Laschet neuer CDU-Chef – „Ergebnis zeigt, wie gespalten die Partei ist“
Wie konnte sich Armin Laschet beim Parteitag durchsetzen? Was wird aus den „Merz-Ultras“? Und wie stehen die Chancen, dass Laschet Kanzlerkandidat wird?
Wie konnte sich Armin Laschet beim Parteitag durchsetzen? Was wird aus den „Merz-Ultras“? Und wie stehen die Chancen, dass Laschet Kanzlerkandidat wird?
Der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier wurde als CDU-Vize wiedergewählt. In Sachen Bundesvorsitz sieht er sich in seinem Pro-Laschet-Kurs bestätigt. Die frühere Frankfurter Oberbürgermeisterin Petra Roth kritisiert Armin Laschets Rede.
Laschet hat sich auf dem ersten digitalen Parteitag der Christdemokraten in der Stichwahl mit 521 Stimmen gegen Ex-Unionsfraktionschef Friedrich Merz durchgesetzt. In Düsseldorf sah man den Wahlsieg mit gemischten Gefühlen:
Die Wahl um den CDU-Parteivorsitz hat Friedrich Merz verloren. Dem Sieger Armin Laschet hat er nun angeboten, als Wirtschaftsminister in die Bundesregierung einzutreten – und zwar in die jetzige. Die Kanzlerin will ihr Kabinett allerdings nicht umbilden.
Friedrich Merz hat zwar Armin Laschet zum Erfolg gratuliert – aber nicht zu seiner Briefwahl aufgerufen. Eckart Lohse, der Leiter des Berliner F.A.Z.-Büros, erwartet vom unterlegenen CDU-Kandidaten noch einige spannende Wortmeldungen. Der Videokommentar.
Nach seinem knappen Wahlsieg muss Armin Laschet die CDU einen. Das wird nicht leicht, wie die Reaktion von Friedrich Merz zeigt. Jens Spahn erhält bei der Wahl zum Vize-Parteichef derweil einen Denkzettel.
Nach der Wahl zum neuen CDU-Vorsitzenden richten sich die Augen der Wirtschaft auf Armin Laschet. Führende Stimmen fordern von ihm zuvorderst eine Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Landes.
So eindeutig Armin Laschet sich gegen Friedrich Merz durchsetzen konnte, so gespalten bleibt die Partei. Laschet wird die Kanzlerkandidatur ansteuern. Die Entscheidung darüber fällt in den Landtagswahlen.
In seiner langen politischen Karriere wurde Armin Laschet schon oft unterschätzt. Doch geschadet hat ihm das nicht. Im Gegenteil.
Armin Laschet soll die Nachfolge von Annegret Kramp-Karrenbauer antreten und künftig die CDU anführen. Verfolgen Sie den digitalen Parteitag im Livestream.
Auf dem CDU-Parteitag teilt Armin Laschet eine Spitze gegen Friedrich Merz aus. Der gibt sich davon unbeeindruckt und schließt jegliche Zusammenarbeit mit der AfD aus. Norbert Röttgen scheitert im ersten Wahlgang.
Der CDU-Politiker Friedrich Merz hat in seiner Bewerbungsrede um den CDU-Vorsitz den Klimawandel als „größte Herausforderung, vor der wir jemals in der Menschheitsgeschichte gestanden haben“ bezeichnet. Von Untergangsszenarien halte er aber nichts.
„Bildung, Bildung, Bildung“, so lautet ein Kapitel in dem jüngsten Buch von Friedrich Merz. Über den Status einer Dienstmagd kommt sie jedoch nicht hinaus. Das Kulturleben bleibt unerwähnt.
Annegret Kramp-Karrenbauer wäre vielleicht noch die CDU-Vorsitzende der Zukunft und sogar Kanzlerin, wenn sie es gewollt hätte. Aber sie wollte Angela Merkel nicht stürzen.
Kurz vor dem CDU-Parteitag haben sich führende Unionspolitiker dafür ausgesprochen, die Entscheidung über die Kanzlerkandidatur erst nach den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz am 14. März zu fällen.
Friedrich Merz sei am besten geeignet, die Wähler im Südwesten bei der Landtagswahl im März zu mobilisieren, sagt Wolfgang Schäuble. Der parteiinterne Wahlkampf sei fair gewesen, so der Bundestagspräsident.
Selbst unter den Anhängern der Union werden Armin Laschet, Friedrich Merz und Norbert Röttgen offenbar nicht als geeignete Regierungschefs gesehen. Die meisten Deutschen favorisieren Markus Söder.
Die Corona-Krise zeigt, was nötiger ist als der Ausbau des Sozialstaats. Die CDU wird Volkspartei nur bleiben, wenn sie das überzeugendste Angebot macht, wie Deutschland die Folgen der Pandemie überwindet.
Welcher der drei Kandidaten um den CDU-Vorsitz die besten Chancen auf den Vorsitz hat und wieso die Unterstützung der Frauen entscheidend sein könnte.
Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier hat sich für Armin Laschet als neuen CDU-Vorsitzenden stark gemacht. Frankfurter Parteimitglieder lässt das in einer internen Befragung kalt.
Friedrich Merz kritisiert den SPD-Vorstoß, Spitzenverdiener höher zu besteuern, als „Neidsteuer“. Das Wort ist falsch. Und weil es von Merz kommt, tobt nun der Twitter-Mob.
In der Frage der Unions-Kanzlerkandidatur wollen sich Friedrich Merz und Norbert Röttgen noch nicht festlegen. „Theoretisch“ sei auch ein Kanzlerkandidat aus den Reihen der CSU möglich, sagte Merz.
Dass Bouffier Laschet favorisiert und Spahn noch mehr zutraut, ist seit langem bekannt. Auffällig ist die Entschiedenheit, mit der er sich gleichzeitig immer wieder gegen Merz wendet.
Merz, Laschet oder doch Röttgen? Politik und Wirtschaft haben unterschiedliche Favoriten für den künftigen Vorsitzenden der CDU – dafür aber eine Wunschkoalition. Das zeigt das neue F.A.Z.-Elite-Panel.
Bei Sandra Maischberger muss Jens Spahn einmal mehr die Impfstrategie und die Corona-Maßnahmen der Regierung verteidigen. Auch um die Frage, ob er denn Kanzler werden will, kommt der Gesundheitsminister nicht herum.
Die CDU lebt vom Ruf ökonomischer Kompetenz. Was ist da heute noch dran? Sicher ist: Bei der Wahl zu einem neuen Parteivorsitzenden geht es um einiges.
Die ausgesprochene Empfehlung des hessischen Ministerpräsidenten vor der Wahl des CDU-Vorsitzenden beeindruckt in der hessischen CDU kaum. Spekulationen gibt es darüber, warum Bouffier überhaupt in die Offensive ging.
Die scheidende CDU-Vorsitzende bestätigt im F.A.Z.-Interview, dass in der CDU über ein vorzeitiges Ende der Ära Merkel diskutiert wurde, nennt ihre Erfolge an der Parteispitze – und spricht sich indirekt für einen der Kandidaten um den CDU-Vorsitz aus.
In ein paar Tagen wählt die CDU ihren neuen Chef. Endlich! Dann können die Kandidaten aufhören, sich vorzustellen.
Führende CDU-Politiker unterstützen kurz vor der Entscheidung über den CDU-Vorsitz Armin Laschet. Und sei es, um Friedrich Merz zu verhindern. Danach beginnt ein neues Spiel.
In der Frage, wer neuer Vorsitzender der CDU im Bund wird, haben sich zwei ehemalige politische Instanzen aus Frankfurt zu Wort gemeldet. Petra Roth etwa hat ihre Wahl getroffen. Sie spricht sich für Friedrich Merz aus.
Die Demokraten wollen ein neues Amtsenthebungsverfahren gegen Trump einleiten, Laschet erhält indirekte Unterstützung im Kampf um den CDU-Vorsitz und die Debatte um den Impfstart stört Spahns Ambitionen. Der F.A.Z.-Newsletter.
Armin Laschet nutzt den Neujahrsempfang seiner Landespartei um sich im Rennen um den CDU-Vorsitz zu inszenieren. Stargast ist Markus Söder. Der lobt den nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten fast überschwänglich.
Am Ende der Ära Merkel braucht die CDU ein neues Profil, der künftige Parteichef übernimmt in einer tiefen Krise. In wenigen Tagen fallen die Würfel.
In der letzten Bewerberrunde der drei Kandidaten für den CDU-Vorsitz kann der Mann aus Düsseldorf überzeugen. Den Fehdehandschuh wirft keiner der Kontrahenten hin - ein paar Sticheleien gibt es aber. Einer bleibt meist bei Schlagworten.
Die Empfehlung des Kanzleramtschefs, seine Präferenz für die Merkel-Nachfolge sei jemand mit Regierungserfahrung, hat großes Gewicht. Sie kommt aus dem Vorzimmer Merkels.