Charme-Offensive in Berlin
Amerikas Botschafter in Berlin, John Emerson, lädt zum Gespräch. Nur über den vierten Stock seines Arbeitsplatzes am Pariser Platz will er nicht reden.
Amerikas Botschafter in Berlin, John Emerson, lädt zum Gespräch. Nur über den vierten Stock seines Arbeitsplatzes am Pariser Platz will er nicht reden.
In der Regierungszeit des Bundeskanzlers Helmut Kohl agierte im Kanzleramt einmal als Staatsminister und „Geheimdienstkoordinator“ der Heidelberger
Der Vorgang ist skandalös, doch das Abhören des Handys von Kanzlerin Merkel durch die NSA ist völkerrechtlich nicht verboten. Erst zwischenstaatliche Verträge könnten ein entsprechendes Spionageverbot regeln. Ein Gastbeitrag von Völkerrechtler Stefan Talmon.
Endlich hat Wladimir Putin in einer Magazin-Auswahl Weltgeltung erlangt, aber das Chaos daheim bleibt. Was steckt hinter Putins Imagesieg?
Ab diesem Freitag hat Edward Snowden einen neuen Chef. Dessen Name ist zwar noch unbekannt, aber laut seinem Anwalt ist es ein großer russischer IT-Unternehmer.
China verlangt eine Erklärung von Amerika zu Berichten, nach denen die australische Botschaft in Peking in die amerikanischen Ausspähaktionen einbezogen worden sei.
In Amerika formiert sich Widerstand gegen Europas empörte Politiker. Sie werden als ahnungslos und undankbar dargestellt – und auch als ein bisschen böse.
Der Internetkonzern Google reagiert empört auf die neuen Ausspäh-Berichte. NSA-Chef Keith Alexander versucht indes zu beschwichtigen: Nicht Millionen, sondern bloß Tausende Nutzer seien infiltriert worden.
Das soziale Netzwerk legt glänzende Zahlen vor, verliert aber bei Jugendlichen an Zugkraft. Die Wettbewerber Google und Yahoo werden zum Gegenstand neuer NSA-Enthüllungen.
Zusagen über ein mögliches Anti-Spionage-Abkommen haben die deutschen Vertreter bei ihrem Besuch im Weißen Haus nicht erhalten. Kommende Woche wollen die Präsidenten von Verfassungsschutz und BND nach Amerika reisen.
„Schützt uns die Regierung vor Obamas Ohr?“, fragte die Sendung „ZDF log in“ und zeigte doch nur eins: Gegen die moderne Überwachungstechnik sind wir letztlich machtlos - und für unsere Datensicherheit auch selbst verantwortlich.
bern. FRANKFURT, 30. Oktober. Der amerikanische Geheimdienst NSA hat offenbar weit mehr Daten der Internetkonzerne Google und Yahoo abgegriffen als bisher ...
Geheimdienste haben die internen Leitungen von Google und Yahoo ausgespäht. Damit konnten sie amerikanische Gesetze umgehen und viele Daten sammeln. Sogar zu viele für ihren Geschmack.
Der amerikanische Geheimdienst NSA infiltriert die Rechenzentren der Internetkonzerne Google und Yahoo auf der ganzen Welt, berichtet die „Washington Post“. Es geht auch um Millionen E-Mail-Konten. Und wieder soll daran ein britischer Geheimdienst beteiligt sein.
Insbesondere die Regierungen in Frankreich und Spanien, die sich gerade über amerikanische Spähangriffe empört haben, müssen sich nun selbst fragen lassen,
In diesen Tagen gibt es wenige Gründe, sich die Vereinigten Staaten zum Vorbild zu nehmen. Die Abhöraffäre durch den Geheimdienst NSA oder der Streit um die ...
jagr. FRANKFURT, 30. Oktober. Der frühere hessische CDU-Ministerpräsident und derzeitige Vorstandsvorsitzende des Baukonzerns Bilfinger SE Roland Koch hat die ...
Die allgegenwärtige Überwachung hat einen Weltstaat geschaffen: Es gibt keinen Ort mehr, an den man emigrieren kann. Und die Menschen sind gezwungen, sich in den Weltherrscher einzufühlen.
Die NSA-Abhöraffäre ist nicht nur unheimlich, weil sie zeigt, was sich ein Geheimdienst leisten kann. Sie ist es auch deshalb, weil die Informationen, die gestreut werden, auf einer einzigen Person beruhen.
Ende Oktober kam die Start-up-Szene zur ersten TechCrunch Konferenz Europas zusammen. Man feierte sich selbst und zahlreiche technische Neuerungen. Nur über ein Thema wurde nicht gesprochen: Den Überwachungsskandal.
In die Branche der Unternehmensberatungen und Wirtschaftsprüfer kommt Bewegung: Pricewaterhouse Coopers, kurz PwC, und der kleinere Konkurrent Booz & Company wollen sich zusammentun.
Saudi-Arabien fühlt sich von Amerika im Stich gelassen. Vor allem Washingtons Energiepolitik, die Annäherung zu Iran und dessen Verhalten im Syrien-Konflikt sind den Saudis ein Dorn im Auge. Riad geht nun eigene Wege.
Vielleicht lernt auch die Weltmacht Amerika, dass das Vertrauen seiner Partner ein wichtiges Gut ist. Nicht zuletzt der eigenen Interessen wegen.
Wegen des Spähangriffs auf das Handy von Bundeskanzlerin Angela Merkel wollen sich am heutigen Mittwoch ranghoher Vertreter beider Regierungen im Weißen Haus treffen.
Nach Angaben von Amerikas Geheimdienstdirektor Clapper war das Weiße Haus über Spähaktionen immer informiert. NSA-Direktor Alexander sagte, man habe Hilfe der Europäer erhalten, die ihrerseits Amerikaner bespitzeln würden. Auch Deutschland tue das. Der BND weist das zurück.
Die Amerikaner sind besorgt über den Ärger im Ausland. Der „USA Freedom Act“ soll die NSA-Tätigkeiten einhegen. Doch im Einzelnen ist vieles umstritten.
In einer Stellungnahme hat NSA-Chef Alexander die Arbeit des amerikanischen Geheimdienstes verteidigt, seit dem 11. September 2001 habe es keinen schweren Terroranschlag auf die Vereinigten Staaten gegeben. Er betonte, dass die in Europa gesammelten Telefondaten zum Teil von europäischen Geheimdiensten stammten.
Die amerikanische Regierung gibt sich in der Affäre um das Abhören des Kanzlerinnen-Handys ungerührt und scheint die Empörung hierzulande für kindisch und belanglos zu halten. Erkennt Präsident Barack Obama nicht, wie groß der Vertrauensverlust ist?
Die Bundesregierung setzt auf ein „No-Spy-Abkommen“ mit den Vereinigten Staaten. Völkerrechtlich wäre das kaum bindend. Die NSA-Affäre muss politisch gelöst werden. Nun hat die Kanzlerin ihren außenpolitischen Berater nach Washington geschickt.
anr./sat./ban. WASHINGTON/BERLIN, 29. Oktober. Die Enthüllungen über die Überwachung des Telefons von Bundeskanzlerin Angela Merkel und weiterer führender ...
David Cameron droht der britischen Presse: Die Berichterstattung des „Guardian“ in der NSA-Affäre gefährde die nationale Sicherheit. Die Zeitungen sehen in Camerons Äußerungen einen abermaligen Angriff auf die Pressefreiheit.
Es ist ein Tiefschlag für Obamas Krisenmanagement: Ausgerechnet die Demokratin Dianne Feinstein schließt sich den Kritikern der NSA an. Die Vorsitzende des Senatsausschusses für die Geheimdienste verurteilt das Ausspähen von Verbündeten.
Präsident Obama will den amerikanischen Geheimdiensten angeblich künftig offiziell verbieten, verbündete Regierungschefs abzuhören. Auch Dianne Feinstein, die Vorsitzende des Geheimdienstausschusses, verurteilt solche Aktivitäten.
Nicht nur Metadaten, sondern auch Gesprächsinhalte sollen von Merkels Handy ausspioniert worden sein. Nach einem Bericht der „New York Times“ hatten NSA-Mitarbeiter in Deutschland dafür ausdrücklich eine Genehmigung.
In Berlin treffen sich auf Einladung des amerikanischen Onlinemediums „Techcrunch“ Internetunternehmen. Am Rande spielen auch die Enthüllungen von Edward Snowden eine Rolle.
Mit einer Website wollen Unterstützer des früheren amerikanischen Geheimdienstlers Edward Snowden Geld sammeln. So sollen seine Anwaltskosten gedeckt werden.