Hessen muss Flüchtlinge in Zelten unterbringen
Die Gebäude der Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in Gießen sind voll. Deshalb werden Flüchtlinge fortan auch in Zelten untergebracht.
Die Gebäude der Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in Gießen sind voll. Deshalb werden Flüchtlinge fortan auch in Zelten untergebracht.
Die islamistische Terrortruppe IS soll bei ihrem Vormarsch im Nord-Irak mindestens 500 Yeziden umgebracht haben - darunter auch Frauen und Kinder. Tausende Yeziden konnten sich vor IS-Milizen aus dem Sindschargebirge in Nord-Irak in Sicherheit bringen.
Der amerikanische Präsident Obama ist zu einer Ausweitung der Luftschläge gegen die Islamisten im Irak bereit. Die Vereinigten Staaten setzten ihre Angriffe auf die Terrormiliz Islamischer Staat fort und warfen Hilfsgüter für die notleidenden Zivilisten im Nordirak ab.
Die Flüchtlinge kamen, die Touristen gingen: Die Kriege der Nachbarländer belasten die libanesiche Wirtschaft. 3sat zeigt eine Dokumentation über ein Land, das dennoch von einer besseren Zukunft träumt.
Die amerikanischen Streitkräfte haben damit begonnen, Stellungen der Terrorgruppe Islamischer Staat im Nordirak zu bombardieren. Präsident Obama hatte den Einsatz genehmigt, um einen „möglichen Völkermord“ zu verhindern.
In ihren Heimatländern müssen sie Gewalt und Diskriminierung fürchten: Zwei Dutzend Delegierte haben deshalb nach der Aidskonferenz in Melbourne nicht die Heimreise angetreten. Sie hoffen, in Australien als Flüchtlinge anerkannt zu werden.
Im Irak rücken die Extremisten nun auch in von Kurden bewohnte Gebiete ein. Mittlerweile beherrscht die Terrorgruppe zwei Ölfelder und den größten Staudamm des Landes. Augenzeugen berichten von Massenerschießungen.
Bei israelischen Angriffen auf Ziele im Gazastreifen ist offenbar auch eine Schule in Dschabalija getroffen worden, die vom UN-Hilfswerk als Zufluchtsstätte für palästinensische Flüchtlinge genutzt wird. Die Rede ist von bis zu 20 Toten.
Im Südwesten Deutschlands kommen immer mehr minderjährige Flüchtlinge alleine an – ohne Rucksack, ohne Pässe, und oft ohne Hoffnung. Die Kommunen stellt das vor große Herausforderungen.
Ausgerechnet den Grünen muss die Bundesregierung eine Zustimmung zu höheren Hürden für Flüchtlinge aus dem Westbalkan abringen. Es wird hart verhandelt - in Aussicht steht ein Kompromiss.
Weil täglich 50 bis 80 Flüchtlinge nach Hamburg kommen, werden für die Unterbringung auch ungewöhnliche Lösungen erwogen. Bürokratie und Nachbarn verhindern jedoch so manche schnelle Unterkunft.
Tausende Flüchtlinge aus Mittelamerika versuchen, in die Vereinigten Staaten zu kommen - die meisten von ihnen über den Rio Grande. Die Grenze dort wird streng bewacht.
Immer mehr minderjährigen Flüchtlinge, die nicht in Begleitung von Eltern oder Erziehungsberechtigten reisen, kommen nach Deutschland. Die Kinder fliehen vor Krieg, Zwangsheirat oder der Rekrutierung als Kindersoldat.
Hunderttausende Flüchtlinge sind in den Nachbarländern Syriens aufgenommen worden. In der Türkei kümmern sich unter anderen die „Apotheker ohne Grenzen“ um ihre Versorgung. Auch Pharmakologen aus Deutschland sind dabei.
Vor der Küste Lampedusas haben italienische Rettungskräfte 18 Tote aus einem Flüchtlingsschiff mit 600 Menschen an Bord geborgen. Sie waren offenbar erstickt.
Die harte Auseinandersetzung um den Polizeieinsatz an einer von Flüchtlingen besetzten Schule in Berlin wirft die Frage auf: Darf ein Grüner die Polizei rufen? In Kreuzberg jedenfalls nicht. Auch nicht, wenn er helfen will.
Während Russlands Politiker über die Lage in der Südostukraine schweigen, propagieren heimische Medien die Verderbtheit der ukrainischen Führung. Auch von Blitzkriegsplänen Kiews auf die Krim ist die Rede.
Eine neue Debatte über das Asylrecht ist wichtig, notwendig und überfällig. Wahrscheinlich ist, dass es weder in Deutschland noch in Europa dazu kommen wird.
Die Zahl der Asylanträge wächst in Deutschland rasant. Ein neues Programm soll Flüchtlinge künftig während der monatelangen Wartezeit auf den Arbeitsmarkt vorbereiten.
Regierungstruppen in der Ukraine haben die bedeutenden Rebellenhochburgen Slawjansk und Kramatorsk kampflos zurückerobert. Zum Feiern ist den Soldaten aber nicht zumute. Denn die Separatisten wollen von Donezk aus zurückschlagen.
Den Fremden lieben wie sich selbst - im Hochtaunuskreis soll dieses Bibelzitat aufgehängt werden. Es ist ein Symbol, das seinen Wert bekommt mit dem Einsatz für Flüchtlinge.
Düstere Aussichten: Mit ihrem Versagen bei der Räumung einer von Migranten besetzten Schule fördern die Grünen in Kreuzberg üble Stereotypen, und bringen die Partei im Bund um viele Sympathien.
Über dem Rathaus von Slawjansk weht wieder die ukrainische Flagge. Auch in die Stadt Kramatorsk rückt die Armee am Abend vor. Vier Monate Albtraum sind vorbei. Flüchtlinge und traumatisierte Bürger berichten von Plünderungen und Hinrichtungen durch die Aufständischen.
Die Lage in der umkämpften ostukrainischen Stadt war zuletzt dramatisch. Präsident Poroschenko berichtet nun von militärischen Erfolgen der Regierungstruppen. Die prorussischen Rebellen haben sich aus Slawjansk zurückgezogen, bestätigen Augenzeugen der F.A.Z.
Kirchenmitglieder, Zahnärzte, Lehrer: Den 80 Asylsuchenden in Bad Homburg wird vielfache Hilfe zuteil. Der Runde Tisch zieht Bilanz.
Nach Berlin nun Nürnberg: Im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge haben mehrere Dutzend Asylbewerber versucht, ihre Asylanträge mit einer Besetzung durchzusetzen. Jetzt lässt die Behörde das Gelände räumen.
Erleichterung in Berlin-Kreuzberg: Nach mühsamen Verhandlungen ist ein Kompromiss für die Flüchtlinge in der besetzten Schule gefunden. Die Polizei zieht sich zurück.
Die Besetzung einer Kreuzberger Schule durch Flüchtlinge dauert an - und entwickelt sich immer mehr zur Hängepartie. Für die Grünen in der Hauptstadt wird der Fall zur Zerreißprobe.
Arm und Reich gehen sich aus dem Weg. Der Bau neuer Stadtteile verstärkt den Trend, dass sich die Quartiere unterschiedlich entwickeln. Die Politik hat wichtige Instrumente aus der Hand gegeben, dies zu verhindern.
Auch für Bundespräsident Gauck gilt: Trotz eines ehrenwerten Motivs wird rhetorische Flüchtlingshilfe zur selbstgerechten moralischen Masche, solange praktische Probleme nicht wahrgenommen werden.
Ein syrischer Palästinenser erzählt, wie er sein Leben in Damaskus hinter sich ließ, um auf einem Seelenverkäufer von Ägypten nach Europa zu gelangen. Angekommen in Deutschland, fängt der Mann bei null an.
Bundespräsident Gauck hat dazu aufgerufen, mehr Flüchtlingen Zugang zu Europa zu gewähren. Flüchtlinge müssten eine dauerhafte Lebensperspektive im Zufluchtsland haben, sagte Gauck auf einem Kirchen-Symposium.
Ziel Europa: Zehntausende Flüchtlinge haben dieses Jahr bereits die gefährliche Fahrt von Nordafrika übers Mittelmeer angetreten. Italiens Küstenwache ist Elend gewohnt - aber nicht so viele Tote in einem Boot.
Wegen der dramatischen Situation im Nahen Osten kündigt Entwicklungsminister Müller die Ausweitung der deutschen Flüchtlingshilfe an. Die EU müsse zudem eine Milliarde Euro in Frieden und Entwicklung investieren, fordert er.
Die Zahl jugendlicher Flüchtlinge in Frankfurt ist so hoch wie in den achtziger Jahren nicht mehr. Um sie angemessen zu versorgen, müssen die Helfer kreativ werden.
Die Türkei muss nun schon mit den Folgen von zwei Kriegen in ihren südlichen Nachbarstaaten zurechtkommen. Nicht nur die Geiselnahme in Mossul wird zu einer Herausforderung für Ministerpräsident Erdogan. Jetzt reist Außenminister Steinmeier zu Beratungen nach Ankara. Eine Analyse.