Sachsens langer Arm
Warum die Entscheidung, die Antisemitismus-Vorwürfe gegen den AfD-Abgeordneten Wolfgang Gedeon von Gutachtern prüfen zu lassen, ein Sieg für Frauke Petry ist.
Warum die Entscheidung, die Antisemitismus-Vorwürfe gegen den AfD-Abgeordneten Wolfgang Gedeon von Gutachtern prüfen zu lassen, ein Sieg für Frauke Petry ist.
Wie sich in der AfD binnen weniger Tage vier Putschversuche ereigneten – und warum die Partei nicht umhin kommen wird, die nächsten Monate mit Ränkespielen zu verbringen.
Der Streit um den baden-württembergischen AfD-Abgeordneten Gedeon spitzt sich zu: Nun hat sich Frauke Petry gemeldet und ihren Parteikollegen Jörg Meuthen stark angegriffen – doch der wehrt sich.
Offiziell grenzen sich die rechtspopulistischen Parteien in Europa gerne voneinander ab. Doch im Hintergrund läuft die Vernetzung. Vor allem der politische Nachwuchs ist aktiv.
Die AfD betreibe „politische Realitätsverweigerung“ wirft der hessische Ministerpräsident den Rechtspopulisten vor. Seine Wiederwahl zum Landesvorsitzenden ist eine klare Sache.
Der Streit in der Führungsspitze der AfD geht weiter. Eine Gruppe von Petry-Gegnern will verhindern, dass die Parteivorsitzende alleinige Spitzenkandidatin für die Bundestagswahl wird.
Die Jugendorganisation der AfD gründet immer mehr Hochschulgruppen, auch in Hessen. Der Sprecher der Kasseler Gruppe soll rechtsextrem sein, er selbst bestreitet das.
Jörg Meuthen droht mit Rücktritt, Frauke Petry beklagt mangelnde Loyalität. In der AfD herrscht Misstrauen. Wie sich die Partei-Führung diesmal zerstreitet.
Ist ihr Treffen auf Deutschlands höchstem Berg ein einsamer Gipfelsturm gewesen? Ein Vorstandspapier legt nahe, dass Frauke Petrys Parteifreunde in der AfD nicht amüsiert sind über ihr Rendezvous mit dem Chef der rechtspopulistischen FPÖ.
Die umstrittenen Aussagen über Fußball-Nationalspieler Jerome Boateng scheinen der AfD zu schaden. Partei-Chefin Frauke Petry legt dennoch nach – mit Kritik an Mesut Özil.
Der AfD wird oft eine schlaue Strategie aus Provokation und Beschwichtigung unterstellt – auch im Falle von Gaulands Äußerungen. Dabei machen die Funktionäre einfach Fehler.
Die AfD wird immer beliebter. Was ihre Wähler eint, ist nicht mehr der Kampf gegen den Euro, sondern das Misstrauen – sogar gegen die eigene Parteispitze.
Die AfD beruft sich auf das Christentum. Doch ihre Wähler sind oft konfessionslos. Für Partei-Vizechef Gauland sorgen sie sich über die vielen Muslime aus fremden Ländern. Der AfD-Politiker wählt dafür einen deutschen Fußballspieler als Beispiel.
Nachdem der stellvertretende AfD-Vorsitzende Gauland den Fußball-Nationalspieler Boateng beleidigt hat, versucht sich die Parteispitze in Schadensbegrenzung. Die Äußerung könnte den Machtkampf in der Partei weiter befeuern.
Der stellvertretende AfD-Vorsitzende Gauland will den Fußball-Nationalspieler Jerome Boateng nie beleidigt haben. „Ich kenne ihn nicht und käme daher auch nicht auf die Idee, ihn als Persönlichkeit abzuwerten“, teilte er mit. Die Aufzeichnungen der F.A.S.-Korrespondenten beweisen jedoch das Gegenteil.
Der Katholikentag diskutiert nicht mit, aber über die AfD. Die Kirche sieht sich auch selbst in der Verantwortung, rechtspopulistischen Parolen zu begegnen.
Noch Anfang Mai wollte die Staatsanwaltschaft Dresden kein Verfahren gegen die AfD-Chefin eröffnen. Das ändert sich jetzt. Es geht um eine Falschaussage, die Petry vor einem Landtagsgremium gemacht haben soll.
In Wiesbaden haben Unbekannte ein Restaurant besprüht und mit Farbbeuteln beworfen. Das Lokal gilt als Stammtreff der AfD. Eine Gruppe bekennt sich im Internet zu der Tat.
Die Kritik an AfD-Chefin Frauke Petry aus der eigenen Partei wächst – viele finden, man hätte sich auf das Treffen nicht einlassen sollen. Ein ranghoher Parteifunktionär verschärft seine Angriffe auf den Islam.
Die AfD und der Zentralrat der Muslime treffen sich in Berlin und zeigen, dass solche Begegnungen auf absehbare Zeit wenig Zweck haben. Was waren die Gründe für den raschen Abbruch des Dialoges?
Der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime Mazyek sagt, die AfD habe ein Gespräch über das Islam-Bild der Partei abgebrochen. Deren Vorsitzende machte eine Weigerung Mazyeks dafür verantwortlich.
Der AfD-Vorsitzende Jörg Meuthen sagt vor einem Gespräch mit dem Zentralrat der Muslime, dass er nichts gegen den Islam habe, so lange er friedlich sei. Seine Mit-Vorsitzende Petry sieht das hingegen ganz anders.
Die AfD-Vorsitzende bleibt vor ihrem Treffen mit dem Zentralrat der Muslime auf Konfrontationskurs. Dafür wird sie von der CDU-Integrationsbeauftragten Cemile Giousouf mit Salafisten verglichen.
Die AfD-Chefin hatte im April angekündigt, ihr eigenes Presseteam aufzubauen. Für dessen Finanzierung nutzt Petry nach einem „Spiegel“-Bericht verbotenerweise Mittel des sächsischen Landtags. Die sächsische AfD weißt die Vorwürfe zurück.
Verwirrung um das geplante Treffen der AfD-Spitze mit dem Zentralrat der Muslime: Ein Vorstandsmitglied mag nicht mehr und attackiert den Zentralratsvorsitzenden Mazyek. Trotzdem soll das Treffen wie geplant stattfinden.
Arm in Arm mit der Kanzlerin, Dauergast in Talkshows: Wenn es um den Islam geht, ist Aiman Mazyek zur Stelle. Wofür steht der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime?
Der rechtsextreme französische Front National fühlt sich der AfD im Geist verbunden. In der rechtspopulistischen Partei streiten führende Vertreter nun über eine Einladung von FN-Chefin Le Pen an die AfD-Vorsitzende Petry.
Der Wirt sorgt sich um Sicherheit und Gemütlichkeit seines Hofbräukellers: Seine Absage für einen Auftritt der AfD-Chefin Petry muss er jetzt zurücknehmen. Das hat das Münchner Landgericht entschieden.
Vertreter des Bundesvorstandes der AfD wollen sich mit dem Vorstand des Zentralrats der Muslime treffen. Dessen Vorsitzender hatte AfD-Chefin Frauke Petry die Frage gestellt: „Warum hassen Sie uns Muslime?“
Die AfD ist auch durch ihre ausgeklügelte Internetstrategie groß geworden – dahinter steckt ein Mann aus Aschaffenburg. Wer ist Peter König?
Integration per Gesetz verordnen oder der Zuwanderung ihren Lauf lassen: Das ist bei „Anne Will“ die Frage. Spannend wird es, als es um den Islam geht - und Frauke Petry nicht mehr weiter weiß.
Die AfD streitet über eine Zusammenarbeit mit dem französischen Front National. Der thüringische Fraktionsvorsitzende Höcke macht sich in der F.A.S. dafür stark, dass Parteichefin Petry mit FN-Chefin Le Pen spricht. Die AfD müsse schließlich Partner suchen.
Die Generalstaatsanwaltschaft in Dresden hat die Einstellung von Ermittlungen gegen Frauke Petry aufgehoben. Nun wird wieder wegen Meineides und uneidlicher Falschaussage ermittelt.
Der Islam gehört nicht zu Deutschland, sagt die AfD. Aiman Mazyek, Vorsitzender des Zentralrats der Deutschen Muslime, zeigt sich im FAZ.NET-Gespräch schockiert. Die Ablehnung des Islam durch die AfD sei „purer Populismus und verheerende Demagogie“.
„Plump“, „wirr“, „irrsinnig“ – die etablierten Parteien reagieren entsetzt auf die auf dem Parteitag beschlossenen Forderungen der AfD. Eine Zusammenarbeit schließen sie konsequent aus.
Die AfD diskutiert auf ihrem Parteitag darüber, wo sie steht und was sie will. Frei nach dem Motto: Bloß keine Mäßigung. Zentrale Themen bleiben dabei Einwanderung und der Islam.