Der Beitrag der Entwicklungshilfe
Im Mittelmeer sollte Europa mehr tun, um Flüchtlinge aus Seenot zu retten. Noch wichtiger ist, dass sie sich gar nicht erst auf den Weg machen müssen.
Im Mittelmeer sollte Europa mehr tun, um Flüchtlinge aus Seenot zu retten. Noch wichtiger ist, dass sie sich gar nicht erst auf den Weg machen müssen.
Zum Abschluss seiner Türkeireise hat Papst Franziskus jungen Flüchtlingen aus Kriegsgebieten wie Syrien und dem Irak Mut zugesprochen – und gefordert, den Ursachen ihres Elends entgegenzuwirken.
Papst Franziskus rügt Europa für seine Flüchtlingspolitik. Dabei nimmt der Vatikan selbst keine Einwanderer auf.
500 Millionen Euro hat der Bund zugesagt für die kommenden zwei Jahre, um den Ländern bei der Versorgung der Flüchtlinge beizustehen. Der hessische Ausländerbeirat hält das für bei Weitem nicht genug.
Entscheidungen über Asylanträge und Arbeitserlaubnisse müssten rascher gefällt werden, forderte die CDU-Politikerin Rita Süssmuth bei einer Diskussion über den Umgang mit Flüchtlingen.
Bund und Länder haben ihren Streit über die Kosten für die Versorgung von Flüchtlingen beigelegt. Der Bund wird in den nächsten beiden Jahren jeweils bis zu 500 Millionen Euro bereitstellen. Im Gegenzug billigte der Bundesrat das Asylbewerberleistungsgesetz.
Schnapsidee oder genialer Einfall? Günter Grass kann sich vorstellen, dass deutsche Bürger zur Aufnahme von Flüchtlingen in den eigenen Wänden verpflichtet werden. Ein Kommentar.
Bei eisigen Temperaturen harren hungerstreikende Flüchtlinge in der Münchner Innenstadt eine Nacht lang auf Bäumen aus. Mit einem Großeinsatz der Polizei wird das Protestcamp aufgelöst. Es habe „Gefahr für Leib und Leben“ bestanden.
Sie haben Angst vor Asylbewerbern, Angst vor Überfremdung. In Dresden werden die Pegida-Demonstrationen immer größer. Doch statt die Wogen zu glätten, schütten manche Landespolitiker Öl ins Feuer.
In Deutschland sind die Flüchtlingsheime überfüllt, die Zustände dort verheerend. Warum sind wir kein besseres Exil? Haben wir aus der Geschichte nichts gelernt?
Die Grünen wollen der „medizinischen Minimalversorgung“ von Flüchtlingen ein Ende bereiten. Sie fordern 490 Millionen Euro und eine Gesetzesänderung, um den Menschen ein Versorgung durch die gesetzlichen Krankenkassen zu sichern.
Kaum jemand in Europa gerät wegen toter Flüchtlinge noch in Panik. Vielmehr regiert die „Angst vor Flüchtlingen“. Wie auch in der Sendung von Sandra Maischberger. Leider.
„Wir sehen nur Bäume, keine Leute“ - das sagen im Hintertaunus untergebrachte Flüchtlinge und sie sind nicht zufrieden damit. Dies zeigt ihr Protest vor dem Landratsamt in Bad Homburg.
Rechte wollten in Berlin gegen geplante Flüchtlingsunterkünfte demonstrieren. Doch die Gegenwehr linker Gruppen war enorm - am Ende kamen die Rechtsextremen nur 800 Meter weit.
Einst war die Gegend um Reyhanli unberührt von den Ereignissen der Welt. Heute werden an der türkisch-syrischen Grenze Drogen und Waffen geschmuggelt - und neuerdings sogar Menschen.
Ein Direktor, dem man misstraut, eine Ausstellung ohne Sachverstand, brüskierte Berater, heftige Diskussionen: Was ist bei der Stiftung „Flucht, Vertreibung, Versöhnung“ los?
Nach einem Streit mit tödlichem Ausgang in der von Flüchtlingen besetzten Gerhart-Hauptmann-Schule in Berlin ist ein Mann aus Gambia zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt worden.
Nach Monaten in Notunterkünften finden Asylbewerber in Dietzenbach ein neues Zuhause. Doch das Quartier wird schon im Dezember wieder zu klein sein.
Die Debatte über die Flüchtlingspolitik hat immer ein Problem: Sie ignoriert die Fakten. Das ermöglicht, sich vor der Verantwortung zu drücken. Gestern Abend war das wieder zu erleben.
Weil die Nachbarländer den Flüchtlingsansturm aus Syrien nicht mehr bewältigen können, haben sie ihre Grenzübergänge „praktisch geschlossen“. Das berichten internationale Flüchtlingshilfswerke.
Wer keine Negativzinsen will, muss konsumieren. Ausgerechnet Banken fordern einzahlende Kunden zur Verschwendung auf. Das ist gegen die deutsche Natur - aber eine geniale Strategie rettet den Ruf der Sparernation.
Die Zahl der Asylbewerber steigt rasant, Pensionen und Unterkünfte sind längst überbelegt. Jetzt greift auch die Stadt Frankfurt auf Wohncontainer zurück. Doch die Sozialdezernentin betont, dies sei nur eine Zwischenlösung.
Muss ich verstehen, warum sich in Deutschland Leute darüber aufregen, dass wir Flüchtlinge aufnehmen? Ein Gastbeitrag.
Mehrere Tote: Vor Istanbul ist ein Flüchtlingsschiff gekentert. Das erinnert die Türken daran, dass vor ihrer Haustür Krieg herrscht. Die Auswirkungen für das Innere des Landes sind nicht mehr zu leugnen.
Im Bosporus vor Istanbul ist ein Boot mit Flüchtlingen aus Afghanistan gesunken. Dabei ertranken vermutlich mehr als 20 Personen, unter ihnen viele Kinder. Die Küstenwache sucht noch nach Überlebenden.
Plötzlich brauchen Flüchtlinge wieder unseren Schutz. Und dieses Mal reichen die Deutschen ihnen die Hände. Oder? Über ehrenamtliche Helfer und wütende Bürger.
Der Sport gibt sich weltoffen. Doch Flüchtlinge stehen bei Vereinen oft vor verschlossenen Türen. Vor allem der deutsche Fußball ist noch kein Integrations-Weltmeister.
Eine internationale Konferenz in Berlin verspricht den von Syrien-Flüchtlingen betroffenen Staaten dauerhafte Hilfe. Trotzdem wird befürchtet, dass sich die Situation noch verschärft.
Die Lage der sechs Millionen Vertriebenen spitzt sich zu. Es mangelt an fast allem - auch weil viele Staaten ihren Verpflichtungen nicht nachkommen. Eine Konferenz in Berlin an diesem Dienstag soll helfen.
Im Grenzgebiet der Türkei zu Syrien gärt es. Die Menschen dort haben Angst, dass der Bürgerkrieg auch zu ihnen kommt. Viele werfen Erdogans Regierung vor, heimlich die islamistischen Terrormilizen zu unterstützen. Was ist dran an den Anschuldigungen? Eine gemeinsame Spurensuche von F.A.Z. und ARD.
Der Staatszerfall im Nahen Osten führt zu Konflikten, die tief in unsere Gesellschaften hineinwirken. So werden wir wohl auch dort wieder Diktaturen akzeptieren müssen, wo wir vor ein paar Jahren noch geglaubt haben, es entstünden Demokratien.
Bei neun Millionen syrischen Flüchtlingen ist die Aufnahme von weiteren 500.000 Syrern in Europa dringend geboten. Aber die EU setzt weiter auf Abwehr. Sie zwingt Menschen auf immer gefährlichere Wege. Ein Gastbeitrag.
Herr K. ist Entscheider. Von ihm hängt ab, ob Asylbewerber, die hier Schutz suchen, wieder abgeschoben werden. Das sorgt zwangsläufig für Trauer und Wut. In seinem Büro liegen daher immer Taschentücher bereit.
Das Treffen im Kanzleramt zur Situation von Flüchtlingen erbrachte keine konkreten Ergebnisse. Nun sollen bis Ende des Jahres Kanzlerin und Ministerpräsidenten entscheiden, wie die Kosten für Asylbewerber künftig verteilt werden.
Noch wohnen mehrere hundert Flüchtlinge in Zelten. Doch Hessens Erstaufnahme für Flüchtlinge in Gießen wird weiter ausgebaut. Das wird dennoch nicht reichen. Ein Besuchsbericht.
Die Lage im Libanon verschärft sich durch Gefechte, die sich im Grenzgebiet zu Syrien Palästinensermilizen und Kämpfer der Nusra-Front liefern. Sympathisanten des „Islamischen Staats“ attackieren Armee und Polizei.