Auf dem Weg zum dritten Dreikampf
Helge Braun und Norbert Röttgen haben jetzt offiziell gesagt, dass sie CDU-Vorsitzende werden wollen. Nun warten alle auf Friedrich Merz.
Helge Braun und Norbert Röttgen haben jetzt offiziell gesagt, dass sie CDU-Vorsitzende werden wollen. Nun warten alle auf Friedrich Merz.
Norbert Röttgen bewirbt sich abermals um den CDU-Vorsitz. Beim letzten Mal war er der Außenseiter, diesmal rechnet er sich gute Chancen aus. Indirekt warnt er die Mitglieder vor seinem mutmaßlichen Konkurrenten Friedrich Merz.
Der CDU-Bundestagsabgeordnete Norbert Röttgen wolle für eine inhaltliche Erneuerung der Partei stehen, sagt er. Als Generalsekretärin solle ihm die Hamburgerin Franziska Hoppermann zur Seite stehen.
Im Kampf um das Amt des CDU-Chefs könnte sich ein zweiter Kandidat aus der Deckung wagen. Was schlagen Spahn und Wieler für den Corona-Winter vor? Und eskaliert der Brexit-Streit? Der F.A.Z.-Newsletter.
Zur Kandidatur des Merkel-Vertrauten Helge Braun als CDU-Vorsitzender gibt der hessische Landesvorstand kein Votum ab. Andernorts regt sich Häme über die Entscheidung des scheidenden Kanzleramtministers.
Es ist gut, dass wieder geblitzt wird. Der Hesse Helge Braun will CDU-Chef werden. Und außerdem wird einem Bürgermeister Geheimnisverrat vorgeworfen. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Lange schien es bei der Laschet-Nachfolge nur Bewerber aus Nordrhein-Westfalen zu geben. Nun hat sich Jens Spahn aus dem Rennen genommen, und der Hesse Helge Braun ist aufgetaucht. Soll so Merz verhindert werden?
Helge Braun wirkte in seiner Rolle als Merkels Corona-Koordinator zuletzt überfordert, seinen Wahlkreis hat er verloren. Ob ausgerechnet eine hessische Ausgabe von Armin Laschet die CDU aus ihrer Krise retten kann, darf man getrost bezweifeln.
Am Freitag will der hessische Landesverband der CDU über eine mögliche Kandidatur Helge Brauns für den Parteivorsitz beraten. Der kann sich das offenbar vorstellen. Entschlossen scheint er aber noch nicht zu sein.
Sie sei keine „Garnitur“ eines männlichen Kandidaten, sagt die schleswig-holsteinische Bildungsministerin Karin Prien. Sie verstehe ihre Kandidatur als eigenständig. Nach dem Parteivorsitz will sie aber nicht greifen.
Helge Braun war als Kanzleramtsminister mit nahezu jedem Vorgang der Regierung befasst. Im F.A.Z.-Interview kritisiert er zum Abschied Olaf Scholz und dessen Corona-Politik deutlich – und sagt: „Opposition ist Mist“.
Bis Samstag klammert sich die CDU-Führung an die Hoffnung auf eine Team-Lösung. Das ist ein versteckter Aufruf an Norbert Röttgen, auf eine Kandidatur zu verzichten.
Die CDU gibt bekannt, wie die Wahl des neuen Parteivorsitzenden ablaufen soll. In Deutschland könnten die Impfzentren bald wieder öffnen. Und in den USA steht eine wichtige Wahl an. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Noch hat kein CDU-Politiker offiziell eine Bewerbung für den Posten des Parteivorsitzenden abgegeben. Aber um die Nachfolge von Armin Laschet wird gerungen – und darum, wie die Mitglieder befragt werden können.
Die CDU macht sich auf einen langen Weg. Es gibt niemanden, der sich für die Spitze aufdrängt. Vieles spricht jetzt für die nicht sehr überzeugende Rückkehr der Unterlegenen, wenig für den Sprung in die junge Generation.
In Berlin ringen die Kreisvorsitzenden der CDU um die Zukunft der Partei. Die meisten wollen die Parteiführung künftig durch eine Mitgliederbefragung bestimmen. Doch es gibt auch warnende Worte.
Das Wahldesaster macht der CDU noch zu schaffen. An der Basis herrscht Unruhe, sie will mehr mitbestimmen. Die Kreisvorsitzenden sollen nun beraten: Wie geht es weiter?
Nach der verlorenen Bundestagswahl sucht die CDU nach einem neuen Erfolgsrezept. Aber wie könnte das aussehen? Auch in Frankfurt diskutiert die Partei.
Die Junge Union ist auf der Suche nach einer neuen Außendarstellung. Manche ihrer Mitglieder wollen die Rhetorik abrüsten und den Kleidungsstil ändern. Aber wofür stehen die Jungkonservativen?
Armin Laschet kritisiert die Wahlkampfstrategie seiner Partei: „Keine klare soziale Botschaft gehabt zu haben, war ein Fehler.“ Das Scheitern von CDU und CSU führt er auch auf eine Charakterfrage zurück.
Der Deutschlandtag der Jungen Union ist das erste große Parteitreffen nach dem Wahldebakel. Das Schaulaufen für den CDU-Vorsitz bleibt halbherzig. Es geht mehr ums Wundenlecken.
Die CDU diskutiert darüber, wer ihr neuer Vorsitzender werden könnte. Doch davor stellt sich die Frage: Wie bestimmt man das überhaupt?
In seiner Rede vor der Jungen Union übernimmt Laschet die Verantwortung für das Wahldebakel und stimmt die Parteijugend auf Opposition ein. Gesundheitsminister Spahn appelliert an die Partei, mit dem Schaulaufen aufzuhören.
Lob aus unerwarteter Ecke: Friedrich Merz zollt SPD, Grünen und FDP Respekt für ihr Sondierungspapier. Der Union rät Merz, sich auf die Oppositionsrolle einzustellen.
Der CDU-Politiker Friedrich Merz warnt die Union vor schweren Zeiten und fordert ein klareres inhaltliches Profil.
In Münster versammelt sich der Nachwuchs von CDU und CSU. Eigentlich soll es um einen Neuanfang gehen. Doch das Treffen könnte zur Abrechnung werden.
In Berlin werden die Weichen für eine mögliche Ampel-Koalition gestellt. Die Junge Union will das Wahldebakel aufarbeiten. Und in Italien gilt 3 G nun auch im Homeoffice.
Zu viele mögliche Kandidaten, aber keine Frau. Und dann wollen auch noch die Mitglieder über die künftige CDU-Führung entscheiden. Ein riskantes Unterfangen, finden einige.
SPD, Grüne und FDP geben erste Statements zu den Sondierungen. Großbritannien will offenbar im Brexit-Streit den Druck erhöhen. Und zwei Waffenhersteller treffen sich vor Gericht. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
In ihrer Not will die CDU ein Jahr vor der Zeit ihren Vorstand neu wählen. Die Partei soll in Zukunft stärker in personalpolitische Entscheidungen eingebunden werden. Wie genau ist aber noch unklar.
Wolfgang Schäuble kämpfte erst für Merz, dann für Laschet. Immer ging es schief. War es das jetzt mit der Rolle als großer Ratgeber in der Union?
Die internen Konflikte in der Union nehmen zu. Ein Abgeordneter macht dem CDU-Präsidium schwere Vorwürfe. Friedrich Merz kritisiert die CSU als „respektlos“ und junge Politiker fordern mehr Mitbestimmung.
Peter Altmaier und Annegret Kramp-Karrenbauer machen den Weg für zwei jüngere Kandidaten frei. Die beiden CDU-Politiker aus dem Saarland wollen so einen Generationswechsel ermöglichen.
Die CDU braucht wohl zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen neuen Parteichef. Der müsste alles in allem sein: liberal, konservativ, frisch, aber erfahren. Die Suche ist nicht leicht.