Warum vergeben die Söhne den Mördern ihres Vaters?
Die Söhne des ermordeten saudischen Journalisten Jamal Khashoggi verzeihen den Mördern ihres Vaters. Die Umstände lassen vermuten, dass sie von der saudischen Führung unter Druck gesetzt werden.
Die Söhne des ermordeten saudischen Journalisten Jamal Khashoggi verzeihen den Mördern ihres Vaters. Die Umstände lassen vermuten, dass sie von der saudischen Führung unter Druck gesetzt werden.
Amerikas Geheimdienste stehen im Zentrum innenpolitischer Kämpfe. Deshalb wollte Trump seinen loyalen Fürsprecher John Ratcliffe an der Spitze der Dienste installieren. Nun ist ihm das gelungen. Richard Grenell muss in Berlin bleiben.
Im Januar bejubelten Amerika und China ein Handelsabkommen. Doch die Corona-Pandemie hatte längst ihren Lauf genommen. Jetzt haben die Beziehungen der Weltmächte einen Tiefpunkt erreicht. 140 Tage einer Zuspitzung.
Die Sicherheitsbehörden glauben, dass Linksextremisten über eine Klimaschutz-Gruppe anschlussfähig werden wollen. Das sehen auch die Geheimdienste in anderen Ländern so. Das Bündnis „Ende Gelände“ wehrt sich gegen die Einstufung.
Dass auch Geheimdienste wie der Bundesnachrichtendienst kontrolliert werden, ist nur angebracht. Seine notwendige Kontrolle darf seine Kerntätigkeit nicht unmöglich machen.
Die Richter gestehen dem Bundesnachrichtendient durchaus Durchgriffsrechte zu, aber eine „pauschale und globale“ Überwachung untersagen sie – und fordern eine stärkere Kontrolle.
Deutsche Grundrechte gelten immer und überall – auch Amtsträger jenseits der Grenzen können sich nicht alles erlauben. Aber der BND muss arbeiten können.
An diesem Dienstag entscheidet das Bundesverfassungsgericht, wozu der Bundesnachrichtendienst gegenüber Ausländern verpflichtet ist. Es ist das letzte Urteil unter Federführung eines Richters – über dessen Nachfolge längst Streit ausgebrochen ist.
Die amerikanische Regierung hat neue Sanktionen gegen den chinesischen Tech-Konzern erlassen. Der antwortet mit einer dramatischen Warnung, die auch Deutschland betrifft.
Generalinspekteure in Ministerien sollen eigentlich Fehler der Regierungsarbeit finden und abstellen. Doch Donald Trump scheint daran nicht gelegen. Und so ist der Job schon für viele zum Schleudersitz geworden.
Die CSU-Spitze inspiziert die deutsch-österreichische Grenze, in Stuttgart wird eventuell ein Volksbegehren für gebührenfreie Kitas zugelassen – und Papst Johannes Paul II. wäre heute 100. Jahre alt geworden. Der F.A.Z.-Newsletter.
Als Leiter der internen Kontrollbehörde soll Steve Linick gegen Außenminister Mike Pompeo ermittelt haben. Am Freitag feuerte Präsident Trump den Generalinspekteur. Nun wollen die Demokraten die Entlassung untersuchen.
Der syrische Machthaber verliert offenbar auch in den eigenen Machtzirkeln an Autorität. Viele Alawiten wenden sich von ihm ab und selbst Russlands Geduld schwindet. Kann er sich trotzdem halten?
Verschwörungsmythen lassen sich nicht einfach mit einem Kopfschütteln abtun, sie sind eine virale Plage. Aber es gibt ein Gegenmittel. Ein Gastbeitrag von Ahmad Mansour.
Amerikas Präsident hat einen internen Ermittler entlassen. Dieser soll eine Untersuchung gegen Außenminister Mike Pompeo eingeleitet haben. Ging es um fragwürdige Dienste des diplomatischen Sicherheitsdienstes?
Das Prinzip Hoffnung in allen Ehren. Aber für ein Gemeinwesen ist ein Quentchen Zweifel am guten Ausgang nicht selten besser als ein „das wird schon irgendwie gut gehen“. Diese Einstellung könnte auch bei der Bewältigung der Corona-Krise helfen.
Deutsche Ermittler sind sicher, dass Moskau hinter dem Hackerangriff auf den Bundestag vor fünf Jahren steht. Die Bundeskanzlerin erhebt schwere Vorwürfe gegen Russland. Doch dort gibt man sich gelassen.
Senator Richard Burr ist als Vorsitzender des Geheimdienstausschusses zurückgetreten. Er soll mit seinem Wissen über das Coronavirus Insider-Geschäfte an der Börse gemacht haben. Der Republikaner ist nicht der Einzige, der sich gegen diesen Vorwurf wehrt.
Italien streitet über das Schicksal einer von somalischen Islamisten entführten Entwicklungshelferin. In der Presse, vor allem aber im Internet wird sie angefeindet – weil sie zum Islam übergetreten ist.
Venezuelas Oppositionsführer galt als Hoffnungsträger. Dass Söldner offenbar Präsident Maduro und weitere Repräsentanten des Regimes töten wollten, bringt ihn in Erklärungsnot. Denn die Spuren führen bis in das Apartment seines Beraters.
Zwei Anschläge erschüttern Afghanistan, zahlreiche Menschen sterben – unter ihnen Babys. Das Gewaltniveau im Land ist zuletzt wieder deutlich angestiegen.
Sichere Kommunikation ist nur eine Seite der Medaille. Was Facebook und Whatsapp trotzdem über uns wissen.
In einem angeblichen Geheimdienst-Dossier wird Peking beschuldigt, den Corona-Ausbruch gezielt vertuscht zu haben. Australien zweifelt an der Echtheit des Papiers – genau wie der Bundesnachrichtendienst.
Fachleute haben den Angriff von 2015 laut einem Medienbericht inzwischen weitgehend rekonstruiert. Demnach verschafften sich Hacker des russischen Geheimdienstes Zugriff auf Merkels E-Mail-Korrespondenz von 2012 bis 2015.
Der Bundestag wählt Eva Högl als Nachfolgerin von Hans-Peter Bartels zur neuen Wehrbeauftragten. Eine respektable, aber truppenferne Abgeordnete, die sich ihr Ansehen bei den Männern und Frauen der Bundeswehr erst verdienen muss.
Ein Plan, um Venezuelas Machthaber Nicolás Maduro mit militärischer Gewalt zu stürzen, ist kläglich gescheitert. Das Regime in Caracas hätte selbst keine bessere Verschwörungsgeschichte erfinden können.
Großbritannien testet auf der Isle of Wight eine Corona-App. Datenschützer sind besorgt und warnen vor einem „Überwachungsstaat“. Doch die Regierung ist schon dabei, 18.000 Kontaktjäger zu rekrutieren.
In der Nähe von Moskau entsteht die dritthöchste orthodoxe Kirche der Welt. Sie ist den Streitkräften der Russischen Föderation gewidmet – und erregt Ärger mit fragwürdigen Mosaikbildern.
Die Bundesregierung muss nach den Ermittlungen zu dem Hackerangriff auf den Bundestag deutliche Worte nach Moskau richten. Leisetreterei hilft den deutsch-russischen Beziehungen nicht.
Vor fünf Jahren wurde das IT-System des Bundestags attackiert. Hinter dem Angriff soll Berichten zufolge ein Agent des russischen Geheimdienstes stehen. Der Bundesgerichtshof habe einen Haftbefehl gegen ihn erlassen.
Immer energischer behauptet Donald Trump, das Coronavirus sei versehentlich aus einem Labor in Wuhan entwichen. In dieser Situation wird in Australien ein Geheimdienstbericht durchgestochen. Gibt er Aufschluss?
Sind in Kolumbien ausgebildete Söldner mit Schnellbooten an der Küste Venezuelas gelandet, um Präsident Maduro zu ermorden? Das jedenfalls behauptet die venezolanische Regierung. Kolumbien dementiert. Doch ein Video wirft Fragen auf.
Einige Firmen seien „sehr nah“ an einem Erfolg, so der amerikanische Präsident. Berichte, wonach er zu spät auf Warnungen vor Covid-19 reagiert habe, weist Trump zurück. Er drängt auf Öffnung der Schulen und fordert weitere Hilfen für die Wirtschaft.
Roman Hagelstein ist Superforecaster. Er hat ein Faible für Zukunftsprognosen. Doch in der Corona-Krise lag er daneben. „Ich war wohl zu optimistisch“, meint er heute.
Kleines vaterländisches Kriegsgerät: Eine Moskauer Gedenkfeier für den Erfinder, Musiker und Meisterspion Leon Theremin, der eigentlich nur ohne Anstrengung Töne erzeugen wollte.
Donald Trump hat schon wieder eine neue Sprecherin: Kayleigh McEnany lässt die Pressebriefings im Weißen Haus aufleben – und präsentiert gleich beim ersten Mal eine Reihe zumindest zweifelhafter Behauptungen.