Einer legt den Fall nicht zu den Akten
Fünfunddreißig Jahre nach dem Anschlag auf das Oktoberfest, bei dem dreizehn Menschen ums Leben kamen, wird der Fall neu aufgerollt. Der Polit-Thriller „Der blinde Fleck“ zeigt, warum das so ist.
Fünfunddreißig Jahre nach dem Anschlag auf das Oktoberfest, bei dem dreizehn Menschen ums Leben kamen, wird der Fall neu aufgerollt. Der Polit-Thriller „Der blinde Fleck“ zeigt, warum das so ist.
Ermittler Alberto Nisman erhebt schwere Vorwürfe gegen Argentiniens Präsidentin - und wird einen Tag vor einer wichtigen Anhörung tot aufgefunden. Jetzt kommt heraus: Er wollte einen Haftbefehl gegen die Staatschefin erwirken.
Jeder fünfte Türke findet, dass Gewalt im Namen des Islam gerechtfertigt ist und der Anschlag auf „Charlie Hebdo“ eine Strafe für Gotteslästerung war. Insgesamt zeigt sich ein tiefes Misstrauen gegenüber dem Westen.
Die digitale Vorherrschaft der Vereinigten Staaten ist für Europa eine Herausforderung. Aber es wäre falsch, sich mit China oder Russland zu verbünden. Wie wäre es mit Brasilien?
Allein ein Drittel der in der Bundesrepublik tätigen russischen Diplomaten arbeitet für den Geheimdienst. Sie wollen über alles Bescheid wissen: Politik, Wirtschaft, Militär. Ihre Arbeit hat sich seit dem Kalten Krieg kaum verändert.
Der deutsche Auslandsgeheimdienst rüstet auf und sammelt offenbar schon jetzt weit größere Datenmengen über Telefonate oder SMS-Verkehr als bisher angenommen. Auch die Kommunikation in sozialen Netzwerken ist im Visier des BND.
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Das Massaker an 132 Schulkindern in Peshawar hat Pakistan wachgerüttelt. Die Hoffnungen der Bevölkerung ruhen auf dem Militär. Doch sind Politik und Armee wirklich in der Lage, den islamistischen Extremismus zu besiegen?
Kann ein Staat einfach bestimmen, wer Verschlüsselungstechniken anwenden darf? Über Generalverdacht im Kampf gegen den Terror und den heimlichen staatlichen Zweitschlüssel.
Griechenlands neuer Finanzminister Varoufakis provoziert. Am Ende werde Deutschland zahlen müssen, droht er. Die Sparpolitik nennt der linke Wirtschaftsprofessor „fiskalisches Waterboarding“. Und Frankreich führe mit Deutschland einen „Todestanz“ auf.
Anti-Viren-Experten haben einen sogenannten „Keylogger“ identifiziert. So ein Trojaner liest alles mit, was man in die Tastatur tippt. Von denen gibt es viele. Nur dieser stammt offenbar direkt von der NSA und hat den Weg schon bis ins Bundeskanzleramt gefunden.
Nach dem rätselhaften Tod des regierungskritischen Staatsanwalts Nisman geht Argentiniens Präsidentin Kirchner in die Offensive: Sie schiebt dem Geheimdienst die Verantwortung zu und will nun die gesamte Organisation auflösen.
Die jüdischen Verbände in Argentinien fordern, dass der Tag der Beerdigung Alberto Nismans zum nationalen Trauertag erklärt wird. Wurde der Staatsanwalt Opfer eines Stellvertreterkrieges in Lateinamerika, in dem Iran keine unbedeutende Rolle spielt?
Den radikalislamischen Gruppierungen im Irak und Syrien laufen Kämpfer aus der ganzen Welt zu. Häufig sind es Europäer. Der Chef der Münchner Sicherheitskonferenz rechnet darum mit Terroranschlägen auch in Deutschland.
Im griechischen Wahlkampf liefern sich Politiker aus dem Linksbündnis einen Wettstreit um die drastischsten Vergleiche und absurdesten Forderungen. Dabei wird deutlich, dass es sich bei Syriza um keine einheitliche Partei handelt.
6000 Dschihadisten wollen die Vereinigten Staaten im Kampf gegen den Islamischen Staat getötet haben. Verteidigungsminister Chuck Hagel warnt aber davor, anhand solcher Zahlen den Fortschritt des Kampfes gegen die Terrormiliz zu beurteilen.
Die Versuche des Hollywood-Regisseurs, sich bei Wladimir Putin einzuschmeicheln, sind feige, unehrlich und respektlos gegenüber den Ukrainern, die im Kampf gegen Russland gestorben sind.
Lässt sich Kriminalität im Internet besser bekämpfen, wenn Klarnamen Pflicht werden? Und ändern sie auch den rüden Umgangston im Netz? Die Frage ist, wen Pseudonyme online tatsächlich schützen.
Der Sparplan für das Militär wird überarbeitet, Geheimdienste und Polizei werden gestärkt: Nach den Anschlägen von Paris erhöht die französische Regierung ihre Mittel für den Kampf gegen den Terrorismus. Auch der rechtlichen Rahmen soll verbessert werden.
Schützte die argentinische Präsidentin die Drahtzieher eines blutigen Bombenanschlags, um mit Iran ins Geschäft zu kommen? So liest sich die Anklage von Staatsanwalt Alberto Nisman, dessen Tod viele Fragen aufwirft.
Sie steigen auf Dächer, balancieren auf Kränen und stellen die Videos davon ins Internet: Sogenannte Roofer suchen mit waghalsigen Klettereien die totale Entgrenzung. Sie waren auch schon auf dem Neubau der EZB.
Lange war der französische Intellektuelle Tariq Ramadan schwer einzuschätzen: Ist er dem Dialog zwischen Westen und Islam offen oder schürt er Vorurteile? Nun offenbart er sein wahres Gesicht.
Zwischen der britischen Presse und der Regierung um Premierminister Cameron herrscht Eiszeit. Nun wurde publik, dass der Geheimdienst GCHQ in den Korrespondenzen internationaler Journalisten herumschnüffelte.
Ein Amerikaner hat alle Dokumente der Air Force zu angeblichen Ufo-Sichtungen gesammelt und ins Netz gestellt. Immerhin 130.000 Seiten, die von allerhand kuriosen Beobachtungen berichten.
Es ist das erste Zeugnis eines Gefangenen, der noch immer in Guantánamo sitzt. An diesem Dienstag erscheint Mohamedou Ould Slahis Tagebuch - zensiert und mit zehn Jahren Verspätung. Es ist ein langer und qualvoller Bericht.
Europäische Staaten halfen der CIA dabei, Terrorverdächtige in illegalen Gefängnissen festzuhalten. Schluss mit „Verleugnung und Vetuschung“, fordern Menschenrechtler. Auch Deutschland habe bislang nur halbherzig Aufklärung betrieben.
Jetzt ist der CIA-Folterbericht auf Deutsch erschienen. Dabei kann man sich gut über amerikanische Methoden entrüsten. Aber was Folter ist, weiß die Welt noch immer viel zu wenig.
Die türkische Hafenstadt Mersin gilt als Zentrum des Menschenschmuggels in Richtung Westeuropa. Wie funktioniert das Geschäft mit der Hoffnung? Eine Spurensuche.
Staatsanwalt Alberto Nisman sollte den blutigen Anschlag auf ein jüdisches Kulturzentrum in Buenos Aires aufklären. Die Hintermänner vermutete er in Iran. Nun ist er tot aufgefunden worden - kurz vor einer Anhörung.
Ein Großaufgebot der Polizei kontrolliert in Dresden am Abend, ob das Demonstrationsverbot eingehalten wird. Einige Pegida-Sympathisanten stellen Kerzen in die Fenster. In vielen anderen deutschen Städten gehen die Menschen dagegen abermals auf die Straße – die meisten von ihnen gegen Pegida.
Ex-Vizekanzler Philipp Rösler spricht über seinen Wechsel von Berlin als Gastgeber des Weltwirtschaftsforums nach Davos, warum die Deutschen der Welt ein Vorbild sind und über die Chancen eines politischen Comebacks. Das Schwyzerdütsch, sagt er, ist noch eine Herausforderung für ihn.
In Grosnij folgen Hunderttausende einem Aufruf von Machthaber Kadyrow und protestieren gegen die Mohammed-Karikaturen in „Charlie Hebdo“. Kadyrow versteigt sich zu steilen Thesen.
Man konnte aus Algerien berichten, was man wollte, die kleine linke Dynastie im Frankfurter Nordend wollte von einem verknöcherten Islam nichts wissen. Sie sagte: Wer den Islam angreift, greift die Muslime an. Ein Weggefährte berichtet.
Nach einem Zeitungsbericht war der amerikanische Geheimdienst schon Jahre vor der Cyber-Attacke auf Sony in nordkoreanischen Computernetzen unterwegs. Den drohenden Angriff erkannte die NSA trotzdem nicht.
Die Sicherheitsbehörden gehen mit Hochdruck der konkreten Terrordrohung von Islamisten gegen die Pegida-Bewegung in Dresden nach.
Der frühere FDP-Chef Philipp Rösler arbeitet inzwischen beim Weltwirtschaftsforum in Davos. In diesem Jahr soll sich der Wirtschaftsgipfel mit dem Kampf gegen gewaltbereite Extremisten befassen, sagte er der Sonntagszeitung.