Der Schneider-Effekt
Die Frankfurter CDU sucht einen neuen Parteichef. Dass der Ehrenvorsitzende Udo Corts nun die Kandidatensuche moderiert, ist ein kluger Schachzug. Doch wie lange hält der Frieden?
Die Frankfurter CDU sucht einen neuen Parteichef. Dass der Ehrenvorsitzende Udo Corts nun die Kandidatensuche moderiert, ist ein kluger Schachzug. Doch wie lange hält der Frieden?
Ist der Bundespräsident zu unauffällig, wie manche meinen? Nein, er urteilt bloß genau, wo andere um des Effekts wegen zuspitzen.
Der Ruf nach einer allgemeinen Impfpflicht klingt inzwischen verhaltener. Denn die Schwierigkeiten werden deutlicher. Friedrich Merz fordert einen Zeitplan von der Ampelkoalition.
Viele gehen im Land auf die Straße, um gegen die Corona-Politik zu protestieren. In Hamburg trägt ein Demonstrant einen Davidstern mit der Aufschrift „ungeimpft“. In Minden gibt es dagegen eine Demo gegen die „Querdenker“.
Markus Söder wird mit der „Goldenen Narrenschelle“ ausgezeichnet. Der CSU-Vorsitzende tritt damit in große Fußstapfen. Kein anderer Politiker habe im vergangenen Jahr seine Parteifreunde mehr in Wallung gebracht, so die Begründung.
Die Präsidien von CDU und CSU empfehlen die Wiederwahl von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Der CDU-Vorsitzende Armin Laschet würdigte dessen Verdienste.
Markus Söder und Friedrich Merz haben sich das erste Mal seit der Abstimmung der CDU-Basis persönlich zu einem Arbeitsgespräch getroffen. Der bayrische Ministerpräsident sprach auf Twitter von einem Neustart.
Mit Christian Lindner schwitzen, in Qatar das Klima retten und das Geheimnis von Fakestream 2 enthüllen: Für das neue Jahr haben wir sechs spannende und abenteuerliche Jobs zu vergeben.
Deutsche Forderungen nach der Lieferung von Defensivwaffen an die Ukraine wären kontraproduktiv, warnt der russische Botschafter. Offen für Rüstungshilfe an Kiew hatten sich Friedrich Merz und Robert Habeck gezeigt.
Ein jüngerer und weiblicherer Bundesvorstand sei nötig, sagt Friedrich Merz, aber auch eine Erneuerung der CDU „von der kommunalen Ebene an aufwärts“. Das werde einige Jahre dauern und gehe nicht „auf Knopfdruck“.
Die hessische CDU rätselt, wie Ministerpräsident Bouffier sich seine Zukunft vorstellt. Eine Sitzung des Landesvorstands lässt Rückschlüsse zu.
Der designierte CDU-Chef über heilige drei Königinnen, Gelassenheit in der Pandemie und die Frage, ob die Kontaktbeschränkungen zu Silvester zu spät kommen.
Der designierte CDU-Vorsitzende Friedrich Merz verlangt eine „klare, robuste Antwort an Putin“, angesichts des russischen Truppenaufmarschs. Er plädiert dafür, der Ukraine auch tödliche Waffen zur Selbstverteidigung zu liefern.
Volker Bouffier verzichtet auf eine abermalige Kandidatur als Vize-Parteichef der Bundes-CDU. Dennoch will er in führenden Gremien weiter mitmischen.
Mit großem Argwohn und manchem Groll hat man in München Friedrich Merz in den vergangenen Monaten begleitet. Jetzt könnte er eine Chance für die CSU und Ministerpräsident Söder sein.
Mehrere Länder in Europa reagieren mit harten Einschnitten auf die Ausbreitung der Omikron-Variante – auch in Deutschland werden neue Beschränkungen gefordert. Bundeskanzler Scholz will das deutsch-italienische Verhältnis aufbessern. Der F.A.Z.-Newsletter.
Die Schauspielerin und Moderatorin spricht im Interview über künstliche Sexismus-Debatten, die Misere der CDU und Urlaubstage mit ihrem Freund Alexander Zverev.
Im dritten Anlauf hat es Friedrich Merz geschafft: Er soll CDU-Vorsitzender werden. Der einstige Fraktionsvorsitzende gilt als Verkörperung der guten alten Zeit. Doch was hat er mit der CDU in der Zukunft vor?
Friedrich Merz wurde für „klare Kante“ gewählt. Die könnte er am besten als Fraktionschef im Bundestag zeigen.
Die Mitgliederbefragung der CDU bedeutet nicht nur für Helge Braun eine herbe Niederlage. Auch für den hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier ist mit dem Sieg von Friedrich Merz die Zeit als einflussreicher Bundespolitiker vorbei.
Die CDU darf sich nicht in Nostalgie verlieren, sondern muss nach vorne blicken. Friedrich Merz wird daran gemessen werden, ob er die CDU in die Zukunft führen kann.
Im dritten Anlauf hat es Friedrich Merz geschafft: Bei der Mitgliederbefragung der CDU spricht sich eine deutliche Mehrheit für ihn als neuen Parteivorsitzenden aus.
Der Bundestagsabgeordnete Friedrich Merz hat den Mitgliederentscheid der CDU über den Parteivorsitz klar gewonnen: Er erhielt 62,1 Prozent der Stimmen. Norbert Röttgen erhielt 25,8 Prozent, Konkurrent Helge Braun kam auf 12,1 Prozent.
Friedrich Merz statt Helge Braun oder Norbert Röttgen: In Berlin hat CDU-Generalsekretär Ziemiak bekanntgegeben, welchen Kandidaten die CDU-Mitglieder zum Parteichef haben wollen. Verfolgen Sie die Pressekonferenz im Livestream.
Wen will die CDU-Basis an der Spitze der Partei sehen? Heute könnte es Klarheit geben. Hält der Pessimismus der deutschen Unternehmer an? Und gibt es ein Grundrecht aufs Gendern? Der F.A.Z.-Newsletter.
Knapp zwei Drittel der Parteimitglieder haben sich online oder per Brief an der Befragung über den nächsten CDU-Vorsitzenden beteiligt. Am Freitag soll das Ergebnis bekanntgegeben werden.
Eigentlich ist es üblich, dass die Fraktionen die Kandidaten für ihre Ausschussvorsitzenden frei benennen. Doch diesmal änderten die Ampel-Parteien das Verfahren und ließen mehrere AfD-Kandidaten durchfallen.
Harte Vorwürfe im Streit über den AfD-Vorsitz im Bundestags-Innenausschuss: Der CDU-Politiker Merz macht die Grünen dafür verantwortlich, weil sie „Durchgriff“ im Europarecht wollten. Wie aber kam es überhaupt dazu?
Nach acht Jahren hört Carsten Linnemann als Vorsitzender des Wirtschaftsflügels der Union auf. Es muss also jemand Neues her – doch wer kommt für den Posten in Frage? Am Samstag wird auf dem Bundesmittelstandstag entschieden.
Sie hat Helmut Kohl mit ihrer offensiven Frauenpolitik oft genervt: Rita Süssmuth über das Jahr des Machtwechsels, Hosenanzüge im Bundestag und Tränen in der Politik.
Die CDU hat Deutschland so lange regiert, wie keine andere Partei. Ihr Rezept: Trotz aller Konflikte zusammenbleiben. Das macht sie als Volkspartei einzigartig.
Seit Samstag können die etwa 400.000 CDU-Mitglieder über ihren neuen Vorsitzenden abstimmen. Unionsfraktionschef Brinkhaus fordert einen neuen Prozess, um den künftigen Kanzlerkandidaten festzulegen.
Hendrik Wüst hat den Stein ins Rollen gebracht: Er wünscht sich eine weibliche CDU-Kandidatin bei der Wahl zum Bundespräsidenten. Friedrich Merz unterstützt das Vorhaben, die SPD stellt sich hinter Frank-Walter Steinmeier.
Handelskammern +++ propagandistische Apotheose +++ Meinungsforscher +++ Pandemiebekämpfung +++ Impfung für Kinder +++ Impfstoff für Kinder +++ Rückholflüge
Merkel, Scholz und die Ministerpräsidenten treffen sich. Der Stiko-Vorsitzende würde seine eigenen kleinen Kinder nicht impfen lassen. Bundeskanzlerin Angela Merkel wird mit dem Großen Zapfenstreich geehrt. Der F.A.Z.-Newsletter.
Im Talkshow-Format machen die drei Kandidaten für den CDU-Vorsitz Werbung für sich. Bald entsteht der Eindruck, die Frage-Regie habe jene Erneuerung vorweggenommen, um die sich Braun, Merz und Röttgen eigentlich erst kümmern wollen.