der Brexit hat den Deutschen den Wert der europäischen Einigung vor Augen geführt. Auch wenn viele „Europa“ mit „zerstritten“ assoziieren, sieht eine deutliche Mehrheit Deutschlands Zukunft in der EU.
Der jüngste Aufschwung am deutschen Aktienmarkt ist am Freitag ins Stocken geraten. Neue europäische Konjunkturdaten zeichneten ein uneinheitliches Bild, vor allem für Großbritannien nach dem Brexit-Votum.
Konjunkturdaten aus dem Vereinigten Königreich signalisieren eine deutliche Verunsicherung der Firmen. Und auch Ökonomen sind skeptisch.
Bislang drückte Frankreich beim Brexit aufs Tempo. Nun hat Präsident Hollande aber plötzlich Verständnis, dass sich London vor den offiziellen Verhandlungen Zeit lassen will – unter einer Bedingung.
Mathematiker, Statistiker, Ökonomen - auf einmal tummeln sich an den Universitäten Fußball-Prognostiker. Alle wollen das Ergebnis der EM vorhersagen.
Was in den Verhandlungen zum Brexit mit Großbritannien zu beachten ist: Die Union muss sich auf Handel und Sicherheit konzentrieren.
Mehr Bankgeschäfte, künftiger Sitz der Bankenaufsicht und mehr: Forscher der Frankfurter Goethe-Universität haben nachgefragt, was die hiesige Finanzgemeinde über den EU-Austritt der Briten denkt.
Die Vereinten Nationen werfen Deutschland vor, Polizisten ohne Absprache aus dem Krisenland Südsudan abgezogen zu haben. Die Kritik gilt aber auch anderen Ländern.
Ihre erste Auslandsreise hat die neue britische Premierministerin zu Angela Merkel geführt. In Sachen Brexit soll es nach dem Willen der Kanzlerin bald Klarheit geben.
Großbritannien wird die EU-Ratspräsidentschaft nicht wie geplant in der zweiten Jahreshälfte 2017 übernehmen. Eine entsprechende Mitteilung übermittelte Premierministerin Theresa May an EU-Ratspräsident Donald Tusk.
Der jüngste Terror in Deutschland und Frankreich bestärkt die Chinesen im Gefühl, dass ihr einstiges Traumziel im Chaos versinkt. Europa gilt für asiatische Urlauber plötzlich als Ort, an dem es jeden jederzeit treffen kann.
Wie sehen deutsche Entscheider die EU nach dem Brexit? Das F.A.Z.-Elite-Panel gibt erstmals Einblicke in die Stimmung nach dem Referendum.
Der Internationale Währungsfonds korrigiert die Prognosen für Großbritannien und Deutschland deutlich. Die Auswirkung auf die Weltwirtschaft sei aber begrenzt.
Europas größter Online-Modehändler Zalando hat mit vorläufigen Zahlen für eine faustdicke Überraschung gesorgt. Nicht nur Analysten zeigen sich erstaunt. Die ersten Vergleiche mit einem amerikanischen Online-Mitbewerber kommen auf.
Deutsche und britische Universitäten profitieren vom Austausch ihrer Studenten und Mitarbeiter. Also einfach ruhig bleiben und weitermachen, trotz des bevorstehenden Brexits? Viele wollen das, doch nicht alle sind dabei entspannt.
Der Chef der britischen Labour-Partei unterliegt im Streit um neue Atomwaffen. Trotz seines Protestes stimmt die Mehrheit der Fraktion für ein milliardenschweres Rüstungsprojekt – und offenbart damit abermals den tiefen Riss, der durch die Partei geht.
Die heute jungen Briten könnten die erste Generation sein, die im Laufe ihres Berufslebens real weniger verdient als ihre Vorgänger.
Die neue Premierministerin von Großbritannien versteht Mode als ständige Provokation. Das Volk holt sie damit trotzdem ab. Vor allem mit ihren Schuhen.
Wenn die fünftgrößte Volkswirtschaft der Welt die EU verlässt, soll das perfekt vorbereitet sein. Darum laufen jetzt schon die ersten Gespräche mit Australien und Kanada. Aber wie wird das Verhältnis zur EU nach dem Brexit?
Nach dem Brexit-Votum kommt der Zug in Richtung Frankfurt in Fahrt. Makler frohlocken, Banker suchen Büros. Aber nicht nur sie ziehen um; Frankfurt ist nicht das einzige Ziel. Der Konkurrenzkampf der Standorte ist voll im Gange.