„Wir haben hier einen Informationskrieg“
Die Preise für Gas, Strom und Nahrungsmittel sind in Moldau stark gestiegen. Wie lange macht die Bevölkerung das mit? Ein Gespräch mit Präsidentin Maia Sandu über die Lage des Landes.
Die Preise für Gas, Strom und Nahrungsmittel sind in Moldau stark gestiegen. Wie lange macht die Bevölkerung das mit? Ein Gespräch mit Präsidentin Maia Sandu über die Lage des Landes.
Das Mittelmeer dürfe „nicht zum größten Friedhof Europas werden“, mahnt Franziskus auf Malta mit Blick auf die Migrationspolitik der EU. Ohne Putin beim Namen zu nennen, geißelt er „infantile und zerstörerische Aggression“ in der Ukraine.
Reicht es, gegen Putins Krieg auf den Straßen zu demonstrieren? Ein Pazifismus auf Kosten anderer dient nur dem eigenen Wohlgefühl: Warum ich den Appell gegen die Hochrüstung nicht unterschreiben kann. Ein Gastbeitrag.
Die ukrainische Development Foundation bemüht sich, traumatisierten Flüchtlingen psychologische Hilfe zu leisten. Die Mitarbeiter gehen an ihre Grenzen und darüber hinaus. Ein Gastbeitrag.
Vor dem Treffen von Kanzler Olaf Scholz mit den Spitzen der Kommunen gibt es Kritik an Zuweisung von Ukraine-Flüchtlingen. Eine bessere Verteilung wird gefordert, aber die Zahlen der Behörden sind unzureichend.
Dieses Mal ohne Kontrollverlust: Weder die (Sozial)Staatlichkeit noch die Hilfsbereitschaft der Deutschen dürfen aufs Spiel gesetzt werden.
Erstaunlich, was geht, wenn es muss: Vier Dezernate und zahllose Helfer haben die Registrierung der Ukraine-Flüchtlinge in Frankfurt wesentlich vereinfacht. Das Angebot richtet sich nach den Bedürfnissen der Menschen.
Es wäre gut, wenn die vielen gut qualifizierten Ukrainer in Deutschland in ihrem erlernten Beruf arbeiten könnten. Klar ist aber auch: Das braucht Zeit.
Leid lässt sich nicht gegen anderes Leid ausspielen: Müssen wir ein schlechtes Gewissen haben, weil wir mit den Ukrainern mitfühlen und dabei Millionen Opfer anderer Konflikte ignorieren?
Der Ukrainekrieg mitten in Europa ist für Kinder und Jugendliche schwer zu verarbeiten. Da ist es wichtig, die richtigen Informationen zu bekommen. Und wie integrieren wir die geflüchteten Kinder aus der Ukraine hier an den Schulen?
In den Auftrag für ein Flüchtlingszentrum für Ukrainer soll ein Unternehmer mit Verbindungen zur Regierungspartei der Slowakei beteiligt sein. Innenminister Roman Mikulec steht vor einer Misstrauensabstimmung.
Angebot an EU-Kommission, Tausch von ukrainischer Währung zu organisieren
Der hessische Ministerpräsident sichert den ukrainischen Flüchtlingen umfangreiche Unterstützung zu. Das Land kalkuliert mit einem finanziellen Bedarf in Höhe von 400 bis 700 Millionen Euro im Jahr.
Die Anteilnahme ist groß: Wer Ukrainer in ihrem Land oder nach der Flucht in der Rhein-Main-Region unterstützen möchte, findet viele Möglichkeiten. Ein Überblick.
Auch wer selbst den Krieg nicht erlebt hat, kann von ihm traumatisiert sein. Das passiert vielen Helfern. Die Psychotherapeutin Marie Anais Zottnick vom Institut für Traumabearbeitung spricht im Interview über Möglichkeiten zum Selbstschutz.
Anja, Katja und Wanja sind jetzt in Deutschland. Geflohen vor Putins Bomben. Was macht das mit den Kindern? Eine Reise von Ost nach West.
Die ersten Kriegsflüchtlinge haben am Montag Schloss Reinhartshausen im Rheingau bezogen. Dort herrscht ein munterer Stilmix vor. Stahlrohrbetten stehen unter Kronleuchtern.
Der Überfall auf die Ukraine hat auch zu einem Exodus der Leute aus Russland geführt, die gegen Putin und seinen Krieg sind. Manche sind schon in Deutschland angekommen. Doch eine Regelung für sie fehlt.
Russland und die Ukraine verhandeln wieder. Die Bundesländer müssen sich mit ihren Corona-Regeln beeilen. Und Deutschland spielt gegen die Niederlande Fußball. Der F.A.Z. Newsletter für Deutschland.
Nicht nur Schutz suchende Ukrainer würden nach Deutschland reisen, sagte der CDU-Politiker und verwies auf Hinweise der Nachrichtendienste, es komme zunehmend zu Schlepperkriminalität. Alle Flüchtlinge müssten registriert werden.
Donnerstags kommen Ukraineflüchtlinge über Gießen in den Main-Kinzig-Kreis. Nun könnte er auch zur Erstaufnahme herangezogen werden .
Die Bundesregierung wollte eine verpflichtende Verteilung von ukrainischen Flüchtlingen in Europa durchsetzen. Das wollen aber weder die Betroffenen noch die Aufnahmestaaten. Sie sollen nun mehr Geld kriegen.
Die Besitzverhältnisse sind kompliziert, der geplante Verkauf eines bei Mainz gelegenen Prachtbaus dürfte sich also noch etwas hinziehen. Übergangsweise könnten nach Ansicht der Jungen Union ukrainische Flüchtlinge untergebracht werden.
Mehr als 20.000 Flüchtlinge haben allein am Frankfurter Bahnhof bei den Mitarbeitern der Bahnhofsmission um Rat gefragt – je länger der Krieg andauert, desto komplexer scheinen die Probleme zu sein.
Ein Schloss könnte zur Flüchtlingsunterkunft werden. Neue Unterkünfte wie diese sollen für die bis zu 2000 Geflüchteten, die alleine täglich am Frankfurter Hauptbahnhof ankommen, bereitgestellt werden. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann will alle Flüchtlinge aus der Ukraine erkennungsdienstlich erfassen lassen. Bundesinnenministerin Nancy Faeser spricht sich dagegen aus.
Viele Ukrainer, die nach Deutschland kommen, sind ungeimpft. Genügend Vakzine für sie sind vorhanden. Doch die Skepsis gegenüber einer Impfung ist weit verbreitet.
Der US-Präsident Joe Biden hat in Polen ukrainische Flüchtlinge getroffen und seine volle Unterstützung angekündigt. Nach Angaben der Vereinten Nationen sind durch den russischen Angriffskrieg in der Ukraine mindestens 1081 Zivilisten getötet und 1707 weitere verletzt worden.
Die Flucht aus fernen Weltgegenden endet für einige Menschen im Taunus. Um sie hat sich der Landkreis schon häufiger gekümmert. Für das erste Mal gibt es ein Datum.
Wie immer, nur näher. Auch in anderen Weltgegenden sind Russen und der Westen indirekt im Krieg miteinander. Ein Gastbeitrag.
Neben Polen flüchten auch viele Ukrainer nach Moldau. Die Bundesregierung hat zunächst die Aufnahme von rund 2500 Flüchtlingen aus dem ukrainischen Nachbarland zugesagt. Die ersten 132 Geflüchteten begrüßten Bundesaußenministerin Annalena Baerbock und Innenministerin Nancy Faeser am Freitag am Frankfurter Flughafen.
Morgens wird die Ankunft von hunderten Ukrainern an verschiedenen Orten Deutschlands angekündigt, abends steigen dann aber nur ein paar Dutzend aus den Bussen. Das frustriert Politiker und ehrenamtliche Helfer.
Vor allem ukrainische Frauen und Kinder, die in Moldau Schutz gesucht haben, sind sicher in Frankfurt gelandet. Die Luftbrücke steht. Außenministerin Baerbock nennt sie „ein leuchtendes Zeichen von Menschlichkeit in dieser dunklen Zeit“.
Insgesamt wird Neuseeland bis zu 450 Flüchtlinge aufnehmen, die aus den australischen Lagern auf Nauru und Manus in Papua-Neuguinea kommen. Nach Australien dürfen sie aber auch danach nicht.
Die hessische Wirtschaft will bei der Integration der Flüchtlinge ihre Erfahrungen aus dem Jahr 2015 nutzen. Doch es ist fraglich, wie viele Arbeitskräfte überhaupt in die Region kommen wollen.